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Kunstforum: Moderne Malerei


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Forum > Verschiedenes > Moderne Malerei
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Autor
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Thema: Moderne Malerei
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papaandy
Mitglied
 2 Forenbeiträge seit dem 29.07.2009

Geschlecht:
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| Eröffnungsbeitrag |
Abgeschickt am: 01.08.2009 um 11:18 Uhr |
Vielleicht bin ich da von gestern oder gar zu
ungebildet,aber diese Art von Malerei kommt mir vor,als ob
damit nur Geld gemacht werden soll.
Die meisten Bildbetrachter möchten - wengstens - etwas
darauf erkennen,aber Kleckse,wahllose Linien oder Karos
sprechen niemanden an,auch wenn diese " Bilder" in
Galerien hängen und sinnlos teuer sind.
Was meinen denn die Galeristen dazu? Und die "
Maler"?
-AH-
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niwatoriah
Mitglied
 2 Forenbeiträge seit dem 05.09.2010

Geschlecht:
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| 1 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 01.08.2009 um 21:42 Uhr |
Fast getrau ich mich nicht etwas dazu zu sagen, denn ich
gehöre nicht in den inneren Zirkel derer, die allhier für
echte "Künstler" angesehen werden. Doch davon
abgesehen: die wenigsten werden wohl ihr Geld mit den
Bildern machen. Es ist ähnlich wie in der Musik: Tausende
spielen Klavier und eine Handvoll ist berühmt und kann davon
leben.
Jedoch geht es vor allem auch darum, von anderen akzeptiert
zu werden, eine gewisse Norm zu erfüllen. Es gibt jederzeit
eine kollektive Norm, ob das nun "Sozialistischer
Realismus" ist oder "Moderne", wo alle
Systemkonformen wetteifern, das nachzuäffen. Es ist nur in
der heutigen Zeit schwer, die Norm zu verstehen. a)
Originalität=was Neues, b) Grundantriebe, c) Idyllen, d)
Wortwitz, e) Normverletzung, f) Provokation, g)
Sonderwelten/-sichten etc. Dabei sind auch die Techniken
sehr unterschiedlich. Um es ganz klar zu sagen: ich will die
Norm auch nicht verstehen, sie ist mir schnurz piepe egal.
Es gibt hier eine Reihe von Künstlern, da ist es mir
eigentlich egal, was auf dem Bild ist, weil es einfach
genial oder wunderbar ist. Und es gibt eine enorme Anzahl,
da ist es mir ebenfalls egal, was auf dem Bild ist, weil es
aus meiner Sicht entweder geistiger Murx, Spinnkram und/oder
sogar noch schlecht gemacht ist.
Eingangs hatte ich gehofft, zu einem Austausch zu kommen
oder gar Anerkennung/Anregung zu erhalten. Aber tendenziell
gibt´s eher was auf die Nase, wenn überhaupt.
Andererseits habe ich auch einiges aus dem Rohr gelassen,
deshalb will ich nicht klagen. Und mancher
"Anratzer" ist nun wriklich lustig.
Doch zurück zur eigentlichen Frage, nämlich nach dem Inhalt
und der Darstellung. Mir persönlich gehts so, dass wenn es
allzu abstrakt und auch noch auf Krampf
"originell" gemacht ist, es mir genauso auf den
Senkel geht, wie eine schlechte Comic-Sendung, wo ein
plumper Gag den nächsten jagt und das Gelächter vom Band
dazu gespielt wird. Einige scheinen sich hier gegenseitig
diese Bandmusik zu bescheren. Einige wenige Bilder aber
treffen direkt in die Seele, auch ohne jeglichen Ton dazu.
Im Laufe meiner Rüpeleien wie auch Gerührtheiten ist mir
klar geworden, dass es jedem anderen genauso geht wie mir,
nur seine Auswahl ist eine andere als meine. Grundsätzlich
ist nur schade, wie wenig man hier wirklich kommunizieren
kann. Irgendwie scheint der "Wettbewerb" wie die
sogenannte Individualität (= es gibt keinen Gemeinsinn mehr)
heute alles zu lähmen. Es ist durch Forschung nachgewiesen,
dass die Menschen weniger kameradschaftlich werden, wenn nur
irgendwo im Raum Geld liegt oder abgebildet wird.
Irgendsoetwas muss es ja sein.
Andreas
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

Geschlecht:
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| 2 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 09.08.2009 um 22:32 Uhr |
...also Deine Art von Kommunikation niwatoriah ist ja nun
allgemein eine ganz plumpe Provokation da wirst Du das Echo
aushalten müssen oder es lassen.
Ansonsten wer Probleme mit moderne Kunst hat und damit meine
ich weniger die Bilder auf diesem Portal hier, sondern die
die in den Galerien und Ausstellungen hängen, sollte die
eigene Wahrnehmung hinterfragen.
Was soll denn neben den Klassikern in der Moderne anderes
gelten als moderne Kunst? Sie ist nicht einfach aber eine
Auseinandersetzung fast immer Wert, genauso wie die
Gegenwart auch, nicht einfach aber eine Auseinandersetzung
unausweichlich.
gruß fluuu
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Darkness
Mitglied
 7 Forenbeiträge seit dem 09.08.2009

