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-- Begrüßungssaal
--- Guten Morgen

Andreas - 22.08.2006 um 08:11 Uhr

Durch Zufall fand ich im Netz diese Seite und bin von der Fülle der hier anwesenden Künstler begeistert. Habe ich doch schon einige erstklassige Werke betrachten können hoffe ich doch das ich Euch auch mit meiner Kunst ein wenig Freude bereiten kann.

In diesem Sinne...

Liebe Grüße

Andreas




Fluuu - 22.08.2006 um 12:18 Uhr

Hallo Andreas

und herzlich willkommen, bin nicht der Admin aber ein alter Hase und Fan dieses Forums und der Website.
Im Moment ist wieder einiges los, es gibt neue Bilder und auch Beiträge, die Community lebt.
Dann mische Dich kräftig ein, schreibe Deine Ansichten,
so wie Deine Ölbilder auf mich wirken, hast Du einiges zu sagen und das ist dann sicher nicht das dümmste...
Also, viel Spaß beim Mitmachen.

gruß fluuu




Andreas - 22.08.2006 um 13:02 Uhr

Hallo Fluuu,

danke für die nette Begrüßung. Werde mich sicherlich in das ein oder andere Gespräch einfinden, die Kommunikation empfinde ich für mich persönlich als ein sehr gutes Mittel künstlerisch neue Ideen und Kräfte zu sammeln, zumal ich im Moment eh nicht weiss wohin mich meine Kunst führen wird da ich im Moment in einer Sackgasse stecke.
Ersteinmal muss ich das System hier besser verinnerlichen und die Künstler weiter kennenlernen. Gibt ja soviel zu entdecken...

Andreas




maler-hans - 24.08.2006 um 23:01 Uhr

Sei gegrüßt, Andreas, bin gespannt, zu welchen Themen Du Dich meldest. Ein flüchtiger Blick auf Deine hier eingestellten Bilder zeigt, dass Du Dich unterschiedlichen Stilen annäherst und ich finde das viel interessanter, als die sofort zuzuordnenden Bilder nach einer festen "Masche" (die dann keineswegs Stil heißen kann). Das sichtbare Suchen macht neugierig, wo der Weg hinführen mag ...



Fluuu - 25.08.2006 um 12:12 Uhr

Hallo Andreas,

eine Sackgasse? Das ist immer eine schlechte Sache, da dann umkehren müssen und wieder herrausfinden ist oft nicht einfach. Andererseits ist es wieder gut, denn Du musst viel kommunizieren um einen richtigen neuen Weg zu finden. Da kann seine Gedanken hier ins Kunstforum schreiben schon etwa Erleichterung und Klahrheit bringen.
In einer Sackgasse stecken kennen wir wohl alle, das gehört dazu wenn man sich auf das Glatteis der künstlerischen Arbeit begiebt oder wie Du eben auf einen Weg der nicht weiter führt. Hoffentlich stecke ich nicht auch schon in einer Sackgasse mit den Photopaintings aus dem Bereich digitale Kunst. Da ich abstrakt/surreal arbeite mit eben Themen aus der Psychologie und zwischenmenschlichem Umgang, hoffe ich, versiegt mein Schöpfungspotential genausowenig wie es Probleme mit und zwischen den Menschen gibt, die unter der Lupe betrachtet werden wollen.
Na blos gut, wieder den Weg vor Augen...

gruß fluuu




Galerie Seeger - 25.08.2006 um 22:04 Uhr

Sei gegrüßt Andreas
Eine Sackgasse ist ein Weg der noch nicht vollständig erschlossen ist, also bewege dich bis an das Ende und baue weiter an Ihm, vielleicht findest du ja auf den nächsten Metern etwas was du für dein Kunst gebrauchen kannst. Auch die Großen Künstler bewegten sich ständig in Sackgassen, Sie hatte keine Uni wo man 1000 Stile lernen konnte und dann als Kunst-Klon zu existieren, nein Sie mussten mit Schaufel und mit Hacke jede Straße selber ausbauen und im Schweiße Ihres Angesichts Ihre Werke vollenden.

Deine Bilder! Einige spiegeln den Seelischen zustand unserer Gesellschaft wieder, deine düstere Wahl der Motive zeigt wohl das es in dir auch etwas gibt mit dem du zu kämpfen hast, bist du denn nicht Glücklich in unserer schönen sauberen Welt des Wahnsins und des Konsums

Gruß Peter




Fluuu - 26.08.2006 um 14:58 Uhr

Hallo,

Deine Ansichten werde ich wohl nie nachvollziehen
können, das hat sich schon so oft gezeigt. Deine
Gedankengänge gehen so dermaßen in eine andere
Richtung G.S.
Ich wollte es hier an der Stelle nur mal deutlich sagen.

