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Kunstforum: Kunst & Erotik


Aktuelle Zeit: 21.04.2026 - 18:58:32
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Forum > Plauderecke > Kunst & Erotik
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Autor
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Thema: Kunst & Erotik
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Arne
Mitglied
  169 Forenbeiträge seit dem 13.11.2002

Geschlecht:
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| Eröffnungsbeitrag |
Abgeschickt am: 06.03.2004 um 22:38 Uhr |
Die Erotik zählt auch auf kunstgalerie.org mit zu den
beliebtesten Bildmotiven. Einen kleinen Einblick über die
künstlerische Bandbreite dieser Thematik können Sie
bekommen, wenn Sie auf diesen Link klicken.
Was denken Sie als Betrachter, wenn Sie z.B. mit den Werken Peter Florians konfrontiert werden? Handelt es sich dort um eine heutzutage
notwendige Direktheit, um überhaupt noch Aufsehen zu erregen
oder gehen Ihnen die Darstellungen des Sexuellen bereits zu
weit?
Ihre Meinung ist gefragt!
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

Geschlecht:
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| 1 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 09.03.2004 um 19:19 Uhr |
Hallo,
also Kunst und Erotik hört ja untrennbar zusammen,
ich würde sogar sagen Kunst ist Erotik,
nicht unbedingt die Darstellung des Körpers oder gar
einzelner Teile sondern die faszinierende und
prinkelnde Erotik eines fertigen Werkes ganz gleich welchen
Inhals. Jedes Kunstwerk sollte diese Erotik
inne haben, für mich ist es ein Maßstab.
Was nun die Bilder von Peter Florians angeht wirken sie eher
abschreckend obwohl sie sehr gut gemalt sind, die Farben und
Motive sind so stark hervorgehoben, dass von einer Erotik
nichts mehr bleibt.
Andererseits kann ich mir gut vorstellen wie sich der Maler
mit diesem Thema auseinandersetzt und es ihm garnichts
weiter übrich bleibt als so deutlich zu werden. Es ist ja
auch immer die Persönlichkeit des Schöpfers enthalten.
P. Florians sagt selber er möchte der Gesellschaft einen
Spiegel vorhalten, ich stimme zu, dass der Gesellschaft den
Spiegel vorhalten auch ein Kreterium für Kunst ist, sogar
ein sehr wichtiges,
ob das aber nun in diesem Fall erfüllt ist wage ich zu
bezweifeln. Die Gesellschaft besteht zwar auch aus Porno
aber doch nicht nur. Vielleicht soll das Erschrecken beim
Betrachten des Bildes ungeklärte Fragen aufwerfen...?
Soweit erst einmal ...
Gruß Ulf
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Parthum Tom
Mitglied
  146 Forenbeiträge seit dem 09.12.2003

Geschlecht:
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| 2 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 15.04.2004 um 21:02 Uhr |
Erotik ist die " Hure " der Werbung !
Erotik spielt lediglich mit den Schlüsselreitzen
der Geschlechter.
Die Werke von P. Florians find ich etwas schroff
und haltlos.
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Dana
Mitglied
 11 Forenbeiträge seit dem 04.04.2004

Geschlecht:
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| 3 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 17.04.2004 um 14:41 Uhr |
Hallo,
Florians Erotikbilder, pure Realität ist immer ein wenig
schokierend.
Erotik wie die Realität ist auch nicht immer schön...und
muß auch nicht sein...
Die Bilder fiende ich für mich klasse.
Das Leben entsteht nicht nur aus Erotik, das stimmt, ist
aber desen wesentlicher Bestandteil...
Dana
Liebe Grüsse. Dana
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léa
Mitglied
 15 Forenbeiträge seit dem 28.05.2003

