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Kunstforum: Ist Gott ein Künstler ?


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Forum > Plauderecke > Ist Gott ein Künstler ?
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 Thema: Ist Gott ein Künstler ?
Fluuu
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seit dem 18.10.2003

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60 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 23.03.2008 um 01:29 Uhr

...wunderbare Auslegung der menschlichen Schöpfung vom Gottesbegriff, so ist diese Überlieferung aus grauer Vorzeit nach zu vollziehen...der Glaube an Gott ein Kunstwerk...

gruß fluuu


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gryczan
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61 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.03.2008 um 04:34 Uhr

Diese Nachricht wurde von gryczan um 05:10:14 am 28.03.2008 editiert

ohne eitelkeit möchte ich mich für das kompliment bedanken,
Fluuu; deine offene art und, ich vermute es, uneitle teilnahme
an allen möglichen themen bei xarto, finde ich erfrischend und kein bißchen aufdringlich, etc. es ist ja selten genug, daß wir bereit sind, mehr als einen kleinen finger von uns zur verfügung zu stellen.... so ist es gut, jemanden zu sehen, der sich nicht zu schade ist, seine gefühle oder gedanken zu allem, was ihm auf der haut brennt, auszudrücken. was sonst, als großer ausdrucks-wille oder darstellungsdrang macht einen künstler denn aus !? ---- NUR
wer nicht fühlt, soll für immer die klappe halten. - so ähnlich sagte es breton einmal.
NUN ABER noch ein wort zum THEMA GOTT :
viel wird von der bibel her, vom christentum aus oder aus wer weiß welchen religions-richtungen sonst (esoterisch, spiritistisch, etc.!) interpretiert oder argumentiert. --- schlimm genug, daß der eindruck entsteht, GOTT ist ein schlechter künstler, wenn wir uns einmal ansehen, was diese religionen oder heiligen schriften zum ergebnis haben . EINE PERVERTIERTE WELT, die tatsächlich nur noch eigentlich von hohlsinnigen, eitlen und wenn ehrlich, dennoch zu anmaßenden wissenschaftlern beherrscht wird, die aus allem und jedem nur noch den nutzen extrahieren - mit zu dämlichen zahlenspielen, die nur um sich selber kreisen, ohne irgend etwas wirklich erklären zu können. wohl der schlimmste glaube heute, ist der glaube an die wissenschaft. dieser irre glaube (nicht höher etwa stehend - was die vernunft oder logik angeht - als der aberglaube der esoteriker!) bleibt als letzter glaube über... ob die religiösen menschen es wollen oder nicht. - JEDOCH entsteht ja dieser fanatische glaube an die erklärbarkeit und ausnutzung aller welt durch die wissenschaften als REAKTION auf das skandalöse menschliche versagen der religionen. ich bin der auffassung, wir sollten einmal wagen, die religiösen ideen alle, ALLE DURCH DIE BANK, fallen zu lassen, oder - besser noch: sie einfach vergessen. vielleicht würde dann einmal ein frischer wind (geist!) durch uns und über die erde gehen können, wo wir wieder auch ein neues menschenbild lernen könnten, wo evtl. wir den erde-dingen und kosmischen wesen (dazu zähle ich außer den menschen, tieren, daimonen auch die in den märchen-legenden verborgenen geist- seelewesen!),
wo wir also lernen könnten mit achtsamkeit und heiligend (weil heilend), "dichterisch..." also (hölderlin!), durchs leben, durch den ALL-TAG gehen zu können.
ein wesentlicher punkt fällt mir noch ein -: zu oft wird vergessen, daß die menschen der sogen. indigenen völker nicht weniger klug, inspiriert und weise sind, als wir. ihre religiösen oder philosophischen anschauungen müssen wir also ebenso ernst nehmen, wie die der "größten" europäischen, indischen oder arabischen weisen, propheten und philosophen.
so bin ich zb. anhänger fast der anschauungen der tasman.aborigines oder mincka-indianer, bei welchen der gedanke fern liegt von schuld, sünde, oder weltgericht, etc.
schon immer mußte ich lächeln bei dem glauben vieler menschen an die existenz der hölle, des teufels, etc.
wie kann es den teufel geben, wo es gott gibt, und umgekehrt! zu absurd! - wenn man denn wirklich konsequent sein will. der glaube an gott UND der glaube an den teufel schießen sich gegenseitig ab... wenn das doch endlich auch die fanatiker erreichte! - vieles an greueln bliebe uns endlich, und bliebe der erde ersparrt!
leider läßt sich das hier nicht ausführlicher darstellen...
am schlimmsten scheint mir jedoch die ignoranz gegen die hohen und tiefen einsichten der "naturvölker"!
ihre weniger religiöse, als vielmehr POETISCHE weltsicht und haltung zum leben (gott, natur, kunst, kosmos etc.) wird schon bald im zentrum aller menschen stehen - wenn denn die natur uns - SCHÖN POETISCH ! - aus unseren IDYLLEN vertrieben hat!!!!! - diese idyllen sind unsere zivilisatins-monsterburgen, die wir städte nennen, die religiösen hochburgen, die wissenschaftlichen schein-welten, die sozialen ersatz-welten etc.!
dies wollte ich hier einmal angemerckt haben, nachdem ich fast alle beiträge dieses forums gelesen...
wenn gott denn in künstler "werden" soll, dann sollten wir dafür sorgen, daß er ein wirklich guter künstler wird - durch unsere eigene kunst -. SCHEINKUST - davon haben wir ja überall die NASE VOLL - oder?
herzlich, kbg


