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Kunstforum: Freiheit in der Kunst


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Forum > Aktuelles > Freiheit in der Kunst
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 Thema: Freiheit in der Kunst
Rudi
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50 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 14.05.2009 um 13:52 Uhr

hay fluu,georg hat vollkommen recht,es ist werbung,alles was ich tue ist werbung,nichts gibt es ohne werbung,es ist garnicht möglich ohne werbung etwas zu tun,denn weist du werbung ist ein so weit dehnbarer begriff das ich keine möglichkeit sehe da wieder rauss zu kommen,etwas vollkommen nutzloses was ohne werbung auskommt ist kunst,nur gibt es das nicht auf diesem planeten,ausser eben der gedanke die illusion und selbst dafür bediene ich mich der werbung
nutzlos,ist ebenfalls etwas was es auf diesem planeten nicht gibt,nur in der illusion ,also reine kunst


rudi
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niwatoriah
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51 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 14.05.2009 um 21:44 Uhr

Daran kann man sehen, wie sich die Werbung über die Jahrzehnte in die Gehirne gefressen hat. Und sehen kann man es ja auch an vielen Bildern hier.

Als ich Kind war, gabs noch Ruinen sowie im Laden ein paar kleine Blechtäfelchen sowie Anzeigen in der Zeitung. Das Mehl, oder der Zucker etc. kam in neutrale braune Tüten und die Milch kam in die Milchkanne. Übrigens: auch ein Pygmäe mit einem Baströckchen kennt nur Mythen und Riten, aber keine Werbung.

Im Zen, Bhuddismus etc. wird gelehrt, dass man die Augen schließen und sich leer machen muss (japanisch Mu), um mit den tieferen Schichten/Wahrheiten in Berührung zu kommen. Den Rest kann man sich zusammenreimen, und damit hat der gute Fluu auch eine Antwort, warum die psychischen Störungen zunehmen: der Mensch entfernt sich von seinem Selbst und in seinem Hirn spukt eine Pseudowelt, die gelernte Psychologen unter Verwendung der Grundantriebe in Verknüpfung mit realitätsübersteigernden Bildern dort hineinzwiebeln. Je größer die Diskrepanz zwischen Lebensrealität und "Wunschbild", desto größer die Störung. Bei mir hat sich eine automatische Werbeabwehr gebildet, Werbung macht mich aggressiv.


Andreas
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Rudi
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41 Forenbeiträge
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52 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 15.05.2009 um 20:15 Uhr

hay niwi,mach dir mal die mühe bei wiki reinzuschauen ,wäre für dich mal gut,triffst da rita und mythe,die werben da in baströckchen und milchkanne,
wenn werbung dich agressiv macht dann hast du mal ein naturgesetz erkannt,hoffentlich kannst du auch einen verstecken


rudi
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Rudi
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41 Forenbeiträge
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53 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 15.05.2009 um 20:37 Uhr

aber um nicht völlig vom thema abzudriften,stelle ich dir geneigter leser eine frage, was ist kunst,?ohne werbung


rudi
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niwatoriah
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54 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 17.05.2009 um 07:02 Uhr

... stelle ich die Frage, was ist der Mensch ohne Werbung und was macht die "Kunst" daraus? Wird Lebenskunst durch "Kunst" ersetzt? Ersetzt "Kunst" das Leben? Macht der Mensch heute "Kunststückchen" wie ein Pudel, der ´n Häppchen Wurst und "Ei, ei, fein gemacht!" ergattern möchte (Männchen machen)?


Andreas
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Fluuu
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55 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 10.06.2009 um 22:50 Uhr

Zitat:

Daran kann man sehen, wie sich die Werbung über die Jahrzehnte in die Gehirne gefressen hat. Und sehen kann man es ja auch an vielen Bildern hier.

Als ich Kind war, gabs noch Ruinen sowie im Laden ein paar kleine Blechtäfelchen sowie Anzeigen in der Zeitung. Das Mehl, oder der Zucker etc. kam in neutrale braune Tüten und die Milch kam in die Milchkanne. Übrigens: auch ein Pygmäe mit einem Baströckchen kennt nur Mythen und Riten, aber keine Werbung.

Im Zen, Bhuddismus etc. wird gelehrt, dass man die Augen schließen und sich leer machen muss (japanisch Mu), um mit den tieferen Schichten/Wahrheiten in Berührung zu kommen. Den Rest kann man sich zusammenreimen, und damit hat der gute Fluu auch eine Antwort, warum die psychischen Störungen zunehmen: der Mensch entfernt sich von seinem Selbst und in seinem Hirn spukt eine Pseudowelt, die gelernte Psychologen unter Verwendung der Grundantriebe in Verknüpfung mit realitätsübersteigernden Bildern dort hineinzwiebeln. Je größer die Diskrepanz zwischen Lebensrealität und "Wunschbild", desto größer die Störung. Bei mir hat sich eine automatische Werbeabwehr gebildet, Werbung macht mich aggressiv.

