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Kunstforum: Gab es unter den Neandertalern Künstler?


Aktuelle Zeit: 21.04.2026 - 12:04:48
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Forum > Aktuelles > Gab es unter den Neandertalern Künstler?
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Autor
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Thema: Gab es unter den Neandertalern Künstler?
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Galerie Seeger
Mitglied
  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

Geschlecht:
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| 20 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 18.11.2004 um 12:38 Uhr |
aber die Neandertaler haben nicht vor 1-2-3-Jahrhunderten
gelebt, das wahren dach 10.000de. oder 
Aber ich gebe dir Recht was diese Werke angeht, sie sind
teilweise wirklich atemberaubend Dargestellt, und ein Hauch
von Kunst ist in ihnen verborgen.
Trotzdem, alles was man lernen kann, ist keine Kunst sondern
Handwerk. Die Technik zu lernen, von den vielen sogenannten
großen Künstlern, ist keine Kunst sonder Ausbildung und sie
dann in den eigenen Werken zu verwenden die auch noch so
aussehen, ist nur eine gute Fingerübung. Nicht mehr und
nicht weniger!
Aber man muß sehr vorsichtig sein, denn schnell fließen
Handwerk und Kunst ineinander, so ist die zarteste gewollte
Veränderung schon eine kreative Handlung und somit ein
künstlerischer Akt.
Das allerdings spreche ich den Neandertalern ab, da man in
der Höhlenmalerei nichts weiter als schlecht Darstellungen
(naive Strichzeichnung) der Umwelt sieht.
Die Einziege Kunst die ich in dieser Sache sehe, ist die
Tatsache, das Sie überhaupt mit der Darstellung angefangen
haben.
Wann der erste künstlerische Akt angefangen hat, werden wir
wohl nie erfahren.
Gruß PS.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

Geschlecht:
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| 21 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 20.06.2006 um 23:34 Uhr |
Zitat:
Diese Nachricht wurde von Arne um 23:33:26 am 15.09.2003
editiert
Denkbar ist auch, dass der Zufall in der Entwicklung der
Kunst eine große Rolle gespielt hat.
Dazu möchte ich nur anmerken, dass der Zufall nichts anderes
ist als eine übergroße Zahl von Zusammenhängen, die sich
durch ihre Komplexität unserer Erkenntnis oder auch nur
Betrachtung entzieht.
Und die Definition als etwas, das man nicht als Werkzeug
benutzen kann, finde ich als gedanklichen Einstieg sehr
interessant.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 22 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 20.06.2006 um 23:40 Uhr |
Zitat:
Hallo Peter,
Deine Antwort ist gar nicht schlecht. Du hättest sie auch im
Forum "Kunst?? Was ist das?" schreiben können. Du
meinst also, eine naturgetreue Abbildung von einem
existierenden Gegenstand ist keine Kunst, sondern allenfalls
erstklassiges Handwerk. Ich finde diese These interessant
und halte sie ebenso wie Du für richtig. Das wäre ja schon
einmal ein weiteres Puzzlestück, bei der Definition: Was ist
Kunst.
Gruß
A.M.C. Latzke
Naja, für heute mag das gelten – aber willst Du die
komplette Renaissance etc. pp. zum Kunsthandwerk
rüberschieben? Das dann doch wohl nicht. Kunst hat natürlich
mit Kreativität zu tun – aber wenn etwas Kunst ist, nur weil
nicht wirklich ein reales Vorbild existiert, wäre ja auch
der Wolperdinger ...
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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Arne
Mitglied
  169 Forenbeiträge seit dem 13.11.2002

Geschlecht:
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| 23 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 20.06.2006 um 23:55 Uhr |
Da es ja doch gelegentlich vorkommt, dass auf meine alten
Beiträge eingegangen wird, möchte ich an dieser Stelle
bekanntgeben, dass ich die in ihnen enthaltenen, oft sehr
oberflächlichen Ansichten über die Kunst nicht mehr
gutheißen kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie nun
nicht mehr kritisiert werden dürften, aber doch, dass ich
(bis auf diese Ausnahme) auf jegliche Entgegnung verzichten werde, wie ich
es auch schon seit geraumer Zeit praktiziere.
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

