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Kunstforum: Guten Morgen


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Forum > Begrüßungssaal > Guten Morgen
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 Autor
 Thema: Guten Morgen
Galerie Seeger
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199 Forenbeiträge
seit dem 03.10.2004

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10 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.08.2006 um 12:51 Uhr

Ich ging in den Wald, und kämpfte mich wie schon so oft durch das Dickicht doch heute schwor ich mir nicht aufzugeben. Einige Stunden später überkam mich der erste Zweifel, soll ich weitermachen! oder? Eigentlich habe ich keine Lust mehr! Es wird schon langsam Dunkel, ach was, ich gehe nach hause, ist es eben wieder nur eine Sackgasse die ich geschaffen habe. Ob eine oder 10 ist auch egal!
Ich glaube ich komme auf dieser Seite niemals durch diesen Wald.

Der Sommer war schon weit fortgeschritten und die ersten Blätter fielen von den Bäumen, ich lief wie so oft durch den Wald als ich auf einer kleinen Lichtung in einer meiner fielen geschlagenen Sackgassen etwas leuchten sah, was ist das? Schoss es mir durch den Kopf, ich bewegte mich langsam auf das leuchten zu, als ich näher kam sah ich das es ein kleines Bächlein war, aber das Glitzern, was mag es wohl sein! Ich ging mit großen schritten weiter darauf zu und als ich vor den Bächlein stand und mich bückte, ich traute meinen Augen kaum, war das etwa Gold? Ich griff in das Wasser und holte etwas von dem glitzernden Zeug aus dem Bach, WAU! Das scheint wirklich Gold zu sein, rief ich. In diesem Gebiet war ich doch vor Monaten schon, warum habe ich das Damals nicht gesehen?
Ich steckte das glitzernder Stück in meine Tasche und dachte wo eins ist da müssen doch noch mehr sein. Am nächsten Tag ging ich zu der gleichen Stelle und schlug mich wieder durch das Dickicht aber dieses mal immer an dem Bächlein entlang, Stunde um Stunde vergingen ohne das ich etwas neues fand, doch dieses mal gebe ich nicht so schnell auf, dachte ich. Es vergingen drei Tage als ich bemerkte das der Wald lichte wurde, ich habe es geschafft, endlich bin ich durch. Die letzten Meter wurde die Arbeit immer leichter und als ich mich durch das letzte Stück Gestrüpp gekämpft hatte traute ich meinen Augen kaum, das kann doch nicht sein! Vor mir lag ein riesiger See mit kristallklarem Wasser ich konnte bestimmt 10 Meter tief hinein schauen, doch was war das? Da liegen ja hunderte von diesen glitzernden Steinen im Wasser!

Und die die Moral von der Geschicht, Sackgassen die gibt es nicht.
Denn willst du an das Gold gelangen, beginn am Ende anzufangen.

Grüße
Peter Seeger


XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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Fluuu
Mitglied

725 Forenbeiträge
seit dem 18.10.2003

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11 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.08.2006 um 23:19 Uhr

...schönes Märchen, könnte gut Hollywood verfilmen.
An realen Sackgassen ändert das leider nur wenig,
in Großstädten gibt es keinen Wald mit Bach und
Goldklumpen auf der Straße schon garnicht und selbst
wenn, falls einer in einer psychischen Sackgasse steckt
nutzen ihm Goldklumpen am allerwenigsten...
Aber in einer Welt wo uns schon als Kind beigebracht wird,
dass das Geld die Macht hat, hast Du völlig recht,
Goldklumpen sind das Glück schlechthin.

gruß fluuu


http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Galerie Seeger
Mitglied

199 Forenbeiträge
seit dem 03.10.2004

Das ist Galerie Seeger

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12 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.08.2006 um 08:59 Uhr

Zitat:

...schönes Märchen, könnte gut Hollywood verfilmen.
An realen Sackgassen ändert das leider nur wenig,
in Großstädten gibt es keinen Wald mit Bach und
Goldklumpen auf der Straße schon garnicht und selbst
wenn, falls einer in einer psychischen Sackgasse steckt
nutzen ihm Goldklumpen am allerwenigsten....

gruß fluuu

Hallo Fluuu
Was hat eine reale Sackgasse in der Stadt mir der einer Schaffenskrise zu tun
Allein das tun hier im Forum kann eine Bereicherung des Geistes sein und bringt Ihn womöglich wieder in Schwung um durchzubrechen die Blockaden der Gesellschaft die Ihn hindert daran zu denken frei wie der Adler am Himmel oder zu schwimmen mit all seiner Kraft gegen die Strömung um zu überwinden das Hindernis das vor im liegt, sich dann in Frieden zu Paaren um seinen Geist bis in alle Ewigkeit fortbestehen zu lassen.

Gruß Peter


XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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maler-hans
Mitglied

291 Forenbeiträge
seit dem 12.05.2006

Das ist maler-hans

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13 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.08.2006 um 00:25 Uhr

Zitat:

... am Ende der Sackgasse eine Mauer zu überschreiten und in dieser Unbekannten vom neuen zu beginnen. Und das möglichst ohne Zweifel aufkommen zu lassen oder gar zurück zu schauen.

Bevor Fluu und Seeger wieder auf ihre Fahnenstangen steigen, Andreas:

Keine Zweifel aufkommen lassen, das musst Du Dir schnell abschminken – nicht nur, aber besonders in der Kunst, die ohne Zweifel am Erreichten nicht weiter käme. Wozu sollte man ohne Zweifel denn auch weiter nach Neuem suchen? "Neu" meine ich auf sich selbst bezogen, nicht unbedingt mit künstlerischen Revolutionen im allgemeinen Sinne.

Und das Zurückschauen sollte man nicht lassen, nur sollte man es eben von der anderen Seite (der Mauer) her tun, dann sieht es anders aus, man kann es neu einschätzen und von sich selbst lernen.


Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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Parthum Tom
Mitglied

146 Forenbeiträge
seit dem 09.12.2003

Das ist Parthum Tom

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14 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.10.2006 um 11:31 Uhr

Sehr ausdrucksstarke Malerei !
Belastungen verwehren einem immer wieder mal den Blick
nach vorne.
Die Zeit staut sich und nach reichlicher Überlegung
und dem evtl. umwerfen alter Stategien verliert die Belastung seine Säulen.
Nach dem Stausee kommt die Flut.
Ich hoffe die Verwirrung wächst zu einem tragenden Baum.
Gruß

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