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Gast453 - 31.05.2007 um 11:25 Uhr

Für mich bedeutet Freiheit noch die Zeit zu finden um meine eigenen Interessen vertreten zu können. In der Musik und in der Kunst finde ich den größten Spielraum hierfür.
Mein kleine Freiheit im Netz:
http://www.kunst-und-fun.de
In unserer Zeit ist die Freiheit auch an der Existenz selbst gebunden. Mein einzigster Wunsch ist das wir immer eine Gesellschaft haben die der Freiheit ihren Raum gibt.




Kaleidoskop - 31.05.2007 um 20:28 Uhr

Hallo Edith,
..bist du der Ansicht, dass unsere Gesellschaft der Freiheit (?) DEINER FREIHEIT genügend Raum gibt..?
Gruß
Sonja




talasim - 31.05.2007 um 23:22 Uhr

Ich denke, Freiheit kann man sich nur selbst geben.



Gast453 - 13.06.2007 um 08:47 Uhr

Meiner Meinung nach beginnt die Freiheit in einem selbst.
Wenn man sich nicht nur von vorgegebenen Einflüßen leiden läßt hat man genug Spielraum seine Freiheit zu leben. Viele Menschen leben lieber nach vorgaben (Fanatismus und Aber glauben)und finden dadurch nicht die Freiheit. Wenn man offen ist für die Vielfältigkeit*und akzeptiert *ist man auch frei. Meine Gedankenfreiheit kann mir nie jemand nehmen. Die Freiheit des Leben bestimmen wir nicht alleine, dadurch sollte man sich doch überlegen wenn man seine Freiheit anvertraut (z.B. wählen gehen)




JH - 13.06.2007 um 21:23 Uhr

Menschen, die nicht selbst frei handeln können (durch eine Behinderung / Krankheit) sind auf den verlängerten Arm des jeweils anderen angewiesen. Diese Freiheit gibt es auch.



Fluuu - 18.06.2007 um 12:25 Uhr

Zitat:

Ich denke, Freiheit kann man sich nur selbst geben.

Zitat:

Menschen, die nicht selbst frei handeln können (durch eine Behinderung / Krankheit) sind auf den verlängerten Arm des jeweils anderen angewiesen. Diese Freiheit gibt es auch.

Finde, dass beantwortet sich untereinander. Mann kann dann noch zwischen äußerer und innerer Freiheit unterscheiden. Das zeigt sehr schön der Einakter "Striptease" von Slawomir Mrozek.

So ist es durchaus möglich, auch mit schwerer Behinderung eine große Freiheit zu empfinden oder anders gesagt, erst der Rahmen gibt überhaupt ein Gefühl für Freiheit und nicht das grenzenlose, unendliche Ausufern. Ansonsten ist das Empfinden von innerer aber noch mehr von äußerer Freiheit, wie fast immer, vom persönlichen, individuellen Stand abhängig, oder?

gruß fluuu




Kaleidoskop - 23.06.2007 um 14:09 Uhr

Zitat:

Mein einzigster Wunsch ist das wir immer eine Gesellschaft haben die der Freiheit ihren Raum gibt.

Liebe Edith,

ich frage dich nochmal: Findest du, dass diese Gesellschaft in der wir hier leben, der Freiheit ihren Raum gibt?

(Wieviel Raum braucht die Freiheit? Welche Freiheit? Was ist Freiheit? Kann ein Mensch überhaupt frei sein?)

Gruß
Sonja




echtuntergehen - 24.06.2007 um 14:27 Uhr

freiheit?
also was ist den endscheidung zum sterben ?




Fluuu - 06.07.2007 um 10:37 Uhr

Hallo Kaleidoskop,

Edith scheint im Moment nicht im Forum zu sein aber ich habe einen Kommentar dazu, meinst Du wirklich, dass in unserer heutigen Zeit in der westlichen Welt die Freiheit irgendetwas mit der Gesellschaft zu tun hat? Laut Gesellschaft ist fast alles zu tun möglich wenn man Geld hat und auch das Geldbeschaffen ist uneingeschränkt, entweder offiziell oder unter dem Deckmantel. Sehe es eher umgekehrt, die gesellschaftlichen Möglichkeiten sind so ausufernd, da verschwindet die Freiheit im Bodenlosen.
Anders ist es mit der persönlichen Freiheit aber das ist schon geschrieben worden...

