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Kunstforum: Sind Künstler psychophatisch veranlagt?


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Forum > Plauderecke > Sind Künstler psychophatisch veranlagt?
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 Thema: Sind Künstler psychophatisch veranlagt?
florchle
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10 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.12.2006 um 20:38 Uhr

Zitat:

Zitat:

Da glaubte man, wenn jemand als Genie geboren worden ist, dann kann er tun und lassen, was er will, es wird zu Kunst. Alles völlig veraltet

glaubte und praktizierten Beuys, Picasso u.a. dies nicht auch im 20. Jahrhundert?

Lieber A.M.C. Latzke

Natürlich gibt´s immer Relikte aus alter Zeit. Natürlich gab´s auch im 20. Jahrhundert - sogar heute noch! - Leute, die dem Genie-Kult verfallen sind. Das sind aber bloss Zeugen der Vergangenheit.

Sicher sind aber Beuys und Picasso, die ich beide sehr schätze, nicht von dieser Sorte. Beide haben sehr "demokratisch" über Kunst gedacht, will heissen, dass eben das Kunst-Machen-Können nicht bloss den Genies vorenthalten sei, sondern dass im Prinzip jeder gute Kunst machen kann. Beuys habe ich mit dem Zitat "Jeder ist ein Künstler" schon zitiert. Und auch von Picasso gibt es ein Zitat in diese Richtung: "Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.". Meines Erachtens deuten beide Zitate auf das hin, was ich im vorherigen Posting behauptet habe: Dass eben jeder die Veranlagung zum Künstler hat.
Zitat:

Woher wollen Sie das wissen? Ich sage nämlich, die hat nicht jeder.
Nun, ich weiss es nicht, zugegebenermassen. Aber es gibt einige, sehr gewichtige Indizien:

1.
Wie eben erwähnt, denken sehr berühmte Künstler wie Beuys und Picasso genau so darüber.

2.
Die Theorie des Angeboren-Seins von berufsrelevanten Fähigkeiten war bis ins 18. Jahrhundert allgemein verbreitet. Es war klar: Der Sohn eines Tischlers, der wird Tischler; der Sohn eines Müllers, der wird Müller usw. und genau so dachte man: der Sohn eines grossen Malers, der wird auch Maler. - Diese Sicht gilt für alle Berufe nicht mehr. Warum sollte sie für Künstler noch gelten?

3.
Und hier sind wir wieder beim Thema: Ein starkes Indiz für meine These ist eben der Umstand, dass Leute aller Berufsgattungen, wenn sie in die entsprechenden Umstände geraten (z.B. psychische Störungen) zu Künstlern werden, wenn sie sich intensiv genug mit sich und ihren Gefühlen und der Kunst (und weiss ich was allem) beschäftigen. Um Picassos Zitat wieder heranzuziehen: Wenn sich Leute mit sich selber auseinander setzen müssen, werden sie in gewisser Weise wieder wie Kinder, und damals waren sie ja - laut Picasso - Künstler.

Das sind drei starke Indizien, findest Du (ist es ok, wenn ich "Du" sage?) nicht?

Gibt es denn Indizien, die für die gegenteilige These, für Deine Ansicht sprechen?

Liebe Grüsse
Daniel

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maler-hans
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11 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.12.2006 um 23:12 Uhr

Kann es sein, lieber Daniel, dass Du (sagt hier wohl jeder zu allen) das ein bisschen absolut siehst und andere entsprechend verstehst?

Meiner Meinung nach ist an der Behauptung angeborener, nämlich ererbter Fähigkeiten ebenso viel dran wie an der Theorie, alles sei nur Erziehung und Lernen.

Natürlich ist es falsch zu glauben, ein Tischlersohn müsse nur Tischler werden, und ein guter noch dazu. Andererseits hat die Genetik / Chromosomenforschung doch auch eine starke Abhängigkeit des Menschen von seinen vielseitigen (!) Erbteilen gezeigt.

Man muss etwas mit in die Wiege bringen, meine ich, und viel lernen; nur dann wird´s was – psychopatisch oder nicht.


Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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florchle
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12 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.12.2006 um 18:40 Uhr

Zitat:

Kann es sein, lieber Daniel, dass Du (...) das ein bisschen absolut siehst und andere entsprechend verstehst?
Das kann sehr wohl sein. Oft muss man sich und das Gegenüber auf eine These festlegen, damit man richtig argumentieren kann.

