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Kunstforum: Ist Gott ein Künstler ?


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Forum > Plauderecke > Ist Gott ein Künstler ?
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 Autor
 Thema: Ist Gott ein Künstler ?
WERWIN
Mitglied

24 Forenbeiträge
seit dem 19.02.2006

Das ist WERWIN

     
40 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.08.2007 um 12:48 Uhr

@Gitta:Schade wenn ich hier den Eindruck mache als wäre ich im Streit mit jemanden.
An Gott glaub ich schon,oder gibts noch was anderes an das es sich lohnt zu glauben?
Ach ja,ich glaub natürlich auch an die Unschuld eines Babys!

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Gitta
Mitglied

6 Forenbeiträge
seit dem 20.07.2007

Das ist Gitta

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41 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.08.2007 um 21:47 Uhr

Hallo Werwin,

entschuldige bitte, wenn ich Dich unbeabsichtigter Weise negativ "mitangesprochen" habe, aber hätte ich "JH" allein angesprochen... sehr provokant, wenn man einen Streit schlichten will.
Auch wollte ich bei meiner Beschreibung, welch kunstvolles Werk uns alle umgibt, neutral bleiben. Besser wie "AHASVERU" hätte ich es nicht ausdrücken können.
Da Du es aber angesprochen hast, auch ich glaube an Gott, wobei ich dieses Wort nicht wirklich mag. Es steht für nichts anderes als Liebe und Leben - an etwas anderes lohnt es sich nicht zu glauben.

Liebe Grüße, Gitta.

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Ahasveru
Mitglied

14 Forenbeiträge
seit dem 08.06.2007

Geschlecht:
     
42 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.09.2007 um 11:38 Uhr

Zitat:

".... auch ich glaube an Gott, wobei ich dieses Wort nicht wirklich mag. Es steht für nichts anderes als Liebe und Leben - an etwas anderes lohnt es sich nicht zu glauben."

Und das ist ein sehr schöner Glaube, Gitta,

Vom christlichen Standpunkt her sagt die Bibel in 1.Johannes 4:8 dazu:

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.

Wenn Gott Liebe ist, ist sein Selbstausdruck als erschaffendes Wesen nichts anderes als Liebe, weil es in der Vollkommenheit eines göttlichen Wesens nicht anders sein kann, denn Vollkommenheit drückt sich auch in Vollkommenheit aus.

Im Sinne des Menschen als ein vom Göttlichen erschaffenes Wesen ist Liebe auch Leben, denn der Mensch ist ein inkarniertes lebendes Wesen, ein Lebe-wesen.

Der Mensch ist in seinem Entwicklungsprozess und seiner vorangigen Verstandesorientierung rein fähig, daran zu glauben. Glaube ist hier die Hoffnung darauf, was er nicht sieht. Nicht nur im Sehen mit den Augen, auch das Sehen im Lichte der Erkenntnis, denn hätte Mensch diese Erkenntnis, dann würde er auch die Liebe erkennen und damit, das diese nichts anderes als Gott ist.

Das Wesen Mensch versucht alles rein zu verstehen und zu begreifen mit seinem Verstand. Es erkennt nicht, das es sich damit in einer sich immer und immer wieder drehenden Illusion befindet, denn Wissen und Verstehen ist nicht Erkenntnis. Der Weg dieser Erkenntnis ist die Liebe.

Was sagt die Bibel zu diesem Punkt. In 1. Korinther 13:1-3 liest man:

"Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich aprophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir´s nichts nütze."

Dem Wesen Mensch stellt sich natürlich die Frage, was Liebe ist. Aber auch hier versucht er von seinem Verstand ausgehend die Liebe zu definieren und dadurch die Liebe zu erkennen, aber er bleibt rein beschränkt auf seinem illusorischen Wissen. Wäre es anders und erreichte man durch Verstand und Wissen die Erkenntnis des Göttlichen und damit Gottes selbst, müsste das bedeuten, das der Verstand über der Vollkommenheit stehen müsste, um diese verstehend zu erfassen.