@echtuntergehen
Zitat:

freiheit?
also was ist den endscheidung zum sterben ?
das habe ich nicht verstanden

gruß fluuu




Gast453 - 15.08.2007 um 15:16 Uhr

Diese Nachricht wurde von Gast453 um 15:19:13 am 15.08.2007 editiert

Sonja lese meine vorangegangenen Beiträge etwas genauer und du hast die Antwort was ich für Ansichten zur Freiheit habe.
Mein Lebensweg hat viele Facetten hinter sich, die auch mit weniger Freiheit bestimmt waren, doch auch das läßt sich aushalten, wenn man die richtige Einstellung dazu findet, und eine gewiße Akzeptanz, aber nicht gleich Gleichgültigkeit entwickelt.
Verkörperung vollkkommener Freiheit kann es nie geben indem man doch nur ein Teil des Ganzen ist.
Ganz toll finde ich die Hompage von echtuntergehen: Kamil Ilze: einfach Klasse die Bilder.




Ahasveru - 18.08.2007 um 13:24 Uhr

Freiheit ist. In ihrem So-Sein ist sie vollkommen und grenzenlos. Weil Freiheit in ihrem So-Sein nicht eingeschränkt ist und keinerlei Bedingungen unterliegt. Freiheit ist grenzenlose Offenheit, Weite und Tiefe.

Vollkommene Freiheit oder dieses So-Sein an Freiheit kann vom Wesen Mensch auf seiner Entwicklungsstufe nicht empfunden und erfahren werden, weil der Mensch innerhalb einer Inkarnation und als damit verkörpertes Wesen in einem Raum-Zeit-Kontinuum begrenzt und damit auch in seinen Erfahrungen eingeschränkt ist. Durch seinen Körper, durch den Verstand mit all seinen kunstfertigen Mechanismen, durch blockierte Emotionen und Energien, usw.

Freiheit ist für den Menschen in dem Maße erfahrbar, wie er imstande ist, alles innerhalb seiner Inkarnation einschliesslich seiner selbst so anzunehmen, wie es ist. Ohne diesem vorurteilslosen und bedingungslosen Annehmen etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen. Eine somit grenzenlose und uneingeschränkte Annahme einer Erfahrung all dessen, was ihn selbst und seine Inkarnation ausmacht, schenkt ihm in dieser Grenzenlosigkeit und Uneingeschränktheit auch die Erfahrung des Empfindens und Erlebens grenzenloser und uneingeschränkter Freiheit innerhalb eines begrenzten Seinszustandes.

Freiheit in ihrem So-sein ist für den Menschen somit erfahrbar in seinem So-Sein.




Fluuu - 20.08.2007 um 11:19 Uhr

Da habe ich wieder garnichts verstanden, was ist denn so-sein? Aus welcher Kirche, Sekte, Religion ist denn das?
Als kleiner kreativer Mensch der keine bewussten Erleuchtungsambitionen hat fällt mir dazu nur ein, Freiheit ist für mich nur erträglich wenn sie einen Rahmen hat aus dem man auch mal fallen kann, die Vorstellung von unendlicher Freiheit gibt mir das Gefühl der Selbstauflösung und ich spüre nichts mehr, ähnlich vielleicht wie bei schwer suchtkranken Menschen, es endet in der Selbstzerstörung.
Somit ist eine gewisse Freiheit absolut förderlich für das Sein des Selbst aber eine grenzenlose Freiheit würde das Selbst im Sein auflösen, so meine Ansicht...

gruß fluuu




Ahasveru - 20.08.2007 um 13:02 Uhr

So-Sein = das Sein, wie es ist und sich offenbart und nicht vom menschlichen Verstand oder Emotionen definiert wird.

Zitat:

"Da habe ich wieder garnichts verstanden, was ist denn so-sein? Aus welcher Kirche, Sekte, Religion ist denn das?"

Nun, da der menschliche Verstand Seins-Zustände nicht verstehen kann, weil sie nicht allein nur über sein Fassungsvermögen hinausgehen, sondern zudem auch gänzlich andere Ebenen sind, zu welchem er keinen Zugang hat, fällt ihm nichts Besseres ein, als diese in ihm bekannte Muster einzuordnen.

Wenn jemand eine Meinung äussert, kann diese auch in ihm und durch ihn selbst begründet sein, also ein reiner Selbstausdruck sein. Und Selbstausdruck ist, in diesem Falle, nicht von einer Kirche, Sekte oder Religion abhängig. Mit all so was habe ich nichts zu tun, ich behaupte mal, ich bin mir selbst genug,

Zitat:

"die Vorstellung von unendlicher Freiheit gibt mir das Gefühl der Selbstauflösung und ich spüre nichts mehr,"

Das mag sein, aber vielleicht bist Du durch ein allumfassendes Bewusstsein und einer allumfassenden Bewusstheit bereichert, und dies in einer unendlichen Freiheit ohne Wertung und Definitionen eines Verstandes.


