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-- Plauderecke
--- Ist Gott ein Künstler ?

Galerie Seeger - 05.03.2005 um 18:26 Uhr

Ist Gott ein Künstler
Ist Gott ein Galerist
Was sind wir, wenn er alles geschaffen hat.
Was ist unsere Kunst, wenn er unser Schöpfer ist.

Ausstellungsstücke, Kunstwerke, Azubis, oder

Gruß PS.




Pigasso - 05.03.2005 um 19:44 Uhr

Hat nicht jeden seinen eigenen Gott in sich?an den
er glaubt, oder auch nicht?




Detlev - 06.03.2005 um 09:10 Uhr

... selbst wenn er schon alles geplant haben sollte, so ist jeder ein "Objekt", um dem Leben eine Möglichkeit des Lernens zu geben; im Falle der Kunst, denke ich, sind wir das ausübende Glied, um dem Mitmenschen etwas mitzuteilen; sei es zur Freude, zur Nachdenklichkeit, zur Kritik; so wie jeder Mensch seine "Aufgabe" erfüllt - und die Mitteilung ist so facettenreich wie das Leben selbst - deshalb habe ich z.B. immer das Gefühl, nie fertig zu sein; habe ich ein Bild gemalt, einen Song geschrieben, einen Text - immer glaube ich, es noch besser zu können, zu müssen, zu wollen - ein Trieb ... meine Aufgabe; deshalb bin ich glücklich - es hätte weniger farbig ausfallen können;



Joanna Alicja - 06.03.2005 um 22:14 Uhr

Ich denke, Gott ist auf jeden Fall ein Künstler. Ich nenne ihn den "Urschöpfer". "Gott" klingt immer so nach Christentum oder nach "Herrschergott". "Urschöpfer" ist einfach die ursprüngliche essentielle Energie - und die ist reine Schöpfungskraft. Und genau diese Kraft macht uns zu Künstlern. Der schöpferische Teil spricht aus uns hinaus - in 1000 Formen und Farben. Ein Künstler ist "nur" ein Kanal, je sensibler er ist für die sichtbaren und unsichtbaren Dinge, je einsichtiger, weitsichtiger und demütiger - umso mehr Schöpfungskraft fliesst durch ihn hindurch, in diese Welt. Dann wird sie für andere Menschen sichtbar und inspiriert dazu, neue Wege zu gehen, Wege zu der Kunst, zum Glück, zu "Gott"...



Regina Herzog - 12.03.2005 um 10:21 Uhr

Angenommen, Gott ist unser Schöpfer, sind wir logischerweise seine Geschöpfe. Und haben somit einen Teil seiner Eigenschaften "geerbt", wenn auch in unvollkommenerem Maße. Wenn wir die Schöpfung insgesamt betrachten fällt auf: seine Schöpfungskraft, seine Energie, seine gestochene Präzision, sein Harmoniesinn (goldener Schnitt in der gesamten Schöpfung wiederkehrend), sein Farbensinn, seine Liebe zum Detail im Streben nach Vollkommenheit, seine Formenvielfalt, seine unerschöpfliche Phantsie... und wir tun es ihm nur nach..gemäß den Fähigkeiten, die uns gegeben sind und die wir entwickeln (lassen). Für mich ist er DAS absolute Vorbild.



igors - 16.03.2005 um 12:41 Uhr

Wir bekommen nur von Gott unsere Muse, das anders zu sehen und verstechen. Unsere kunst ist wie Nebel Gottes.



Arne - 16.03.2005 um 22:59 Uhr

Glaubt man an die Idee eines Gottes, wie kann Gott dann ein Künstler sein, wie kann er als absolute und höchste Grenze allen Seins etwas schaffen, das über ihn selbst hinausgeht? Wäre Gott ein Künstler, würde er sich damit selbst widerlegen.



Joanna Alicja - 17.03.2005 um 17:28 Uhr

Hallo Arne,
finde Deine Ansicht sehr interessant - sie gibt einen wichtigen Anstoß noch viel weiter zu gehen. Wer sagt denn, dass Gott eine Grenze allen Seins und aller Dinge ist?? Indem er etwas erschafft was über seine Grenzen geht, entwickelt er sich! Genauso wie ein Mensch, hat doch auch der "absolute Gott" das Recht sich weiter zu entwickeln, oder? Das ist doch gerade der Sinn von Kunst und vom Dasein und auch von Gott selbst! ES GIBT KEINE GRENZEN! (Denken wir nur mal an die Theorie, dass alles unendlich ins Kleine und unendlich ins Große geht, so hat Gott keine Grenzen). Alle Dinge wachsen um den unendlichen leeren Raum mit Licht und Schöpfung zu füllen so ist es doch zutiefst logisch, dass auch Gott sich weiterentickelt und wächst. Und durch was soll er sonst wachsen, wenn nicht durch seine Schöpfungen?




Arne - 17.03.2005 um 21:32 Uhr

Zitat:

Wer sagt denn, dass Gott eine Grenze allen Seins und aller Dinge ist??

Gehen nicht so gut wie alle Religionen von einer derartigen Annahme aus?

Da es für mich persönlich unerheblich ist, ob es einen Gott gibt oder nicht, macht es keinen Sinn, mich auf Spekulationen einzulassen. Ein Erkennen ist uns sowieso nicht möglich. Die Eingangsfragen sind natürlich trotzdem welche, über die man einmal nachgedacht haben kann.




Regina Herzog - 17.03.2005 um 23:15 Uhr

Ziitat
"wie kann er als absolute und höchste Grenze allen Seins etwas schaffen, das über ihn selbst hinausgeht? "

Warum gehst Du denn davon aus, dass er etwas schafft, das über ihn hinausgeht? Vielleicht schöpft er einfach nur aus sich heraus und macht sichtbar, was er ist ? Vielleicht, damit wir ihn genau durch seine "gemachten Dinge" sehen können um letztlich zu verstehen welche Art von Person er selbst ist? Für mich ist er ein Künstler, weil er kunstvolle Dinge geschaffen hat. Kunstvoll in höchstem Maße. Geprägt von Vollkommenheit und Harmonie. Und ich sehe es wie Joanna, dass der unendliche Raum in der unendlichen Zukunft erfüllt sein wird mit vollkommener Schöpfung.. ich sehe uns hier sozusagen als kleinen "Protoplaneten", )




Galerie Seeger - 18.03.2005 um 20:28 Uhr

Wenn die Schöpfung, das Universums und alles andere erschuf und somit einem Kunstwerk gleich die Gestaltung der Dinge hervorgebracht hat, sollte man Sie dann nicht auch in den Stand eines Künstlers erheben?

Ist der Mensch eines seiner Kunstwerke.

Kann ein Kunstwerk ein Künstler sein.

Kann ein Kunstwerk Kunst erschaffen.

Gruß PS.




Arne - 29.04.2005 um 17:43 Uhr

Gott ist ein menschliches Konstrukt.



Fluuu - 01.05.2005 um 01:28 Uhr

nicht nur das, es ist eine Projektion ...



Parthum Tom - 21.05.2005 um 01:12 Uhr

Zitat:

Gott ist ein menschliches Konstrukt.
Eher ist unsere Menschlichkeit, sowie unsere
"Realität"
Ein Konstrukt unseres Bewustseins und unserer Wahrnehmung.




Galerie Seeger - 30.08.2006 um 19:41 Uhr

Ist das Universum ein Kunstwerk?

Ist das was das Universum erschuf ein Künstler?

Sind wir dann Kunstwerke in einem Kunstwerk?

Was sind dann unsere Werke?




mezzo4te - 03.10.2006 um 19:25 Uhr

Zitat:

Ist das Universum ein Kunstwerk?
Ist das was das Universum erschuf ein Künstler?

Wenn das Universum ein Kunstwerk ist, ist das, was es erschuf, ganz sicher ein Künstler. Die Frage aber, ob das Universum ein Kunstwerk ist, werden wir niemals beantworten können. Meinem Verständnis nach wäre es nur dann ein Kunstwerk, wenn es von einem Sein erschaffen worden wäre, das eine freie Wahl zwischen unterschiedlichen Alternativen zur Gestaltung des Universums gehabt hätte.




reliwette - 24.01.2007 um 02:09 Uhr

Diese Nachricht wurde von reliwette um 02:11:28 am 24.01.2007 editiert

Diese Nachricht wurde von reliwette um 02:10:02 am 24.01.2007 editiert

Ihr habt Euch da das schwierigste aller Themen herausgesucht. Wie ich in den Foren lese, diskutiert ihr selbst einfachere Themen unterschiedlich. Das bedeutet, dass ihr kein gemeinsames "Ur" habt, auf welchem die Menschen die Meta ta Physika untersuchen und möglicherweise zu Erkenntnissen kommen. Da haben sich schon ganz andere abgemüht: Hegel, Kant, Schopenhauer, Nietzsche und etliche "Existenzphilosophen".z.B. Satre
Ich gebe mal ein Beispiel:
Die Menschen wussten vor noch nicht all zu langer Zeit, noch nicht, dass z.B. in einem Eisenkörper
Hohlräume sind und dass beim Erwärmen des Metalls die Moleküle darin herumsausen.... folgt man diesem Phänomen ins Universum, denn da sausen auch "Moleküle" herum: wir nennen sie Planeten, Zentralgestirn und Sterne. Nun stelle sich einer vor, das gehe über die Krümmung des Universums hinaus und immer weiter bis ins Unendliche, dann hätten wir es mit der Macro-Theorie zu tun....
Kunst? Ein schöpferischer Mini-Akt - mehr nicht - aber auch nicht weniger....

Von Herzen!
Euer Hartmut T.R.




Galerie Seeger - 24.01.2007 um 12:22 Uhr

(Ihr habt Euch da das schwierigste aller Themen herausgesucht.)
Warum sollte man sich mit weniger zufrieden geben

(Da haben sich schon ganz andere abgemüht: Hegel, Kant, Schopenhauer, Nietzsche und etliche "Existenzphilosophen".z.B. Satre)

Nicht immer über die Alten reden, sonder selber denken haben die Alten auch getan, auch wenn man vielleicht auf den selben Nenner kommt wahrscheinlich aber darüber hinaus da wir andere Erkenntnisse haben!

Der Vergleich, die Planeten oder Sterne als Moleküle zu vergleichen ist wohl etwas falsch, da sie ja selber aus Atomen und Molekülketten bestehen.
Aber stellen wir uns einmal vor, wie viel Molekülketten es im natürlichen Bereich gibt und zählen die noch dazu die durch Manipulation> entstehen können, nun stellen wir alle Molekül-Bilder neben einander und stellen uns die Frage wer um Himmelswillen hat diesen Haufen Kunst erfunden.

Zufall Urknall Wer das behauptet hat wahrscheinlich genau den selben.

Gehen wir einmal davon aus das Universum befindet sich in einer Apparatur
(nehmen wir an eine Expandierende Kugel ähnlich einem Luftballon oder in einem Computerprogramm) die von einer anderen Lebensform entwickelt wurde, dann wäre dieses Universum doch ein Kunstwerk, ODER?
Die Entwickler unseres Universums wären zwar unsere Erzeuger , aber nicht Gott denn der würde ja auch über dieser Lebensform stehen.
Unwahrscheinlich ist diese Theorie nicht, denn Größe spielt dabei keine Rolle und einen möglichen Ansatz zu dieser Entwicklung zeichnet sich sogar schon bei uns ab, somit sind wir vielleicht auch ballt in der Lage eine eigene Lebensform zu erschaffen die vielleicht eines Tages sogar eigenständige Intelligenz aufweist. Ein weiterer Schritt wäre dann natürlich dieser Lebensform auch einen geeigneten Lebensraum zu schaffen, der bis in alle Ewigkeit den Ansprüchen dieser Lebensform erfüllen könnte.
Damit wären wir beim Anfang, wir bauen eine expandierende Umgebung die der Entwicklung gerecht wird.

Viel Spaß beim Gehirn krampf wünscht euch,

http://www.kunstgalerie-seeger.de

http://shop.posterxxl.com/?06c1259296




Gast453 - 24.01.2007 um 12:49 Uhr

Diese Nachricht wurde von Gast453 um 12:54:36 am 24.01.2007 editiert

Solange sich der Mensch nicht als Mensch selbst erkannte, könnte es das vollkommene Kunstwerk aus unserer Sicht gewesen sein. Selbsterkennung ist immer der Faktor der Ernüchterung, wobei die Hohe Kunst der Alten Künste die Ernüchterung inne hatte.




reliwette - 24.01.2007 um 16:50 Uhr

Auf den Beitrag von "Galerie Seeger" möchte ich antworten:
Der Vergleich von Sternen und Planeten im Raum mit der Anordnung von Molekülen, Atomen,Neutronen pp. dient mir als Modell für "Räume" in verschiedenen"Dimensionen".
Was das Denken der Menschen anbetrifft, so sind wir durch die Evolution von der Bakterie bis zum vielzelligen Lebewesen nur für das gemacht, was uns umgibt: die Erde und ihre Nachbarschaft. Die Menschen sind befähigt, in dieser Umgebung zu überleben und gewisse gestalterische Fähigkeiten zu erlangen, um dieses Leben auf dem Planeten optimal auszurichten. Unser Denken ist leider auch nur für das Ausrichten auf dieser Erde befähigt. Sechs Sinnesorgane liefern die "Bilder" unserer Umgebung. Aus diesen Bildern und Erfahrungen
resultiert das, was wir das "Denken" nennen, das "Planen", das "Zuordnen", das "Kombinieren", das "Analysieren",das "Experimentieren" und das "Forschen" - letztendlich auch das "Gestalten".
Unser Denken ist letztlich auf "Pragmatismus" ausgerichtet. Das abstrakte Denken fällt uns schwer und somit ist auch die "Vorstellungskraft"
begrenzt. Es fehlen einfach zu viele "Eindrücke" und "Wahrnehmungen". Wir denken vorrangig in Bildern, weniger mathematisch-abstrakt.
Wir müssen aus unserer Erfahrung sagen: für alles gibt es einen Urheber. Diesem Urheber unterstellen wir, dass er ebenso "weltlich" denken muss (und handeln).
Was ist, wenn es etwas gibt, dass von keinem Urheber (im eigentlichen Sinne ) bewusst geschaffen wurde , sondern nur aus größeren Dimensionen herrührt, also Materie oder Antimaterie, die in einander übergreifend bis in unser Universum hinein wirken.
Unvorstellbar - und wenn es so wäre, welche Auswirkungen hätte das für unser Weltgefüge hinsichtlich moralischer, ethischer, ästethischer und religiöser Motivationen, dem Leben einen Sinn zu geben, dem einer nacheifert?