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delubi
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62 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.03.2008 um 18:24 Uhr

Was ist oder wer ist Gott ? Steht die Bezeichnung Gott nicht als ein von Menschen erschaffendes Symbol für das Unfaßbare nicht Begreifbare der Entstehung des Universum.
Es ist zu einfach "Gott" auf einen Künstler zu reduzieren, trotzdem sei der Vergleich erlaubt und schon stellt man wiederum fest daß das Symbolhafte mit dem Namen Gott für uns Menschen nicht fassbar und begreifbar ist ,daher können wir nur glauben "es sei so".


E.Fermen
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Regina Herzog
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63 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.03.2008 um 20:17 Uhr

@gryczan: puuuh, so ein Cocktail an Meinungen in einem einzigen Beitrag Vieles interessant, manches für meinen Geschmack etwas zu ausschliesslich formuliert, anderes einfach wahr. So ein hartes Thema läßt sich - wie richtig bemerkt - nicht wirklich befriedigend schriftlich fixieren in solch einem Forum. Zu einer einzigen Sache möchte ich Stellung nehmen: Warum ist es so unmöglich, dass es Gott UND den Satan (Widersacher) gibt Du stellst das so absolut in den Raum, dass es beide nicht gleichzeitig geben kann, mich verwundert die Unverrückbarkeit deiner Aussage etwas. Ich persönlich vermag durchaus, beide zu sehen und als nebeneinander existent zu erleben. Den einen als Schöpfer und Schaffenden, den anderen als Rebell und mit dem Willen zu zerstören. Gegenspieler sozusagen. Macht für mich durchaus Sinn. Ich stell es einfach mal als Frage in den Raum....

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gryczan
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64 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.03.2008 um 05:48 Uhr