Zitat:

" aber eine grenzenlose Freiheit würde das Selbst im Sein auflösen"

Warum sich darüber Gedanken machen? Das führt einen nicht weiter. Dem Sein an sich ist es völlig schnuppe, in welchem Seinzustand es sich befindet oder gar manifestiert. / existiert. Das Sein an sich ist, und es braucht im Sinne einer Seins-erfahrung kein Wissen resultierend aus Gedankenmustern eines Verstandes, da dieses Wissen äusserst begrenzt ist, sondern Bewusstsein und Bewusstheit und sich daraus ergebende Erkenntnisse einer Erfahrung als Sein an sich.

Dem Wassertropfen z.B. an sich ist es völlig egal, ob er sich in einer Pfütze, einem Bach, See, Fluss oder dem Meer auflöst. Es gibt ihn dann zwar nicht mehr als Tropfen (als ein Selbst), aber in seiner Auflösung in einem Meer (grenzemlosen Sein) wird er zu diesem Meer (grenzemlosen Sein), denn es besteht keine Trennung mehr. Und eine Seinserfahrung als grenzenloses Sein ist mit grenzenloser Freiheit verbunden, denn ein grenzenlos kann durch nichts eingegrenzt sein. Daher kann Freiheit in einer begrenzten Form eines manifestierten Seinszustandes auch nur im Maße der Begrenzung einer bestimmten manifestierten Form erfahren werden.




Gast453 - 21.08.2007 um 14:10 Uhr

Die Frage des Seins hat aber sehr wenig mit der Freiheit zu tun, den das ist eine Tatsache die unwiederuflich ist.



Ahasveru - 21.08.2007 um 15:01 Uhr

Die Freiheit des Seins hat insofern mit der Freiheit zu tun, das Alles und Jedes in seinem Sein die Freiheit impliziert, so zu sein wie es und an sich ist. Und diese Freiheit ist nicht unwiderruflich, denn sie kann gewaltsam unterdrückt werden.

Dieses gilt natürlich nicht in einem vollkommenen Seinszustand in vollkommener Freiheit.




Gast453 - 22.08.2007 um 14:32 Uhr

Sein = jegliche Existenz geborenen und geschaffenen
Freiheit ist ein Inbegriff der Menschheit die sich in der Ordnung seinen Platz schaft und dadurch das Umgfeld mit einbezieht. I




Ahasveru - 22.08.2007 um 15:22 Uhr

Das Sein als Sein ist nicht auf die Existenz in einer geborenen oder geschaffenen Form begrenzt und eingeschränkt. Sein offenbart sich auch in nichtmanifesten Daseinszuständen auf mannigfachen Daseinsebenen, welche einer Begrifflichkeit des menschlichen Verstandes und damit ihm selbst gar nicht zugänglich sind. Das Sein als Sein reduziert sich nicht auf Geborenes und Geschaffenes, diese sind Ausdrucksformen des Seins, und Ausdrucksformen des Seins gibt es Unzählige auf unzähligen Daseinsebenen.

Als einige Beispiele seien genannt: Gefühle, Seele / inneres Wesen, Tod, Bewusstsein, Geist, Gott / das Göttliche, Freiheit, usw. Nur, weil der menschliche Verstand diesen Daseins- und damit Seinzuständen eine Begrifflichkeit zuweist und ihnen durch Gedankenmuster eine imaginäre Form verleiht, hat er im Sinne einer Begrifflichkeit von be-greifen oder er-greifen gar nichts er- wie begriffen, denn das Wahre und Wirkliche dieser Daseinsweisen und ihrer Daseinszustände bleibt ihm weiter verborgen.

Das sogenannte Wissen des Verstandes über das Sein und Daseinszustände ist nichts anderes als Illusion. Das Sein an sich und dessen Ausdruck in Form und Seinszuständen kann aber durch Bewusstsein und Bewusstheit erkannt und erfahren werden, und diese Klarheit eines erkennenden Bewusstseins in Bewusstheit benötigt keine Begrifflichkeit, weil das Erkennen und Erfahren hier unmittelbar erfolgt, und dieses immer im Moment und Augenblick, in einem Hier und Jetzt.