Was kann man über die Liebe sagen. 1 Korinther 13, 4-8 sagt:

"Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles."

Das ist das, was man über die Liebe sagen kann, aber das ist noch nicht die letztendliche Erkenntnis, denn diese kann man nicht wissen, sondern nur durch bewusste Erkenntnis erfahren. 1. Korinther 13:9 sagt dazu:

"Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk"

Vers 10:

"Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören"

Denn diese Vollkommenheit wird bewusst erkannt und bewusst erfahren, und das Stückwerk von Wissen und Verstehen ist damit zu Ende.

Vers 12:

"Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin"

Und wenn der Mensch erkennt, wie er erkannt ist, erkennt er, das er als Ausdruck des Göttlichen, der Liebe selbst, nichts anderes als Liebe ist. Und damit wird sinnbildlich das Kind Gottes erwachsen in seiner Entwicklung und reift vom Kinde zum Erwachsenen.

Vers 11:

"Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war"

Bis dahin bleibt dem Menschen, was in Vers 13 steht:

"Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."

Gott ist ein vollkommener Künstler, weil er all seine Kunstwerke als vollkommenen Selbstausdruck in der vollkommenen Kunst der Liebe erschafft.

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WERWIN
Mitglied

24 Forenbeiträge
seit dem 19.02.2006

Das ist WERWIN

     
43 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.09.2007 um 12:34 Uhr

Liebe hat nichts mit denken zu tun.
Liebe ist ein Geschenk und wär sich vorsichtig
bewegt kann Glück haben.
Liebe hat mit Intelligenz überhaupt nichts zu tun!
Gott ist Liebe und Liebe kann auch Behinderte Menschen ohne Bibel
ausfüllen.
Liebe macht Saulus zum Paulus!

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Ahasveru
Mitglied

14 Forenbeiträge
seit dem 08.06.2007

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44 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.09.2007 um 13:54 Uhr

Ich weiss nicht, ob Du Deine Worte als Deine Meinung einfach in den Raum gestellt hast oder ob sie einen Bezug auf einen Text haben, aber ich antworte mal darauf,

Zitat:

"Liebe hat nichts mit denken zu tun."

Steht oben ausführlich erklärt.

Zitat:

"Liebe ist ein Geschenk und wär sich vorsichtig
bewegt kann Glück haben."

Liebe ist kein Lotteriespiel und auch kein Geschenk. Liebe ist das Sein an sich. Nur, weil ein Mensch wenig Liebe in seinem Leben sieht, heisst das noch lange nicht, das er keine Liebe erfährt. Um sie zu erfahren, braucht es ein Bewusstsein an sich wie über sich selbst im Sinne von Erkenntnis.

Zitat:

"Liebe hat mit Intelligenz überhaupt nichts zu tun!"

Steht oben ausführlich erläutert.

Zitat:

Gott ist Liebe und Liebe kann auch Behinderte Menschen ohne Bibel ausfüllen."

Wer hat gesagt oder wo liest Du, das es nicht so ist?

Und warum trennst Du Menschen in Behindert und Nichtbehindert? Menschen sind Menschen. Menschen mit einer Behinderung sind in bestimmten Sachen eingeschränkt, diese zu tun, aber ein jeder hat auch seine individuellen Vorzüge, etwas Bestimmtes zu tun. Sie sind genauso Mensch wie andere Menschen auch.

Wenn Du Deinen Nächsten liebst, wie Dich selbst, machst Du solche Trennungen nicht mehr, diese kommen nur vom Verstand und dessen Urteilen.

Zitat:

"Liebe macht Saulus zum Paulus!"

Kann man so sehen, zumal obige Bibelworte in meinem Text von genau diesem Paulus sind, :

Der erste Brief des Paulus an die Korinther.