Du hast schon recht:
Zitat:

Man muss etwas mit in die Wiege bringen, meine ich, und viel lernen; nur dann wird´s was – psychopatisch oder nicht.
Das klingt sehr vernünftig.

Mir ist im Moment nur nicht ganz klar, was daraus jetzt folgt: Meinst Du also, die Künstler wären nicht mehr und nicht weniger psychopathisch als andere?

Wenn Du das meinst, dann würde mich von Dir interessieren: Wie ist denn die falsche, aber sehr populäre Meinung entstanden? (nämlich die, dass Künstler psychopathisch veranlagt seien)

Lieber Gruss
Daniel

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florchle
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13 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.12.2006 um 19:01 Uhr

Zitat:

Zudem ist eine Aussage einer berühmten Persönlichkeit nicht zwangsläufig wahr, bzw. richtig.
Ganz richtig, zu 100% einverstanden. Als Argument dient das zu gar nichts. Ich meinte das auch nicht als Argument gegen meinen philosophischen Gegner, sondern als Indiz unter Freunden: Im Stil von: "Der Picasso und der Beuys sahen das so und die waren ja keine dummen Kerle, könnte das nicht etwas für sich haben?"

(Übrigens: der Punkt 3 ist genau so: Als Argument ist er eine schlichte Petitio: Man kann nicht das, was man beweisen will, als Argument anführen. Auch da meinte ich nur: "Die Theorie würde doch so schön aufgehen, wenn dem so wäre." )
Zitat:

Zitat:

Gibt es denn Indizien, die für die gegenteilige These, für Deine Ansicht sprechen?
Ja. Man braucht sich nur einmal in den Galerien dieser Website umschauen. Man findet genügend Indizien. Das mag zwar böse klingen, ist aber so.
Freunde mache ich mir damit natürlich nicht viele.
Dafür schätze ich Dich ganz aufrichtig: Man soll seine Meinung vertreten, ob man sich damit Freunde schafft oder nicht! - Mich jedenfalls verlierst Du nicht als Freund (wenn ich denn einer bin...?) - (Übrigens: ich hab´ ja gut reden: ich habe meine Sachen ja wohlweislich nicht raufgeladen Aber eben, ich bin ja auch kein Künstler, mach´ auch keine Ausstellungen und so.)

Aber zum Thema: Der Umstand, dass es viele Kunstwerke gibt, die keine Meisterwerke sind, kann man zwar als Indiz dafür sehen, dass viele kein angeborenes Talent haben. Aber eben so gut kann man es als Indiz dafür sehen, dass sich die Leute noch zu wenig mit der Materie auseinander gesetzt haben, nicht?

Liebe Grüsse
Daniel

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Fluuu
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14 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.12.2006 um 20:26 Uhr

Man, so eine tolle Diskussion, die gab es ja hier schon lange nicht mehr und ich komme mit meiner Gewohnheit hier nur alle paar Tage rein zu schauen nicht mehr mit.
Mein Standpunkt für die Fähigkeit ein Künstler zu sein ist schon zum Einen Vererbung, zum Teil anerzogene Prägung aber hauptsächlich und vor allem eine aus der sozialen Entwicklung stammende Notwendigkeit und zwar immer dann wenn es wichtig ist sowohl die persöhnlichen als auch die gesellschaftlichen Umstände durch Kunstwerke anschaulich zu machen, ins Gespräch zu bringen und als Problem zu behandeln. Das macht letztendlich nur der Künstler und zwar auf eine sehr ästhetische und gefühlvolle Art und Weise. Menschen die das zwar auch könnten von ihren Veranlagungen her, es aber nicht wollen weil es ihnen entweder zu anstrengend ist oder sie lieber ein sicheres Einkommen am Monatsende brauchen, lehnen die Künstlerarbeit ab, eigentlich schade. Was nun die vielen Arbeiten hier in den Galerien angeht und ich gestehen muss, dass mir das Meiste nicht zusagt, was aber noch nichts heißen will, ist es wohl so, wie im anderen Thread Goethes Zitat besagt: "Wie viele irren auf diesem Wege herum! Glücklich, wer den Fehlschluss von seinen Wünschen auf seine Kräfte bald gewahr wird!“
Machmal denke ich, dass das auf mich auch zutrifft.

gruß fluuu


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maler-hans
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15 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.12.2006 um 23:47 Uhr

Zitat:

Mir ist im Moment nur nicht ganz klar, was daraus jetzt folgt: Meinst Du also, die Künstler wären nicht mehr und nicht weniger psychopathisch als andere?

