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Kunstforum: Sind Künstler psychophatisch veranlagt?


Aktuelle Zeit: 21.04.2026 - 13:27:41
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Forum > Plauderecke > Sind Künstler psychophatisch veranlagt?
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Autor
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Thema: Sind Künstler psychophatisch veranlagt?
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florchle
Mitglied
 38 Forenbeiträge seit dem 23.12.2006

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| 10 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 28.12.2006 um 20:38 Uhr |
Zitat:Zitat:
Da glaubte man, wenn jemand als Genie geboren worden ist,
dann kann er tun und lassen, was er will, es wird zu Kunst.
Alles völlig veraltet
glaubte und praktizierten Beuys, Picasso u.a. dies nicht
auch im 20. Jahrhundert?
Lieber A.M.C. Latzke
Natürlich gibt´s immer Relikte aus alter Zeit. Natürlich
gab´s auch im 20. Jahrhundert - sogar heute noch! - Leute,
die dem Genie-Kult verfallen sind. Das sind aber bloss
Zeugen der Vergangenheit.
Sicher sind aber Beuys und Picasso, die ich beide sehr
schätze, nicht von dieser Sorte. Beide haben sehr
"demokratisch" über Kunst gedacht, will heissen,
dass eben das Kunst-Machen-Können nicht bloss den Genies
vorenthalten sei, sondern dass im Prinzip jeder gute Kunst
machen kann. Beuys habe ich mit dem Zitat "Jeder ist ein Künstler" schon zitiert. Und auch von Picasso gibt es ein Zitat in
diese Richtung: "Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit
liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.". Meines Erachtens deuten beide Zitate auf das hin, was ich
im vorherigen Posting behauptet habe: Dass eben jeder die Veranlagung zum Künstler hat.
Zitat:
Woher wollen Sie das wissen? Ich sage nämlich, die hat nicht
jeder. Nun, ich weiss es nicht, zugegebenermassen. Aber es gibt
einige, sehr gewichtige Indizien:
1.
Wie eben erwähnt, denken sehr berühmte Künstler wie Beuys
und Picasso genau so darüber.
2.
Die Theorie des Angeboren-Seins von berufsrelevanten
Fähigkeiten war bis ins 18. Jahrhundert allgemein
verbreitet. Es war klar: Der Sohn eines Tischlers, der wird
Tischler; der Sohn eines Müllers, der wird Müller usw. und
genau so dachte man: der Sohn eines grossen Malers, der wird
auch Maler. - Diese Sicht gilt für alle Berufe nicht mehr.
Warum sollte sie für Künstler noch gelten?
3.
Und hier sind wir wieder beim Thema: Ein starkes Indiz für
meine These ist eben der Umstand, dass Leute aller
Berufsgattungen, wenn sie in die entsprechenden Umstände
geraten (z.B. psychische Störungen) zu Künstlern werden,
wenn sie sich intensiv genug mit sich und ihren Gefühlen und
der Kunst (und weiss ich was allem) beschäftigen. Um
Picassos Zitat wieder heranzuziehen: Wenn sich Leute mit
sich selber auseinander setzen müssen, werden sie in
gewisser Weise wieder wie Kinder, und damals waren sie ja -
laut Picasso - Künstler.
Das sind drei starke Indizien, findest Du (ist es ok, wenn
ich "Du" sage?) nicht?
Gibt es denn Indizien, die für die gegenteilige These, für
Deine Ansicht sprechen?
Liebe Grüsse
Daniel
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 11 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 28.12.2006 um 23:12 Uhr |
Kann es sein, lieber Daniel, dass Du (sagt hier wohl jeder
zu allen) das ein bisschen absolut siehst und andere
entsprechend verstehst?
Meiner Meinung nach ist an der Behauptung angeborener,
nämlich ererbter Fähigkeiten ebenso viel dran wie an der
Theorie, alles sei nur Erziehung und Lernen.
Natürlich ist es falsch zu glauben, ein Tischlersohn müsse
nur Tischler werden, und ein guter noch dazu. Andererseits
hat die Genetik / Chromosomenforschung doch auch eine starke
Abhängigkeit des Menschen von seinen vielseitigen (!)
Erbteilen gezeigt.
Man muss etwas mit in die Wiege bringen, meine ich, und viel
lernen; nur dann wird´s was – psychopatisch oder
nicht.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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florchle
Mitglied
 38 Forenbeiträge seit dem 23.12.2006