Eine Sackgasse bedeutet ja nun eindeutig am Ende der
Fahnenstange angekommen, da kann man so viel positiv
rum drucksen wie man will, es geht nicht mehr weiter.
Eine Umkehr ist nötig um einen neuen Weg zu finden, oft
ist dafür eine Krankheit nötig um das zu ermöglichen.
Jedenfalls eine Sackgasse weghuscheln und dann wird
es schon irgendwie gehen führt zum völligen Ruin.
In einer Sackgasse landen ist schlimm, kommt bei der
kreativen Arbeit immer wieder vor aber es ist ein Zurück
und neu orintieren möglich.
Wenn man dann eh nichts mehr zu verlieren hat, kann
man ja einfach mal drauflos experimentieren...

gruß fluuu




Galerie Seeger - 26.08.2006 um 22:28 Uhr

Hi Fluuu
Was ist eine geistige Sackgasse?
Sorry aber was hat eine geistige Sackgasse mit dem Ende einer Fahnenstange zu tun?
Wenn ich deinen Gedanken mal folge, ich bin am Ende der Stange angekommen und es geht nicht weiter, dann kehre ich um und belasse es dabei, weil die Stange ja zu Ende ist und gehe einen anderen Weg.

Ach halt, da gibt es ja noch die Möglichkeit der Erkenntnisse die ich am Ende der Stange gewonnen habe, ich nehme einfach mal eine längere Fahnenstange und siehe da das Ende der Stange zieht sich weiter hinauf das alte Ende ist nun deutlich tiefer ich befinde mich nun schon über dem vorigen Ende.
Oder wie wäre es mit der Möglichkeit ein Gerüst um die Stange zu bauen, damit würde ich das Ende der Stange auch deutlich überschreiten können. Ich frage mich nur, was fällt mir ein wenn ich auf dem Gerüst stehe, vielleicht baue ich dann ja einen Turm und danach womöglich einen Heißluftballon und wer weiß vielleicht stehen wir eines Tages sogar mal auf dem Mond.


Was will ich dir damit sagen! GARNICHTS.




maler-hans - 27.08.2006 um 23:25 Uhr

Kommt mal von Euren Stangen wieder runter in die Gasse, dann wird Seegers Darstellung deutlicher: am Ende der Gasse den losen Stein in der scheinbar (!) den Endpunkt bildenden Mauer finden. wie Hagrid bei Potter, oder am Mörtel kratzen – und den Weg öffenen in eine unerwartete neue Welt.

Doch, Fluuu, das Bild  – ha! Bild! – hat was. Seeger ist manchmal ein bisschen kompliziert und versponnen, aber hier liegt er so falsch nicht, was meint

Andreas

dazu? Um ihn ging´s ja eigentlich.




Andreas - 28.08.2006 um 06:24 Uhr

Nun, antworte spät, aber besser als nie.

Sackgasse... nun, ich sehe das in meinem Falle so das ich im Moment einfach nicht mehr weiter komme, so gebunden bin ich doch mit meinen bisher erreichten Fähigkeiten. Dabei ist der Weg zurück durch die Sackgasse keine Lösung, würde ich doch nicht das verlassen können was mich jetzt am meisten belastet. Nein, ich sehe meine Lösung eher darin am Ende der Sackgasse eine Mauer zu überschreiten und in dieser Unbekannten vom neuen zu beginnen. Und das möglichst ohne Zweifel aufkommen zu lassen oder gar zurück zu schauen.




Galerie Seeger - 28.08.2006 um 12:51 Uhr

Ich ging in den Wald, und kämpfte mich wie schon so oft durch das Dickicht doch heute schwor ich mir nicht aufzugeben. Einige Stunden später überkam mich der erste Zweifel, soll ich weitermachen! oder? Eigentlich habe ich keine Lust mehr! Es wird schon langsam Dunkel, ach was, ich gehe nach hause, ist es eben wieder nur eine Sackgasse die ich geschaffen habe. Ob eine oder 10 ist auch egal!
Ich glaube ich komme auf dieser Seite niemals durch diesen Wald.