Geschlecht:
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| 24 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 22.06.2006 um 23:44 Uhr |
Zitat:
Da es ja doch gelegentlich vorkommt, dass auf meine alten
Beiträge eingegangen wird, möchte ich an dieser Stelle
bekanntgeben, dass ich die in ihnen enthaltenen, oft sehr
oberflächlichen Ansichten über die Kunst nicht mehr
gutheißen kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie nun
nicht mehr kritisiert werden dürften, aber doch, dass ich
(bis auf diese Ausnahme) auf jegliche Entgegnung verzichten werde, wie ich
es auch schon seit geraumer Zeit praktiziere.
Wenn Arne sich nun die Mühe machen könnte, zu sagen, wen er
da anspricht, könnte man weiter drüber reden - oder auch
schweigen, wie offenbar gewünscht.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

Geschlecht:
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| 25 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 26.06.2006 um 09:44 Uhr |
Hallo miteinder,
so ist das mit den Damen und Herren von der Zunft der
bildenden Künste, da hat jeder so seine kleinen Marotten
und ich will mich da auch garnicht ausschließen.
Ist es nicht gerade das Schöne, Menschen die Eigenheiten
bewahren und individuelles ausleben?
Würde das sogar zur Kunstdefinition hinzufügen, Kunst ist
es nur dann, wenn sie durch Menschen entstanden ist, die
sich ihrer Eigenheiten und Merkwürdigkeiten bewusst sind
aber natürlich nicht ausschließlich...
Da habe ich es als bipolarer Künstler relativ leicht mit den
Marotten und Schrullen, ein Begriff den ich für noch
popularitätswürdiger halte in der Öffentlichkeit, oder?
gruß fluuu
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 26 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 27.06.2006 um 12:52 Uhr |
Klar, Fluuu, hast Recht, wollte mich auch nicht zanken,
sondern gern zum Thema zurückfiinden:
Haben inzwischen ausgestorbene Vettern des Menschen Kunst
hergestellt - und, möchte ich hinzufügen, haben sie gewusst,
dass das Kunst ist, hatten sie so etwas wie einen
Kunst-Begriff?
Der Mensch neigt ja leicht dazu, sich von allem anderen
abzusetzen, was da lebt(e), genauer: sich darüber zu
erheben. Gehört Kunst zu diesen vermeintlich "typisch
menschlichen", also "erhabenen" Fähigkeiten?
Und will das der heutige Künstler, kann er diese Einstellung
gut heißen?
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

Geschlecht:
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| 27 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 29.06.2006 um 11:18 Uhr |
Genau, wir sind heute vom Grunde unseres Wesens immernoch
genauso Neandertaler wie vor 42.000 Jahren,nur mit etwas
mehrTechnik und Zivilisation. Die Funktionsweise der Psyche
hat sich wohl nicht allzusehr verändert.
Meiner Ansicht nach trifft der Satz, Kunst dient dazu den
Sexualpartner zu beeindrucken, heute genauso zu wie damals
auf die Hölenmalerei... für mich eine absolut schlüssige
Erklährung für Kunst die immer einen Sinn macht in Bezug auf
die evolutionäre Entwicklung. So ist ja der kreative Vorgang
nicht an den intelektuellen Begriff gekoppelt, sondern
meiner Ansicht nach viel eher von animalischen Ursprüngen
geprägt. Man muss nicht den Begriff Kunst definieren können
um Selbige zu erschaffen auch wenn es die Arbeit enorm
vereinfacht und besseraufden Punkt bringt.
gruß fluuu
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 28 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 18.07.2006 um 22:58 Uhr |
Neandertaler können wir nicht sein, weil die nicht zu
unseren Vorfahren zählen – aber ohne Griffelspitzerei:
natürlich sind wir selbst längst nicht so weit von der
Steinzeit entfernt wie die Welt, die wir
"geschaffen" haben.
Und die Kunst greift durchaus kräftig auf dieses Potenzial
zurück, richtig. Aber eben nicht nur.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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