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| 12 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 29.12.2006 um 18:40 Uhr |
Zitat:
Kann es sein, lieber Daniel, dass Du (...) das ein bisschen
absolut siehst und andere entsprechend verstehst? Das kann sehr wohl sein. Oft muss man sich und das Gegenüber
auf eine These festlegen, damit man richtig argumentieren
kann.
Du hast schon recht:Zitat:
Man muss etwas mit in die Wiege bringen, meine ich, und viel
lernen; nur dann wird´s was – psychopatisch oder nicht. Das klingt sehr vernünftig.
Mir ist im Moment nur nicht ganz klar, was daraus jetzt
folgt: Meinst Du also, die Künstler wären nicht mehr und
nicht weniger psychopathisch als andere?
Wenn Du das meinst, dann würde mich von Dir interessieren:
Wie ist denn die falsche, aber sehr populäre Meinung
entstanden? (nämlich die, dass Künstler psychopathisch
veranlagt seien)
Lieber Gruss
Daniel
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florchle
Mitglied
 38 Forenbeiträge seit dem 23.12.2006

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| 13 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 29.12.2006 um 19:01 Uhr |
Zitat:
Zudem ist eine Aussage einer berühmten Persönlichkeit nicht
zwangsläufig wahr, bzw. richtig. Ganz richtig, zu 100% einverstanden. Als Argument dient das
zu gar nichts. Ich meinte das auch nicht als Argument gegen
meinen philosophischen Gegner, sondern als Indiz unter
Freunden: Im Stil von: "Der Picasso und der Beuys sahen
das so und die waren ja keine dummen Kerle, könnte das nicht
etwas für sich haben?"
(Übrigens: der Punkt 3 ist genau so: Als Argument ist er
eine schlichte Petitio: Man kann nicht das, was man beweisen
will, als Argument anführen. Auch da meinte ich nur:
"Die Theorie würde doch so schön aufgehen, wenn dem so
wäre." )
Zitat:Zitat:
Gibt es denn Indizien, die für die gegenteilige These, für
Deine Ansicht sprechen? Ja. Man braucht sich nur einmal in den Galerien dieser
Website umschauen. Man findet genügend Indizien. Das mag
zwar böse klingen, ist aber so.
Freunde mache ich mir damit natürlich nicht viele. Dafür schätze ich Dich ganz aufrichtig: Man soll seine
Meinung vertreten, ob man sich damit Freunde schafft oder
nicht! - Mich jedenfalls verlierst Du nicht als Freund (wenn
ich denn einer bin...?) - (Übrigens: ich hab´ ja gut
reden: ich habe meine Sachen ja wohlweislich nicht
raufgeladen Aber eben, ich bin ja auch kein Künstler, mach´ auch keine
Ausstellungen und so.)
Aber zum Thema: Der Umstand, dass es viele Kunstwerke gibt,
die keine Meisterwerke sind, kann man zwar als Indiz dafür
sehen, dass viele kein angeborenes Talent haben. Aber eben
so gut kann man es als Indiz dafür sehen, dass sich die
Leute noch zu wenig mit der Materie auseinander gesetzt
haben, nicht?
Liebe Grüsse
Daniel
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