Und welche "Rolle" spielten dann die Kunstschaffenden und Autoren?

Aus diesen Überlegungen heraus schlage ich vor, dass wir uns auf das konzentrieren, für das wir geworden sind: Menschen auf dem Planeten Erde und verschreiben uns einer Kunstrichtung, die sich
auf das Leben der Menschen auf diesem Planeten ausrichtet: eine soziale Kunst im Sinne von Joseph Beuys (oder aus eigenen Erkenntnissen heraus).

Herzliche Grüße !
Hartmut T.R.




Gast453 - 25.01.2007 um 08:22 Uhr

Gott ist kein Zahlenwerk der Wissenschaft, sondern der Inbegriff der Gesamtheit jeglicher Existenz. In allen Religion ist Gott oder wie man in sonst benennt, das Sinnbild des Ganzen. Die suche nach Zahlen und Fakten in jeden Teilbereich hat nicht nur Aufklärung sondern auch Vernichtung an sich.



reliwette - 25.01.2007 um 21:33 Uhr

Ja ,was kann man darauf antworten? Darauf kann ich doch nur sagen, dass mit dem "Begriff Gott" eine wie auch immer definierte dogmatische Religionslehre einher geht. Also wird "Gott" komischerweise immer ein männlicher Artikel vorangestellt. Vielleicht sollte man die Gesamtheit der Existenz (Schöpfung) außerhalb von religiösen Glaubensrichtungen betrachten? Weshalb? Weil nach religiösen Glaubensmustern immer ein Belohnungs- oder Bestrafungsgedanke einhergeht. Ein Belohnungsgedanke ist der des Lebens nach dem Tode. Leider wird immer dabei vergessen, dass alle Grundlagen des Glaubens Schriftwerke sind, die von Menschen gemacht wurden.
Der Künstler/Autor hat - wie alle anderen Menschen auch - die Möglichkeit, den Lebenssinn ohne Belohnungs- Bestrafungsgedanken aus seinen eigenen Erkenntnissen heraus ohne religiöse Dogmen zu finden - und - möglicherweise
zu ähnlichen Lebensregeln zu finden. Darin liegt auch ein gewisser "Vernunftgedanke".
Es hat ja wenig Sinn, sich gegen die Schöpfung zu verhalten, weil diese die "Spielregeln" vorgibt.
Eine dieser Spielregeln ist, dass neue Sterne (Sonnen) entstehen, alte Sterne ihre Energie aufbrauchen und sterben. Unsere Sonne wird noch ca. 25 Millionen Jahre brauchen, um ihre Energie zu "verbrennen". Dann wird sie zu einem roten Riesen und den inneren Planeten Merkur und vielleicht auch die Venus verbrennen. Auf der Erde wird kein Leben mehr möglich sein...
Reichlich ernüchternd angesichts der Frage: Ist Gott ein Künstler?
Denn in der Schöpfung sind Geburt und Zerfall vorgegeben. Und genau diesem Muster unterliegt jedes Lebewesen: jede Pflanze, jeder Organismus: Geburt - und Tod. Zahlen und Mathematik dienen dem Menschen zu Berechnungen und Erfindungen,dienen den Chemikern, den Physikern.
Sie können Wahrheiten berechnen, zu denen das menschliche Auge, das Ohr nicht befähigt sind - sind sozusagen auch verlängerte Sinnesorgane.
Dass damit auch Zerstörung einher geht, in dem die Menschen kreative Forschungsarbeit zu Zerstörungszwecken missbrauchen - ja - davon ist die Weltgeschichte voll.
Es gibt übrigens Kollegen, die "begrenzte Zerstörung" zum Inhalt ihrer künstlerischen Auffassung" gemacht haben. Die Frage müsste eigentlichn heißen, kann Zerstörung ein schöpferisch-kreativer Prozess sein? Kann Zerstörung eine Kunstform sein?




kattie - 25.03.2007 um 01:23 Uhr

Hallo alle zusammen!
Ich bin tief beeindruckt von den Beiträgen zu diesem Thema, ich weiß gar nicht, wen ich zu erst zitieren möchte!

Für mich hat Gott keinen männlichen Artikel, sondern einen sächlichen. Gott ist für mich gleichbedeutend mit ALL Ein. Dieses große Gesamtkunstwerk komplett mit allen Mängeln, Großartigkeiten und Nebensächlichkeiten ist Kunstwerk und Künstler, Galerist und Zuschauer zur gleichen Zeit und in jeder Zeit. Es hat von allem zwei Pole und so auch mehr oder weniger Geist, denn auch das Materielle in seinem Aufbau trägt eine Geistigkeit. Allerdings vermag ich mir kaum vorzustellen, was Geld mit all dem zu tun hat, da krankt das System.

Was hat Geld mit Gott zu tun?

Was hat Kunst mit Geld zu tun?

Ist das nur ein exessives Spiel, was süchtig machen kann?

Nächtliche Grüße
kattie




christoph - 25.03.2007 um 14:52 Uhr

Hallo alle zusammen,
ist Gott ein Künstler?
Ich denke Gott ist mehr als ein Künstler.
Zuerst zu dem Thema Gott. Gott ist ein allgemeiner Begriff. Unter Gott können wir alles mögliche verstehen. Ich gehe von der Bibel aus, wo Gott durch Jesus Christus Personiviziert wurde. Hier ist Gott nicht mehr der unnahbare, der entfernte, der über oder unter einem stehende. Hier ist Gott ein gegenüber mit dem man sprechen, diskutieren kann und der einem auch antwortet.
Gott Vater hat diese Welt, dieses Universum geschaffen. Der Mensch versucht zwar dies zu begreifen oder zubeweisen, er kann es aber nicht, weil er nur einen kleinen Horizont hat.Er kann aus seiner Dimension nicht heraus.Gott wie ich ihn meine steht aber über allen Dimensionen.
Nun zu ist Gott ein Künsler. In gewissen Sinn ja, den er hat alles vollkommen erschaffen, in einer Durchdachtheit und Präzision die wir als Mensch nie erlangen werden. Aber er gab den Menschen auch die Begabung künstlerisch tätig zu sein, jeden auf seiner Art. Diese Vielfältigkeit ist das Wunderbarste und Intressanteste was wir bekommen haben.
Leider gibt es zuviel Zerstörer von Kunstwerken, siehe die Vernichtung der Welt.
Viele Grüße
Christoph




Galerie Seeger - 25.03.2007 um 17:57 Uhr

Zitat:

Frei nach der Rede von Häuptling Seattle an den Gouverneur von Washington (1854)

Der große Häuptling in Washington sendet Nachricht, dass er unser Land zu kaufen wünscht.
Aber wie kann man die Erde kaufen oder den Himmel ?
Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen, wie könnt ihr sie von uns kaufen?

Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig. Jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes.

Wir sind ein Teil der Erde - und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler - sie sind unsere Brüder. Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme der Ponies - und des Menschen - sie alle gehören zur gleichen Familie. Wenn also der große Häuptling in Washington uns Nachricht sendet, dass er unser Land zu kaufen wünscht, so verlangt er viel von uns.

Glänzendes Wasser, das sich in Bächen und Flüssen bewegt, ist nicht nur Wasser, sondern das Blut unserer Vorfahren. Wenn wir euch Land verkaufen, so müßt ihr wissen, dass es heilig ist und dass jede flüchtige Spiegelung im klaren Wasser der Seen von Ereignissen und Überlieferungen aus dem Leben meines Volkes erzählt. Das Murmeln des Wassers ist die Stimme meiner Vorväter und Vormütter.

Die Flüsse sind unsere Brüder. Sie stillen unseren Durst. Die Flüsse tragen unsere Kanus und nähren unsere Kinder. Wenn wir unser Land verkaufen, so müßt ihr euch daran erinnern und eure Kinder lehren. Die Flüsse sind unsere Brüder - und eure. Und ihr müßt von nun an den Flüssen eure Güte geben, so wie jedem anderen Bruder auch.

Wir wissen, dass der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil der Erde ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht. Der weiße Mann ist nie zufrieden, er will immer mehr. Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter.

Er behandelt seine Mutter, die Erde und seinen Vater, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als die Wüste.

Euer Gott ist nicht unser Gott. Wir sind zwei verschiedene Rassen mit eigenen Ursprüngen und eigenem Schicksal. Es gibt wenig Gemeinsamkeiten zwischen uns. Uns ist die Asche unserer Vorfahren heilig, und ihre Ruhestätte ist heilige Erde. Ihr geht weit fort von den Gräbern eurer Vorfahren und scheinbar ohne Bedauern.

Eure Religion wurde von dem eisernen Finger eures Gottes auf Steintafeln geschrieben, damit ihr sie nicht vergessen könnt. Der rote Mann konnte sie nie verstehen und auch nicht im Gedächtnis behalten.
Unsere Religion sind die Überlieferungen unserer Vorfahren - die Träume, die unsere alten Männer in den feierlichen Stunden der Nacht von dem Großen Geist erhalten haben, und die Visionen unserer Häuptlinge, und sie ist geschrieben in den Herzen unseres Volkes.

Eure Toten hören auf, euch und das Land ihrer Herkunft zu lieben, sobald sie durch das Tor des Todes gehen und sich in der Weite jenseits der Sterne verlieren. Unsere Toten vergessen nie die schöne Welt, die ihnen das Leben schenkte.

Es gibt keine Stille in den Städten der Weißen. Keinen Ort, um das Entfalten der Blätter im Frühling zu hören oder das Summen der Insekten. Was gibt es schon im Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei des Ziegenmelkervogels hören kann oder das Gestreite der Frösche am Teich bei Nacht. Ich bin ein roter Mann und verstehe euch nicht. Der Indianer mag das sanfte Geräusch des Windes, der über die Teichfläche streicht - und den Geruch des Windes, gereinigt vom Mittagsregen oder schwer vom Duft der Kiefern.

Die Luft ist kostbar für den roten Mann, denn alle Dinge teilen denselben Atem: das Tier, der Baum, der Mensch. Der weiße Mann scheint die Luft, die er atmet, nicht zu bemerken. Wie ein Mensch, der seit vielen Tagen stirbt, ist er abgestumpft gegen den Gestank.

Das Ansinnen, unser Land zu verkaufen, werden wir bedenken. Und wenn wir uns entschließen anzunehmen, so nur unter einer Bedingung.
Der weiße Mann muß die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder. Was wäre der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht, geschieht bald auch den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde. Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder lehrten: Die Erde ist unsere Mutter. Die Erde gehört nicht den Menschen - der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden, wie das Blut, das eine Familie vereint.

Das Ansinnen des weißen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt: Was denn will der weiße Mann kaufen? Wie kann man den Himmel oder die Wärme der Erde kaufen, oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie können wir euch diese Dinge verkaufen, und wie könnt ihr sie kaufen?

Für mein Volk ist jedes Stück dieses Bodens heilig. Jeder Berg, jedes Tal, jede Ebene und jeder Wald ist heilig geworden durch ein trauriges oder glückliches Ereignis in vergangener Zeit. Sogar die Steine, die stumm und leblos erscheinen, wenn sie an der stillen Küste in der Sonne schwitzen, erinnern uns an bewegende Ereignisse, die mit unserem Volk verbunden sind. Der Boden, auf dem ihr jetzt steht, nimmt unsere Schritte liebevoller auf als eure, weil er satt ist vom Blut unserer Ahnen, und unsere bloßen Füße spüren die wohlwollende Berührung.

Wir wissen: Wenn wir nicht verkaufen, kommt der weiße Mann mit Waffen und nimmt sich unser Land. Tag und Nacht können nicht beisammen wohnen.
Der Rote Mann ist immer vor dem herannahenden Weißen Mann geflohen, wie der Morgennebel vor der Morgensonne flieht. Ich denke, dass mein Volk euren Vorschlag annehmen wird und sich in die Reservation zurückziehen wird, die ihr uns anbietet. Dann werden wir jeder für sich in Frieden leben.

Euer Volk ist zahlreich wie das Gras, das die weiten Prärien bedeckt. Unser Volk besteht aus Wenigen und gleicht den vereinzelten Bäumen auf einer sturmgepeitschten Ebene. Es spielt kaum eine Rolle, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Es werden nicht viele sein. Noch einige Monde, ein paar Winter - und keiner der Nachkommen der großen Scharen, die einst unter dem Schutz des Großen Geistes über dieses weite Land gezogen sind, wird noch übrig sein, um über den Tod eines Volkes zu trauern, das einmal mächtiger und hoffnungsvoller war als das eure.

