Internationales Kunstportal für Künstler, Kunstgalerien und alle Freunde der Kunst.
Deutsche Version

Versión española

English version

Start | Neu | Forum | Artikel | Bildersuche | Künstler | Kommentare | Galerien | Verweise | Lexikon | Anmelden

Anmelden
Benutzername

Passwort


Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?

Aktuelle Diskussionen





Kunstforum: Manifeste


Aktuelle Zeit: 03.09.2026 - 06:59:00
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt!

Forum > Künstler > Manifeste
Seite: 1
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
 Autor
 Thema: Manifeste
Arne
Mitglied

169 Forenbeiträge
seit dem 13.11.2002

Das ist Arne

Geschlecht:
     
Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 27.10.2005 um 17:50 Uhr

Frühere Künstlergenerationen waren sehr eifrig darin, ihrem Schaffen durch das Erstellen eines Manifestes eine theoretische Grundlage zu geben, um ihre Ziele und die Mittel, mit denen sie diese zu erreichen trachteten, offenzulegen. Erinnert sei, um nur einige wenige zu nennen, an das Dadaistische, Surrealistische und Futuristische Manifest.

Wie ist es mit dem Künstler von heute: Möchte er sein Schaffen noch auf eine solche herkömmliche Weise rechtfertigen, ihm eine für die Öffentlichkeit einseh- und nachvollziehbare Leitlinie geben? Was ist der theoretische Hintergrund eines Menschen, der heute als Künstler tätig ist? (Natürlich kommt man bei einer solchen Fragestellung wieder zu dem Punkt, an dem man darüber diskutieren wird, was ein Künstler ist und was nicht; dieser Punkt sollte hier jedoch nach Möglichkeit ausgespart werden, da er nur dazu führt, dass verschiedene durch Erfahrung gewonnene Sichtweisen, die sich selbst für absolute Erkenntnisse halten, miteinander ringen, ohne zu einem Ergebnis kommen zu können).

Profil Homepage von Arne besuchen Nachricht senden Zitat
maler-hans
Mitglied

291 Forenbeiträge
seit dem 12.05.2006

Das ist maler-hans

Geschlecht:
     
1 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.08.2006 um 23:43 Uhr

Richtig, T.H., ich denke auch, zu einem Manifest gehört eine bestimmte Schule, und solche Gruppen oder Schulen sind in der Vergangenheit nicht immer zimperlich mit "Abweichlern" umgegangen (Surrealisten, Dada und mehr). Manifeste haben für mich immer den Geruch von Ab- und Ausgrenzung, vom Anspruch alleinigen Wahrheitsbesitzes – mich graust da etwas.

Andererseits halte ich es durchaus für sinnvoll, sich als Künstler zu seinem eigenen Schaffen, woher und wohin, Gedanken zu machen, diese zu notieren, zu entwickeln und gegebenenfalls auch zu veröffentlichen. Es hilft vielen, die Kunst mögen, aber nicht immer verstehen können, sich ihr zu nähern.


Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
Profil Homepage von maler-hans besuchen Nachricht senden Zitat
maler-hans
Mitglied

291 Forenbeiträge
seit dem 12.05.2006

Das ist maler-hans

Geschlecht:
     
2 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.08.2006 um 21:08 Uhr

Genau so, Peter, das beschreibt gut den Wandel in der Selbstwahrnehmung vieler Künstler und in der Wahrnehmung von Kunst gegenüber der "Manifeste"-Zeit.

Kunst muss nicht mehr gerechtfertigt werden, Manifeste sind daher überflüssig, nicht jedoch jene "Grundgedanken", von denen Du sprichst.


Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
Profil Homepage von maler-hans besuchen Nachricht senden Zitat
Fluuu
Mitglied

725 Forenbeiträge
seit dem 18.10.2003

Das ist Fluuu

Geschlecht:
     
3 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 21.08.2006 um 13:11 Uhr

Diese Nachricht wurde von Fluuu um 13:12:36 am 21.08.2006 editiert

Nun, gegen eine Künstlergruppe ist ansich nichts ein zu wenden, sie wahren in der Geschichte schon oft erfolgreich. So eine Gruppe hat gewisse Vorteile gegenüber dem Einzelkämpfer und ich habe es auch schon versucht hier in der Stadt in der ich lebe so eine Gruppe zu eröffnen. Es fehlte an tatkräftigen Mitstreitern und dann gab es noch andere Gründe warum ich es wieder abblasen musste.
Der Sozialkontakt mit gleichgesinnten Künstlern ist sicher schwierig aber nicht unmöglich und wenn es mal funktioniert dann ist er enorm bereichernd. Bei Gruppenausstellungen gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf so eine Gruppe wärend der Organisation im Vorfeld. Sie zerstreut sich aber meist wieder wenn die Ausstellung beendet ist.
Ein Manifest für die digitale Kunst zusammen mit den digitalen Künstlern halte ich in unserer Zeit für sehr sinnvoll aber daran wird an anderen Stellen schon gearbeitet.

gruß fluuu


http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
E-Mail Profil Homepage von Fluuu besuchen Nachricht senden Zitat
maler-hans
Mitglied

291 Forenbeiträge
seit dem 12.05.2006

Das ist maler-hans

Geschlecht:
     
4 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.08.2006 um 23:18 Uhr

Ja, Fluuu, für die digitale Kunst muss man sich noch feste einsetzen – aber ein "Manifest"? Das legt nach meinem Empfinden zu sehr fest, und zwar die Künstler. Wenn sich aber mehr digitale Künstler zum Thema äußern, durchaus auch als Gruppe, würde das vielleicht ein paar Menschen aufwecken. In diesem Sinne:

feste, Mani!


Gruß von Maler Hans (www.atelier-lasslob.de)
Profil Homepage von maler-hans besuchen Nachricht senden Zitat
Seite: 1
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
Forum > Künstler > Manifeste




Sie möchten hier mitdiskutieren? Dann registrieren Sie sich bitte.




 
Neue Kommentare

Zufallsobjekt

EXP
EXP

Literaturportal | Anti-Literatur | seelengruende | Suchmaschine | Moderne Lyrik | Polen

Rechtliches | Datenschutz | FAQ | Gästebuch | Impressum | Partnerseiten | Seite empfehlen

© 2002-2026 by Arne Baganz / zerovision.de
xarto.com v2.96 erstellte diese Seite in 0.019270 Sekunden.