Geschlecht:
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| 4 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 19.04.2004 um 13:18 Uhr |
Diese Nachricht wurde von léa um 13:20:17 am 19.04.2004
editiert
Mir gefallen die Bilder ganz gut.
Mehr als auf Bildern der weichen sinnlichen Erotik, befällt
mich hier das Gefühl von Härte, Aggression und
Ungeschütztsein. Nicht ohne einen gewissen Reiz. Dennoch
glaube ich nicht, dass es heutzutage notwendig ist, so
direkt zu sein, um Aufsehen zu erregen. Nicht
ausschließlich, nicht unbedingt.
léa
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Ursa Wolf
Mitglied
 9 Forenbeiträge seit dem 19.02.2003

Geschlecht:
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| 5 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 07.05.2004 um 07:05 Uhr |
Kunst ist ein individueller Ausdruck, dessen Basis die
Freiheit zu sein hat! Er darf niemals beschränkt werden oder
reglementiert sein!
Schon gar nicht, wenn es um Erotik und Sexualität geht,
gerade in diesem Bereich gibt es - auch bei uns Künstlern -
noch viel zu viele Tabus und Ängstlichkeiten!
Was nicht heißt, dass ich Brutalitäten jedweder Art
befürworte, trotzdem muss es "erlaubt" sein, alles
zu tun, was man tun möchte und Dinge, die andere massiv in
ihrem Schamgefühl verletzen, muss man ja nicht öffentlich
zeigen......
In diesem Sinne, sinnliche Zeiten für alle!
Ursa
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Marco
Mitglied
 2 Forenbeiträge seit dem 18.02.2003

Geschlecht:
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| 6 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 07.05.2004 um 13:15 Uhr |
Bin hier gerade so reingerutscht. Ursa, Du bekommst einen
Orden. Kunst ist frei von allem. Die Bilder von Florian sind
ausgezeichnet. Offen, gute Komposition, guter Rhythmus,
angstlos und frei. Der Text mit Gesellschaft einen Spiegel
vorhalten ist Humbug. Weißt du selbst wahrscheinlich auch.
Der Text ist Geschwafel, Deine Bilder sagen alles. Mach
weiter so.
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Wilmsmann
Mitglied
 3 Forenbeiträge seit dem 28.10.2003

Geschlecht:
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| 7 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 07.05.2004 um 14:24 Uhr |
Die Erotik ist ein Thema der Kunst und dies nicht erst in
unserer "aufgeklährten" Zeit, sondern seit
Jahrtausenden. In welcher Darstellung die Erotik gezeigt
wird hängt ganz stark mit dem Kunstschaffenden zusammen. Was
will ich ausdrücken, wenn überhaupt (der typische Satz im
Kunstunterricht: Was will uns der Künstler damit sagen?) und
wie ist meine Art dies rüber zu bringen? ... Ich beschäftige
mich jetzt seit 4 Jahren mit dem Thema Frau und Erotik und
habe bei meiner Arbeit sicherlich einen ganz anderen Ansatz
als Florian oder andere Künstler und Künstlerinnen aber
genau das macht die Arbeit ja auch spannend und spiegelt
doch in allen Facetten die Welt in der wir leben wider. Ich
habe gerade selber erlebt, dass es nicht der Provokationen
bedarf um "unangenehm" aufzufallen. Unsere
Künstlergruppe artattac hat sich für den diesjährigen
Rheinlandpfalz Tag beworben, ist eingeladen worden und als
die Bilder hingen hat es mächtigen Ärger gegeben. Näheres
könnt Ihr bei http://www.artattac.com unter aktuelles lesen. Auch wenn mir persönlich nicht alles
gefällt was an Arbeiten zu dem Thema Erotik gab und gibt,
heißt dies noch lange nicht, dass etwas verboten gehört ....
das hatten wir schon mal und das ist nocht nicht so lange
her - entartete Kunst - Von daher kann ich nur sagen es muss
uns Künstlern freigestellt sein wie wir arbeiten und mit
welchen Themen wir uns auseinander setzten. NOCH sind wir
keine Unternehmer, auch wenn wir wirtschaftlich arbeiten.
In diesem Sinne "FRohes Schaffen!"
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