Auch die Weißen werden vergehen, eher vielleicht als alle anderen Stämme. Fahret fort, euer Bett zu verseuchen, und eines Tages werdet ihr im eigenen Abfall ersticken. Aber in eurem Untergang werdet ihr hell strahlen, angefeuert von der Stärke des Gottes, der euch in dieses Land brachte und euch bestimmte, über dieses Land und den roten Menschen zu herrschen.
Diese Bestimmung ist uns ein Rätsel.

Wenn die Büffel alle abgeschlachtet sind, die wilden Pferde gezähmt, die heimlichen Winkel des Waldes schwer vom Geruch vieler Menschen, und der Anblick reifer Hügel geschändet von redenden Drähten, werdet ihr fragen:

Wo ist das Dickicht?
Verschwunden!
Wo ist der Adler?
Verschwunden!
Wo das Leben aufhört, fängt das Überleben an.

Stämme und Völker gehen wie die Wellen des Meeres.
Es ist ein Gesetz der Natur und darüber zu klagen ist sinnlos.
Die Zeit des Untergangs des weißen Mannes ist vielleicht fern, aber sie wird kommen,
denn selbst der weiße Mann kann nicht von unser aller Schicksal ausgenommen bleiben.




Galerie Seeger - 25.03.2007 um 18:10 Uhr

Ich schließe mich diesen Worten an, und wünschte zu jener Zeit mit den Indianer gelebt zu haben. Ich wäre lieber mit ihnen durch die Hand des weißen Mannes gestorben als jetzt unter jenen zu leben die diesem Volk die Hand der Hinterlist gereicht hat.
In diesem Sinne, hoch lebe Amerika, hoch lebe die Fahne, hoch lebe die Ehre. (Sie sind Stolz Amerikaner zu sein, Sie sind Stolze Mörder)




mezzo4te - 25.03.2007 um 22:58 Uhr

Diese Nachricht wurde von mezzo4te um 23:01:19 am 25.03.2007 editiert

Sehr schönes Zitat, Peter! Berührt meine Seele sehr stark. Ist "der große Geist" nicht auch eine viel schönere und treffendere Umschreibung für das, was alles Sein umschließt, als "Gott"? Ich schließe mich deinen Worten an.




Galerie Seeger - 02.04.2007 um 00:02 Uhr

Hallo mezzo4te,
ich denke, es ist eigentlich egal wie man den Glauben nennt, ob nun Gott, Heiligergeist, großer Geist, oder welch andere Figur aus anderen Kulturkreisen auch immer, wichtig ist dabei den Glauben nicht zu verwechseln mit denken.

Der Glaube an die Macht der göttlichen Kraft die sich manifestiert in den Dingen des Universums, somit auch im kleinsten Lebewesen wie auch in dem größten Baum sollte im Herzen mit Ehrlichkeit und wahrer Liebe zu den Dingen getragen werden und nicht mit der Berechnung und Kalkulation der Gedanken.
Wer anfängt die Dinge des Lebens als Ware zu betrachten um zu streben nach dem Profit wird sich entfernen von der wahren Zufriedenheit.
Bald schon wird eine Zeit kommen wo der Mensch kapieren muss das man Liebe nicht kaufen, Macht und Geld nicht essen kann.

Ich weiß, es sind diese alten Sätze doch sie sind war, also sollte man sie auch oft genug wiederholen.


http://www.seedie.de

PS: Erst wird das warm, dann wird es kalt und das geht schneller als wir uns das vorstellen können. Die Bienen verlassen schon in großen Mengen diese Welt und wie Einstein errechnete, wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch noch ca. vier Jahre zu leben. (Viel Spaß noch)




JH - 02.04.2007 um 12:19 Uhr

Ich kann das Leben auch ohne Gott, Geist, heilig
und all die anderen Symbole schätzen. Erst so
fühle ich mich mit dem Leben verbunden.




Galerie Seeger - 02.04.2007 um 13:57 Uhr

Zitat:

Ich kann das Leben auch ohne Gott, Geist, heilig
und all die anderen Symbole schätzen. Erst so
fühle ich mich mit dem Leben verbunden.

Hallo JH
das ist ja auch völlig ok, doch wenn dir der Glaube an die Kraft des Universums fehlt, wie kannst du dann das Leben schätzen und mit ihm verbunden seien wenn du an dieser Macht zweifelst oder nicht an sie glaubst.
Es gibt da natürlich noch den großen Gott des Konsums, mit all seinen vielen Millionen Anhängern dieser Gott ist mächtig, aber er belügt dich.

Er hält seine Versprechen nicht ein.

Er verspricht Zufriedenheit, und gibt Unzufriedenheit.
Er verspricht Glück und gibt Unzufriedenheit.
Er verspricht Anerkennung und gibt Unzufriedenheit.
Er verspricht Macht und gibt Unzufriedenheit.
Er verspricht Liebe und gibt Unzufriedenheit.

Die Macht des Universums nennen wir sie Gott gibt dir nichts, doch sie lässt dich eine Weile mit eigenem Bewusstsein auf diesem Planeten wandeln um die Schönheit eines kleinen Teiles der gesamten Schöpfung zu erleben.
Sie verspricht dir nichts und doch bekommst du Zufriedenheit.
Sie verspricht die nichts und doch bekommst du Glück.
Sie verspricht die nichts und doch bekommst du Liebe.

Bitte verwechselte jetzt nicht die Taten die von anderen Menschen begangen werden (auch im, und gerade im Namen Gottes) denn sie sind es die das Unglück verbreiten und nicht Gott.

Grüße
http://www.seedie.de




JH - 02.04.2007 um 14:57 Uhr

Zitat:

Hallo JH
das ist ja auch völlig ok, (...)

Bis hier hin stimmt es.
Der Rest hat nichts mit mir zu tun.
Gruß




Flora70 - 12.04.2007 um 14:10 Uhr

Diese Nachricht wurde von Flora70 um 14:11:01 am 12.04.2007 editiert

ich glaube...
gott hat uns alle zu künstler gemacht...
falls es IHN wirklich gibt...
ER machte uns zu künstler, weil wir dinge sehen und auch darstellen-können-wollen, die es gar nicht gibt...
glaube ich...

grüße aus wien im frühling
otto




A.M.C. Latzke - 02.07.2007 um 01:32 Uhr

Zitat:

Diese Nachricht wurde von Flora70 um 14:11:01 am 12.04.2007 editiert

ich glaube...
gott hat uns alle zu künstler gemacht...
falls es IHN wirklich gibt...
ER machte uns zu künstler, weil wir dinge sehen und auch darstellen-können-wollen, die es gar nicht gibt...
glaube ich...

grüße aus wien im frühling
otto

Wahrscheinlich hat er einen großen Haufen an Menschen übersehen (kann ja vorkommen). Wenn dem nicht so ist, dann hat er einen kräftigen Tritt in seinen Allerwertesten verdient, weil er sich nicht genug Mühe gegeben hat.




Beno - 02.07.2007 um 18:28 Uhr

Wenn Gott / Allah / Buddah .... ein Künstler ist sollten wir uns dann nicht auch die Frage stellen ob er ein Psychopath ist!
Antworten hier oder unter dem Thread
Sind Künstler Psychopathen?
Also ich bin ja der Meinung Gott ist kein Künstler.




rachelvioleth - 19.07.2007 um 13:20 Uhr

Um es mit den Worten aus meinem Buch
"Die Meiterin der Träume
oder
das geträumte Haus"
zu sagen, mein Kommentar zu diesem Thema:

Du siehst Dich ins Auge Gottes mit seinen Millionen Perspektiven von Selbstwahrnehmung katapultiert, wo du aus sicherer Entfernung zur materiellen Welt erkennst, dass es zwischen Wahrheit und Illusion keine Verbindung gibt...

Zeit ohne Veränderung ist unvorstellbar. Heiligkeit aber verändert sich nicht. Und Heiligkeit ist Ewigkeit! Und Ewigkeit ist Frieden. In deinem Herzen, in deinem wahren Sein!

Spiele nicht länger die Rolle des Opfers, denn du hast alle Macht.

Dieses sinnlose Spiel spiegelt dir deinen törichten Selbsthass, zeigt dir deinen Groll, den du gegen dich und andere hegst.

Befreie dich selbst, indem du anfängst zu vergeben. Vergib dir deine Ohnmacht, denn wenn du sie vergibst, setzt du die Macht Gottes frei, der in dir wirkt. Denn dadurch befreist du andere vom Urteil.

Dies ist die stärkste Macht, die du in Verkörperung erfahren kannst. Die einzige, die noch größer ist, ist die Macht der Liebe selbst. Doch ohne die Geste der Vergebung, die die Macht frei setzt, den Schleier der Angst zu zerreißen, bleibt die Macht der Liebe gezügelt.

Rachel




A.M.C. Latzke - 23.07.2007 um 22:49 Uhr

Hallo Rachel,

ich verstehe nicht den Zusammenhang zwischen Ihrem Beitrag und der Ausgangsfrage.
Aber wie dem auch sei:

Gott ist kein Künstler, weil er nicht existiert.




WERWIN - 25.07.2007 um 11:43 Uhr

Ich staune nur noch mit welcher Sicherheit hier Behauptungen von sich gegeben werden.
Wer sich zB mit der Thematik "Göttliche Inspiration"
auseinandergesetzt hat ,kommt so manchem etwas näher.
Psychologisch kann man selbstverständlich auch
als unglaubiger alles erklären,doch das macht die Idee von Gott sehr klein.
zB.berichteten die ganzen großen Komponisten
unabhängig voneinander von göttlicher Inspiration.
Gott ist kein Künstler ,Gott ist Liebe!




A.M.C. Latzke - 26.07.2007 um 10:51 Uhr

Welche ganz großen Komponisten?



WERWIN - 26.07.2007 um 12:03 Uhr

@A.M.C Latzke:zB.J.Brahms
G.Puccini-R.Wagner-Beethoven uva.

Glaube heißt Gnade!




miekla - 29.07.2007 um 09:36 Uhr

Es ist schon erstaunlich, was man da alles so lesen kann. Aber nachdem nach neuester Auffassung ja ohnehin jeder ein Künstler ist, ist Gott demnach natürlich auch einer!!!

Aber alle anderen (ob nun Künstler oder nicht) sind, wenn manchmal auch völlig unterbewußt immer auf der Suche nach diesem "KÜNSTLERGOTT". Insbesondere auch diejenigen, die vordergründig gebetsmühlenartig immer wieder behaupten es könne ihn gar nicht geben.

Im Übrigenbin Ich auch Hypnosetherapeut und habe von einem angeblich extremen Ateisten den schizofrensten Satz meines bisherigen Lebens gehört. Denn dieser "ATEIST" gab in einer Tiefenhypnose den folgenschweren Satz von sich:

"Ich danke Gott von ganzem Herzen dafür, dass er aus mir einem überzeugten Ateisten gemacht hat!!!!!!

Noch Fragen?? Oder sitzen wir hier alle einem Irrtum auf? Dann sollte man vielleicht doch lieber wie seinerzeit Erich Kästner sagen:

Irrtümer haben ihren Wert
Jedoch nur hi und Da!
Nicht jeder der nach Indien fährt,
Entdeckt Amerika!!!




JH - 31.07.2007 um 16:11 Uhr

Erich Kästner schrieb aber auch folgendes:

Zweitausend Jahre sind es fast,
seit du die Welt verlassen hast;
du Opferlamm des Lebens!

Du gabst den Armen ihren Gott.
Du littest durch der Reichen Spott.
Du tatest es vergebens!


Du sahst Gewalt und Polizei.
Du wolltest alle Menschen frei
und Frieden auf der Erde.

Du wußtest, wie das Elend tut
und wolltest alle Menschen gut,
damit es schöner werde!


Du warst ein Revolutionär
und machtest dir das Leben schwer
mit Schiebern und Gelehrten.

Du hast die Freiheit stets beschützt
und doch den Menschen nichts genützt.
Du kamst an die Verkehrten.


Du kämpftest tapfer gegen sie
und gegen Staat und Industrie
und die gesamte Meute.

Bis man an dir, weil nichts verfing,
Justizmord, kurzerhand, beging.
Es war genau wie heute.

Die Menschen wurden nicht gescheit.
Am wenigsten die Christenheit,
trotz allem Händefalten.


Du hattest sie vergeblich lieb.
Du starbst umsonst. Und alles blieb
beim alten.

---

Für die Gläubigen ist Gott der Schöpfer des Universums und meinetwegen ein Künstler.

Für mich ist er keiner, weil er niemals existiert hat.




A.M.C. Latzke - 14.08.2007 um 02:29 Uhr

Zitat:

Ich staune nur noch mit welcher Sicherheit hier Behauptungen von sich gegeben werden.
Wer sich zB mit der Thematik "Göttliche Inspiration"
auseinandergesetzt hat ,kommt so manchem etwas näher.
Psychologisch kann man selbstverständlich auch
als unglaubiger alles erklären,doch das macht die Idee von Gott sehr klein.
zB.berichteten die ganzen großen Komponisten
unabhängig voneinander von göttlicher Inspiration.
Gott ist kein Künstler ,Gott ist Liebe!

Tja, ich staune ebenfalls. Allerdings darüber, mit welcher Sicherheit behauptet wird, daß Gott existiert. Solange die Menschheit die Ursache einer Erscheinung oderTatsache nicht erklären kann, führt sie diese auf einen göttlichen Ursprung zurück. So glaubte man in der Antike, Blitze wären Ausdruck göttlichen Zorns. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn ein Künstler, der sein Talent nicht erklären kann, dies auf göttliche Inpiration zurückführt. Die Angelegenheit mit den Blitzen hat die Wissenschaft , wie viele weitere, inzwischen physikalisch erklären können und mit jeder weiteren wissenschaftlichen Entdeckung wird Gott Stück für Stück entmystifiziert.
Gott und die Kirche sind gut für die Moral und es ist gut, daß der Mensch an einen Gott glauben kann der ihm in schweren Stunden ein großer Trost und Kraftspender sein kann, aber deswegen muß er nicht existieren.




