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Thema: Gab es unter den Neandertalern Künstler?
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Arne
Mitglied
  169 Forenbeiträge seit dem 13.11.2002

Geschlecht:
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| 10 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 24.03.2004 um 15:35 Uhr |
Zitat:
die Kunst ist eine eigenständige Form
der zwischenmenschlichen Kommunikation.
... die natürlich von jedem anders verstanden wird - gerade,
wenn es um Angehörige verschiedener Kulturen geht
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

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| 11 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 04.04.2004 um 13:59 Uhr |
... die natürlich von jedem anders verstanden wird - gerade,
wenn es um Angehörige verschiedener Kulturen geht
...ja sicher wird sie das auf der einen Seite aber auf der
anderen Seite bin ich der Meinung kann der Ausdruck von
Kunst wenn sie sich mit den emotionalen Bereichen
beschäftigt von allen Menschen verstanden werden, weil die
Empfindungen aller Menschen ähnlich ist egal welcher Kultur
sie angehören, wenn ein Afrikaner Schmerz darstellt bin ich
mir sicher dass ich das nachempfinden kann zum Beispiel,
oder wenn ein
Indianer Angst um seine Identität besingt kann ich das hören
usw.
Darum bin ich mir sicher, dass der künstlerische Ausdruck
eine Kommunikation ist die eben gerade über die Grenzen
hinweg verstanden werden kann
und eine universelle Wirkung auf alle Menschen hat.
Dann ist sie wirklich großartig.
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Aine
Mitglied
 6 Forenbeiträge seit dem 00.00.0000
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| 12 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 09.05.2004 um 11:18 Uhr |
Diese Nachricht wurde von Aine um 11:43:44 am 09.05.2004
editiert
Diese Nachricht wurde von Aine um 11:39:10 am 09.05.2004
editiert
Betr. "Gast" 27.1.04 - 23.55
Dem stimme ich gerne zu. Die Vielseitigkeit der unbewußten,
wie auch bewußten Gründe des Individuums bringt gerade Kunst
- ebenso, wie es der eine oder andere versteht oder
verstehen möchte - in mannigfacher Art zum Ausdruck. So
verschieden und manchmal ähnlich sich die Menschen sind,
demnach äußert sich dies in den Bereichen, Auslegungen,
Verständigungen, Darstellungen, Verpackungen, Inhalten usw.
im Themas Kunst wie Künstler. Es lässt sich in keiner
alleinigen These festnageln, wobei bekanntlich - wie in
anderen Lebensbereichen ebenso - Regeltendenzen
hervorstechen, die von den Ausnahmen unterbrochen werden.
Unbestritten ist das Imponiergehabe - betr. Anlockung eines
Sexualpartners oder Verbesserung der eigenen Potenz - bei
einem Großteil der sich auffallig vermehrenden
"Kunstgemeinde". Die Ausnahme-Bestätiger unter
den Kunstschaffenden sind erfreulich zu sichten und siehe
obig - demnach mit reichlich anderen
"Kunst-Wurzeln" allein oder zusätzlich bestückt.
Kunst - ein Spiegel der Gesellschaft!
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Aine
Mitglied
 6 Forenbeiträge seit dem 00.00.0000
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| 13 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 09.05.2004 um 11:34 Uhr |
Diese Nachricht wurde von Aine um 11:42:41 am 09.05.2004
editiert
Diese Nachricht wurde von Aine um 11:41:09 am 09.05.2004
editiert
Betr. "Arne" 27.1.04 - 18.57
Zitat:Vielleicht traut sich ja nur keiner ...
... Es "trauen" sich viele. Hierbei ist nämlich zu
unterscheiden zwischen: Frechheit - Skrupellosigkeit -
Zivilcourage. Sehr differenziert zu betrachten, denn
gemeinte Courage ist eine Seltenheit, die beiden anderen
Eigenschaften sind in Masse anzutreffen. ....
Ich kann mir aber schon so manchen manerierten
Intellektuellen vorstellen, dem diese Theorie zuwider sein
wird.
... Hier wäre wieder zu unterscheiden - ohne
Voreingenommenheiten!  ....
Bei Sekten- und Religionsgründern ging/geht es ja
hauptsächlich auch um Macht & Sex, aber wehe, man
konfrontiert die Gläubigen mit dieser Entdeckung. Die wollen
alle schön weiter in ihrem Traum leben
... Sehr gut getroffen und erfasst! Zu wünschen wäre es,
bei der heutigen "Eso-Tendenz", dass dieses
Erkennen sich weit mehr verbreitet und in Rubrik Aufklärung
speichert. ....
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Galerie Seeger
Mitglied
  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

Geschlecht:
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| 14 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 08.11.2004 um 00:04 Uhr |
Nur Einsteinwurf
aber schaut euch doch um, manche haben sich nicht allzu weit
davon entfernt. HiHi
Aber natürlich ist das nur meine Sichtweise, denn Kunst ist
soooooooooooo deeeeeeehnbar.
Neandertaler werden mit Sicherheit nicht allzu viel Zeit
dafür gehabt haben, ihr A.... war ständig in Gefahr,
trotzdem nehme ich an das Sie mehr zufällig Kunst erstellt
haben in Form von ganz normalen Gebrauchsgegenständen und
wo fängt die Kunst denn an wenn nicht dort.
Gruß PS.
http://www.dkg2.de
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Galerie Seeger
Mitglied
  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