Diese Nachricht wurde von gryczan um 06:01:02 am 30.03.2008 editiert

nach einer durchgearbeiteten nacht versuche ich hier eine antwort ---
wenn man etwas tiefer nachhackt, steckt wohl in jedem auch ein "kleiner extremist", in mir wohl also auch... nein! spaß beiseite, liebe regina; ich danke dir für deine zustimmenden worte, aber auch ein dank für die kritische seite deiner äußerung!
das ist aber auch "typisch" MANN, so ausschliessliches zu äußern! ich werde nicht ironisch. allerdings möchte ich auch ein wenig beharren wollen auf meiner haltung - weil ich zu oft erlebe, wie rückgrad-los in unserer zeit kompromiße hingenommen werden, so daß es dann nicht wirklich zur elementaren klärung und wesentlichen ausseinandersetzung kommt, bei uns alle doch sehr betreffenden themen!
natürlich erlaubt der platz hier nicht, so differrenziert zu sein, wie ich es gern möchte und wie das thema es erfordert. irgend etwas ist wohl immer zu opfern, um wirkliche kommunikation auslösen zu können... aber sie wird ausgelöst, das ist wichtig! und ganz sicher denke ich oft nach über den ton meiner argumente; also - deinen hinweis nehme ich sehr ernst.
NUN kurz noch zum thema satan-gott -: ich bin nicht in der lage nachzuvollziehen, warum wir uns so schwer tun, das naheliegendste, offensichtliche zu erkennen und von einer warte aus diskutieren, die erkennen läßt,
daß wir unsere eigene dimmension und stellung in der welt nicht wirklich konsequent durchdenken!
ist es denn nicht einleuchtend, daß "der teufel" ebenso eine sprachliche bildung ist, wie das WORT "gott"? woher aber kommen diese worte, wenn nicht aus der in mir - wie immer auch ! - entstandenen BILD-WELT
, die wiederum worte-natur hat. das WELT-BILD also, in dem teufel und gott zugleich einen platz haben, ist eine bildung aus dem sprachraum (hier), der griechisch-römisch, jüdisch-christlich grund-geprägt wurde. erhebe ich mich nur fünf zentimeter über diese sprachprägung, kann ich erkennen, was sie mit mir und meiner BILD-WELT macht. und ich kann ihre "beschränktheit", also befangenheit erkennen, die mich einlullen will oder kann...
einfacher noch - der kürze wegen! - : bleibe ich bei den von der erziehung, durch mich selbst und von den religionen in mir angelegten deutungsmustern (moralischer o.anderer natur) darüber, was GUT und was BÖS` ist, werde ich wohl kaum nachvollziehen können, was außerhalb von mir am guten das gute ist, und am bösen das böse... das aber gibt es! das dasein außerhalb meiner deutungsmuster! wir sollten zumindest bereit sein, unsere deutungsmuster zu hinterfragen und in ihren gründen zu forschen -. vielleicht erkennen wir dann, daß all das, was wir heute das böse nennen, morgen das gute sein kann, weil unser horizont gewachsen ist und uns einleuchtet, weßhalb das sogen. böse von einst, eigentlich etwas gutes war... usw.
wählen wir aber einmal den standort dessen, dem diese welt so gelungen ist, wie sie uns heute nun einmal "zur verfügeung" steht und den das WORT "gott" bezeichnet,
so ist es doch auch einsichtig, wie absurd für ihn (oder sie oder es!) unsere vorstellung vom satan erscheinen muß! hat GOTT eine richtung gewählt, dann doch sicher die zum GUTEN hin; eine andere ist UNDENKBAR ! jedenfalls für gott, dem doch ALLES und DAS GANZE "untersteht" - wo wäre da platz für einen gauner, der die richtung ändern will und kann?
natürlich kenne ich die hintergründe, mit welchen verständlich wird, weßhalb sich menschen auf ihrer theaterbühne "welt" auch einen teufel konstruierten. der wichtigste aber ist wohl doch das versagen des verstandes, dem nicht einleuchten will, daß er in seiner begrenztheit solche konstruktionen braucht, um sich wohl zu fühlen in einer schier unerklärlichen welt voller sonderbarer widersprüche! ist aber diese beschränktheit eingesehen und überwunden, läßt es sich sehr wohl (moralisch und aber angstfrei !) ohne teufel, hölle, DAS BÖSE AN SICH etc. in gottes welt leben!
den widersacher und rebellen und zerstörer gibt es nur in uns selbst! --- denken wir ihn konsequet FORT, denken wir womöglich auch unser eigenen gründe, die ins "böse" führen, fort und sind nicht gezwungen, es perpetuierend zu erneuern. da brauchen uns die priester, gurus, falschen propheten - um ihrer selbsbefriedigung willen und um ihre nutzlose existenz begründen zu können....