Geschlecht:
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| 3 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 10.08.2009 um 08:58 Uhr |
Es liegt doch immer im Auge des Betrachters was wie
anspricht.
Stimmt, manchen sprechen Kleckse, Striche, Kreise oder
farbiges ineinander in keinster Weise an. Manchen fasziniert
es, da er für sich etwas darin sieht.
Ich bin überzeugt man kann es nicht verallgemeinern, da die
Geschmäcker verschieden sind. Je moderner unsere Zeit wird,
umso mehr spiegelt es sich wider. Selbst in der Architektur.
Man braucht nur Wien anzusehen. Blöder Vergleich, ist aber
so.
So lange, und dies ist meine persönliche Meinung, Menschen
in ihrem Tun und Denken respektiert werden, es muß ja nicht
alles gefallen oder man muss auch nicht so tun als ob, ist
es das Wichtigste. Denn es sind die Wiedergaben, die diese
Menschen für sich empfinden, fühlen und weiter geben
möchten.
lg
Ria
Respektiere das Umfeld, die Natur, die Menschen genau so wie man selbst diesen Respekt erwartet
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

Geschlecht:
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| 4 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 12.05.2012 um 13:16 Uhr |
Natürlich liegt alles im Auge des Betrachters, jedoch liegt
die erste Aufgabe darin es so schöpferisch zu gestalten,
dass man zunächst selbst einen Gewinn verspürt um der
Verantwortung im Leben Gerecht zu werden und erst dann an
den Betrachter denken.
Der erste Betrachter des schöpferischen Werkes aus dem
Inneren sind jedoch die eigenen Augen die von außen schauen,
das Werk sollte ihrer Prüfung zunächst stand halten und erst
dann der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Der
eigene innere Kritiker sollte gut geschult und anspruchsvoll
sein, dann entsteht automatisch eine Auswahl und
Entscheidung.
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Bernhard
Mitglied
 6 Forenbeiträge seit dem 18.05.2012
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| 5 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 23.05.2012 um 17:27 Uhr |
Also, ich kann solchen Diskussionen irgendwie immer wenig
abgewinnen, da jeder dazu eine eigene Meinung hat und man
diese niemand anderem aufdoktrinieren kann. Insofern ist es
wirklich so, dass alles erlaubt ist, was gefällt, solange
man damit niemand anderem schadet. Und das trifft auf Kunst
genauso wie auf Literatur oder Musik zu. Was ich über meine
Anlage von hier hör oder was ich an meine Wand hänge, muss
längst nicht jedem gefallen. Und das ist ja auch gut so,
denn ohne unterschiedliche Geschmäcker keine Vielfalt.
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

Geschlecht:
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| 6 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 20.09.2012 um 12:08 Uhr |
Natürlich sind Geschmäcker verschieden aber darum geht es
nicht, daran lässt sich nichts ändern.
Wichtig ist, dass die eigene Arbeit zunächst dem eigenen
Urteil stand hält und ein positives Votum möglich ist.
Mit dem stets Unzufriedenem ist niemandem geholfen genau so
wenig wie mit dem immer Selbstherrlichen.
Gute Kritik an sich selbst ist die Herausforderung mit Lob
und Tadel im ausgewogenen Verhältnis.
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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FannyArt
Mitglied
 3 Forenbeiträge seit dem 31.01.2013
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| 7 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 31.01.2013 um 14:44 Uhr |
Diese Nachricht wurde von FannyArt um 14:46:04 am 31.01.2013
editiert
Das ist deine Definition von Kunst? Improvisation ist also
was? In deinen Augen sind Fehler also was?
Na klar muss ein Kunstwerk immer erst dem eigenen Auge und
so weiter und so fort, aber darüber muss man doch nicht
reden. Versuch doch mal, dich mit einem Bild oder was auch
immer einem kritischen Urteil auszusetzen, ohne dass es
deinem abschließenden Beurteilungsprozess ausgesetzt wurde.
Und überhaupt scheinst du mir mit Urteilen sehr schnell bei
der Hand, auch über andere User.
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FannyArt
Mitglied
 3 Forenbeiträge seit dem 31.01.2013
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| 8 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 31.01.2013 um 14:45 Uhr |
PS: @ fluuuuuuuuuuuu
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Fluuu
Mitglied
    725 Forenbeiträge seit dem 18.10.2003

Geschlecht:
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| 9 Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 01.04.2013 um 15:22 Uhr |
Diese Nachricht wurde von Fluuu um 15:23:10 am 01.04.2013
editiert
Urteilen ist auch eine Form von Teilen, besserer Umgang mit
dem Gegenüber als Selbstmitleid oder Größenwahn.
Etwas beurteilen heißt, ich bringe meine Gefühle zu etwas
zum Ausdruck, es gefällt nicht allen, braucht es auch nicht,
Dir gefällt es nicht, gut, dann lass es...
Auch schlechte Gefühle gehören zum Umgang mit künstlerischen
Dingen dazu.
http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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