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| 15 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 08.11.2004 um 13:28 Uhr |
Zitat:
Hallo Peter,
das was Du da ansprichst, würde ich eher als Kunsthandwerk
bezeichnen.
Gruß
A.M.C. Latzke
Natürlich dürftest du recht haben, aber wir reden ja auch
über Neandertaler.
Also wenn Kunst irgendwo einen Ursprung hat, dann doch
wahrscheinlich im Kunsthandwerk.
Ich denke nicht das sich die Kunst vor der Existenz Frage
entwickelt hat.
Das Überleben war die erste Kunst die ein Mensch zu erfinden
hatte.
Gruß PS.
http://www.dkg2.de
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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helga
Mitglied
 3 Forenbeiträge seit dem 06.04.2004

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| 16 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 08.11.2004 um 22:52 Uhr |
Diese Höhlenmalereien haben nach meiner Vorstellung eher
sakralen Charakter, und dienten der rituellen Einstimmung
auf die Jagd, die ein äußerst gefährliches wie notwendiges
Manöver war.
Wir wissen ja bis heute, wieviel Kraft Bilder
(selbstverständlich auch andere Kunstwerke) geben und wie
sehr sie Menschen zusammenschließen und trennen und
beeinflussen können.
Diese Bilder waren für alle sichtbar und also auch von allen
gewollt.
Also bin ich davon überzeugt, dass die Maler einen sehr
hohen sozialen Status innerhalb der Gemeinschaft gehabt
haben.
Im Grunde war es ja auch bis heute nie anders.
Helga
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Arne
Mitglied
  169 Forenbeiträge seit dem 13.11.2002

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| 17 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 10.11.2004 um 01:57 Uhr |
Zitat:
Diese Bilder waren für alle sichtbar und also auch von allen
gewollt.
Das ist für mich kein logischer Schluss. Sind denn
Scratchings und Grafittis, und die stehen für mich ungefähr
auf einer Ebene mit Höhlenmalereien, von allen gewollt, weil
sie für alle sichtbar sind?
Zitat:
Also bin ich davon überzeugt, dass die Maler einen sehr
hohen sozialen Status innerhalb der Gemeinschaft gehabt
haben.
Im Grunde war es ja auch bis heute nie anders.
Was sie aber nicht zu besseren oder gar wertvolleren Menschen macht.
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Galerie Seeger
Mitglied
  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

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| 18 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 12.11.2004 um 11:14 Uhr |
Also wenn, dann hatte Höhlenmalerei mit Sicherheit einen
höheren Stellenwert als die Wandschmiererei von heute.
Es handelt sich in diesem Fall allerdings nur um die
Abbildung der direkten Umwelt, was mit der Kunst nur
indirekt etwas zu tun hat, vielmehr war das wohl der beginn
des Handwerks.
Der Kunstfaktor dürfe wohl erst eingesetzt haben als der
Mensch mit seiner Fantasie etwas zu malen begann, was er
frei Interpretierte, das allerdings sehe ich in
Höhlenmalerei und übrigens auch in vielen heutigen Werken
nicht.
Diese Darstellungen sind für mich nichts weiter als
Abbildungen der Umwelt, die durch das erlernte Handwerk
(Malerei) eine mehr oder weniger gute Arbeit ergeben.
Schließlich würde ich ja auch einen Handwerker nicht gleich
in den Himmel der Kunst heben, nur weil er in der Lage ist
mir ein Haus zu bauen, eine Wand zu streichen, oder eine
Straße zu bauen das schließlich ist sein Beruf, den er
gelernt hat und natürlich das Handwerk.
Nichts anderes sind für mich die so genannten Künstler,die
mit Ihrem Handwerk nur in der Lage sind dieses auf eine
Lainwand oder ? Zu bringen, natürlich können diese Werke
schön sein aber das ist eine Straße auch.
Ich sehe den Neandertaler nicht als Künstler, sonder
vielmehr als Handwerker der es schaffen muste zu Überleben.
Gruß PS.
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

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| 19 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 17.11.2004 um 23:07 Uhr |
Wenn man sich einen Fotobildband über Wandmalerei anschaut
ist das eine beeindruckende Sache. Tiere und Jagdszenen z.B.
sind so aufregend dargestellt und die Verwitterung über die
Jahrunderte kommt noch hinzu, da kann sich so manches
Kunstwerk von heute eine dicke Scheibe abschneiden. Ich
finde schon, dass das Festhalten des mystischen einer Jagd,
eben nicht nur Nahrungsbeschafung sondern auch Lebenserhalt
und somit Entwicklung der Evolution, etwas bedeutungsvolles
hatte.
Ein Jäger war nicht nur Handwerker, er mußte den
Lebenszyklus aufrecht erhalten und derjenige der das am
Felsen darstellte war ein schöpferisch Kreativer.
Aus den Bildbandfotos schaut mir der Zauber der Jagd
entgegen, eine herliche Betrachtung aus der Vorzeit.
gruß fluuu
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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