nun soll das aber genug sein für jetzt. ich hoffe einiges zur diskussion angeboten zu haben... alles SOLL fließen, auch diese worte hier... sie sind wandlungsbereit...
herzlichen gruß - kbg


ERDENMACHER (kunst in aktion) GRUENDUNG K.7.K / http://www.lumengo.com/atelierkbg
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Regina Herzog
Mitglied

20 Forenbeiträge
seit dem 11.03.2005

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65 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.03.2008 um 16:36 Uhr

......wandlungsbereit.......! Welch ein schönes Wort! Das ist es , was ich meine: wandlungsbereit zu sein, OHNE faule Kompromisse zu machen. Denn, alles fließt tatsächlich. Veränderungen gehen ständig vor sich. Früher (sprich jugendlicher) neigte ich gerne dazu, meine Ansichten als unverrückbare allunfassende Wahrheiten zu dokumentieren. Heute bin ich vorsichtiger. Ich bin weit davon entfernt, meine Meinung anzupassen. Das schaffe ich "nicht einmal" beim Malen. Es ist völlig gegen den momentanen Zeitgeist, so informell vor sich hinzumalen, aber ich kann nur ehrlich sein beim Malen, und dieser Stil fasziniert mich am meisten...... zur Zeit! Macht das nicht den schöpfenden Künstler in uns aus? Ehrlichkeit und Tiefe? Für mich ist nur das eine Schöpfung, was einem ehrlichen Gefühl, einer starken Triebfeder entspringt - alles andere nenne ich eher Reproduktion. Allein deshalb sehe ich (um auf das Thema zurückzukommen) Gott als Schöpfer und wahren Künstler, und kann ihn nicht anders als Person sehen, denn ein Wort, (ein Wortspiel, eine Wortschöpfung) kann in meinen Augen nichts "schaffen", geschweige denn "erschaffen". Und dass die - wo unverdorben - wunderschöne Natur Zufall sein soll, paßt nicht so ganz in meinem Kopf, denn ich erlebe sie als Kunst!

Ich finde es jedoch auf jeden Fall sehr positiv, dass durch deine Beiträge der Mut zu dieser und anderen Diskussionen neu entfacht ist

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Parthum Tom
Mitglied

146 Forenbeiträge
seit dem 09.12.2003

Das ist Parthum Tom

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66 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.03.2008 um 02:15 Uhr

@ gryczan
Da hast Du mal einiges zur diskussion angeboten !

.....das ist aber auch "typisch" MANN, so ausschliessliches zu äußern! ich werde nicht ironisch. allerdings möchte ich auch ein wenig beharren wollen auf meiner haltung - weil ich zu oft erlebe, wie rückgrad-los in unserer zeit kompromiße hingenommen werden, so daß es dann nicht wirklich zur elementaren klärung und wesentlichen ausseinandersetzung kommt, bei uns alle doch sehr betreffenden themen!.....

Solch klischeehaftes Männerbild ( Geschlechterorientiertes Denkschemahta )
aufrecht zu erhalten liegt mir fern.
Deine Einstellung, gegenüber Kompromissen teile ich eben so wenig.
Ich denke nur durch Kompromissbereitschaft kommt es zu elemetaren Klärungen.
Durch Kompromisslosigkeit herraufbeschworene Ausseinandersetzungen haben nur eine
wesentliche Klärung zur Folge, nachdem ein Kompromiss entstanden ist.
Kompromisslosigkeit ist ( selbst- ) mörderisch !
Demnach, ist meiner Meinung nach, der Kompromiss unumgänglich und immer die
zwangsläufige Folge von Ausseinandersetztung/Diskussion/Klärungsbedarf usw...
In unserer Zeit werden Kompromisse mit genausoviel Rückrad hingenommen wie eh und jeh.

