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Kunstforum: Kunst ist Egoismus


Aktuelle Zeit: 21.04.2026 - 12:04:40
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Forum > Plauderecke > Kunst ist Egoismus
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Thema: Kunst ist Egoismus
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Galerie Seeger
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  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

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| 20 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 30.08.2006 um 10:17 Uhr |
Die Wahrheit ist älter als alles, die Lüge ist vom Leben
gemacht!
Das Universum ist die ganze Wahrheit, es gibt in Ihm keine
Lüge.
Oder?
Doch!
Als das Leben begann, begann auch die Lüge, die Lüge ist
kein Privileg der Menschen, auch die Natur lügt.
Die Blume belügt die Insekten, das Männchen belügt das
Weibchen zwecks Paarung, die Tarnung belügt das Opfer usw.
Wenn Leben auf der Grundlage der Lüge erbaut wurde, warum
wollen die Menschen dann immer die Wahrheit wissen 
Vielleicht weil sie damit die, die es nicht so gut
verstehen zu lügen, besser in die Opfer rolle stecken
können.
Gruß Peter
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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Galerie Seeger
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  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

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| 21 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 30.08.2006 um 19:24 Uhr |
Der Uhrknall mach nur Sinn wenn die Erde eine Scheibe ist!
Wie oft haben sich Erkenntnisse schon geändert?
Ist es für uns nicht auch die totale Realität wenn wir
Träumen, was ist wenn ein anderer uns Träumt 
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 22 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 31.08.2006 um 00:35 Uhr |
Zitat:Wenn Leben auf der Grundlage der Lüge erbaut wurde, warum
wollen die Menschen dann immer die Wahrheit wissen
Die Menschen, bester Dieter, wollen ja überhaupt nicht die
Wahrheit wissen, sondern nur hören, sie hätten Recht.
Und Dein Urvertrauen in "die Naturgesetze", lieber
Mezzo, basiert auf einem wissenschafts-romatischen
Missverständnis: Objektiv richtige, von jedem Betrachter
unabhängig geltende Naturgesetze gibt es überhaupt nicht,
sondern nur eine unendliche Zahl von momentanen
Zusammenhängen und Kausalketten, die wir Zufall nennen.
Die so genannten Naturgesetze sind nichts als das Modell
einer postulierten Ordnung, mit der wir Menschen uns die
Welt erklären und sie zugleich haltbarer machen wollen, als
sie (in kosmischen Dimensionen) wahrscheinlich ist.
Spätestens seit Einstein ist das klar geworden.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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maler-hans
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   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 23 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 31.08.2006 um 15:44 Uhr |
Zitat:
Ich bin auch überzeugt davon, dass es keinen freien Willen
gibt. Es erscheint uns nur so. In Wirklichkeit ist jede
unserer Entscheidungen auch nur die Folge kausaler
Reaktionsketten.
Hier gehst Du einen klitzekleinen Schritt zu weit, denn
selbst wenn unsere Entscheidungen die Folge kausaler Ketten
sind, bleiben sie ja, wie Du selbst formulierst,
Entscheidungen; ich könnte auch, grad aus Trotz, das
Gegenteil tun; bleibt nur offen, ob was anderes dabei
rauskommt …
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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maler-hans
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   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 24 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 01.09.2006 um 01:15 Uhr |
Diese Nachricht wurde von maler-hans um 01:16:01 am
01.09.2006 editiert
Und genau bei der dritten Annahme, mezzo, stimmt´s nicht,
schon aufgrund Deiner "Naturgesetze": die
Wiederholung des immer gleichen (Nietzsche, glaub´ ich) ist
derart unwahrscheinlich, dass man´s getrost beiseite lassen
kann. Anders entscheiden kann ich übrigens natürlich nur,
wenn ich vom ersten So-Entscheiden etwas wüsste …
Zum freien Willen muss man freilich anmerken, dass er so
frei gewiss nicht ist, wie wir uns einbilden; aber eben auch
nicht "vollautomatisch". Hätte der Mensch
überhaupt keinen Willen, könnte er unmöglich so viel derart
bescheuert anpacken!
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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maler-hans
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| 25 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 03.09.2006 um 23:55 Uhr |
Da war ich mal wieder zu ungenau: die Wiederkehr des
Immergleichen, bzw. die Idee davon, kann man getrost
beiseite lassen, weil sie einfach allzu unwahrscheinlich, im
Grunde unmöglich ist (nicht wegen Nietzsche, der diese
Wiederkehr postulierte). Und die Unschärferelation – vom
Wort her, Heisenberg verstehe ich auch nicht – sagt ja sogar
etwas ähnliches: Exaktheit ist nur Rechengrundlage, es
herrscht Unschärfe, Ungenauigkeit, Unbestimmheit.
Materie oder Schwingung?
Materie ist Schwingung?
Oder irgend etwas dazwischen?
Oder mal so, mal so?
Sind so "Gesetze"?
Naturgesetze: relativ unscharf, nicht wahr.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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maler-hans
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   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 26 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 04.09.2006 um 23:11 Uhr |
Die Idee, alles sei in Wahrheit Schwingung, ist mir auch
schon in den Sinn gekommen bzw. hat mich gefangen genommen.
Aber gerade dann: Was ist störanfälliger – ungenauer! – als
eine Schwingung? Sic.
Tja, und die Hamonie ist sowieso eines meiner Dauerthemen,
nicht nur, aber auch in der Kunst. (Menschliche) Nähe als
gemeinsames Schwiingen sozusagen im Obertonbereich zu sehen
– das gefällt mir.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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Galerie Seeger
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  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

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| 27 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 05.09.2006 um 08:27 Uhr |
Hallo
Wenn ich euch mal stören darf in eurer Oberwelle, gestatten
ich bin 14 Hz. geschlagen im zwei Sekundentakt und wenn ihr
euch nicht vertragt dann wackle ich mal ein bisschen an der
Struktur.
Aber Oberwelle gefällt mir.
Gruß 14-15 Hz
http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenz
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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maler-hans
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   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 28 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 05.09.2006 um 13:26 Uhr |
Klar vertragen wir uns, Peter! Die Oberwelle ist wohl
sprachlich ein wenig daneben gegriffen, aber wie heißt denn
das noch, was mitschwingt? In der Musik gibt´s das,
mir fiel und fällt das passende Wort nicht ein.
Ob Dir bei der -welle womöglich die -weite eingefallen sein
mag? However, bis ein Hzchen, ein strukturelles.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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maler-hans
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| 29 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 07.09.2006 um 00:12 Uhr |
Habe ich glatt ein neues Wort in die Diskussion gebracht,
warum auch nicht? Jedenfalls schwingt es mit und ist in der
Frequenz nicht gleich, jedoch verwandt, mitklingend. So
war´s jedenfalls gemeint.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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