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WERWIN
Mitglied

24 Forenbeiträge
seit dem 19.02.2006

Das ist WERWIN

     
45 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.09.2007 um 16:17 Uhr

@Ahasveru:Ich hab das als meine Meinung in den Raum gestellt und nicht auf direkten Bezug deiner Zeilen.
Das mit den Behinderten trenne ich keinesfalls,sondern es ist nur so ,das ein
geistig Schwerstbehinderter auch ohne von einem Gott zu wissen ,Liebe und somit Gott in sich fühlen kann und diese weitergeben kann.
Ich kenne mich kaum in der Bibel aus und meine Einstellung zum Leben hört sich ganz einfach an,
nämlich zuhören und in die Tat schreiten,
und auf dieser Strecke gibt es jede Menge Liebe
für beide Seiten.
Vor längerer Zeit hatten meine Frau und ich über einen langen Zeitraum ein geistig Behinderten Jungen an den Wochenenden,als wir mit ihm
Bilder malten mußte er ständig laut Lachen und ich schaute Ihn an und spürte wie wertvoll er für mich war.
Ich mags nich so komplex ,weil ich kaum Zeit hab
um nur Gedankengut zu wälzen,ich handle lieber schnell.

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Ahasveru
Mitglied

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seit dem 08.06.2007

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46 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.09.2007 um 17:06 Uhr

Zitat

"Das mit den Behinderten trenne ich keinesfalls,sondern es ist nur so ,das ein
geistig Schwerstbehinderter auch ohne von einem Gott zu wissen ,Liebe und somit Gott in sich fühlen kann und diese weitergeben kann."

In der Tat ist es genau so, . Und selbst wenn ein schwwerstbehinderter Mensch nichts von Gott weiss aufgrund des Wissens seines Verstandes, so ist sein inneres Wesen nichts anderes als Liebe und in dieser Liebe mit Gott verbunden. Und diese Liebe kann er in seinem ureigensten Formen des Ausdrucks allemal weitergeben,

"Vor längerer Zeit hatten meine Frau und ich über einen langen Zeitraum ein geistig Behinderten Jungen an den Wochenenden,als wir mit ihm
Bilder malten mußte er ständig laut Lachen und ich schaute Ihn an und spürte wie wertvoll er für mich war."

Das war und ist eine wundervolle Erfahrung voller Liebe für Deine Frau und Dich und auch für diesen Jungen, welche euch alle bereichert hat.,

"Ich mags nich so komplex ,weil ich kaum Zeit hab
um nur Gedankengut zu wälzen,ich handle lieber schnell."

Das ist völlig in Ordnung und es spricht in keinster Weise etwas dagegen,

Auch ich wälze nicht nur Gedanken. Seit 1992 schon war ich als ehrenamtlicher Sterbebegleiter tätig für Erwachsene und auch Kinder. Nicht durchgehend, sondern auch mit Unterbrechungen. In Zeiten, wo ich nicht direkt tätig war, habe ich mit einem anderen Sterbebegleiter ein deutschlandweites und grosses Internetportal zu den Themen Sterben, Tod und Trauer aufgebaut, wo betroffene Menschen alles zu diesen Themen wie auch Hilfe gefunden haben.

Für mich hat diese Aufgabe immer tätige Liebe bedeutet,

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Ursa Wolf
Mitglied

9 Forenbeiträge
seit dem 19.02.2003

Das ist Ursa Wolf

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47 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.09.2007 um 17:15 Uhr

