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Kunstforum: Guten Morgen


Aktuelle Zeit: 21.04.2026 - 12:04:52
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Forum > Begrüßungssaal > Guten Morgen
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Autor
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Thema: Guten Morgen
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Galerie Seeger
Mitglied
  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

Geschlecht:
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| 10 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 28.08.2006 um 12:51 Uhr |
Ich ging in den Wald, und kämpfte mich wie schon so oft
durch das Dickicht doch heute schwor ich mir nicht
aufzugeben. Einige Stunden später überkam mich der erste
Zweifel, soll ich weitermachen! oder? Eigentlich habe ich
keine Lust mehr! Es wird schon langsam Dunkel, ach was, ich
gehe nach hause, ist es eben wieder nur eine Sackgasse die
ich geschaffen habe. Ob eine oder 10 ist auch egal!
Ich glaube ich komme auf dieser Seite niemals durch diesen
Wald.
Der Sommer war schon weit fortgeschritten und die ersten
Blätter fielen von den Bäumen, ich lief wie so oft durch den
Wald als ich auf einer kleinen Lichtung in einer meiner
fielen geschlagenen Sackgassen etwas leuchten sah, was ist
das? Schoss es mir durch den Kopf, ich bewegte mich langsam
auf das leuchten zu, als ich näher kam sah ich das es ein
kleines Bächlein war, aber das Glitzern, was mag es wohl
sein! Ich ging mit großen schritten weiter darauf zu und als
ich vor den Bächlein stand und mich bückte, ich traute
meinen Augen kaum, war das etwa Gold? Ich griff in das
Wasser und holte etwas von dem glitzernden Zeug aus dem
Bach, WAU! Das scheint wirklich Gold zu sein, rief ich. In
diesem Gebiet war ich doch vor Monaten schon, warum habe ich
das Damals nicht gesehen?
Ich steckte das glitzernder Stück in meine Tasche und dachte
wo eins ist da müssen doch noch mehr sein. Am nächsten Tag
ging ich zu der gleichen Stelle und schlug mich wieder durch
das Dickicht aber dieses mal immer an dem Bächlein entlang,
Stunde um Stunde vergingen ohne das ich etwas neues fand,
doch dieses mal gebe ich nicht so schnell auf, dachte ich.
Es vergingen drei Tage als ich bemerkte das der Wald lichte
wurde, ich habe es geschafft, endlich bin ich durch. Die
letzten Meter wurde die Arbeit immer leichter und als ich
mich durch das letzte Stück Gestrüpp gekämpft hatte traute
ich meinen Augen kaum, das kann doch nicht sein! Vor mir lag
ein riesiger See mit kristallklarem Wasser ich konnte
bestimmt 10 Meter tief hinein schauen, doch was war das? Da
liegen ja hunderte von diesen glitzernden Steinen im
Wasser!
Und die die Moral von der Geschicht, Sackgassen die gibt es
nicht.
Denn willst du an das Gold gelangen, beginn am Ende
anzufangen.
Grüße
Peter Seeger
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

Geschlecht:
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| 11 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 28.08.2006 um 23:19 Uhr |
...schönes Märchen, könnte gut Hollywood verfilmen.
An realen Sackgassen ändert das leider nur wenig,
in Großstädten gibt es keinen Wald mit Bach und
Goldklumpen auf der Straße schon garnicht und selbst
wenn, falls einer in einer psychischen Sackgasse steckt
nutzen ihm Goldklumpen am allerwenigsten...
Aber in einer Welt wo uns schon als Kind beigebracht wird,
dass das Geld die Macht hat, hast Du völlig recht,
Goldklumpen sind das Glück schlechthin.
gruß fluuu
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Galerie Seeger
Mitglied
  199 Forenbeiträge seit dem 03.10.2004

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| 12 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 29.08.2006 um 08:59 Uhr |
Zitat:
...schönes Märchen, könnte gut Hollywood verfilmen.
An realen Sackgassen ändert das leider nur wenig,
in Großstädten gibt es keinen Wald mit Bach und
Goldklumpen auf der Straße schon garnicht und selbst
wenn, falls einer in einer psychischen Sackgasse steckt
nutzen ihm Goldklumpen am allerwenigsten....
gruß fluuu
Hallo Fluuu
Was hat eine reale Sackgasse in der Stadt mir der einer
Schaffenskrise zu tun 
Allein das tun hier im Forum kann eine Bereicherung des
Geistes sein und bringt Ihn womöglich wieder in Schwung um
durchzubrechen die Blockaden der Gesellschaft die Ihn
hindert daran zu denken frei wie der Adler am Himmel oder zu
schwimmen mit all seiner Kraft gegen die Strömung um zu
überwinden das Hindernis das vor im liegt, sich dann in
Frieden zu Paaren um seinen Geist bis in alle Ewigkeit
fortbestehen zu lassen.
Gruß Peter
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXYXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
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maler-hans
Mitglied
   291 Forenbeiträge seit dem 12.05.2006

Geschlecht:
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| 13 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 31.08.2006 um 00:25 Uhr |
Zitat:
... am Ende der Sackgasse eine Mauer zu überschreiten und in
dieser Unbekannten vom neuen zu beginnen. Und das möglichst
ohne Zweifel aufkommen zu lassen oder gar zurück zu schauen.
Bevor Fluu und Seeger wieder auf ihre Fahnenstangen steigen,
Andreas:
Keine Zweifel aufkommen lassen, das musst Du Dir schnell
abschminken – nicht nur, aber besonders in der Kunst, die
ohne Zweifel am Erreichten nicht weiter käme. Wozu sollte
man ohne Zweifel denn auch weiter nach Neuem suchen?
"Neu" meine ich auf sich selbst bezogen, nicht
unbedingt mit künstlerischen Revolutionen im allgemeinen
Sinne.
Und das Zurückschauen sollte man nicht lassen, nur sollte
man es eben von der anderen Seite (der Mauer) her tun, dann
sieht es anders aus, man kann es neu einschätzen und von
sich selbst lernen.
Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
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Parthum Tom
Mitglied
  146 Forenbeiträge seit dem 09.12.2003

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| 14 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 16.10.2006 um 11:31 Uhr |
Sehr ausdrucksstarke Malerei !
Belastungen verwehren einem immer wieder mal den Blick
nach vorne.
Die Zeit staut sich und nach reichlicher Überlegung
und dem evtl. umwerfen alter Stategien verliert die
Belastung seine Säulen.
Nach dem Stausee kommt die Flut.
Ich hoffe die Verwirrung wächst zu einem tragenden Baum.
Gruß
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