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| 14 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 30.12.2006 um 20:26 Uhr |
Man, so eine tolle Diskussion, die gab es ja hier schon
lange nicht mehr und ich komme mit meiner Gewohnheit hier
nur alle paar Tage rein zu schauen nicht mehr mit.
Mein Standpunkt für die Fähigkeit ein Künstler zu sein ist
schon zum Einen Vererbung, zum Teil anerzogene Prägung aber
hauptsächlich und vor allem eine aus der sozialen
Entwicklung stammende Notwendigkeit und zwar immer dann wenn
es wichtig ist sowohl die persöhnlichen als auch die
gesellschaftlichen Umstände durch Kunstwerke anschaulich zu
machen, ins Gespräch zu bringen und als Problem zu
behandeln. Das macht letztendlich nur der Künstler und zwar
auf eine sehr ästhetische und gefühlvolle Art und Weise.
Menschen die das zwar auch könnten von ihren Veranlagungen
her, es aber nicht wollen weil es ihnen entweder zu
anstrengend ist oder sie lieber ein sicheres Einkommen am
Monatsende brauchen, lehnen die Künstlerarbeit ab,
eigentlich schade. Was nun die vielen Arbeiten hier in den
Galerien angeht und ich gestehen muss, dass mir das Meiste
nicht zusagt, was aber noch nichts heißen will, ist es wohl
so, wie im anderen Thread Goethes Zitat besagt: "Wie
viele irren auf diesem Wege herum! Glücklich, wer den
Fehlschluss von seinen Wünschen auf seine Kräfte bald gewahr
wird!“
Machmal denke ich, dass das auf mich auch zutrifft.
gruß fluuu
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 15 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 30.12.2006 um 23:47 Uhr |
Zitat:
Mir ist im Moment nur nicht ganz klar, was daraus jetzt
folgt: Meinst Du also, die Künstler wären nicht mehr und
nicht weniger psychopathisch als andere?
Wenn Du das meinst, dann würde mich von Dir interessieren:
Wie ist denn die falsche, aber sehr populäre Meinung
entstanden? (nämlich die, dass Künstler psychopathisch
veranlagt seien)
Lieber Gruss
Daniel
Meiner Meinung nach könnte der "psychopathische"
Anteil in nicht so streng medizinischem Sinne unter
Künstlern schon ein wenig häufiger oder ausgeprägter sein –
es wäre aber auch möglich, dass der Künstler sich einfach
stärker öffnet und damit auch diese Anteile vermehrt und
deutlicher sichtbar werden. Das erklärt auch die verbreitete
Ansicht: Die spinnen, die Künstler.
Wenn Du Dir jedoch in unseren selbstdarstellerischen Zeiten
mal bewusst anschaust, in welchen Faschingskostümen die
Leute allen Ernstes rumlaufen, dann wirst Du mit mir der
Ansicht sein, dass sich das Vorurteil Künstlern gegenüber
schon bald stark relativieren wird (soweit sich Vorurteile
relativieren lassen, denn sie bleiben gerne auch bestehen,
wenn ihr auslösender Anlass längst hinüber ist). Man müsste
mal ´ne Umfrage machen, Daniel.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

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| 16 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 31.12.2006 um 22:41 Uhr |
Hallo,
ob Beuys nun Künstler ist oder nicht sei dahingestellt aber
seine Kreation des "erweiterten Kunstbegriffes"
und der "Sozialen Plastik" wirkt auf mich
faszinierend. Sicher ist er kein Künstler im Sinne von
schöngeistigen Schnörkeln mit dem sich der Adel schmückt,
fals so etwas noch jemand als Kunst ansieht, nein, seine
Kunst und Lehre ist die kollektive Kommunikation auch über
einen Haufen irgendwas. Eine schöne Vase herstellen und die
dann verkaufen ist zwar meteriell erfolgreich aber es wurde
dabei weder eine gesellschaftliche, noch irgendeine
persönliche Problematik bedacht. So eine Vase ist einfach
da, sie tut niemanden etwas aber sie bewegt auch nichts, man
kann Blumen drin abstellen. Ganz anders bei Beuys, sein
Kunstverständnis hat soziale Bedeutung und den Mensch im
Visir und nicht das Produkt das Geld bringt. Ich habe ihn
gelesen und ich kann vieles verstehen...
gruß fluuu
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

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| 17 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 01.01.2007 um 23:12 Uhr |
Diese Nachricht wurde von maler-hans um 23:18:08 am
01.01.2007 editiert
Zitat:Zitat:Zitat:
Mit welchem Recht kann man das so absolut behaupten? Mit dem gleichen Recht mit dem behauptet wird, Beuys wäre
ein Künstler. Eine schwache Legitimation!
Nein, ich finde die "Legitimation" trefflich
einfach und zutreffend; sofern man sich für eine Meinung
überhaupt legitimieren muss.
Zitat:
Und da es nun mal keine allgemeingültige Definition gibt,
hat auch niemand die Autorität, über einen anderen zu sagen,
er wäre objektiv kein Künstler.
Das ist leider ein Widerspruch in sich: wenn es keine
allgemeine Definition gibt, dann ist es auch nicht
statthaft, das Wörtchen "objektiv" einem Zitat
zuzugesellen, in dem es nicht einmal gestanden hat.
Für mich ist der Herr auch kein Künstler, sondern ein
Kunstprofessor und Kunsttheoretiker. Aber das sehe ich so,
andere nicht.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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florchle
Mitglied
 38 Forenbeiträge seit dem 23.12.2006