WERWIN - 14.08.2007 um 08:26 Uhr

Ja die Wissenschaft hat uns da hingebracht wo wir heute alle sind.
Ich hab Gott nie gesucht und auf einmal war ich Mitten drin.




Ahasveru - 16.08.2007 um 10:45 Uhr

Über Gott vermag man nichts zu wissen, man vermag Gott nur zu erkennen. Erkennen ist die Eigenschaft der Bewusstheit eines Bewusstseins. Gott ist vollkommenes Bewusstsein. Vollkommenes Bewusstsein ist grenzenlos und unsterblich, da nicht den Faktoren Zeit und Raum unterworfen.

Der Mensch als ein Geschöpf Gottes ist begrenzt, weil er als eine Inkarnation in Raum und Zeit lebt. Der Mensch ist somit begrenzt und hat in einer solchen Inkarnation als Geschöpf auch nur ein begrenztes Bewusstsein und somit auch nur die Fähigkeit eines begrenzten Erkennens.

Inkarnation ist ein Prozess der Höher- und Weiterentwicklung im Sinne einer Bewusstseinserweiterung als Folge einer Bewusstseinsentwicklung, diese erfolgt durch das bewusste Erfahren, dem Er"leben" einer Inkarnation.

Was kann man von Gott mit einem begrenzten und unvollkommenen Bewusstsein erkennen? Seinen Ausdruck durch seine Schöpferkraft, seine Werke. Diese Werke können wir erkennen, indem der Mensch sie erfährt und erlebt.

In der Bibel heisst es: Wer Gott nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.

Wenn Gott Liebe ist, sind seine Werke der Ausdruck von Liebe und wenn wir somit seine Werke lieben, können wir in dieser Liebe zu seinen Werken Gott erkennen.

Gott ist Liebe--->drückt sich in und durch seine Liebe in seinen Werken aus--->liebt seine Werke.

Der Mensch (hier als Künstler)--->drückt sich in und durch seine Liebe in seinen Werken aus--->liebt seine Werke.

Da Gott sich in und durch seine Werke ausdrückt und der Mensch als "Bild"nis Gottes sich in und durch seine Werke ausdrückt, ist Gott ein Künstler wie auch der Mensch ein Künstler.




JH - 18.08.2007 um 16:38 Uhr

Ohje.
Was Christen so auszeichnet sind ihre anmaßenden Theorien die sie mal eben aufs ganze Universum und alle Menschen ausbreiten.

Wieder einmal zeigen vereinzelte Beiträge hier den missionarischen Eifer mancher xarto-User.

Auch der Teufel beruft sich auf die Bibel!




Ahasveru - 18.08.2007 um 18:41 Uhr

Was unter anderem auch viele Menschen auszeichnet, ist ihre mangelnde Fähigkeit zur Toleranz.

Ich hange selbst keiner Religion an und bin auch kein Mitglied irgendeiner Glaubensgemeinschaft. Was ich hier in diesem Thread sehe, sind Menschen, welche ihre Meinung und Ansichten zu dem Threadthema: Ist Gott ein Künstler? vertreten. Manchen Ansichten und Meinungen darunter mögen von christlichem Glauben durchdrungen sein, und das ist völlig legitim, denn es ist ja kein Schild am Threadeingang, worauf steht: "Christen müssen draussen bleiben"

Anmaßend erachte ich es eher, Meinungen, und auch Glaubensansichten, wegen mangelnder Toleranz zu unterdrücken, nur weil man selbst eine andere Meinung und andere Ansichten hat. Und nur, weil Menschen ihren Glauben vertreten und eine Meinung dazu haben, müssen sie noch lange nicht anmaßend sein und missionarischen Eifer bekunden.

Jeder Mensch darf glauben, was er möchte, denn er ist seines eignen Glückes Schmied und besitzt auch das Recht und die Freiheit dazu, und diese seine Ansichten darf er auch hier auf Xarto in einem Thread wie diesem ausführen. Daran ist nun wirklich nichts Anmaßendes.und ebenso kein missionarischer Eifer.




JH - 18.08.2007 um 21:40 Uhr

Was du hier mal eben als "von christlichem Glauben durchdrungen" runterspielst und mit Recht und Freiheit überzuckerst, ist das anmaßende Verhalten, das ich beschrieben habe.
Der Rest ist Semantik.
Aber was soll bei so einem Schulfhofthema schon rauskomen.




Ahasveru - 18.08.2007 um 22:04 Uhr

Zitat:

"Aber was soll bei so einem Schulfhofthema schon rauskomen."

Es zwingt Dich keiner, zu diesem Thema Stellung zu nehmen, ausser Dein missionarischer Eifer, welchen Du bekundest.

Zitat aus einem Vorpost von Dir:

Für die Gläubigen ist Gott der Schöpfer des Universums und meinetwegen ein Künstler.

"Für mich ist er keiner, weil er niemals existiert hat."

Das hat man jetzt gelesen und gut ist. Du brauchst jetzt weder mit Deinem missionarischen Eifer in Deinen Beiträgen zu beweisen suchen, das Deine Ansichten der Wahrheit und Weisheit letzter Schluss sind, indem Du anderer Menschen Meinung und Ansichten negierst, noch musst Du die Anmaßung, in welcher Du das tust sowie dem missionarischen Eifer, mit welchem Du vorgehst, auf andere Menschen projizieren.

Oder einfacher für Dich: Man sollte nicht von sich auf andere schliessen.

Und da Deine Beiträge, zugegeben auch meine Antworten darauf, den Topic dieses Threads verfehlen, bekommst Du keine Weitere.




JH - 19.08.2007 um 23:33 Uhr

Diese Nachricht wurde von JH um 23:49:21 am 19.08.2007 editiert


Bist wohl frisch aus der Reinkarnationstherapie.

Themaverfehlung ist dir massiv vorzuwerfen, da du ausschließlich deine Vorstellung von Gott darlegst. Kein Wort zum Thema "Ist Gott ein Künstler" - nix.

Ob du zu einer Religion gehörst interessiert mich null.

Du schreibst, Gott sein nur durch Erkennunen erkenn- begreifbar.

Dann sage ich: Das Gott nicht existiert, ist nur durch Erkennung
erkenn- und begreifbar.

Wenn du jetzt meinst, das erste stimme, das zweite nicht.
dann dürfte klar sein, zu welcher Fraktion du zählst.

Ausserdem wird so klar, dass du noch an mehr glaubst als nur an Gott
und deine Erkenne-Gott-These. Nämlich an eine Art von Beweis,
die das erste für dich als richtig unterstreicht.

Du würdest deine eigene These über den Haufen werfen.

An meinem Missionsvorwurf ist nichts falsch.
Und Mission ist auf xarto auch nix neues, siehe
Klimawandel Thread, der zum Glück begraben liegt.

Das findet sich schon im "Kleinen" wenn einer schreibt: Gott hat das Universum erschaffen und dich auch.

Glaubt der andere nicht an Gott, ist diese vom Christen angestellte Feststellung wohl anmaßend.

Der Glauben ist somit anmaßend, allein schon durch das gesprochene Wort.

Christentum ist Mission.
Oder leidest du an Konfabulationen im historischen Ausmaß?

Der mir unterstellte Eifer, trifft wohl ebenso dich.

Zusätzlich zu deiner esoterischen "Erkenntnis-Theorie" im Astro TV Style.

Naja, besser als Häuser anzünden.

Willkommen auf xarto übrigens.

Mehr gibt´s wahrlich nicht zu schreiben.




WERWIN - 20.08.2007 um 12:58 Uhr

Ohnmacht-Hilflosigkeit-Aggression
alles menschliche Gefühle,doch wer am lautesten Brüllt braucht Hilfe!
Manche brauchen den Rand um zu sehen was es noch so gibt!
In der Wandelbarkeit liegt die Vollkommenheit
und Wahrheit wühlt und dreht sich in der Zeit.
So einfach schnell mal was zu "manifestieren" find ich witzig!




Gitta - 30.08.2007 um 10:24 Uhr

Hallo JH und WERWIN,
entschuldigt, wenn ich mich einmische, aber ich finds traurig, wenn aus einer Diskussion ein Streit wird.
Um Bibel und Gottglaube mal außen vor zu lassen - schaut Euch eine Blume, eine Schneeflocke, einen Regenbogen, ein Baby an. Geht durch den Wald und atmet bewusst den Duft frischen Grüns. Lauft barfuß über eine Wiese und genießt das befreiende Gefühl dabei. Lasst Eure Haut vom warmen Wind streicheln und taucht ein in das kühle Glitzern des Meeres, wenn Sonnenstrahlen darauf tanzen...
Ist es nicht ein kunstvolles Paradis, in welchem wir leben, ganz gleich von wem oder durch was erschaffen?
Lassen wir uns nicht durch genau diese Kunst zu eigenen Taten inspirieren?




WERWIN - 31.08.2007 um 12:48 Uhr

@Gitta:Schade wenn ich hier den Eindruck mache als wäre ich im Streit mit jemanden.
An Gott glaub ich schon,oder gibts noch was anderes an das es sich lohnt zu glauben?
Ach ja,ich glaub natürlich auch an die Unschuld eines Babys!




Gitta - 31.08.2007 um 21:47 Uhr

Hallo Werwin,

entschuldige bitte, wenn ich Dich unbeabsichtigter Weise negativ "mitangesprochen" habe, aber hätte ich "JH" allein angesprochen... sehr provokant, wenn man einen Streit schlichten will.
Auch wollte ich bei meiner Beschreibung, welch kunstvolles Werk uns alle umgibt, neutral bleiben. Besser wie "AHASVERU" hätte ich es nicht ausdrücken können.
Da Du es aber angesprochen hast, auch ich glaube an Gott, wobei ich dieses Wort nicht wirklich mag. Es steht für nichts anderes als Liebe und Leben - an etwas anderes lohnt es sich nicht zu glauben.

Liebe Grüße, Gitta.




Ahasveru - 01.09.2007 um 11:38 Uhr

Zitat:

".... auch ich glaube an Gott, wobei ich dieses Wort nicht wirklich mag. Es steht für nichts anderes als Liebe und Leben - an etwas anderes lohnt es sich nicht zu glauben."

Und das ist ein sehr schöner Glaube, Gitta,

Vom christlichen Standpunkt her sagt die Bibel in 1.Johannes 4:8 dazu:

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.

Wenn Gott Liebe ist, ist sein Selbstausdruck als erschaffendes Wesen nichts anderes als Liebe, weil es in der Vollkommenheit eines göttlichen Wesens nicht anders sein kann, denn Vollkommenheit drückt sich auch in Vollkommenheit aus.

Im Sinne des Menschen als ein vom Göttlichen erschaffenes Wesen ist Liebe auch Leben, denn der Mensch ist ein inkarniertes lebendes Wesen, ein Lebe-wesen.

Der Mensch ist in seinem Entwicklungsprozess und seiner vorangigen Verstandesorientierung rein fähig, daran zu glauben. Glaube ist hier die Hoffnung darauf, was er nicht sieht. Nicht nur im Sehen mit den Augen, auch das Sehen im Lichte der Erkenntnis, denn hätte Mensch diese Erkenntnis, dann würde er auch die Liebe erkennen und damit, das diese nichts anderes als Gott ist.

Das Wesen Mensch versucht alles rein zu verstehen und zu begreifen mit seinem Verstand. Es erkennt nicht, das es sich damit in einer sich immer und immer wieder drehenden Illusion befindet, denn Wissen und Verstehen ist nicht Erkenntnis. Der Weg dieser Erkenntnis ist die Liebe.

Was sagt die Bibel zu diesem Punkt. In 1. Korinther 13:1-3 liest man:

"Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich aprophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir´s nichts nütze."

Dem Wesen Mensch stellt sich natürlich die Frage, was Liebe ist. Aber auch hier versucht er von seinem Verstand ausgehend die Liebe zu definieren und dadurch die Liebe zu erkennen, aber er bleibt rein beschränkt auf seinem illusorischen Wissen. Wäre es anders und erreichte man durch Verstand und Wissen die Erkenntnis des Göttlichen und damit Gottes selbst, müsste das bedeuten, das der Verstand über der Vollkommenheit stehen müsste, um diese verstehend zu erfassen.

Was kann man über die Liebe sagen. 1 Korinther 13, 4-8 sagt:

"Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles."

Das ist das, was man über die Liebe sagen kann, aber das ist noch nicht die letztendliche Erkenntnis, denn diese kann man nicht wissen, sondern nur durch bewusste Erkenntnis erfahren. 1. Korinther 13:9 sagt dazu:

"Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk"

Vers 10:

"Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören"

Denn diese Vollkommenheit wird bewusst erkannt und bewusst erfahren, und das Stückwerk von Wissen und Verstehen ist damit zu Ende.

Vers 12:

"Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin"

Und wenn der Mensch erkennt, wie er erkannt ist, erkennt er, das er als Ausdruck des Göttlichen, der Liebe selbst, nichts anderes als Liebe ist. Und damit wird sinnbildlich das Kind Gottes erwachsen in seiner Entwicklung und reift vom Kinde zum Erwachsenen.

Vers 11:

"Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war"

Bis dahin bleibt dem Menschen, was in Vers 13 steht:

"Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."

Gott ist ein vollkommener Künstler, weil er all seine Kunstwerke als vollkommenen Selbstausdruck in der vollkommenen Kunst der Liebe erschafft.




