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Kunstforum: Freiheit in der Kunst


Aktuelle Zeit: 21.04.2026 - 11:33:42
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Forum > Aktuelles > Freiheit in der Kunst
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Autor
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Thema: Freiheit in der Kunst
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Rudi
Mitglied
 41 Forenbeiträge seit dem 04.03.2005

Geschlecht:
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| 50 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 14.05.2009 um 13:52 Uhr |
hay fluu,georg hat vollkommen recht,es ist werbung,alles was
ich tue ist werbung,nichts gibt es ohne werbung,es ist
garnicht möglich ohne werbung etwas zu tun,denn weist du
werbung ist ein so weit dehnbarer begriff das ich keine
möglichkeit sehe da wieder rauss zu kommen,etwas vollkommen
nutzloses was ohne werbung auskommt ist kunst,nur gibt es
das nicht auf diesem planeten,ausser eben der gedanke die
illusion und selbst dafür bediene ich mich der werbung
nutzlos,ist ebenfalls etwas was es auf diesem planeten nicht
gibt,nur in der illusion ,also reine kunst
rudi
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niwatoriah
Mitglied
 2 Forenbeiträge seit dem 05.09.2010

Geschlecht:
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| 51 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 14.05.2009 um 21:44 Uhr |
Daran kann man sehen, wie sich die Werbung über die
Jahrzehnte in die Gehirne gefressen hat. Und sehen kann man
es ja auch an vielen Bildern hier.
Als ich Kind war, gabs noch Ruinen sowie im Laden ein paar
kleine Blechtäfelchen sowie Anzeigen in der Zeitung. Das
Mehl, oder der Zucker etc. kam in neutrale braune Tüten und
die Milch kam in die Milchkanne. Übrigens: auch ein Pygmäe
mit einem Baströckchen kennt nur Mythen und Riten, aber
keine Werbung.
Im Zen, Bhuddismus etc. wird gelehrt, dass man die Augen
schließen und sich leer machen muss (japanisch Mu), um mit
den tieferen Schichten/Wahrheiten in Berührung zu kommen.
Den Rest kann man sich zusammenreimen, und damit hat der
gute Fluu auch eine Antwort, warum die psychischen Störungen
zunehmen: der Mensch entfernt sich von seinem Selbst und in
seinem Hirn spukt eine Pseudowelt, die gelernte Psychologen
unter Verwendung der Grundantriebe in Verknüpfung mit
realitätsübersteigernden Bildern dort hineinzwiebeln. Je
größer die Diskrepanz zwischen Lebensrealität und
"Wunschbild", desto größer die Störung. Bei mir
hat sich eine automatische Werbeabwehr gebildet, Werbung
macht mich aggressiv.
Andreas
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Rudi
Mitglied
 41 Forenbeiträge seit dem 04.03.2005

Geschlecht:
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| 52 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 15.05.2009 um 20:15 Uhr |
hay niwi,mach dir mal die mühe bei wiki reinzuschauen ,wäre
für dich mal gut,triffst da rita und mythe,die werben da in
baströckchen und milchkanne,
wenn werbung dich agressiv macht dann hast du mal ein
naturgesetz erkannt,hoffentlich kannst du auch einen
verstecken
rudi
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Rudi
Mitglied
 41 Forenbeiträge seit dem 04.03.2005

Geschlecht:
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| 53 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 15.05.2009 um 20:37 Uhr |
aber um nicht völlig vom thema abzudriften,stelle ich dir
geneigter leser eine frage, was ist kunst,?ohne werbung
rudi
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niwatoriah
Mitglied
 2 Forenbeiträge seit dem 05.09.2010

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| 54 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 17.05.2009 um 07:02 Uhr |
... stelle ich die Frage, was ist der Mensch ohne Werbung
und was macht die "Kunst" daraus? Wird Lebenskunst
durch "Kunst" ersetzt? Ersetzt "Kunst"
das Leben? Macht der Mensch heute "Kunststückchen"
wie ein Pudel, der ´n Häppchen Wurst und "Ei, ei,
fein gemacht!" ergattern möchte (Männchen machen)?
Andreas
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