Dies gilt für oben angeführte Beispiele, dies gilt auch für Freiheit. Freiheit bedeutet an sich, frei zu sein von jedweder Einschränkung, auch von der Einschränkung manifester Formgebung. Freiheit in die gedankliche Form eines Gedankenmusters zu pressen und ihr damit gleichzeitig eine Begrifflichkeit zu verpassen, ist nicht mehr Freiheit, weil sie durch die Ordnung eines vorgegebenen Musters als Form begrenzt und eingeschränkt wird und damit un-frei wird.




JH - 23.08.2007 um 16:29 Uhr

Sein bedeutet im Deutschen wohl zwei Sachen:

"Sein" (Existieren)
und
"Ihm gehören."

Hat Kafka mal geschrieben.




Gast453 - 24.08.2007 um 14:26 Uhr

Freiheit ist ein Wort.
Um das Wort zu Leben mit der Bedeutung was es aussagt, kann es immer nur begrenzt möglich sein, indem man ein Teil vom Ganzen ist und Vielfältigkeit die Differenzen ausmacht.
Die Ordnung schaft Freiheit.
Kein Aberglaube schaft Freiheit.
Fanatismus ab zu lehnen schaft ebenso Freiheit.
Keine Gewalt schaft Freiheit.
Nie Hungern zu müßen schaft Feiheit.
Einsicht zu gewinnen schaft Freiheit.
Kompromisse zu schließen schaft Freiheit.
Nicht nur Materiel zu denken schaft Freiheit.
usw.......
Es gibt keine Freiheit ohne zusammen zu Handeln.




Ahasveru - 25.08.2007 um 10:15 Uhr

Eine duale Gegenüberstellung und deren Bewertung in Gut / Schlecht und damit in einem weiteren imaginären Sinne von Soll Sein / Soll Nicht-Sein hat mit Sein an sich ebensowenig zu tun wie mit Freiheit.

Dualität ist menschlicher Verstand. Dualität ist die Voraussetzung für ihn, zu verstehen, Verstehen erfolgt aus der Gegenüberstellung und Bewertung des Gegenübergestellten. Und solch ein Gegenüberstellen ist immer ein Schwarz-Weiss-Denken, da das Gegenübergestellte nie in seiner Ganzheit und seinem wahren Wesen erfasst wird, sondern nur in oberflächlichen einzelnen Komponenten.

Freiheit ist eine allumfassende Einheit, kein duales Prinzip, und daher kann sie nie vom menschlichen Verstand verstanden werden als das, was sie im Eigentlichen und an sich ist, da der Verstand Dualität ist. Dualität kann Dualität verstehen, aber nie die Einheit erfassen. Dualität trennt, Einheit verbindet. In einer Einheit ist Alles und Jedes verbunden und vereint, in der Dualität wird etwas bevorzugt, etwas anderes verworfen und mannigfach anderes erst gar nicht berücksichtigt.

Freiheit geht als Einheit über die Dualität des menschlichen Verstandes hinaus, sie kann nur erkannt und erfahren werden, indem man den Fels der Unbewusstheit sprengt und zu Bewusstsei und Bewusstsein erwacht, und das geschieht immer im Hier und Jetzt, im Moment und Augenblick.

Bewusstsein ist Einheit und in einem solchen wird Freiheit als Freiheit an sich erkannt, denn Bewusstsein ist Bewusstheit von Freiheit in Einheit.




Matrixiceman - 26.08.2007 um 14:25 Uhr

Diese Nachricht wurde von Matrixiceman um 14:25:51 am 26.08.2007 editiert

Freiheit ist, in meinen Augen das wo die meisten Menschen Angst vor haben. Denn Freiheit bedeutet auch Einsamkeit und Verzicht. Wer wirklich Frei sein will hat sein Leben lang zu kämpfen,ein Kampf gegen sich selbst,gegen die Natur und dem Instinkt in der Herde zu leben. Doch wer gewinnt,den hält die Freiheit jung und attraktiv, attraktiv im Sinne und den Augen der anderen,jeder Mesch möchte auch Frei sein,doch nur wenige sind in der Lage das auch zu durchleben. Schnell heisst es dann ich nehme mir die Freiheit, wenn auch nur für einen Moment. In dem Sinne, lasst euch gegrüsst sein, von einem freiem Menschen und denkt immer daran, wen Ihr anlacht,der lacht auch zurück




Fluuu - 27.08.2007 um 13:49 Uhr

Danke für die Nettigkeit aber nett sein alleine kann die brutalen Fragen der Existenz nicht klähren und Freiheit halte ich für eine sehr brutale Frage.