WERWIN - 01.09.2007 um 12:34 Uhr

Liebe hat nichts mit denken zu tun.
Liebe ist ein Geschenk und wär sich vorsichtig
bewegt kann Glück haben.
Liebe hat mit Intelligenz überhaupt nichts zu tun!
Gott ist Liebe und Liebe kann auch Behinderte Menschen ohne Bibel
ausfüllen.
Liebe macht Saulus zum Paulus!




Ahasveru - 01.09.2007 um 13:54 Uhr

Ich weiss nicht, ob Du Deine Worte als Deine Meinung einfach in den Raum gestellt hast oder ob sie einen Bezug auf einen Text haben, aber ich antworte mal darauf,

Zitat:

"Liebe hat nichts mit denken zu tun."

Steht oben ausführlich erklärt.

Zitat:

"Liebe ist ein Geschenk und wär sich vorsichtig
bewegt kann Glück haben."

Liebe ist kein Lotteriespiel und auch kein Geschenk. Liebe ist das Sein an sich. Nur, weil ein Mensch wenig Liebe in seinem Leben sieht, heisst das noch lange nicht, das er keine Liebe erfährt. Um sie zu erfahren, braucht es ein Bewusstsein an sich wie über sich selbst im Sinne von Erkenntnis.

Zitat:

"Liebe hat mit Intelligenz überhaupt nichts zu tun!"

Steht oben ausführlich erläutert.

Zitat:

Gott ist Liebe und Liebe kann auch Behinderte Menschen ohne Bibel ausfüllen."

Wer hat gesagt oder wo liest Du, das es nicht so ist?

Und warum trennst Du Menschen in Behindert und Nichtbehindert? Menschen sind Menschen. Menschen mit einer Behinderung sind in bestimmten Sachen eingeschränkt, diese zu tun, aber ein jeder hat auch seine individuellen Vorzüge, etwas Bestimmtes zu tun. Sie sind genauso Mensch wie andere Menschen auch.

Wenn Du Deinen Nächsten liebst, wie Dich selbst, machst Du solche Trennungen nicht mehr, diese kommen nur vom Verstand und dessen Urteilen.

Zitat:

"Liebe macht Saulus zum Paulus!"

Kann man so sehen, zumal obige Bibelworte in meinem Text von genau diesem Paulus sind, :

Der erste Brief des Paulus an die Korinther.




WERWIN - 01.09.2007 um 16:17 Uhr

@Ahasveru:Ich hab das als meine Meinung in den Raum gestellt und nicht auf direkten Bezug deiner Zeilen.
Das mit den Behinderten trenne ich keinesfalls,sondern es ist nur so ,das ein
geistig Schwerstbehinderter auch ohne von einem Gott zu wissen ,Liebe und somit Gott in sich fühlen kann und diese weitergeben kann.
Ich kenne mich kaum in der Bibel aus und meine Einstellung zum Leben hört sich ganz einfach an,
nämlich zuhören und in die Tat schreiten,
und auf dieser Strecke gibt es jede Menge Liebe
für beide Seiten.
Vor längerer Zeit hatten meine Frau und ich über einen langen Zeitraum ein geistig Behinderten Jungen an den Wochenenden,als wir mit ihm
Bilder malten mußte er ständig laut Lachen und ich schaute Ihn an und spürte wie wertvoll er für mich war.
Ich mags nich so komplex ,weil ich kaum Zeit hab
um nur Gedankengut zu wälzen,ich handle lieber schnell.




Ahasveru - 01.09.2007 um 17:06 Uhr

Zitat

"Das mit den Behinderten trenne ich keinesfalls,sondern es ist nur so ,das ein
geistig Schwerstbehinderter auch ohne von einem Gott zu wissen ,Liebe und somit Gott in sich fühlen kann und diese weitergeben kann."

In der Tat ist es genau so, . Und selbst wenn ein schwwerstbehinderter Mensch nichts von Gott weiss aufgrund des Wissens seines Verstandes, so ist sein inneres Wesen nichts anderes als Liebe und in dieser Liebe mit Gott verbunden. Und diese Liebe kann er in seinem ureigensten Formen des Ausdrucks allemal weitergeben,

"Vor längerer Zeit hatten meine Frau und ich über einen langen Zeitraum ein geistig Behinderten Jungen an den Wochenenden,als wir mit ihm
Bilder malten mußte er ständig laut Lachen und ich schaute Ihn an und spürte wie wertvoll er für mich war."

Das war und ist eine wundervolle Erfahrung voller Liebe für Deine Frau und Dich und auch für diesen Jungen, welche euch alle bereichert hat.,

"Ich mags nich so komplex ,weil ich kaum Zeit hab
um nur Gedankengut zu wälzen,ich handle lieber schnell."

Das ist völlig in Ordnung und es spricht in keinster Weise etwas dagegen,

Auch ich wälze nicht nur Gedanken. Seit 1992 schon war ich als ehrenamtlicher Sterbebegleiter tätig für Erwachsene und auch Kinder. Nicht durchgehend, sondern auch mit Unterbrechungen. In Zeiten, wo ich nicht direkt tätig war, habe ich mit einem anderen Sterbebegleiter ein deutschlandweites und grosses Internetportal zu den Themen Sterben, Tod und Trauer aufgebaut, wo betroffene Menschen alles zu diesen Themen wie auch Hilfe gefunden haben.

Für mich hat diese Aufgabe immer tätige Liebe bedeutet,




Ursa Wolf - 01.09.2007 um 17:15 Uhr

Hallo Ahasveru -
Deinen Beitrag finde ich sehr wertvoll, auch wenn die Bibelzitate manche hier erschrecken mögen, so haben sie in ihrer Weisheit Gültigkeit und m.E. nichts mit Religion oder Kirche zu tun und es lohnt sich, sie genauer zu lesen und fühlen.
Es ist gewiss wahr, dass wir Menschen - jeder von uns - ein Ausdruck, ein Teil der göttlichen Quelle ist (...die absolut nichts mit einem alten, mies gelaunten und rachsüchtigen Rauschebart-Mann zu tun hat sondern welche DIE Schöpferkraft und DIE Liebe ist!) Da spielen sogenannte Behinderungen überhaupt keine Rolle, zumal gerade geistig "eingeschränkte" Menschen einen größeren Teil des göttlichen Geistes, nämlich die Liebe und Kreativität, zulassen können als Verstandes-lastige Menschen.
Wie auch immer, Yeshua ben Joseph (von der Kirche Jesus genannt) hat, soweit ich das in Erinnerung habe, gesagt: "Wisst Ihr nicht, dass Ihr Gott seid?" und "Ihr seid wie ich..." Es hat ihn bloß damals niemand verstanden, aber nach über 2000 Jahren dürften wir etwas weiter sein im Bewusstsein, hoffe ich...
Damit wünsche ich Euch viel Schöpfer- und Schaffenskraft!
Ursa




Ahasveru - 01.09.2007 um 18:38 Uhr

Hallo Ursa,

ich möchte darauf antworten, indem ich die Bibel selbst weiter über die Liebe sprechen lasse, :

Markus 12, 28-33:

"Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?

29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: «Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften» (5. Mose 6,4-5). 31 Das andre ist dies: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst» (3. Mose 19,1. Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrhaftig recht geredet! Er ist nur einer, und ist kein anderer außer ihm; 33 und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.

Gott zu lieben heisst also, die Liebe zu lieben, denn Gott ist Liebe. Als Ausdruck der Liebe, denn er wurde ja im Bilde Gottes (der Liebe) erschaffen, ist der Mensch vom Wesen her Liebe, damit im Ausspruch Gottes Kind Gottes. Wenn ich also vom Wesen her Liebe bin, ist jeder andere Mensch, egal welcher Hautfarbe, Kultur, Religion, usw. ebenfalls vom Wesen her Liebe.In diesem Sinne ist mir jeder andere Mensch Bruder und Schwester, denn wir alle sind Kinder Gottes. Und meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst bekommt damit dieses Gebot, denn als Menschen, als Kinder Gottes, der Liebe, sind wir alle gleich: der Ausdruck der Liebe Gottes.

Dieses zu vertshen, bedeutet die Antwort Jesus an den Schriftgelehrten:

Vers 34:

"34 Als Jesus aber sah, daß er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen."

Wenn Gott Liebe ist, ist auch das Reich Gottes nichts anderes als Liebe. Nicht fern vom Reich Gottes zu sein, heisst also, nicht fern von der Erkenntnis der Liebe zu sein, welche über blosses Verstehen hinausgeht.

Jesus als der Sohn Gottes, der Liebe, war als Menschen-sohn die Verkörperung der Liebe. Sein Dienst war Liebe, sein Leben war Liebe, und selbst sein Opfertod war Liebe.

Johannes, 3:16-18

"16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Und warum dieses Gericht?

Vers 19:

"Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse."


Und da Jesus als Sohn Gottes und als Menschensohn die Verkörperung der Liebe war, konnte er sagen:

Johannes, 14, 5:

"Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen?"

Thomas spricht hier von "wissen"

Jesus sagt:

Vers 6,7:

6J esus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, durch Liebe die Liebe (Gott) zu erkennen. Und diese Erkenntnis Gottes durch Liebe ist dem Menschen der einzig mögliche Weg, denn, wie Jesus als die verkörperte Liebe sagt: Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen, und: niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Die Liebe wird durch die Liebe erkannt, und wer durch Liebe die Liebe erkennt, ist im Reiche Gottes.




WERWIN - 03.09.2007 um 12:05 Uhr

Ich Danke Euch allen von Herzen!
Gruß WERWIN




Gitta - 04.09.2007 um 09:48 Uhr

Und ich möchte vorallem AHASVERU danken, für die schönen Worte, wenngleich sie hauptsächlich Zitate der Bibel waren, so sprachen sie dennoch aus seinem Herzen. Denn das ist das Wichtigste dabei.
Viel zu selten sprechen Menschen noch von Liebe und benutzen dazu ihr Herz, um die Seele zu berühren...
Liebe Grüße, Gitta




Ahasveru - 04.09.2007 um 11:31 Uhr

Hallo WERWIN, hallo Gitta,

Zuerst einmal darf ich euch mitteilen, das ich mich über euren Dank sehr freue,

Und ich freue mich auch sehr, in eurem Dank euer wahres Wesen offen zu sehen, euer Selbst, das nichts anderes als Liebe ist.

Euer Selbst ist Liebe und somit ist auch euer Selbstausdruck Liebe.

Diese Liebe ist im Leben immer auch mannigfaltig getrübt durch die Wolken des Verstandes, dessen Urteilen, Gedanken, Meinungen und Ansichten, durch eigene wie durch aussenstehende.

Diese können das Selbst, das Wesen , nicht berühren, sie können es nur verschleiern. Indem ihr liebe-voll seid, erkennt und lebt ihr euer wahres Selbst, indem ihr es liebe-voll ausdrückt. Dieses ist die Erkenntnis über das Selbst, Selbst-erkenntnis.

Liebe ist euer Sein, Liebe ist euer Selbst, Liebe ist euer Leben.

Somit könnt auch ihr sagen: Ich bin die Wahrheit, der Weg und das Leben.

Und diese Liebe, hier zum Topic des Threads, drückt ihr auch in eurer Kunst als Selbstausdruck in Liebe aus.

Liebe ist auch Kunst, die Kunst der Liebe. Sie ist Lebenskunst, sie ist Kunst in all ihrer Kunstfertigkeit.

Das macht den Menschen zum grossen Künstler, das macht Gott, die Liebe selbst, zum grössten aller Künstler.

Mögen alle Menschen diesen Weg und die Erkenntnis finden, das sie Liebe sind, und diese leben.

Lieber Gruss,

Ahasveru




Fluuu - 13.09.2007 um 10:55 Uhr

ah, die Esoterikecke, passt ja gut zum Threadtitel, sowohl das Eine als auch das Andere soll mir gestohlen bleiben, da schüttelts mich, hhhuuu.....

gruß fluuu




JH - 13.09.2007 um 13:23 Uhr

Welch teuflischer Hexenkessel sich hier
zusammengebraut hat. Die User-Basis ist
hier nicht allzu groß, zum Glück.




Flora70 - 18.10.2007 um 14:34 Uhr

war eine weile weg! habe nicht mehr an das internet geglaubt.
nach lesen der vielen beiträge würde ich sagen, obwohl meistens geglaubt (gewußt) wird, daß es GOTT nicht gibt, gibt es aber allerhand über dieses unmögliche zu sagen.
ich glaube noch immer an GOTT!
was sollte ich dagegen tun-können!
grüße an alle beitragsschreibende aus wien, wo es wahrlich nicht viele GOTT-gläubige gibt.




zaalice - 20.10.2007 um 09:35 Uhr

Jedenfalls ist es eine schöne Vorstellung "ein Künstlergott" ist mir tausendmal lieber als so ein zorniger alter Mann mit langem Bart....
Gruß an alle hier (bin neu)




Galerie Seeger - 31.10.2007 um 00:21 Uhr

Hallo, ich bin es mal wieder!

