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Kunstforum: Freiheit


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 Autor
 Thema: Freiheit
jk63
Mitglied

14 Forenbeiträge
seit dem 21.07.2009

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30 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.07.2009 um 17:54 Uhr

Würden die Tiere im Zoo die hohe Schule dieser kommunikation verstehen, Dann könnten sie euch Antwort geben .Was das Wort Freiheit für eine Bedeutung hat .


jk
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Rudi
Mitglied

41 Forenbeiträge
seit dem 04.03.2005

Das ist Rudi

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31 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.08.2009 um 23:20 Uhr

hallo schnuppis,werde ich erstmal den weg vom holz befreien.
kerker ist klar kenne ich kann mir also etwas vorstellen,zum beisiel wasser und brot,grosse feldsteine,fackel, arme bärtige mäner in der ecke kauernd, gut...
rahmen,geburtstag mit topfschlagen,lustige männer auf der bühne pupsen,das trommeln und der pfarrer stehend an dem schafot ,den deliquenten empfangend,also ein ganz individuelles bild,gut...
grenzen,mist ist ja ähnlich wie rahmen,bloss gut das du das veraltete wort kerker verwand hattest, gefängnis wäre da auch wieder sehr vielschichtig gewesen,zwang ist auch ganz schwer zu veralgemeinern,für mich,wahn ist irrgend wie eindeutiger für den menschen,alles was nicht so ist wie ich ist halt wahnsinnig mit abstufungen...
freiheit,ein wort eben wie grenzen ,rahmen,zwang,wahn und kerker,eben nur ein wort wenn du es nicht weiter, also genauer beschreibst was du meinst,es bleibt ein wort,das nenne ich illusion,
die wabbernde blase ist der mütterliche bauch,der einzige individuell unabhängige platz auf erden,womit nach des verlassens der schrei nach der freiheit losgeht
hallo jk,wenn tier das verstehen würde?,ich denke sie tun es auch dann nicht,siehe mensch


rudi
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niwatoriah
Mitglied

2 Forenbeiträge
seit dem 05.09.2010

Das ist niwatoriah

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32 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.08.2009 um 09:06 Uhr

Warum das mit der Freiheit so schwierig ist

Man sagt, dass man einer Sache umso mehr verbunden ist, je mehr man in sie hineingesteckt hat. Seit Kriegsende läuft eine enorme Gehirnwäsche über Hollywood-Filme, in denen es immer um Freiheit, Recht, Liebe un Rache geht.

Die Amerikaner haben 1859 Yokohama mit Kanonen bschossen, um damit die Japaner zur Öffnung ihrer Häfen für Ausländer zu erzwingen. Aus japanischer Sicht ist das ein brutaler Eingriff, im Hollywood-Streifen haben die US-Boys mal wieder Freiheit gebracht. Und das ist ja auch dur "Last Samurai" mit Tom Cruise hinreichend dokumentiert, oder war das etwa kein Dokumentarfilm?

Zuvor hatten sie ja schon erfolgreich den Kontinent von Indianern befreit, danach die reichen Südstaaten über die Befreiung der Negersklaven.

Dann wurden Korea und Vietnam befreit, nun sind Irak und Afghanisan dran. Und nicht zu vergessen, Europa haben die Amerikaner auch schon zwei Mal befreit.

Obama wird von Rumsfeld und anderen Rechten nun erfolgreich wegen seiner Bemühungen um eine Krankenversicherung für alle angegriffen (in USA sind 50 Millionen Menschen ohne Krankenverischerung und viele bleiben unbehandelt - klar, Preis der Freiheit, oder?), Begründung: das stelle einen Frontalangriff auf amerikanische Grundprinzipien wie Eigenverantwortung und Freiheit dar. Und die Waffenlobby in den USA reitet ebenfalls auf der Freihei herum.

Allerdings ordnete Rumsfeld ab 2005 die Impfung der US-Armee ggen die Vogelgrippe an, denn er ist Teilhaber des Unternehmens, dass die Impfung und das Grippemittel Tamiflu fabriziert. Was das wohl mit der Schweinegrippeepedemie und den weltweiten Impfkosten von zig Milliarden zu tun hat?

In den USA sitzen 10% der Bevölkerung im Gefängnis.

Aber kaum sieht jemand eine Harley oder eine zerrissene US-Fahne, dann schüttet sein Gehirn irgendwelche Freiheitsendorphine aus und jegliche Logik ist im Eimer.

Freiheit ist keine individuelle Frage, sondern eine gesellschaftliche. Wenige "Freie" führen zu vielen "Abhängigen". 10% der Weltbevölkerung besitzen 80% aller Vermögen. Von uns gehört wohl keiner dazu, hält denen aber vor lauter Benebelung treu die Stange.

Die USA haben ja auch viel in die Freiheit hineingesteckt: tausende von Filmen, eine enorme Waffenindustrie, einen Dollar, der seit 1913 um 90% Wertverlust hatte und den die anderen Nationen durch Stützkäufe immer wieder subventionieren sowie Dauerkreig um den Globus herum. Und da alle davon profitieren (durch Freiheit natürlich, harrharrr), müssen auch alle dafür bezahlen. Nur dass kein Politiker redlich aufsummiert, was wir z.B. für den Irakkrieg und den Afghanistankrieg in Summa ausgegeben haben.

Deshalb bin ich gegen das Wort Freiheit allergisch, denn niemand spricht über welche Art von Freiheit für wen bei welchen Kosten und wer die Zeche zahlt.

Mömm mömm, die Haley kanttert, flikk flakk, die US-Fahne flattert - und wir sind ja sooooo frei!


Andreas
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jk63
Mitglied

14 Forenbeiträge
seit dem 21.07.2009

Das ist jk63

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33 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.08.2009 um 10:00 Uhr

Das Wort Freiheit ist wie ein Gummi , man kann ihn ziehen und formen und er fällt doch wieder in sein Ursprung zurück . wie Kann man frei sein ? Leben doch alle auf einer Kugel, genannt Erde .Haben es nur nicht verstanden uns darauf zu bewegen und werden es auch nicht .


jk
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maler-hans
Mitglied

291 Forenbeiträge
seit dem 12.05.2006

Das ist maler-hans

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34 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.08.2009 um 23:42 Uhr

… bisschen pessimistisch, jk, aber darum nicht falsch.

Freiheit ist – wie alles andere auf unserem kugelrunden Weltraum-Boot und drumherum – selbstverständlich relativ.

Frei sein heißt deshalb, sich innerhalb der (für uns) unaufhebbaren Grenzen bewegen zu können (und zu wollen), frei sein heißt, dem Anderen dasselbe ganz selbstverständlich zuzugestehen. Die meisten Beschränkungen erlegen wir uns in diesem Sinne selbst auf oder nötigen andere dazu, weil wir Freiheit "absolut" setzen wollen (und nichts als unseren Dickkopf wirklich meinen).

Aus Gummi ist, so gesehen, nur das Wort, nicht das, was es beschreiben soll(te).


Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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