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| 18 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 03.01.2007 um 12:54 Uhr |
Lieber Fluuu,
schön, dass Du auch wieder da bist!
Zitat:
Mein Standpunkt für die Fähigkeit ein Künstler zu sein ist
schon zum Einen Vererbung, zum Teil anerzogene Prägung aber
hauptsächlich und vor allem eine aus der sozialen
Entwicklung stammende Notwendigkeit und zwar immer dann wenn
es wichtig ist sowohl die persöhnlichen als auch die
gesellschaftlichen Umstände durch Kunstwerke anschaulich zu
machen, ins Gespräch zu bringen und als Problem zu
behandeln. Das macht letztendlich nur der Künstler und zwar
auf eine sehr ästhetische und gefühlvolle Art und Weise.
Menschen die das zwar auch könnten von ihren Veranlagungen
her, es aber nicht wollen weil es ihnen entweder zu
anstrengend ist oder sie lieber ein sicheres Einkommen am
Monatsende brauchen, lehnen die Künstlerarbeit ab,
eigentlich schade.
Da bin ich sehr mit Dir einverstanden. Ich finde eben auch, dass es schade
ist, dass sich nicht mehr "normale" Menschen mit
den persönlichen und gesellschaftlichen Umstände - wie Du
sagst - auseinandersetzen. Man muss sich ja dann nicht
unbedingt Künstler nennen.
Zitat:
"Wie viele irren auf diesem Wege herum! Glücklich, wer
den Fehlschluss von seinen Wünschen auf seine Kräfte bald
gewahr wird!“
Machmal denke ich, dass das auf mich auch zutrifft.
Lieber Fluuu, soeben war ich auf Deiner HP, um dies zu
überprüfen - nicht, dass ich dafür Experte wäre.
Aber: Deine HP, und was Du darauf zeigst finde ich sehr
toll. Deine Radierungen gefallen mir am besten - aber ich
habe halt eine Schwäche dafür. Aber auch Deine Fotos sind
Klasse. Ich finde immer, das Fotografieren ist eine der
schwierigsten Künste, gerade weil es so einfach ist, auf den
Auslöser zu drücken. Die grafische Wirkung und den sicheren
Bildaufbau gefallen mir sehr.
Von den Computergrafiken gefällt mir "Traurigkeit"
am besten. Die Leere, die Transparenz...
Ich kann nur sagen: Wäre schade, wenn Du aufhören würdest!
Gruss
Daniel
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florchle
Mitglied
 38 Forenbeiträge seit dem 23.12.2006

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| 19 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 03.01.2007 um 13:16 Uhr |
Hallo Ihr alle!
Ich gebe Mezzo in allen Punkten recht.
Ich habe noch einen weiterführenden Gedanken: Das Prädikat
"... ist ein Künstler" hat bei Latzke und anderen
offenbar eine normative Konnotation. Will heissen: Wenn man
von jemandem sagt, er sei Künstler, meint man damit gleich
etwas Positives. Es ist offenbar
schön/gut/ehrwürdig/erhaben... Künstler zu sein.
Das halte ich aus definitionstheoretischen Überlegungen für
äusserst unvorteilhaft. Denn mit "... ist ein
Künstler" meint man dann immer auch "... ist ein
guter Künstler". Und wenn man das meint, kann man diese
beiden Prädikate nicht mehr auseinander halten. Man kann
dann nicht mehr sagen "x ist ein guter Künstler", weil ja das Künstler-Sein das Gut-Sein
beinhaltet. Genausowenig kann man sagen "x ist ein schlechter Künstler", weil ja das Künstler-Sein das Schlecht-Sein
ausschliesst.
Mein Vorschlag: Lasst uns das Wort "Künstler" ganz
ohne wertende Anteile verwenden. Ein Künstler ist ein Mensch
wie du und ich - als solcher weder gut noch schlecht.
(Genauso ist ein Arzt jemand, der erfolgreich Medizin
studiert hat - weder gut noch schlecht.)
Wenn wir uns diesen Sprachgebrauch angewöhnt haben, können
wir hingehen und sagen: "Ok., xy ist ein Künstler und
er ist ein schlechter Künstler." (Genau so wie ein Arzt
eben ein guter oder ein schlechter Arzt sein kann.)
In diesem Sinne halte ich es für überflüssig darüber zu
diskutieren, ob Beuys ein Künstler war oder nicht: Ganz
klar: er war einer (die Argumente hat Mezzoforte geliert)
Man könnte jetzt aber hergehen und fragen, ob Beuys denn ein
guter oder ein schlechter Künstler war, ob er seinen Ruhm zu
recht erlangt hat, oder nicht usw.
Ich meine nicht nur, dass Beuys ein Künstler war (davon bin
ich überzeugt), sondern dass er zudem ein guter Künstler
war.
Patzke wird mir jetzt sicher widersprechen...
Liebe Grüsse
Daniel
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