Der Sommer war schon weit fortgeschritten und die ersten Blätter fielen von den Bäumen, ich lief wie so oft durch den Wald als ich auf einer kleinen Lichtung in einer meiner fielen geschlagenen Sackgassen etwas leuchten sah, was ist das? Schoss es mir durch den Kopf, ich bewegte mich langsam auf das leuchten zu, als ich näher kam sah ich das es ein kleines Bächlein war, aber das Glitzern, was mag es wohl sein! Ich ging mit großen schritten weiter darauf zu und als ich vor den Bächlein stand und mich bückte, ich traute meinen Augen kaum, war das etwa Gold? Ich griff in das Wasser und holte etwas von dem glitzernden Zeug aus dem Bach, WAU! Das scheint wirklich Gold zu sein, rief ich. In diesem Gebiet war ich doch vor Monaten schon, warum habe ich das Damals nicht gesehen?
Ich steckte das glitzernder Stück in meine Tasche und dachte wo eins ist da müssen doch noch mehr sein. Am nächsten Tag ging ich zu der gleichen Stelle und schlug mich wieder durch das Dickicht aber dieses mal immer an dem Bächlein entlang, Stunde um Stunde vergingen ohne das ich etwas neues fand, doch dieses mal gebe ich nicht so schnell auf, dachte ich. Es vergingen drei Tage als ich bemerkte das der Wald lichte wurde, ich habe es geschafft, endlich bin ich durch. Die letzten Meter wurde die Arbeit immer leichter und als ich mich durch das letzte Stück Gestrüpp gekämpft hatte traute ich meinen Augen kaum, das kann doch nicht sein! Vor mir lag ein riesiger See mit kristallklarem Wasser ich konnte bestimmt 10 Meter tief hinein schauen, doch was war das? Da liegen ja hunderte von diesen glitzernden Steinen im Wasser!

Und die die Moral von der Geschicht, Sackgassen die gibt es nicht.
Denn willst du an das Gold gelangen, beginn am Ende anzufangen.

Grüße
Peter Seeger




Fluuu - 28.08.2006 um 23:19 Uhr

...schönes Märchen, könnte gut Hollywood verfilmen.
An realen Sackgassen ändert das leider nur wenig,
in Großstädten gibt es keinen Wald mit Bach und
Goldklumpen auf der Straße schon garnicht und selbst
wenn, falls einer in einer psychischen Sackgasse steckt
nutzen ihm Goldklumpen am allerwenigsten...
Aber in einer Welt wo uns schon als Kind beigebracht wird,
dass das Geld die Macht hat, hast Du völlig recht,
Goldklumpen sind das Glück schlechthin.

gruß fluuu




Galerie Seeger - 29.08.2006 um 08:59 Uhr

Zitat:

...schönes Märchen, könnte gut Hollywood verfilmen.
An realen Sackgassen ändert das leider nur wenig,
in Großstädten gibt es keinen Wald mit Bach und
Goldklumpen auf der Straße schon garnicht und selbst
wenn, falls einer in einer psychischen Sackgasse steckt
nutzen ihm Goldklumpen am allerwenigsten....

gruß fluuu

Hallo Fluuu
Was hat eine reale Sackgasse in der Stadt mir der einer Schaffenskrise zu tun
Allein das tun hier im Forum kann eine Bereicherung des Geistes sein und bringt Ihn womöglich wieder in Schwung um durchzubrechen die Blockaden der Gesellschaft die Ihn hindert daran zu denken frei wie der Adler am Himmel oder zu schwimmen mit all seiner Kraft gegen die Strömung um zu überwinden das Hindernis das vor im liegt, sich dann in Frieden zu Paaren um seinen Geist bis in alle Ewigkeit fortbestehen zu lassen.

Gruß Peter




maler-hans - 31.08.2006 um 00:25 Uhr

Zitat:

... am Ende der Sackgasse eine Mauer zu überschreiten und in dieser Unbekannten vom neuen zu beginnen. Und das möglichst ohne Zweifel aufkommen zu lassen oder gar zurück zu schauen.

Bevor Fluu und Seeger wieder auf ihre Fahnenstangen steigen, Andreas:

Keine Zweifel aufkommen lassen, das musst Du Dir schnell abschminken – nicht nur, aber besonders in der Kunst, die ohne Zweifel am Erreichten nicht weiter käme. Wozu sollte man ohne Zweifel denn auch weiter nach Neuem suchen? "Neu" meine ich auf sich selbst bezogen, nicht unbedingt mit künstlerischen Revolutionen im allgemeinen Sinne.

Und das Zurückschauen sollte man nicht lassen, nur sollte man es eben von der anderen Seite (der Mauer) her tun, dann sieht es anders aus, man kann es neu einschätzen und von sich selbst lernen.




Parthum Tom - 16.10.2006 um 11:31 Uhr

Sehr ausdrucksstarke Malerei !
Belastungen verwehren einem immer wieder mal den Blick
nach vorne.
Die Zeit staut sich und nach reichlicher Überlegung
und dem evtl. umwerfen alter Stategien verliert die Belastung seine Säulen.
Nach dem Stausee kommt die Flut.
Ich hoffe die Verwirrung wächst zu einem tragenden Baum.
Gruß




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