Der Vergleich mit dem Wassertropfen ist mir aufgefallen und er funktioniert nicht bei Begriffen wie Mensch, Sein und Freiheit. Wenn der Mensch ein Wassertropfen ist und darin das Sein begründet, dann löst er sich nie auf im Meer, sondern behält seine Form und die Freiheit sich im Meer zu bewegen bei. Erst wenn der Topfen das Sein aufgibt und stirbt, wird er eins mit allem. Die Oberflächenspannung des Wassertropfen ist das Entscheidende was seine Existenz, das Sein ausmacht, der Rahmen, darin bleibt er zeitlebens gefangen aber frei im Raum beweglich. Erst wenn er seinen Geist, seine oberflächengespannte Hülle aufgibt, das Ich tot ist, löst er sich auf im Allgemeinen und ist unendlich frei.
Also kann man sagen, ein lebendes Wesen ist immer begrenzt, reduziert auf die Hülle und deren Bewegungsspielraum, allein der menschliche Gedanke und sein Bewusstsein können unendlich frei sein aber auch nur eine begrenzte Zeit, dann muss der Mensch, will er am Leben bleiben, seine ganz simplen existenziellen Bedürfnisse befriediegen, wie Essen, Schlafen, Kreativsein usw.

gruß fluuu




Gast453 - 13.11.2007 um 15:12 Uhr

Diese Nachricht wurde von Gast453 um 15:12:43 am 13.11.2007 editiert

Wer zuviel im Geist zerlegt wird nie die Freiheit erfahren, denn Freiheit bedeutet los lassen auch von der Gedankenwelt. Wir sind nun alle kurz davor unsere Freiheit zu verlieren indem wir vollständig überwacht werden. Finde ich persönlich sehr Schade, obwohl ich nichts zu verbergen habe, aber eine kleine Intimsphäre hat doch jeder gerne. Oder etwa nicht? Wie sollte der Künstlerappell gegen dieses Vorhaben lauten? ***Wer den anderen nicht traut ist selbst nichts Wert*** Vieleicht so?!?!?!




luis109 - 04.08.2008 um 18:27 Uhr

Zitat:

Diese Nachricht wurde von Gast453 um 15:12:43 am 13.11.2007 editiert

Wer zuviel im Geist zerlegt wird nie die Freiheit erfahren, denn Freiheit bedeutet los lassen auch von der Gedankenwelt.?!
Martin Buber über Freiheit: Freiheit oder, wie ihr rechtmäßiger altdeutscher Name ist Freihals - ich liebe ihr aufblitzendes Gesicht: es blitzt aus dem DUNKEL auf und verlischt, aber es hat dein Herz gefeit. Ich bin ihr zugetan, ich bin allzeit bereit um sie mitzukämpfen. ... Ich liebe die Freiheit, aber ich glaube nicht an sie. Wie könnte man an sie sie glauben, wenn man ihr Gesicht gesehen hat! Es ist der Blitz der Alldeutigkeit - der Allmöglichkeit...."Über das Erzieherische" in Werke I, 796




Fluuu - 11.08.2008 um 20:12 Uhr

...schön, dass jemand weiß wo man die niedergeschriebenen Gedanken anderer findet, wenn man anstelle eines selbst formulierten Gedankens nur noch zitiert bräuchte man Jahrhunderte um allem jemals Geschriebenen gerecht zu werden, da ist es viel einfacher den eigenen Gedanken zu Formulieren, selbst wenn er schon zig Mal geschrieben wurde.
Beim Thema eigene Freiheit und Begrenzung kommt niemand drumrum es für sich selbst zu Erleben wenn es der eigenen Wahrheit nahe kommen soll.

gruß fluuu




luis109 - 16.08.2008 um 23:34 Uhr

Zitat:

...
Beim Thema eigene Freiheit und Begrenzung kommt niemand drumrum es für sich selbst zu Erleben wenn es der eigenen Wahrheit nahe kommen soll.

gruß fluuu
wenn ich denn wüsste was eigen wäre, wäre ich eigenartig berührt, doch weil ich meine ich hätte noch was eigenes bin ich ganz besonders abgesondert, solch sonderlinge findest du überall, es nennt sich freiheit und heißt an eine bindung des besonderen verloren. wie kann ich mir der wahrheit näher kommen? wenn das so wäre, so käme ich auch wieder weiter weg. das ist der ganze dreck, da kann ich nur an meinem daumen nuckeln. was bleibt? geh laber labsal labt mich die trüb sal ? das für den depressiven JA, doch was macht der hier, der was eigenes findet? stolze brust, merkt nichts auch lust oder wie auch immer. was eigenes eigen es, das kind ist ja so eigen, geeignet? wer kann das wissen? der blinde esel, oder der sich näher gekommene. aufsteigende als zu hoch eingestufte und für zu leicht befunden o
http://i250.photobucket.com/albums/gg268/derJung/eselInDerLu ft.jpg luis