Dein Standpunkt zu Kompromissen steht momentan sowieso im
Widerspruch zu Deiner Wandlungsbereitschaft.
Vielleicht hilft es an dieser Stelle Deinen Spruch " alles soll fließen "aufzugreifen !?
Das fließende Element lässt nämlich schöne Vergleiche zu, die oftmals auch auf den
menschlichen Geist/Psyche zutreffen.

Geht oftmals den Weg des geringsten Wiederstands.

Vor einer Barriere sammelt das Element solange Kraft, bis es das Hindernis durchbricht,
um- oder unterspühlt.

Nach einem Hindernis bilden sich Strudel, rückläufige und reißerische Strömungen.


Die Natur hat somit für mich, schon soviele Gesetzmäsigkeiten in sich,
die Richtig interpretiert die Gesetzte, die wir Menschen uns für zwischenmenschliche
Belange geschaffen haben, in nichts nachstehen.

Für meinen Teil ist und war "Gott" ( ...oder an das was jeder Einzelne glaubt ! )
Nie nur eine Wortkreation, zumal das gesprochene und geschriebene Wort ja wohl
das zunächst letztere Mittel des menschlichen Ausdrucks ist.
Davor ist und war immer, Gefühl, Bilder und Gebärden, Imagination, Intuition, Assimilation.

Die Welt wie sie uns heute "zu Verfügung" steht ist zu einigen Prozent eben nicht mehr von
"Gott" geschaffen.

Da Freiheit immernoch eine Illusion ist schau ich jetzt auf die Uhr.

Wörtliche Grüße !

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gryczan
Mitglied

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seit dem 05.12.2007

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67 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.04.2008 um 00:54 Uhr

wörtlich auch, schön gegrüßt! P.TOM -
leicht daneben ist auch vorbei .... wer nur ein haarbreit von der wahrheit entfernt ist, verfehlt sie dennoch ganz, sagt ein zen-spruch. ---- so oder so ähnlich ist das mit den kompromiß bei mir gemeint. und es geht mir dabei keineswegs um die persöhnliche ebene, sondern um die von mir oder dir unabhängige einsicht, die von sich aus den kompromiß zurückweist... -im ungang der menschen untereinander gebe ich dir natürlich recht
ich gebe zu, daß hier, in der kürze, meine einwürfe leicht mißzudeuten sind. womöglich ist die dialektik darin so kaum nachzuvollziehen, da wär eine längerer disput von nöten, womöglich.

