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Kunstforum: Freiheit


Aktuelle Zeit: 21.04.2026 - 11:33:44
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Forum > Aktuelles > Freiheit
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Autor
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Thema: Freiheit
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jk63
Mitglied
 14 Forenbeiträge seit dem 21.07.2009

Geschlecht:
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| 30 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 29.07.2009 um 17:54 Uhr |
Würden die Tiere im Zoo die hohe Schule dieser kommunikation
verstehen, Dann könnten sie euch Antwort geben .Was das Wort
Freiheit für eine Bedeutung hat .
jk
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Rudi
Mitglied
 41 Forenbeiträge seit dem 04.03.2005

Geschlecht:
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| 31 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 11.08.2009 um 23:20 Uhr |
hallo schnuppis,werde ich erstmal den weg vom holz befreien.
kerker ist klar kenne ich kann mir also etwas vorstellen,zum
beisiel wasser und brot,grosse feldsteine,fackel, arme
bärtige mäner in der ecke kauernd, gut...
rahmen,geburtstag mit topfschlagen,lustige männer auf der
bühne pupsen,das trommeln und der pfarrer stehend an dem
schafot ,den deliquenten empfangend,also ein ganz
individuelles bild,gut...
grenzen,mist ist ja ähnlich wie rahmen,bloss gut das du das
veraltete wort kerker verwand hattest, gefängnis wäre da
auch wieder sehr vielschichtig gewesen,zwang ist auch ganz
schwer zu veralgemeinern,für mich,wahn ist irrgend wie
eindeutiger für den menschen,alles was nicht so ist wie ich
ist halt wahnsinnig mit abstufungen...
freiheit,ein wort eben wie grenzen ,rahmen,zwang,wahn und
kerker,eben nur ein wort wenn du es nicht weiter, also
genauer beschreibst was du meinst,es bleibt ein wort,das
nenne ich illusion,
die wabbernde blase ist der mütterliche bauch,der einzige
individuell unabhängige platz auf erden,womit nach des
verlassens der schrei nach der freiheit losgeht
hallo jk,wenn tier das verstehen würde?,ich denke sie tun es
auch dann nicht,siehe mensch
rudi
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niwatoriah
Mitglied
 2 Forenbeiträge seit dem 05.09.2010

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| 32 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 16.08.2009 um 09:06 Uhr |
Warum das mit der Freiheit so schwierig ist
Man sagt, dass man einer Sache umso mehr verbunden ist, je
mehr man in sie hineingesteckt hat. Seit Kriegsende läuft
eine enorme Gehirnwäsche über Hollywood-Filme, in denen es
immer um Freiheit, Recht, Liebe un Rache geht.
Die Amerikaner haben 1859 Yokohama mit Kanonen bschossen, um
damit die Japaner zur Öffnung ihrer Häfen für Ausländer zu
erzwingen. Aus japanischer Sicht ist das ein brutaler
Eingriff, im Hollywood-Streifen haben die US-Boys mal wieder
Freiheit gebracht. Und das ist ja auch dur "Last
Samurai" mit Tom Cruise hinreichend dokumentiert, oder
war das etwa kein Dokumentarfilm?
Zuvor hatten sie ja schon erfolgreich den Kontinent von
Indianern befreit, danach die reichen Südstaaten über die
Befreiung der Negersklaven.
Dann wurden Korea und Vietnam befreit, nun sind Irak und
Afghanisan dran. Und nicht zu vergessen, Europa haben die
Amerikaner auch schon zwei Mal befreit.
Obama wird von Rumsfeld und anderen Rechten nun erfolgreich
wegen seiner Bemühungen um eine Krankenversicherung für alle
angegriffen (in USA sind 50 Millionen Menschen ohne
Krankenverischerung und viele bleiben unbehandelt - klar,
Preis der Freiheit, oder?), Begründung: das stelle einen
Frontalangriff auf amerikanische Grundprinzipien wie
Eigenverantwortung und Freiheit dar. Und die Waffenlobby in
den USA reitet ebenfalls auf der Freihei herum.
Allerdings ordnete Rumsfeld ab 2005 die Impfung der US-Armee
ggen die Vogelgrippe an, denn er ist Teilhaber des
Unternehmens, dass die Impfung und das Grippemittel Tamiflu
fabriziert. Was das wohl mit der Schweinegrippeepedemie und
den weltweiten Impfkosten von zig Milliarden zu tun hat?
In den USA sitzen 10% der Bevölkerung im Gefängnis.
Aber kaum sieht jemand eine Harley oder eine zerrissene
US-Fahne, dann schüttet sein Gehirn irgendwelche
Freiheitsendorphine aus und jegliche Logik ist im Eimer.
Freiheit ist keine individuelle Frage, sondern eine
gesellschaftliche. Wenige "Freie" führen zu vielen
"Abhängigen". 10% der Weltbevölkerung besitzen 80%
aller Vermögen. Von uns gehört wohl keiner dazu, hält denen
aber vor lauter Benebelung treu die Stange.
Die USA haben ja auch viel in die Freiheit hineingesteckt:
tausende von Filmen, eine enorme Waffenindustrie, einen
Dollar, der seit 1913 um 90% Wertverlust hatte und den die
anderen Nationen durch Stützkäufe immer wieder
subventionieren sowie Dauerkreig um den Globus herum. Und da
alle davon profitieren (durch Freiheit natürlich,
harrharrr), müssen auch alle dafür bezahlen. Nur dass kein
Politiker redlich aufsummiert, was wir z.B. für den
Irakkrieg und den Afghanistankrieg in Summa ausgegeben
haben.
Deshalb bin ich gegen das Wort Freiheit allergisch, denn
niemand spricht über welche Art von Freiheit für wen bei
welchen Kosten und wer die Zeche zahlt.
Mömm mömm, die Haley kanttert, flikk flakk, die US-Fahne
flattert - und wir sind ja sooooo frei!
Andreas
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jk63
Mitglied
 14 Forenbeiträge seit dem 21.07.2009

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| 33 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 16.08.2009 um 10:00 Uhr |
Das Wort Freiheit ist wie ein Gummi , man kann ihn ziehen
und formen und er fällt doch wieder in sein Ursprung zurück
. wie Kann man frei sein ? Leben doch alle auf einer Kugel,
genannt Erde .Haben es nur nicht verstanden uns darauf zu
bewegen und werden es auch nicht .
jk
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 34 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 16.08.2009 um 23:42 Uhr |
… bisschen pessimistisch, jk, aber darum nicht falsch.
Freiheit ist – wie alles andere auf unserem kugelrunden
Weltraum-Boot und drumherum – selbstverständlich relativ.
Frei sein heißt deshalb, sich innerhalb der (für uns)
unaufhebbaren Grenzen bewegen zu können (und zu wollen),
frei sein heißt, dem Anderen dasselbe ganz
selbstverständlich zuzugestehen. Die meisten Beschränkungen
erlegen wir uns in diesem Sinne selbst auf oder nötigen
andere dazu, weil wir Freiheit "absolut" setzen
wollen (und nichts als unseren Dickkopf wirklich meinen).
Aus Gummi ist, so gesehen, nur das Wort, nicht das, was es
beschreiben soll(te).
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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