Der Baum!
Der Baum hat keine Augen er hat auch keine Ohren und er hat auch kein Gehirn.
Der Baum hat Früchte die er mit seinen Babys in die weite Welt direkt vor seine Füße wirft.
Der Baum weiß nichts von einem Tier das kommt und geht ganz selten hier.
Der Baum verpackt nun seine Brut in Nahrung die dem Tier schmeckt gut.
Der Baum kennt nicht den Magentrakt der selbst das härteste noch knackt.
Der Baum er ist ja gar nicht dumm wird Chemiker und Experimentiert herum.
Der Baum erfindet dann mal eben einen Panzer für das Leben.
Der Baum er ist ein guter und erfindet auch noch Futter.
Der Baum macht es dem Tiere recht damits im schmeckt und nicht wird schlecht.
Der Baum veranlasst nun das Tier zu gehen weit weit fort von hier.
Der Baum er wartet mit Geduld auf Nachricht der Verrichtungsschuld.
Der Baum er wartet schon so lang auf Antwort die er nie bekam.
Der Baum hat seine Brut verloren ans Tier sie schmeckte im so gut.
Der Baum in seinem Größen Wahn fing gleich mit weiteren Experimenten an.
Der Baum besorgte sich PC und sei dem ist sein Wissen groß nun lässt er seine Kinder los denn dort hat er erfahren was Chemiker im sagen.

Was soll das
Wenn ein eine Pflanze nicht kommunizieren kann und nicht seine Umwelt bewusst wahrnehmen kann, wie kann die dann ohne Rückmeldung der Fehler einen so Komplexen chemisch resistenten Babymantel (Kern) entwickeln das er sogar durch die Verdauung eines Tieres welches Sie gar nicht sieht, kennt und das sich als Pflanzenfresser darauf Spezialisiert hat eben diese Kerne zu verdauen, herzustellen
Und natürlich nicht zu vergessen, wir packen das Ganze noch in eine wunderbar schmeckende Hülle so das es dem Tier was ja gar nicht da ist auch besonders gut schmeckt.
Ich würde sagen, dass war die erste Beamtenbestechung, denn das erste Tier muss ein Beamter gewesen sein, sonnst hätte es das nicht alles ordentlich Aufgeschrieben Analysiert Getestet und dann dem Baum die Meldung überbracht das es geklappt hat.
Auf Basis dieses Wissens, natürlich ohne Gehirn oder anderer Kommunikation wurden dann weitere Gleichartige hergestellt.

Sagen wir einmal das es Zufall ist!

Dann haben die anderen Pflanzenarten bestimmt den armen Baum gefoltert bis er sein Geheimnis preisgegeben hat. Seit dieser Zeit produzieren die Pflanzen fleißig Früchte und passen sich immer und immer wieder den Gewohnheiten der Verbraucher (Tiere) an.



Oh mein GOT vergib Ihnen nicht, denn Sie wissen nicht was Sie tun aber das wissen Sie genau.
Denn was diese Arroganten Lebensformen sich noch so alles anmaßen, z.B. behaupten diese, Sie seien die Krönung der Schöpfung und klauen aus der so genannten Evolution alles, melden dieses dann als Ihr Patent an.

Ich glaube, ich unterhalte mich lieber mit Bäumen, die haben nämlich in Ihrer Entwicklungsgeschichte mehr zu Stande bekommen als die pure Anmaßung.

Oder waren die das am Ende gar nicht? Das war bestimmt der Uhrknall in den Köpfen den kann man ja auch heute noch wahrnemen man muss nur mal die Frage Stelle
was ist Unendlich?
Was ist eine Unendliche Expansion?
Wer hat den großen LKW gesehen mit dem die Gigantische nicht zu berechnende Masse des Universums angeliefert wurde?
Wer hat das alles in fast gleichmäßige Bahnen gebracht?

Sorry, ich höre jetzt auf sonnst wird mit wieder Schwindelig und dann kommen wieder die unfreundlichen Männer mit den unmodischen Jacken wo die Ärmel so lang sind.
Ich gehe jetzt wieder in meinen Käfig zurück von dort aus kann ich die Intelligenten besser sehen, außerdem bringen diese mir immer im Süßmantel verpackte BaumBabys mit.


UND ich bin ein Künstler (LÄchErliCH) auch wenn andere was andere von mir halten.




A.M.C. Latzke - 12.12.2007 um 09:38 Uhr

Gott ist ein menschliches Konstrukt und wird für alles bisher Unerklärliche verantwortlich gemacht. Nachdem die Evolutionswissenschaft die biblische Genesis widerlegt hat, wird Gott vom Erschaffer der Welt zur personifizierten Liebe befördert. An irgend etwas muss der Mensch ja glauben. Gott existiert nur in unserer Phantasie. Er ist für jeden Gläubigen ein vollkommenes Idol. Da er folglich in jedem gläubigen Kopf anders aussieht, ist es logisch, dass er auch mal als Künstler in Erscheinung tritt. Natürlich ist er in dem Sinne kein realer Künstler, sondern nur ein Phantasiegebilde.



Galerie Seeger - 21.12.2007 um 21:06 Uhr

Der Name Gott ist eigentlich auch falsch, er müsste (ALLES) heißen.
Dann würde auch unsere Sprache mehr Sinn machen.

Ist es denn ALLES wie wir es sehen?
Ist es denn ALLES wie wir es hören?

Was ist es dann wenn es nicht ALLES ist?
Warum ist es ALLES so?
Warum ist es nicht ALLES so?

ALLES gehört mir! Nur wenn ALLES nichts dagegen hat.

Wenn GOTT (ALLES) nur ein Konstrukt unseres Denkens ist, wer (was) hat das ALLES (Universum) gebaut

Ich mag Weinachten nicht! Ich finde das nicht gut, dass Esel so viel arbeiten.




malu51 - 28.12.2007 um 22:32 Uhr

gott ist ein künstler,ohne frage.er erlaubt uns,sich weiter zuentwickeln,selbstständig zu handeln und zu denken.wir dürfen alles selber entscheiden,ist das keine kunst?entscheidung jeglicher art ist schwer,desdhalb ist kunst auch für viele so schwer.gott erlaubt uns alles und alles ist kunst.für ihn. es liegt an uns.



gryczan - 20.03.2008 um 19:15 Uhr

nach dem ich die meisten äußerungen zu IST GOTT EIN KÜNSTLER ? gelesen habe, finde ich, daß sie die allgemeine vielfalt zum thema GOTT wiedergeben.
ein gedanke allerdings, der - meiner auffassung nach - sehr einfach und naheliegend ist, scheint nirgendwo aufzutauchen : das wort GOTT ist ein kunstwerk, und es ist vielleicht das älteste (wohl als klanggebilde eine art expressive äußerung von staunen, noch mit keinerlei abstrakter konnotation!).
kurz: das wort "gott" ist von menschen geschaffen; die fähigkeit aber, dieses wort zu erschaffen kommt aus all dem, was die schöpfer des wortes wunderbarerweise und erstaunt darüber, daß es dieses wunder gibt, mit dem wort GOTT zum ausdruck bringen wollten. warum also nicht diese dialektik akzeptieren : ich mensch erschaffe zwar GOTT, GOTT aber erschafft mich, damit ich GOTT erschaffen kann...?
GOTT ist ein WORT; das WORT "gott" ist ein schönes KUNSTWERK . nicht wahr? (überflüssig hier zu betonen, daß mein gottes-begriff in keine konfession passt und nicht durch millionen bibeln gefaßt werden kann, noch
durch millionen wissenschaften wiederlegt wird!) nur poetisch ist zu fassen... was immer es da zu fassen gibt.
für mich gelten zwei wesentliche einsichten: "die welt (gott) berührt mich durch mich selbst." - und: "nur kunst ist natur".
IST GOTT EIN KÜNSTLER? - in mir wird er künstler, wenn er mich zum künstler macht, etc. unverbrüchlich logisch, oder?
das die schöpfung, schon rein äußerlich gesehen, ein wunderbares kunstwerk ist, können nur dumpfe ignoranten leugnen. dem verstand ohnehin bleibt das wesentliche verborgen - so auch das geheimnis im WORT - "gott".
herzlichen gruß, kbg.




Fluuu - 23.03.2008 um 01:29 Uhr

...wunderbare Auslegung der menschlichen Schöpfung vom Gottesbegriff, so ist diese Überlieferung aus grauer Vorzeit nach zu vollziehen...der Glaube an Gott ein Kunstwerk...

gruß fluuu




gryczan - 28.03.2008 um 04:34 Uhr

Diese Nachricht wurde von gryczan um 05:10:14 am 28.03.2008 editiert

ohne eitelkeit möchte ich mich für das kompliment bedanken,
Fluuu; deine offene art und, ich vermute es, uneitle teilnahme
an allen möglichen themen bei xarto, finde ich erfrischend und kein bißchen aufdringlich, etc. es ist ja selten genug, daß wir bereit sind, mehr als einen kleinen finger von uns zur verfügung zu stellen.... so ist es gut, jemanden zu sehen, der sich nicht zu schade ist, seine gefühle oder gedanken zu allem, was ihm auf der haut brennt, auszudrücken. was sonst, als großer ausdrucks-wille oder darstellungsdrang macht einen künstler denn aus !? ---- NUR
wer nicht fühlt, soll für immer die klappe halten. - so ähnlich sagte es breton einmal.
NUN ABER noch ein wort zum THEMA GOTT :
viel wird von der bibel her, vom christentum aus oder aus wer weiß welchen religions-richtungen sonst (esoterisch, spiritistisch, etc.!) interpretiert oder argumentiert. --- schlimm genug, daß der eindruck entsteht, GOTT ist ein schlechter künstler, wenn wir uns einmal ansehen, was diese religionen oder heiligen schriften zum ergebnis haben . EINE PERVERTIERTE WELT, die tatsächlich nur noch eigentlich von hohlsinnigen, eitlen und wenn ehrlich, dennoch zu anmaßenden wissenschaftlern beherrscht wird, die aus allem und jedem nur noch den nutzen extrahieren - mit zu dämlichen zahlenspielen, die nur um sich selber kreisen, ohne irgend etwas wirklich erklären zu können. wohl der schlimmste glaube heute, ist der glaube an die wissenschaft. dieser irre glaube (nicht höher etwa stehend - was die vernunft oder logik angeht - als der aberglaube der esoteriker!) bleibt als letzter glaube über... ob die religiösen menschen es wollen oder nicht. - JEDOCH entsteht ja dieser fanatische glaube an die erklärbarkeit und ausnutzung aller welt durch die wissenschaften als REAKTION auf das skandalöse menschliche versagen der religionen. ich bin der auffassung, wir sollten einmal wagen, die religiösen ideen alle, ALLE DURCH DIE BANK, fallen zu lassen, oder - besser noch: sie einfach vergessen. vielleicht würde dann einmal ein frischer wind (geist!) durch uns und über die erde gehen können, wo wir wieder auch ein neues menschenbild lernen könnten, wo evtl. wir den erde-dingen und kosmischen wesen (dazu zähle ich außer den menschen, tieren, daimonen auch die in den märchen-legenden verborgenen geist- seelewesen!),
wo wir also lernen könnten mit achtsamkeit und heiligend (weil heilend), "dichterisch..." also (hölderlin!), durchs leben, durch den ALL-TAG gehen zu können.
ein wesentlicher punkt fällt mir noch ein -: zu oft wird vergessen, daß die menschen der sogen. indigenen völker nicht weniger klug, inspiriert und weise sind, als wir. ihre religiösen oder philosophischen anschauungen müssen wir also ebenso ernst nehmen, wie die der "größten" europäischen, indischen oder arabischen weisen, propheten und philosophen.
so bin ich zb. anhänger fast der anschauungen der tasman.aborigines oder mincka-indianer, bei welchen der gedanke fern liegt von schuld, sünde, oder weltgericht, etc.
schon immer mußte ich lächeln bei dem glauben vieler menschen an die existenz der hölle, des teufels, etc.
wie kann es den teufel geben, wo es gott gibt, und umgekehrt! zu absurd! - wenn man denn wirklich konsequent sein will. der glaube an gott UND der glaube an den teufel schießen sich gegenseitig ab... wenn das doch endlich auch die fanatiker erreichte! - vieles an greueln bliebe uns endlich, und bliebe der erde ersparrt!
leider läßt sich das hier nicht ausführlicher darstellen...
am schlimmsten scheint mir jedoch die ignoranz gegen die hohen und tiefen einsichten der "naturvölker"!
ihre weniger religiöse, als vielmehr POETISCHE weltsicht und haltung zum leben (gott, natur, kunst, kosmos etc.) wird schon bald im zentrum aller menschen stehen - wenn denn die natur uns - SCHÖN POETISCH ! - aus unseren IDYLLEN vertrieben hat!!!!! - diese idyllen sind unsere zivilisatins-monsterburgen, die wir städte nennen, die religiösen hochburgen, die wissenschaftlichen schein-welten, die sozialen ersatz-welten etc.!
dies wollte ich hier einmal angemerckt haben, nachdem ich fast alle beiträge dieses forums gelesen...
wenn gott denn in künstler "werden" soll, dann sollten wir dafür sorgen, daß er ein wirklich guter künstler wird - durch unsere eigene kunst -. SCHEINKUST - davon haben wir ja überall die NASE VOLL - oder?
herzlich, kbg




delubi - 28.03.2008 um 18:24 Uhr

Was ist oder wer ist Gott ? Steht die Bezeichnung Gott nicht als ein von Menschen erschaffendes Symbol für das Unfaßbare nicht Begreifbare der Entstehung des Universum.
Es ist zu einfach "Gott" auf einen Künstler zu reduzieren, trotzdem sei der Vergleich erlaubt und schon stellt man wiederum fest daß das Symbolhafte mit dem Namen Gott für uns Menschen nicht fassbar und begreifbar ist ,daher können wir nur glauben "es sei so".