...das ist ein interessanter und spannender Text dem ich viel Wahrheit entnehmen kann was ich unter Wahrheit verstehe.
Natürlich ist alles Werbung genauso wie alles Kunst ist, alles ist Leben, alles ist Gott, alles ist Geist usw. aber mit solchen pauschalisierenden Gedanken dreht sich alles im Kreis, es muss Differenzierungen geben.
So gibt es eine Produktwerbung in den Medien die das Gehirn verkleistert und das Gegenteil von dem darstellt was Kunstwerke vermögen. Wer das nicht akzeptieren kann lässt es.
Meine Arbeit dient nicht zu Erschaffung von Sinnlosigkeit sondern hat ein ganz klares philosophisches Konzept, genau so wie das Leben und die Existenz im meinen Augen einen Sinn haben.

gruß fluuu


http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Rudi
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41 Forenbeiträge
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56 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.08.2009 um 23:33 Uhr

was ist der mensch ohne werbung,?ich gehe jetzt von der uns umgebenen werbung seines tun und schaffens,im zusammenhang mit geldverdienen aus,ja arbeitslos,zum tode verurteilt oder verrückt,in deutschland nennt sich das harzurlaub


rudi
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maler-hans
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291 Forenbeiträge
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Das ist maler-hans

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57 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 12.08.2009 um 23:37 Uhr

Inzwischen muss man – Thema war "Freiheit in der Kunst" – anscheinend definieren, was Werbung ist.

Natürlich "wirbt" Kunst für sich selbst und/oder für eine Idee, aber was landläufig unter "Werbung" verstanden wird, nämlich Reklame für irgendein Produkt jenseits der Kunst, sollte nicht unbedingt im Mittelpunkt "künstlerischen" Schaffens stehen.

Zurlück zur Freiheit: Kunst darf alles. Im Prinzip. Dennoch ist sie jenen Spielregeln unterworfen, ohne die Gesellschaft nicht existieren kann. Dass der Mensch und erst recht die Kunst nämlich andererseits nicht ohne Gesellschaft existieren kann, muss kaum noch erwähnt werden.


Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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niwatoriah
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2 Forenbeiträge
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58 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 13.08.2009 um 09:38 Uhr

Die Angst vor dem Selbst oder
Die Erfüllung von nicht definierten Erwartungen

Werbung ist eine Wissenschaft. Sie fußt auf der Psychologie, im wesentlichen auf der Freud´schen Psychologie, dass der Urantrieb allen Bestrebens die Sexualität sei und hier im weiteren der Penisneid der Frauen als depriviertem Geschlecht. Gemixt mit der Adler-Psychologie, dass der Mensch nach Vollendung strebt und deshalb das Aufzeigen seiner Unzulänglichkeit ein permanenter Antrieb sei.

Mir will es so scheinen, als sei die Entfremdung des Menschen sehr fortgeschritten. Nun mag man mit Horror an die Einengung in einer festen und kleinen Gemeinschaft denken - aufm Dorf z.B., wo jeder in der öffentlichen Meinung festgeschrieben ist. Mag sein, jedoch beruht das immerhin auf Erfahrungswerten.

Dagegen kann man im virtuellen Raum voll aus der Haut schlüpfen, siehe Avatar etc.. Ich habe den Eindruck, dass viele heute gar nicht mehr wissen, wer sie wirklich sind. Sie transformieren sich virtuell in ihre Wunschfigur und reagieren fiktiv auf Wunschvorstellungen anderer. Wenn ich Werbung sehe, werde ich heute sehr aggressiv, mit welcher Perfidie die Gegebenheiten dahergeheuchelt und retuschiert werden. Man sehe nur, wie viele kleine und fette Leute einen SUV (hochbeiniges, protziges Fahrzeug) fahren, obwohl das praktisch und ökologisch blödsinnig ist.

Bei meinen Kindern fällt mir auf, dass sie unter einem ungeheuren "Konformitätsdruck" stehen, wo man bei näherem Hinterfragen keine genaue Definition finden kann. Es ist ein Abstraktum, ein Schemen, ein Irrsinnsprinzip.

Zur Kunst zurück: es gibt natürlich eine Reihe von authentischen, real gefühlten Bildern, Gott sei Dank. Aber vieles fühlt sich an, wie auf eine Pseudoerwartung hin zurecht gezwirbelt.

Es geht hier um Freiheit in der Kunst. Und, da pflichten viele gemäß Erwartungshorizont der Pseudowürde auch bei, die sei eine Verpflichtung: was ist die Wahrheit, was ist das Ziel, was spricht aus der Tiefe des Herzens, was ist gerecht. Diese Fragen sind die entscheidenden. Nun ja, Humor, Spaß, das kann auch nicht verkehrt sein.


Andreas
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