schade, daß auch die selbstironie meiner "nicht ironischen" aussage zu "typisch mann" dir scheinbar verborgen bleibt.
menschlich wandlungsbereit zu bleiben, mit der schwierigen einsicht, daß es dinge im leben gibt, die kompromißlosigkeit verlangen, das ist wohl die schwierigkeit unseres menschlichen lebens an sich.
wahrscheinlich meinen aber wir beide zwei unterschiedliche bedeutungsfelder, die das wort kompromiß besitzt. --- ich meine zb. kompromisslosigkeit mehr im sinne von "alle kraft geben", "die grenzen überschreiten", "über sich selbst hinaus wachsen", also so, das es zu einer klärung über die persöhnlichen, oder gesellschaftlich gesetzten grenzen hinaus kommen kann -im sinne der zu klärenden sache... wo alle eitelkeiten ein ende finden... in der kunst allerdings verbieten sich kompromiße in jede richtung. - ich weiß, diese ausschließlichen aussagen! sie machen angst. aber - das sollen sie ruhig! ich habe die erfahrung, daß schon der kleinste künstlerische kompromiß das haar wird, daß mich unendlich von der wahrheit entfernt. und - die kunst ist und bleibt ein für die persöhnlichen eitelkeiten vernichtendes gefecht! das ist gut so, weil so nur DIE gute kunst entstehn kann, die bleibt.
die schwäche unseres intellekts ist, daß er uns so gern über die eigene beschränkung hinwegtäuschen will, um die macht im haus zu behalten. der knecht will gern den hausherren verdrängen. so sehe ich immer wieder seinen sieg in der miß-achtung dessen, was sich in der menschlichen sprache eigentlich, also im WORT, manifestiert!
meine aussagen zum wort GOTT sind aussagen eines künstlers, eines "poeten", der natürlich um die ganze verwurzelung unserer sprache im sinnlichen sein, in dem ungeteilten ganzen unserer wahr-nehmung weiß.
so weiß ich also, das das wort GOTT all das enthalten muß, was sich uns durch gebärde, intuition, imagination, assimilation etc. mitteilt, um in seiner be-deutung bestehen zu können.
anders gesagt - beim erscheinen des wortes "gott" erscheint eben all das , was sich mir als GOTT mitteilt, über alle meine sinne. was also kann bedeutender für uns sein, als diese wortkreation, solange wir den menschlichen raum nicht verlassen wollen. wo liegt eigentlich der grund für das große mißtrauen unserer wichtigsten fähigkeit gegen-über, der sprache?!
irgend ein hirnforscher erwähnte einst, daß wohl die eigentliche revolution vor allen sogen. revolutionen, jener zeitpunkt war, als wir das erstemal beim nennen eines gegenstandes fähig wurden, diesen gegenstand zu sehen - mit dem inneren blick. nun, wenn ein wissenschaftler sogar fähig ist dies zu erkennen, sollte uns künstlern diese alte wahrheit vom WORT eigentlich selbstverständlich sein.
warum zb. beginnen fast alle alte mythen und religions-lehren mit der hervorhebung des WORTES? sie wissen es seit langem; damals hat wohl der hausherr, die weisheit (oder intelligenz?), nicht der knecht, der verstand (oder intellekt!) das SAGEN in uns gehabt.

von meiner betonung dieser für uns menschen, meiner ansicht nach, elementaren(weil existenziell entscheidenden) bedeutung der sprache, darauf zu schließen, daß ich andere "wichtigkeiten" ausschließe, ist etwas kurz gegriffen, oder?
natürlich ist die "wortkreation" für gott niemals genügend,
das wird uns aber ERST durch diese wortkreation deutlich!
vielleicht ist die wandlungsbereitschaft des göttlichen zu finden, wo wir uns selbst sehen - als "die macher", dort noch am meisten womöglich? da bleibt in der welt kein prozentchen für unsere eitelkeit über, das sage ich hier mal kompromiß-los....

danke für die kritischen hinweise! --- ich will heut` noch einiges "machen"...
herzlich, kb


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Fluuu
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725 Forenbeiträge
seit dem 18.10.2003

Das ist Fluuu

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68 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.04.2008 um 00:48 Uhr

Hallo,
wollte mich eigentlich hier im Thread "Ist Gott ein Künstler ?" überhaupt nicht äußern weil diese Suggestivfrage in meinem Weltbild nicht existiert.

gruß fluuu


http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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beziehungsWEISE
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1 Forenbeitrag
seit dem 23.04.2008

Das ist beziehungsWEISE

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69 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 23.04.2008 um 18:26 Uhr

Gott ist der, der weiß, um Gott (Göttin) zu sein macht sich der Mensch, in seiner überlistenden Art und Weise, ganz heiß, das Resultat ist menschlicher Verschleiß. Keiner wird umsonst zum alten und versauerten Greis, der Mensch bezahlt für seinen Dickkopf und mangelnden Einsichtwillen einen hohen Preis.

Ich zeige euch wer Gott ist: http://home.arcor.de/uniperversum/html/wer_ist_gott_.html

beziehungsWEISE


Der Mensch wächst über sein wahres Wort. Doch wie altert er? Ohne dieses sofort.
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