Regina Herzog - 29.03.2008 um 20:17 Uhr

@gryczan: puuuh, so ein Cocktail an Meinungen in einem einzigen Beitrag Vieles interessant, manches für meinen Geschmack etwas zu ausschliesslich formuliert, anderes einfach wahr. So ein hartes Thema läßt sich - wie richtig bemerkt - nicht wirklich befriedigend schriftlich fixieren in solch einem Forum. Zu einer einzigen Sache möchte ich Stellung nehmen: Warum ist es so unmöglich, dass es Gott UND den Satan (Widersacher) gibt Du stellst das so absolut in den Raum, dass es beide nicht gleichzeitig geben kann, mich verwundert die Unverrückbarkeit deiner Aussage etwas. Ich persönlich vermag durchaus, beide zu sehen und als nebeneinander existent zu erleben. Den einen als Schöpfer und Schaffenden, den anderen als Rebell und mit dem Willen zu zerstören. Gegenspieler sozusagen. Macht für mich durchaus Sinn. Ich stell es einfach mal als Frage in den Raum....



gryczan - 30.03.2008 um 05:48 Uhr

Diese Nachricht wurde von gryczan um 06:01:02 am 30.03.2008 editiert

nach einer durchgearbeiteten nacht versuche ich hier eine antwort ---
wenn man etwas tiefer nachhackt, steckt wohl in jedem auch ein "kleiner extremist", in mir wohl also auch... nein! spaß beiseite, liebe regina; ich danke dir für deine zustimmenden worte, aber auch ein dank für die kritische seite deiner äußerung!
das ist aber auch "typisch" MANN, so ausschliessliches zu äußern! ich werde nicht ironisch. allerdings möchte ich auch ein wenig beharren wollen auf meiner haltung - weil ich zu oft erlebe, wie rückgrad-los in unserer zeit kompromiße hingenommen werden, so daß es dann nicht wirklich zur elementaren klärung und wesentlichen ausseinandersetzung kommt, bei uns alle doch sehr betreffenden themen!
natürlich erlaubt der platz hier nicht, so differrenziert zu sein, wie ich es gern möchte und wie das thema es erfordert. irgend etwas ist wohl immer zu opfern, um wirkliche kommunikation auslösen zu können... aber sie wird ausgelöst, das ist wichtig! und ganz sicher denke ich oft nach über den ton meiner argumente; also - deinen hinweis nehme ich sehr ernst.
NUN kurz noch zum thema satan-gott -: ich bin nicht in der lage nachzuvollziehen, warum wir uns so schwer tun, das naheliegendste, offensichtliche zu erkennen und von einer warte aus diskutieren, die erkennen läßt,
daß wir unsere eigene dimmension und stellung in der welt nicht wirklich konsequent durchdenken!
ist es denn nicht einleuchtend, daß "der teufel" ebenso eine sprachliche bildung ist, wie das WORT "gott"? woher aber kommen diese worte, wenn nicht aus der in mir - wie immer auch ! - entstandenen BILD-WELT
, die wiederum worte-natur hat. das WELT-BILD also, in dem teufel und gott zugleich einen platz haben, ist eine bildung aus dem sprachraum (hier), der griechisch-römisch, jüdisch-christlich grund-geprägt wurde. erhebe ich mich nur fünf zentimeter über diese sprachprägung, kann ich erkennen, was sie mit mir und meiner BILD-WELT macht. und ich kann ihre "beschränktheit", also befangenheit erkennen, die mich einlullen will oder kann...
einfacher noch - der kürze wegen! - : bleibe ich bei den von der erziehung, durch mich selbst und von den religionen in mir angelegten deutungsmustern (moralischer o.anderer natur) darüber, was GUT und was BÖS` ist, werde ich wohl kaum nachvollziehen können, was außerhalb von mir am guten das gute ist, und am bösen das böse... das aber gibt es! das dasein außerhalb meiner deutungsmuster! wir sollten zumindest bereit sein, unsere deutungsmuster zu hinterfragen und in ihren gründen zu forschen -. vielleicht erkennen wir dann, daß all das, was wir heute das böse nennen, morgen das gute sein kann, weil unser horizont gewachsen ist und uns einleuchtet, weßhalb das sogen. böse von einst, eigentlich etwas gutes war... usw.
wählen wir aber einmal den standort dessen, dem diese welt so gelungen ist, wie sie uns heute nun einmal "zur verfügeung" steht und den das WORT "gott" bezeichnet,
so ist es doch auch einsichtig, wie absurd für ihn (oder sie oder es!) unsere vorstellung vom satan erscheinen muß! hat GOTT eine richtung gewählt, dann doch sicher die zum GUTEN hin; eine andere ist UNDENKBAR ! jedenfalls für gott, dem doch ALLES und DAS GANZE "untersteht" - wo wäre da platz für einen gauner, der die richtung ändern will und kann?
natürlich kenne ich die hintergründe, mit welchen verständlich wird, weßhalb sich menschen auf ihrer theaterbühne "welt" auch einen teufel konstruierten. der wichtigste aber ist wohl doch das versagen des verstandes, dem nicht einleuchten will, daß er in seiner begrenztheit solche konstruktionen braucht, um sich wohl zu fühlen in einer schier unerklärlichen welt voller sonderbarer widersprüche! ist aber diese beschränktheit eingesehen und überwunden, läßt es sich sehr wohl (moralisch und aber angstfrei !) ohne teufel, hölle, DAS BÖSE AN SICH etc. in gottes welt leben!
den widersacher und rebellen und zerstörer gibt es nur in uns selbst! --- denken wir ihn konsequet FORT, denken wir womöglich auch unser eigenen gründe, die ins "böse" führen, fort und sind nicht gezwungen, es perpetuierend zu erneuern. da brauchen uns die priester, gurus, falschen propheten - um ihrer selbsbefriedigung willen und um ihre nutzlose existenz begründen zu können....

nun soll das aber genug sein für jetzt. ich hoffe einiges zur diskussion angeboten zu haben... alles SOLL fließen, auch diese worte hier... sie sind wandlungsbereit...
herzlichen gruß - kbg




Regina Herzog - 30.03.2008 um 16:36 Uhr

......wandlungsbereit.......! Welch ein schönes Wort! Das ist es , was ich meine: wandlungsbereit zu sein, OHNE faule Kompromisse zu machen. Denn, alles fließt tatsächlich. Veränderungen gehen ständig vor sich. Früher (sprich jugendlicher) neigte ich gerne dazu, meine Ansichten als unverrückbare allunfassende Wahrheiten zu dokumentieren. Heute bin ich vorsichtiger. Ich bin weit davon entfernt, meine Meinung anzupassen. Das schaffe ich "nicht einmal" beim Malen. Es ist völlig gegen den momentanen Zeitgeist, so informell vor sich hinzumalen, aber ich kann nur ehrlich sein beim Malen, und dieser Stil fasziniert mich am meisten...... zur Zeit! Macht das nicht den schöpfenden Künstler in uns aus? Ehrlichkeit und Tiefe? Für mich ist nur das eine Schöpfung, was einem ehrlichen Gefühl, einer starken Triebfeder entspringt - alles andere nenne ich eher Reproduktion. Allein deshalb sehe ich (um auf das Thema zurückzukommen) Gott als Schöpfer und wahren Künstler, und kann ihn nicht anders als Person sehen, denn ein Wort, (ein Wortspiel, eine Wortschöpfung) kann in meinen Augen nichts "schaffen", geschweige denn "erschaffen". Und dass die - wo unverdorben - wunderschöne Natur Zufall sein soll, paßt nicht so ganz in meinem Kopf, denn ich erlebe sie als Kunst!

Ich finde es jedoch auf jeden Fall sehr positiv, dass durch deine Beiträge der Mut zu dieser und anderen Diskussionen neu entfacht ist




Parthum Tom - 31.03.2008 um 02:15 Uhr

@ gryczan
Da hast Du mal einiges zur diskussion angeboten !

.....das ist aber auch "typisch" MANN, so ausschliessliches zu äußern! ich werde nicht ironisch. allerdings möchte ich auch ein wenig beharren wollen auf meiner haltung - weil ich zu oft erlebe, wie rückgrad-los in unserer zeit kompromiße hingenommen werden, so daß es dann nicht wirklich zur elementaren klärung und wesentlichen ausseinandersetzung kommt, bei uns alle doch sehr betreffenden themen!.....

Solch klischeehaftes Männerbild ( Geschlechterorientiertes Denkschemahta )
aufrecht zu erhalten liegt mir fern.
Deine Einstellung, gegenüber Kompromissen teile ich eben so wenig.
Ich denke nur durch Kompromissbereitschaft kommt es zu elemetaren Klärungen.
Durch Kompromisslosigkeit herraufbeschworene Ausseinandersetzungen haben nur eine
wesentliche Klärung zur Folge, nachdem ein Kompromiss entstanden ist.
Kompromisslosigkeit ist ( selbst- ) mörderisch !
Demnach, ist meiner Meinung nach, der Kompromiss unumgänglich und immer die
zwangsläufige Folge von Ausseinandersetztung/Diskussion/Klärungsbedarf usw...
In unserer Zeit werden Kompromisse mit genausoviel Rückrad hingenommen wie eh und jeh.

Dein Standpunkt zu Kompromissen steht momentan sowieso im
Widerspruch zu Deiner Wandlungsbereitschaft.
Vielleicht hilft es an dieser Stelle Deinen Spruch " alles soll fließen "aufzugreifen !?
Das fließende Element lässt nämlich schöne Vergleiche zu, die oftmals auch auf den
menschlichen Geist/Psyche zutreffen.

Geht oftmals den Weg des geringsten Wiederstands.

Vor einer Barriere sammelt das Element solange Kraft, bis es das Hindernis durchbricht,
um- oder unterspühlt.

Nach einem Hindernis bilden sich Strudel, rückläufige und reißerische Strömungen.


Die Natur hat somit für mich, schon soviele Gesetzmäsigkeiten in sich,
die Richtig interpretiert die Gesetzte, die wir Menschen uns für zwischenmenschliche
Belange geschaffen haben, in nichts nachstehen.

Für meinen Teil ist und war "Gott" ( ...oder an das was jeder Einzelne glaubt ! )
Nie nur eine Wortkreation, zumal das gesprochene und geschriebene Wort ja wohl
das zunächst letztere Mittel des menschlichen Ausdrucks ist.
Davor ist und war immer, Gefühl, Bilder und Gebärden, Imagination, Intuition, Assimilation.

Die Welt wie sie uns heute "zu Verfügung" steht ist zu einigen Prozent eben nicht mehr von
"Gott" geschaffen.

Da Freiheit immernoch eine Illusion ist schau ich jetzt auf die Uhr.

Wörtliche Grüße !




gryczan - 01.04.2008 um 00:54 Uhr

wörtlich auch, schön gegrüßt! P.TOM -
leicht daneben ist auch vorbei .... wer nur ein haarbreit von der wahrheit entfernt ist, verfehlt sie dennoch ganz, sagt ein zen-spruch. ---- so oder so ähnlich ist das mit den kompromiß bei mir gemeint. und es geht mir dabei keineswegs um die persöhnliche ebene, sondern um die von mir oder dir unabhängige einsicht, die von sich aus den kompromiß zurückweist... -im ungang der menschen untereinander gebe ich dir natürlich recht
ich gebe zu, daß hier, in der kürze, meine einwürfe leicht mißzudeuten sind. womöglich ist die dialektik darin so kaum nachzuvollziehen, da wär eine längerer disput von nöten, womöglich.

schade, daß auch die selbstironie meiner "nicht ironischen" aussage zu "typisch mann" dir scheinbar verborgen bleibt.
menschlich wandlungsbereit zu bleiben, mit der schwierigen einsicht, daß es dinge im leben gibt, die kompromißlosigkeit verlangen, das ist wohl die schwierigkeit unseres menschlichen lebens an sich.
wahrscheinlich meinen aber wir beide zwei unterschiedliche bedeutungsfelder, die das wort kompromiß besitzt. --- ich meine zb. kompromisslosigkeit mehr im sinne von "alle kraft geben", "die grenzen überschreiten", "über sich selbst hinaus wachsen", also so, das es zu einer klärung über die persöhnlichen, oder gesellschaftlich gesetzten grenzen hinaus kommen kann -im sinne der zu klärenden sache... wo alle eitelkeiten ein ende finden... in der kunst allerdings verbieten sich kompromiße in jede richtung. - ich weiß, diese ausschließlichen aussagen! sie machen angst. aber - das sollen sie ruhig! ich habe die erfahrung, daß schon der kleinste künstlerische kompromiß das haar wird, daß mich unendlich von der wahrheit entfernt. und - die kunst ist und bleibt ein für die persöhnlichen eitelkeiten vernichtendes gefecht! das ist gut so, weil so nur DIE gute kunst entstehn kann, die bleibt.
die schwäche unseres intellekts ist, daß er uns so gern über die eigene beschränkung hinwegtäuschen will, um die macht im haus zu behalten. der knecht will gern den hausherren verdrängen. so sehe ich immer wieder seinen sieg in der miß-achtung dessen, was sich in der menschlichen sprache eigentlich, also im WORT, manifestiert!
meine aussagen zum wort GOTT sind aussagen eines künstlers, eines "poeten", der natürlich um die ganze verwurzelung unserer sprache im sinnlichen sein, in dem ungeteilten ganzen unserer wahr-nehmung weiß.
so weiß ich also, das das wort GOTT all das enthalten muß, was sich uns durch gebärde, intuition, imagination, assimilation etc. mitteilt, um in seiner be-deutung bestehen zu können.
anders gesagt - beim erscheinen des wortes "gott" erscheint eben all das , was sich mir als GOTT mitteilt, über alle meine sinne. was also kann bedeutender für uns sein, als diese wortkreation, solange wir den menschlichen raum nicht verlassen wollen. wo liegt eigentlich der grund für das große mißtrauen unserer wichtigsten fähigkeit gegen-über, der sprache?!
irgend ein hirnforscher erwähnte einst, daß wohl die eigentliche revolution vor allen sogen. revolutionen, jener zeitpunkt war, als wir das erstemal beim nennen eines gegenstandes fähig wurden, diesen gegenstand zu sehen - mit dem inneren blick. nun, wenn ein wissenschaftler sogar fähig ist dies zu erkennen, sollte uns künstlern diese alte wahrheit vom WORT eigentlich selbstverständlich sein.
warum zb. beginnen fast alle alte mythen und religions-lehren mit der hervorhebung des WORTES? sie wissen es seit langem; damals hat wohl der hausherr, die weisheit (oder intelligenz?), nicht der knecht, der verstand (oder intellekt!) das SAGEN in uns gehabt.