Wenn Du das meinst, dann würde mich von Dir interessieren: Wie ist denn die falsche, aber sehr populäre Meinung entstanden? (nämlich die, dass Künstler psychopathisch veranlagt seien)

Lieber Gruss
Daniel

Meiner Meinung nach könnte der "psychopathische" Anteil in nicht so streng medizinischem Sinne unter Künstlern schon ein wenig häufiger oder ausgeprägter sein – es wäre aber auch möglich, dass der Künstler sich einfach stärker öffnet und damit auch diese Anteile vermehrt und deutlicher sichtbar werden. Das erklärt auch die verbreitete Ansicht: Die spinnen, die Künstler.

Wenn Du Dir jedoch in unseren selbstdarstellerischen Zeiten mal bewusst anschaust, in welchen Faschingskostümen die Leute allen Ernstes rumlaufen, dann wirst Du mit mir der Ansicht sein, dass sich das Vorurteil Künstlern gegenüber schon bald stark relativieren wird (soweit sich Vorurteile relativieren lassen, denn sie bleiben gerne auch bestehen, wenn ihr auslösender Anlass längst hinüber ist). Man müsste mal ´ne Umfrage machen, Daniel.


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Fluuu
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16 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.12.2006 um 22:41 Uhr

Hallo,

ob Beuys nun Künstler ist oder nicht sei dahingestellt aber seine Kreation des "erweiterten Kunstbegriffes" und der "Sozialen Plastik" wirkt auf mich faszinierend. Sicher ist er kein Künstler im Sinne von schöngeistigen Schnörkeln mit dem sich der Adel schmückt, fals so etwas noch jemand als Kunst ansieht, nein, seine Kunst und Lehre ist die kollektive Kommunikation auch über einen Haufen irgendwas. Eine schöne Vase herstellen und die dann verkaufen ist zwar meteriell erfolgreich aber es wurde dabei weder eine gesellschaftliche, noch irgendeine persönliche Problematik bedacht. So eine Vase ist einfach da, sie tut niemanden etwas aber sie bewegt auch nichts, man kann Blumen drin abstellen. Ganz anders bei Beuys, sein Kunstverständnis hat soziale Bedeutung und den Mensch im Visir und nicht das Produkt das Geld bringt. Ich habe ihn gelesen und ich kann vieles verstehen...

gruß fluuu


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maler-hans
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17 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.01.2007 um 23:12 Uhr

Diese Nachricht wurde von maler-hans um 23:18:08 am 01.01.2007 editiert

Zitat:

Zitat:

Zitat:

Mit welchem Recht kann man das so absolut behaupten?
Mit dem gleichen Recht mit dem behauptet wird, Beuys wäre ein Künstler.
Eine schwache Legitimation!

Nein, ich finde die "Legitimation" trefflich einfach und zutreffend; sofern man sich für eine Meinung überhaupt legitimieren muss.

Zitat:

Und da es nun mal keine allgemeingültige Definition gibt, hat auch niemand die Autorität, über einen anderen zu sagen, er wäre objektiv kein Künstler.

Das ist leider ein Widerspruch in sich: wenn es keine allgemeine Definition gibt, dann ist es auch nicht statthaft, das Wörtchen "objektiv" einem Zitat zuzugesellen, in dem es nicht einmal gestanden hat.

Für mich ist der Herr auch kein Künstler, sondern ein Kunstprofessor und Kunsttheoretiker. Aber das sehe ich so, andere nicht.