Fluuu - 18.08.2008 um 10:54 Uhr

...tut mir leid, Dein Text verschließt sich mir völlig, nur Rätsel die Du wahrscheinlich selbst nicht zu Lösen vermagst.
Hast Du vor dem Schreiben etwas genommen?
Es sind wohl Deine Gedanken aber sie sind so wirr und durcheinander, so gefangen in einer Begrenzung, wohl ein gutes Beispiel für das Gegenteil von Freiheit, denn Freiheit ist klar auf den Punkt gebrachtes ohne Schnörkel und schmückendem Beiwerk. Freiheit ist der selbst entwickelte schlichte Gedanke der alles beinhaltet...

gruß fluuu




melano-lux - 23.08.2008 um 20:06 Uhr


ein zitat zum thema freiheit, welches zugleich auch eine schöne definition von freiheit entält:

"Eines Tages wirst du dich entscheiden müssen, für Käfig oder Freiheit, für das, was immer war oder für das, was du sonst noch alles entdecken kannst."

K. Allert-Wybranietz




maler-hans - 03.09.2008 um 23:32 Uhr

Schönes Zitat - bleibt nur zu hoffen, dass man sich (selbst) nicht nur entscheiden muss, sondern auch selbst entscheiden kann.



Parthum Tom - 05.09.2008 um 00:36 Uhr

Tach zusammen

Ich mag es nicht mich ständig entscheiden zu müssen.
Ich mag das zwanghafte das dahinter steckt nicht.

Dieses ständige gedrängt werden.
Deshalb schiebe ich oft einiges vor mir her, in der Gewissheit
das die richtige Zeit für die richtige Entscheidung kommt.
Diesem Prozess haftet dann immer etwas schicksalhaftes an.

So warte ich gerne bis zum letzten Augenblick, denn dort
wartet die Erkenntnis auf mich.

Freiheit besteht für mich deshalb darin, sich die Zeit für wesentliche Bedürfnisse
des eigenen Ich´s zu nehmen, um künftige und gleichartige Entscheidungen
zu beschleunigen.
Zeit zu gewinnen, um sie wiederum mit Freiheit zu füllen.

Ich finde das man sich nicht "Eines Tages " für Käfig oder Freiheit entscheiden muss.
Sondern eher schauen sollte das dieser Tag nicht Wirklichkeit wird.
Oder sogar jeder Tag zu einem solchen wird.

Grias an olé


P.S.:Ich hatte schon bessere Tage, wo ich meine Denke in zwei Sätze packen konnte.
Aber heut ist nicht einer dieser Tage.




Fluuu - 10.09.2008 um 12:45 Uhr

Hallo,
philosophisch gesehen ist es wirklich nicht die Entscheidung Käfig oder Freiheit, einen Käfig gibt es immer, äußerlich oder innerlich, die Lebenskunst besteht darin sich in einem naturgegebenen Käfig frei zu Fühlen.

gruß fluuu




georg-gensler - 06.05.2009 um 08:41 Uhr

Habe oft das Gefühl das die meisten Mensche gerne darauf verzichten. Den mit der Freiheit bekommt mann auch jedemenge Verantwortung das widerum sind Pflichten.



Fluuu - 14.05.2009 um 10:15 Uhr

...so ist es sicherlich, jedoch um die Pflicht der Eigenverantwortung und Selbstständigkeit sollte sich niemand drumrum mogeln wenn er nicht ewig in der Abhängigkeit bleiben möchte. Freiheit heißt Pflichten und zwar selbst gewählte Pflichten und die Erfüllung dieser können ein Stück der Ohnmacht nehmen und es stellt sich ein freieres Gefühl ein. Das ist in der künstlerischen Arbeit eine Grundlage.

gruß fluuu




Rudi - 01.07.2009 um 14:33 Uhr

freiheit ist quatsch,da niemand gern in einer wabernden blase existieren will.
ich denke freiheit ist ein begriff der nur von menschen erfunden worden werden konnte,die sich soweit entwickelt haben das diese sich gern selbst auflösen wollten




niwatoriah - 02.07.2009 um 08:53 Uhr

Kant-Holz
Jeder verhalte sich so, dass die Maxime senes Handelns zur Grundlage allgemeinen Handelns werden koennte! - Trara - da in der gymnasialen Oberstufe fuer derlei Drechseleien gute Noten gegeben wurden, werden derlei Repliken runergeleiert wie alte Grammpfonplatten.
Jedoch hilft es nix, Freiheit immer mit Verantwortung postulativ verkuppeln zu wollen, denn damit wird kaschiert, dass Freiheit nur allzu oft mit Verantwortungslosigkeit gepaart ist.
Vielleicht ist Freiheit nur als verstoss gegen bestehende Regeln kurz erlebbar, so wie ein Feuerwerk am Himmel verpufft. Wer koennte schon Dauerfeuerwerk oder ewige Freiheit verkraften?