von meiner betonung dieser für uns menschen, meiner ansicht nach, elementaren(weil existenziell entscheidenden) bedeutung der sprache, darauf zu schließen, daß ich andere "wichtigkeiten" ausschließe, ist etwas kurz gegriffen, oder?
natürlich ist die "wortkreation" für gott niemals genügend,
das wird uns aber ERST durch diese wortkreation deutlich!
vielleicht ist die wandlungsbereitschaft des göttlichen zu finden, wo wir uns selbst sehen - als "die macher", dort noch am meisten womöglich? da bleibt in der welt kein prozentchen für unsere eitelkeit über, das sage ich hier mal kompromiß-los....

danke für die kritischen hinweise! --- ich will heut` noch einiges "machen"...
herzlich, kb




Fluuu - 11.04.2008 um 00:48 Uhr

Hallo,
wollte mich eigentlich hier im Thread "Ist Gott ein Künstler ?" überhaupt nicht äußern weil diese Suggestivfrage in meinem Weltbild nicht existiert.

gruß fluuu




beziehungsWEISE - 23.04.2008 um 18:26 Uhr

Gott ist der, der weiß, um Gott (Göttin) zu sein macht sich der Mensch, in seiner überlistenden Art und Weise, ganz heiß, das Resultat ist menschlicher Verschleiß. Keiner wird umsonst zum alten und versauerten Greis, der Mensch bezahlt für seinen Dickkopf und mangelnden Einsichtwillen einen hohen Preis.

Ich zeige euch wer Gott ist: http://home.arcor.de/uniperversum/html/wer_ist_gott_.html

beziehungsWEISE




Galerie Seeger - 15.10.2008 um 00:44 Uhr

Ist Gott ein Künstler, ist Gott ein Galerist, was sind wir, wenn ER (für die bürokratisch Wichtigen (SIE) alles geschaffen hat, was ist unsere Kunst, wenn er unser Schöpfer ist. Wir sind „künstler “„menschen“ !!!

Die Verzweiflungs und Schmerzensschreie der Milliarden gequälten Seelen auf diesem Planeten von nur einem Tag klagen die Menschheit an!
Alles wäre gut, wenn es nicht so schlecht wäre, Jahrtausende Quälerei ohne Ende!
Ich bin nicht stolz ein Mensch zu sein!

Sind Menschen intelligent?
Selbst erfundenen IQ Test auf Basis von Abfrage und Kombinationsdaten!
Wissen nur durch das Archiv der Vergangenheit!
Abruf aus der eigenen Datenbank (Gehirn) und die Kombination der Daten!
Netzwerkverbindung mit anderen menschlichen Datendanken.
Versuchsreihen und Kombination in Sisyphusarbeit auf Basis der bekannten Daten, bis etwas Neues entsteht.
Prozessorleistung plus minus (relativ schlecht)!

Wenn der Mensch so intelligent ist!
Warum vermehrt sich der Mensch wie eine Rattenplage und beschwert sich, dass der Lebensraum immer kleiner und Lebensfeindlicher wird?
Warum zerstört der Mensch seine Lebensgrundlage und beschwert sich, dass alles kaputt ist?
Warum scheißsßt der Mensch auf seinen eigenen Teller und beschwert sich, dass sein Essen nicht schmeckt?
Ihr seid doch intelligent und habt bestimmt noch andere Beispiele und eine Lösung! ODER?

Verschließe die Schnittstellen des menschlichen Körpers Ohren, Augen, Sprache, Geruch und den Tastsinn und ermittelte die Intelligenz (IQ Test) viel Spaß.

Schöne Grüße von XXXXXXXX

Ihr könnt mich mal! in meinem neuen Forum http://www.nikkin.de Ihr könnt es aber auch lassen es ist nicht so Wichtig da es sowieso nicht mehr lage wichtig ist. Der Mensch muss gehen Gott sei DANK und ich bin der erste der sich darüber freut.

PS: Der mensch ist weil er Ist.

Wichtig ist, was wichtig ist, was nicht wichtig ist, ist nicht wichtig, das war eine wichtige Mitteilung, wenn sie für dich nicht wichtig ist, dann war sie wohl nicht so wichtig.
Wer Wichtig ist, ist wichtig! „das ist wichtig“ wichtige Entscheidungen werden von wichtigen getroffen ob sie das können oder nicht. Wichtg ist nur, dass es wichtig ist sonnst wären wir nicht so wichtig.


ICH WÜNSCHE EUCH EINE GUTE NACHT IHR „mENSCHEN“!




mirkStar - 18.10.2008 um 16:39 Uhr

...ob ich ein Künstler bin?naja!



mezzo4te - 20.10.2008 um 15:05 Uhr

Zitat:

...ob ich ein Künstler bin?naja!

Ach, dann bist du also der Hansel, der die ganze Chose (Schöpfung) hier so vermurkst hat!!??




mirkStar - 20.10.2008 um 15:52 Uhr

tut mir leid...hab zu viel zeit mit eva´s bauplanung verbracht...da blieb für den rest einfach keine zeit mehr



maler-hans - 02.11.2008 um 14:55 Uhr

Zitat:

tut mir leid...

Tut mir Leid ist zu wenig – beim zweiten Anlauf nach der Sintflut isses auch nicht besser geworden! Vielleicht müsste da mal´n Fachmann ran?




mirkStar - 07.11.2008 um 06:13 Uhr

ja ok..
ich schick gleich die apokalyptischen reiter los und fang nochmal von vorne an...ich habe aus meinen fehler gelernt,und noch mehr falsch kann ich wohl nicht mehr machen....-,-




cavallo - 28.11.2008 um 13:37 Uhr

Diese Nachricht wurde von cavallo um 13:38:44 am 28.11.2008 editiert

Hallo!

Kanns du Gott sehen mit deinen augen?Nein!und mit deine seele?auch nicht...deine seele ist"fantasie"geworden.aber sie ist noch da!Unsere augen sehen nur diese welt..deine gehirn denke das du der bester ist..Denks du mit seele oder mit gehirn?Mit herz vielleicht?hast du herz schmertzen..und denkes du das deine seele schmertz hat..
Gott ist keine künstler..Gott ist in seine haus..ganz glücklich.Wie ist seine haus?Weiß keine mensche!Ich weiß nur das jeder morgen der sonne da auf sein platz ist.Bin in diese welt gekommen als baby..war ganz ruhig..habe nicht schlechtes getan..war klein und nur milch getrunken.Habe meine eltern gesehen und habe gelacht.Bin heute groß geworden und eines tages werde ich sterben..meine körper werde dann in ein große loch eingelegt..aber dann werde ich mich erkennen wieder,weil werde meine seele fuhlen.Und ich höffe das Er mich abhol ..zu Ihn.Bitte vergesse mich nicht!Ich bin keine affen sonder ich war der kleine baby und habe nur milch getrunken..

Schöne gruß
renato




mirkStar - 05.12.2008 um 21:46 Uhr

gott ist tot...und ich spiele mit seiner leiche



cavallo - 05.12.2008 um 23:54 Uhr

Und warum sages du uns das?



melano-lux - 06.12.2008 um 02:53 Uhr

DIE ZEIT IST DA !



mirkStar - 06.12.2008 um 19:28 Uhr

ZITAT:
"Hallo!
Kanns du Gott sehen mit deinen augen?Nein!und mit deine seele?auch nicht...deine seele ist"fantasie"geworden.aber sie ist noch da!Unsere augen sehen nur diese welt..deine gehirn denke das du der bester ist..Denks du mit seele oder mit gehirn?Mit herz vielleicht?hast du herz schmertzen..und denkes du das deine seele schmertz hat..
Gott ist keine künstler..Gott ist in seine haus..ganz glücklich.Wie ist seine haus?Weiß keine mensche!Ich weiß nur das jeder morgen der sonne da auf sein platz ist.Bin in diese welt gekommen als baby..war ganz ruhig..habe nicht schlechtes getan..war klein und nur milch getrunken.Habe meine eltern gesehen und habe gelacht.Bin heute groß geworden und eines tages werde ich sterben..meine körper werde dann in ein große loch eingelegt..aber dann werde ich mich erkennen wieder,weil werde meine seele fuhlen.Und ich höffe das Er mich abhol ..zu Ihn.Bitte vergesse mich nicht!Ich bin keine affen sonder ich war der kleine baby und habe nur milch getrunken..
Schöne gruß
renato "
----und warum sagst du uns das?




cavallo - 07.12.2008 um 14:49 Uhr

Und warum bist du jetz so nervose?Mirk..beende bitte das gespracht hier ok?
Du hast auch nur milch getrunken...bist genau so wert wie ich!Bist du konfuse..aber klaube bist nicht verloren,weill Gott weiss wer du bist!
Weiss du..fruher hatte meine fahter manchmals mich bestraffen..war dann immer sauer!Heute weiss ich das er mich gestraft hate weil er mich gern mag und mich liebe...
Gruß




mirkStar - 07.12.2008 um 15:19 Uhr

....mensch,cavallo....was ist los mit dir?wieso soll i nervös sein?wieso soll i das gespräch beenden?ob ich konfus bin?also...ähm...da frag ich mich,was wird´n da beleuchtet?frag mich auch,wo dein problem liegt...hast du irgendetwas missverstanden?stört es dich,was i schreibe?dann lese es nicht,...aber schon ok,ich werde meine meinung in zukunft für mich mich behalten....
"hände über´n kopf schlag und augen verdreh"




cavallo - 07.12.2008 um 18:48 Uhr

Danke



mirkStar - 07.12.2008 um 19:32 Uhr

...kein problem,sir.



JuliaTepasse - 17.02.2010 um 12:05 Uhr

Gott ist ein Bildhauer, der Eva aus einer Rippe schnitzte!!!
Nehmen wir mal an, die o.g. Aussage entspräche der Realität, so wäre Gott ein wahrer Künstler




Walter Rieseder - 20.02.2010 um 23:29 Uhr

Gibt es Gott?
Wenn ja würde er so blöde Fragen stellen?
Ist Galerie Seeger Gott




Fluuu - 28.03.2010 um 13:31 Uhr

...ob es Gott gibt oder nicht und wer Künstler ist und wer
nicht sollte jeder für sich selber klären, da gibt es keine
allgemeinen Regeln die das belegen. Außer man befragt
das Publikum dann bekommt man eine Antwort...




artismyprayer - 03.04.2010 um 01:50 Uhr

Die besten Kommentare zu dieser ineressanten Frage fand ich immer noch beschränkt auf der ersten Seite...
Muss gestehen, diese Entwicklung des Gespräches hier am Schluß wirkt auf mich etwas deprimierend.
Natürlich ist Alles eine Sache der inneren Einstellung zu solchen Themen - eigentlich kann man darauf keine endgültige Antwort finden, denn da müßte man sich ja erst einmal einig sein, wie GOTT nun überhaupt zu definieren ist...
Ich denke, dass Alles Teil Gottes ist (der Tisch, die Eintagsfliege, mein Bild, du und ich auch, die Sonne der Mond, unser Spiegelbild, der Staub, das Ungeziefer...) - und wir Sein/Ihr Wesen gerade DARUM nur schwer erfassen können.
Ich, für mein Teil, möchte Gottes fröhliche, harmonische Seite weitergeben in meiner Kunst. Viel Freude S.P.




palermo - 02.04.2013 um 13:54 Uhr

Zitat:

Ist Gott ein Künstler
Ist Gott ein Galerist
Was sind wir, wenn er alles geschaffen hat.
Was ist unsere Kunst, wenn er unser Schöpfer ist.

Ausstellungsstücke, Kunstwerke, Azubis, oder

Gruß PS.




palermo - 02.04.2013 um 14:00 Uhr

Künstller nicht. Eher einer der mit ´ner Sprühdose rumläuft , oder ein Kind das mit Legosteinen spielt.



Fluuu - 05.04.2013 um 17:31 Uhr

Jeder kann glauben woran er will wenn er nicht missioniert und andere nicht behelligt, wer glaubt Gott ist sein Schöpfer und er führt den Pinsel beim eigenen Bild soll es tun, jedoch es sollte ihm bewusst sein, dass er abhängig ist von diesem Etwas und sich führen lässt, er kann nicht bei sich sein.
Ein Künstler ist ein Mensch mit allen Stärken und Schwächen der aus sich heraus schöpft, somit zunächst ganz bewusst bei sich ist und dann beim Publikum und zum Schluss stirbt.




Freitag - 23.04.2013 um 04:12 Uhr

Für jemanden der nicht an gott glaubt ,
wurde gott aus der phantasie und unwissenheit der menschen erschaffen,
demnach ist der mensch der künstler ,
und gott ein kunstwerk der menschheit .

jeder hat ja seine eigenen ansichten und glauben zu gott.

für mich persönlich , ist jeder mensch sein eigener gott ,
sein eigener glaube , seine eigene religion ,
die er für sich selbst finden muss (find yourself)




Fluuu - 02.06.2013 um 12:56 Uhr

Gute Aussage, klingt tröstlich an verregneten Tagen...



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