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florchle
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18 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 03.01.2007 um 12:54 Uhr

Lieber Fluuu,
schön, dass Du auch wieder da bist!
Zitat:

Mein Standpunkt für die Fähigkeit ein Künstler zu sein ist schon zum Einen Vererbung, zum Teil anerzogene Prägung aber hauptsächlich und vor allem eine aus der sozialen Entwicklung stammende Notwendigkeit und zwar immer dann wenn es wichtig ist sowohl die persöhnlichen als auch die gesellschaftlichen Umstände durch Kunstwerke anschaulich zu machen, ins Gespräch zu bringen und als Problem zu behandeln. Das macht letztendlich nur der Künstler und zwar auf eine sehr ästhetische und gefühlvolle Art und Weise. Menschen die das zwar auch könnten von ihren Veranlagungen her, es aber nicht wollen weil es ihnen entweder zu anstrengend ist oder sie lieber ein sicheres Einkommen am Monatsende brauchen, lehnen die Künstlerarbeit ab, eigentlich schade.
Da bin ich sehr mit Dir einverstanden. Ich finde eben auch, dass es schade ist, dass sich nicht mehr "normale" Menschen mit den persönlichen und gesellschaftlichen Umstände - wie Du sagst - auseinandersetzen. Man muss sich ja dann nicht unbedingt Künstler nennen.
Zitat:

"Wie viele irren auf diesem Wege herum! Glücklich, wer den Fehlschluss von seinen Wünschen auf seine Kräfte bald gewahr wird!“
Machmal denke ich, dass das auf mich auch zutrifft.

Lieber Fluuu, soeben war ich auf Deiner HP, um dies zu überprüfen - nicht, dass ich dafür Experte wäre.

Aber: Deine HP, und was Du darauf zeigst finde ich sehr toll. Deine Radierungen gefallen mir am besten - aber ich habe halt eine Schwäche dafür. Aber auch Deine Fotos sind Klasse. Ich finde immer, das Fotografieren ist eine der schwierigsten Künste, gerade weil es so einfach ist, auf den Auslöser zu drücken. Die grafische Wirkung und den sicheren Bildaufbau gefallen mir sehr.
Von den Computergrafiken gefällt mir "Traurigkeit" am besten. Die Leere, die Transparenz...

Ich kann nur sagen: Wäre schade, wenn Du aufhören würdest!

Gruss
Daniel

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florchle
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19 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 03.01.2007 um 13:16 Uhr

Hallo Ihr alle!

Ich gebe Mezzo in allen Punkten recht.

Ich habe noch einen weiterführenden Gedanken: Das Prädikat "... ist ein Künstler" hat bei Latzke und anderen offenbar eine normative Konnotation. Will heissen: Wenn man von jemandem sagt, er sei Künstler, meint man damit gleich etwas Positives. Es ist offenbar schön/gut/ehrwürdig/erhaben... Künstler zu sein.
Das halte ich aus definitionstheoretischen Überlegungen für äusserst unvorteilhaft. Denn mit "... ist ein Künstler" meint man dann immer auch "... ist ein guter Künstler". Und wenn man das meint, kann man diese beiden Prädikate nicht mehr auseinander halten. Man kann dann nicht mehr sagen "x ist ein guter Künstler", weil ja das Künstler-Sein das Gut-Sein beinhaltet. Genausowenig kann man sagen "x ist ein schlechter Künstler", weil ja das Künstler-Sein das Schlecht-Sein ausschliesst.

Mein Vorschlag: Lasst uns das Wort "Künstler" ganz ohne wertende Anteile verwenden. Ein Künstler ist ein Mensch wie du und ich - als solcher weder gut noch schlecht. (Genauso ist ein Arzt jemand, der erfolgreich Medizin studiert hat - weder gut noch schlecht.)

Wenn wir uns diesen Sprachgebrauch angewöhnt haben, können wir hingehen und sagen: "Ok., xy ist ein Künstler und er ist ein schlechter Künstler." (Genau so wie ein Arzt eben ein guter oder ein schlechter Arzt sein kann.)

In diesem Sinne halte ich es für überflüssig darüber zu diskutieren, ob Beuys ein Künstler war oder nicht: Ganz klar: er war einer (die Argumente hat Mezzoforte geliert)

Man könnte jetzt aber hergehen und fragen, ob Beuys denn ein guter oder ein schlechter Künstler war, ob er seinen Ruhm zu recht erlangt hat, oder nicht usw.

Ich meine nicht nur, dass Beuys ein Künstler war (davon bin ich überzeugt), sondern dass er zudem ein guter Künstler war.

Patzke wird mir jetzt sicher widersprechen...
Liebe Grüsse
Daniel

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