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| 55 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 10.06.2009 um 22:50 Uhr |
Zitat:
Daran kann man sehen, wie sich die Werbung über die
Jahrzehnte in die Gehirne gefressen hat. Und sehen kann man
es ja auch an vielen Bildern hier.
Als ich Kind war, gabs noch Ruinen sowie im Laden ein paar
kleine Blechtäfelchen sowie Anzeigen in der Zeitung. Das
Mehl, oder der Zucker etc. kam in neutrale braune Tüten und
die Milch kam in die Milchkanne. Übrigens: auch ein Pygmäe
mit einem Baströckchen kennt nur Mythen und Riten, aber
keine Werbung.
Im Zen, Bhuddismus etc. wird gelehrt, dass man die Augen
schließen und sich leer machen muss (japanisch Mu), um mit
den tieferen Schichten/Wahrheiten in Berührung zu kommen.
Den Rest kann man sich zusammenreimen, und damit hat der
gute Fluu auch eine Antwort, warum die psychischen Störungen
zunehmen: der Mensch entfernt sich von seinem Selbst und in
seinem Hirn spukt eine Pseudowelt, die gelernte Psychologen
unter Verwendung der Grundantriebe in Verknüpfung mit
realitätsübersteigernden Bildern dort hineinzwiebeln. Je
größer die Diskrepanz zwischen Lebensrealität und
"Wunschbild", desto größer die Störung. Bei mir
hat sich eine automatische Werbeabwehr gebildet, Werbung
macht mich aggressiv.
...das ist ein interessanter und spannender Text dem ich
viel Wahrheit entnehmen kann was ich unter Wahrheit
verstehe.
Natürlich ist alles Werbung genauso wie alles Kunst ist,
alles ist Leben, alles ist Gott, alles ist Geist usw. aber
mit solchen pauschalisierenden Gedanken dreht sich alles im
Kreis, es muss Differenzierungen geben.
So gibt es eine Produktwerbung in den Medien die das Gehirn
verkleistert und das Gegenteil von dem darstellt was
Kunstwerke vermögen. Wer das nicht akzeptieren kann lässt
es.
Meine Arbeit dient nicht zu Erschaffung von Sinnlosigkeit
sondern hat ein ganz klares philosophisches Konzept, genau
so wie das Leben und die Existenz im meinen Augen einen Sinn
haben.
gruß fluuu
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Rudi
Mitglied
 41 Forenbeiträge seit dem 04.03.2005

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| 56 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 11.08.2009 um 23:33 Uhr |
was ist der mensch ohne werbung,?ich gehe jetzt von der uns
umgebenen werbung seines tun und schaffens,im zusammenhang
mit geldverdienen aus,ja arbeitslos,zum tode verurteilt oder
verrückt,in deutschland nennt sich das harzurlaub
rudi
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 57 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 12.08.2009 um 23:37 Uhr |
Inzwischen muss man – Thema war "Freiheit in der
Kunst" – anscheinend definieren, was Werbung ist.
Natürlich "wirbt" Kunst für sich selbst und/oder
für eine Idee, aber was landläufig unter "Werbung"
verstanden wird, nämlich Reklame für irgendein Produkt
jenseits der Kunst, sollte nicht unbedingt im Mittelpunkt
"künstlerischen" Schaffens stehen.
Zurlück zur Freiheit: Kunst darf alles. Im Prinzip. Dennoch
ist sie jenen Spielregeln unterworfen, ohne die Gesellschaft
nicht existieren kann. Dass der Mensch und erst recht die
Kunst nämlich andererseits nicht ohne Gesellschaft
existieren kann, muss kaum noch erwähnt werden.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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niwatoriah
Mitglied
 2 Forenbeiträge seit dem 05.09.2010

Geschlecht:
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| 58 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 13.08.2009 um 09:38 Uhr |
Die Angst vor dem Selbst oder
Die Erfüllung von nicht definierten Erwartungen
Werbung ist eine Wissenschaft. Sie fußt auf der Psychologie,
im wesentlichen auf der Freud´schen Psychologie, dass
der Urantrieb allen Bestrebens die Sexualität sei und hier
im weiteren der Penisneid der Frauen als depriviertem
Geschlecht. Gemixt mit der Adler-Psychologie, dass der
Mensch nach Vollendung strebt und deshalb das Aufzeigen
seiner Unzulänglichkeit ein permanenter Antrieb sei.
Mir will es so scheinen, als sei die Entfremdung des
Menschen sehr fortgeschritten. Nun mag man mit Horror an die
Einengung in einer festen und kleinen Gemeinschaft denken -
aufm Dorf z.B., wo jeder in der öffentlichen Meinung
festgeschrieben ist. Mag sein, jedoch beruht das immerhin
auf Erfahrungswerten.
Dagegen kann man im virtuellen Raum voll aus der Haut
schlüpfen, siehe Avatar etc.. Ich habe den Eindruck, dass
viele heute gar nicht mehr wissen, wer sie wirklich sind.
Sie transformieren sich virtuell in ihre Wunschfigur und
reagieren fiktiv auf Wunschvorstellungen anderer. Wenn ich
Werbung sehe, werde ich heute sehr aggressiv, mit welcher
Perfidie die Gegebenheiten dahergeheuchelt und retuschiert
werden. Man sehe nur, wie viele kleine und fette Leute einen
SUV (hochbeiniges, protziges Fahrzeug) fahren, obwohl das
praktisch und ökologisch blödsinnig ist.
Bei meinen Kindern fällt mir auf, dass sie unter einem
ungeheuren "Konformitätsdruck" stehen, wo man bei
näherem Hinterfragen keine genaue Definition finden kann. Es
ist ein Abstraktum, ein Schemen, ein Irrsinnsprinzip.
Zur Kunst zurück: es gibt natürlich eine Reihe von
authentischen, real gefühlten Bildern, Gott sei Dank. Aber
vieles fühlt sich an, wie auf eine Pseudoerwartung hin
zurecht gezwirbelt.
Es geht hier um Freiheit in der Kunst. Und, da pflichten
viele gemäß Erwartungshorizont der Pseudowürde auch bei, die
sei eine Verpflichtung: was ist die Wahrheit, was ist das
Ziel, was spricht aus der Tiefe des Herzens, was ist
gerecht. Diese Fragen sind die entscheidenden. Nun ja,
Humor, Spaß, das kann auch nicht verkehrt sein.
Andreas
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