Fluuu - 02.07.2009 um 22:28 Uhr

... langsam nimmt meine Überzeugung zu, ihr gebt das Gehirn in den Eimer bevor ihr den Rechner einschaltet.
Das ist öde, langweilig und sinnlos da weiter zu diskutieren, wenn alles widersprochen wird, egal was, nur um dagegen zu blöken wie ein Schaf, dann ist es sinnlos auch nur einen einzigen Gedanken zu verschwenden...

gruß fluuu




niwatoriah - 03.07.2009 um 13:27 Uhr

Wo die Polemik aufhört - fängt das Denken an, und das scheint manchem einfach wehzutun.



Rudi - 05.07.2009 um 20:48 Uhr

hey fluu,noch mal zum verständnis,das wort freiheit ist ein wort was es nicht gibt, es exisstiert in deiner phantasie und daraus aus deinem kopf, heraus auf ein blatt papier und das ist realität,
und kann ich dich daran erinnern das du diese hirnbraterei aufgelegt hast,
und niwi versuch doch mal freiheit in der kategorie "jetzt"zu denken,nicht in morgen ,nicht in gestern,für den augenblick,und am besten noch ohne denken,dann bist du der freiheit ein stück näher,und dann gleich wieder nicht zehn sekunden an einen eisbären




Fluuu - 29.07.2009 um 17:12 Uhr

...da bist Du aber auf dem Holzweg, das Wort Freiheit gibt es natürlich, hat acht Buchstaben und die Bedeutung gibt es auch und zwar als philosophisches Problem. Wer meint sich diesem Problem entziehen zu können durch Ignoranz bitte schön, mir ist es lieber mich dem Problem Freiheit zu stellen und zwar ganz bewusst. Hoffe somit eine Lösung für die Knechtschaft zu finden, vor allem die im Innersten selbst. Aber es hat keinen Zweck Begriffe wie Freiheit, Grenzen, Rahmen oder Zwang, Wahn und Kerker hier näher im Zusammenhang zu erörtern. Es führt zu vorsätzlichen Missverständnissen.

gruß fluuu




jk63 - 29.07.2009 um 17:54 Uhr

Würden die Tiere im Zoo die hohe Schule dieser kommunikation verstehen, Dann könnten sie euch Antwort geben .Was das Wort Freiheit für eine Bedeutung hat .



Rudi - 11.08.2009 um 23:20 Uhr

hallo schnuppis,werde ich erstmal den weg vom holz befreien.
kerker ist klar kenne ich kann mir also etwas vorstellen,zum beisiel wasser und brot,grosse feldsteine,fackel, arme bärtige mäner in der ecke kauernd, gut...
rahmen,geburtstag mit topfschlagen,lustige männer auf der bühne pupsen,das trommeln und der pfarrer stehend an dem schafot ,den deliquenten empfangend,also ein ganz individuelles bild,gut...
grenzen,mist ist ja ähnlich wie rahmen,bloss gut das du das veraltete wort kerker verwand hattest, gefängnis wäre da auch wieder sehr vielschichtig gewesen,zwang ist auch ganz schwer zu veralgemeinern,für mich,wahn ist irrgend wie eindeutiger für den menschen,alles was nicht so ist wie ich ist halt wahnsinnig mit abstufungen...
freiheit,ein wort eben wie grenzen ,rahmen,zwang,wahn und kerker,eben nur ein wort wenn du es nicht weiter, also genauer beschreibst was du meinst,es bleibt ein wort,das nenne ich illusion,
die wabbernde blase ist der mütterliche bauch,der einzige individuell unabhängige platz auf erden,womit nach des verlassens der schrei nach der freiheit losgeht
hallo jk,wenn tier das verstehen würde?,ich denke sie tun es auch dann nicht,siehe mensch




niwatoriah - 16.08.2009 um 09:06 Uhr

Warum das mit der Freiheit so schwierig ist

Man sagt, dass man einer Sache umso mehr verbunden ist, je mehr man in sie hineingesteckt hat. Seit Kriegsende läuft eine enorme Gehirnwäsche über Hollywood-Filme, in denen es immer um Freiheit, Recht, Liebe un Rache geht.