Hallo Ahasveru -
Deinen Beitrag finde ich sehr wertvoll, auch wenn die Bibelzitate manche hier erschrecken mögen, so haben sie in ihrer Weisheit Gültigkeit und m.E. nichts mit Religion oder Kirche zu tun und es lohnt sich, sie genauer zu lesen und fühlen.
Es ist gewiss wahr, dass wir Menschen - jeder von uns - ein Ausdruck, ein Teil der göttlichen Quelle ist (...die absolut nichts mit einem alten, mies gelaunten und rachsüchtigen Rauschebart-Mann zu tun hat sondern welche DIE Schöpferkraft und DIE Liebe ist!) Da spielen sogenannte Behinderungen überhaupt keine Rolle, zumal gerade geistig "eingeschränkte" Menschen einen größeren Teil des göttlichen Geistes, nämlich die Liebe und Kreativität, zulassen können als Verstandes-lastige Menschen.
Wie auch immer, Yeshua ben Joseph (von der Kirche Jesus genannt) hat, soweit ich das in Erinnerung habe, gesagt: "Wisst Ihr nicht, dass Ihr Gott seid?" und "Ihr seid wie ich..." Es hat ihn bloß damals niemand verstanden, aber nach über 2000 Jahren dürften wir etwas weiter sein im Bewusstsein, hoffe ich...
Damit wünsche ich Euch viel Schöpfer- und Schaffenskraft!
Ursa

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Ahasveru
Mitglied

14 Forenbeiträge
seit dem 08.06.2007

Geschlecht:
     
48 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.09.2007 um 18:38 Uhr

Hallo Ursa,

ich möchte darauf antworten, indem ich die Bibel selbst weiter über die Liebe sprechen lasse, :

Markus 12, 28-33:

"Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?

29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: «Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften» (5. Mose 6,4-5). 31 Das andre ist dies: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst» (3. Mose 19,1. Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrhaftig recht geredet! Er ist nur einer, und ist kein anderer außer ihm; 33 und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.

Gott zu lieben heisst also, die Liebe zu lieben, denn Gott ist Liebe. Als Ausdruck der Liebe, denn er wurde ja im Bilde Gottes (der Liebe) erschaffen, ist der Mensch vom Wesen her Liebe, damit im Ausspruch Gottes Kind Gottes. Wenn ich also vom Wesen her Liebe bin, ist jeder andere Mensch, egal welcher Hautfarbe, Kultur, Religion, usw. ebenfalls vom Wesen her Liebe.In diesem Sinne ist mir jeder andere Mensch Bruder und Schwester, denn wir alle sind Kinder Gottes. Und meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst bekommt damit dieses Gebot, denn als Menschen, als Kinder Gottes, der Liebe, sind wir alle gleich: der Ausdruck der Liebe Gottes.

Dieses zu vertshen, bedeutet die Antwort Jesus an den Schriftgelehrten:

Vers 34:

"34 Als Jesus aber sah, daß er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen."

Wenn Gott Liebe ist, ist auch das Reich Gottes nichts anderes als Liebe. Nicht fern vom Reich Gottes zu sein, heisst also, nicht fern von der Erkenntnis der Liebe zu sein, welche über blosses Verstehen hinausgeht.

Jesus als der Sohn Gottes, der Liebe, war als Menschen-sohn die Verkörperung der Liebe. Sein Dienst war Liebe, sein Leben war Liebe, und selbst sein Opfertod war Liebe.

Johannes, 3:16-18

"16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Und warum dieses Gericht?

Vers 19:

"Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse."


Und da Jesus als Sohn Gottes und als Menschensohn die Verkörperung der Liebe war, konnte er sagen:

Johannes, 14, 5:

"Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen?"

Thomas spricht hier von "wissen"

Jesus sagt:

Vers 6,7:

6J esus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, durch Liebe die Liebe (Gott) zu erkennen. Und diese Erkenntnis Gottes durch Liebe ist dem Menschen der einzig mögliche Weg, denn, wie Jesus als die verkörperte Liebe sagt: Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen, und: niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Die Liebe wird durch die Liebe erkannt, und wer durch Liebe die Liebe erkennt, ist im Reiche Gottes.

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WERWIN
Mitglied

24 Forenbeiträge
seit dem 19.02.2006

Das ist WERWIN

     
49 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 03.09.2007 um 12:05 Uhr

Ich Danke Euch allen von Herzen!
Gruß WERWIN

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