Die Amerikaner haben 1859 Yokohama mit Kanonen bschossen, um damit die Japaner zur Öffnung ihrer Häfen für Ausländer zu erzwingen. Aus japanischer Sicht ist das ein brutaler Eingriff, im Hollywood-Streifen haben die US-Boys mal wieder Freiheit gebracht. Und das ist ja auch dur "Last Samurai" mit Tom Cruise hinreichend dokumentiert, oder war das etwa kein Dokumentarfilm?

Zuvor hatten sie ja schon erfolgreich den Kontinent von Indianern befreit, danach die reichen Südstaaten über die Befreiung der Negersklaven.

Dann wurden Korea und Vietnam befreit, nun sind Irak und Afghanisan dran. Und nicht zu vergessen, Europa haben die Amerikaner auch schon zwei Mal befreit.

Obama wird von Rumsfeld und anderen Rechten nun erfolgreich wegen seiner Bemühungen um eine Krankenversicherung für alle angegriffen (in USA sind 50 Millionen Menschen ohne Krankenverischerung und viele bleiben unbehandelt - klar, Preis der Freiheit, oder?), Begründung: das stelle einen Frontalangriff auf amerikanische Grundprinzipien wie Eigenverantwortung und Freiheit dar. Und die Waffenlobby in den USA reitet ebenfalls auf der Freihei herum.

Allerdings ordnete Rumsfeld ab 2005 die Impfung der US-Armee ggen die Vogelgrippe an, denn er ist Teilhaber des Unternehmens, dass die Impfung und das Grippemittel Tamiflu fabriziert. Was das wohl mit der Schweinegrippeepedemie und den weltweiten Impfkosten von zig Milliarden zu tun hat?

In den USA sitzen 10% der Bevölkerung im Gefängnis.

Aber kaum sieht jemand eine Harley oder eine zerrissene US-Fahne, dann schüttet sein Gehirn irgendwelche Freiheitsendorphine aus und jegliche Logik ist im Eimer.

Freiheit ist keine individuelle Frage, sondern eine gesellschaftliche. Wenige "Freie" führen zu vielen "Abhängigen". 10% der Weltbevölkerung besitzen 80% aller Vermögen. Von uns gehört wohl keiner dazu, hält denen aber vor lauter Benebelung treu die Stange.

Die USA haben ja auch viel in die Freiheit hineingesteckt: tausende von Filmen, eine enorme Waffenindustrie, einen Dollar, der seit 1913 um 90% Wertverlust hatte und den die anderen Nationen durch Stützkäufe immer wieder subventionieren sowie Dauerkreig um den Globus herum. Und da alle davon profitieren (durch Freiheit natürlich, harrharrr), müssen auch alle dafür bezahlen. Nur dass kein Politiker redlich aufsummiert, was wir z.B. für den Irakkrieg und den Afghanistankrieg in Summa ausgegeben haben.

Deshalb bin ich gegen das Wort Freiheit allergisch, denn niemand spricht über welche Art von Freiheit für wen bei welchen Kosten und wer die Zeche zahlt.

Mömm mömm, die Haley kanttert, flikk flakk, die US-Fahne flattert - und wir sind ja sooooo frei!




jk63 - 16.08.2009 um 10:00 Uhr

Das Wort Freiheit ist wie ein Gummi , man kann ihn ziehen und formen und er fällt doch wieder in sein Ursprung zurück . wie Kann man frei sein ? Leben doch alle auf einer Kugel, genannt Erde .Haben es nur nicht verstanden uns darauf zu bewegen und werden es auch nicht .



maler-hans - 16.08.2009 um 23:42 Uhr

… bisschen pessimistisch, jk, aber darum nicht falsch.

Freiheit ist – wie alles andere auf unserem kugelrunden Weltraum-Boot und drumherum – selbstverständlich relativ.

Frei sein heißt deshalb, sich innerhalb der (für uns) unaufhebbaren Grenzen bewegen zu können (und zu wollen), frei sein heißt, dem Anderen dasselbe ganz selbstverständlich zuzugestehen. Die meisten Beschränkungen erlegen wir uns in diesem Sinne selbst auf oder nötigen andere dazu, weil wir Freiheit "absolut" setzen wollen (und nichts als unseren Dickkopf wirklich meinen).

Aus Gummi ist, so gesehen, nur das Wort, nicht das, was es beschreiben soll(te).




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