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Traumhaft gut! – Alexandra Badt in der Achtzig-Galerie Das Versprechen für einen heißen Kunstherbst, das die junge
Galeristin Diana Achtzig schon vor der Eröffnung ihrer
Galerie den Berlinern gegeben hatte, löst sie vehement ein! Begeisterte zuletzt eine Ausstellung der jungen Künstlerin Sonja Tines die Hauptstadt, so naht in Gestalt der jungen ukrainischen Malerin Alexandra Badt bereits die nächste Kunstsensation dieses Herbstes. Der Titel der Vernissage „Traumwelten“ erklärt schlagkräftig, wohin die junge kosmopolitische Künstlerin ihr Publikum entführen will. Es soll sich an ihrer Seite in „Traumwelten“ wagen, die den Betrachter durch eine Explosion der Farben und Motive in ihren Bannziehen. Die „träumerische“ Vielfalt der Visionen Alexandra Badts erinnert an die Hochschätzung des Traums als alternativer, mehr noch, als eigentlicher Wirklichkeit durch die Künstler des Surrealismus, die dem Betrachter die Neubewertung und oder die Flucht aus der Alltagsrealität ermöglichen sollte. Doch inszeniert Alexandra Badt das Motiv des Traums als Grundhaltung des Menschen komplett neu: Der Surrealismus bezog seine suggestive Kraft aus der Zusammenführung disparater Elemente, die jedes für sich meist streng mimetisch abgebildet wurden. Alexandra Badts Traumwelten hingegen, vollziehen den Absprung aus der Realität schon auf der Darstellungsebene. Die Motive scheinen häufig denkbar einfach, oft sind es Porträts, doch die Ausführung geschieht in einem malerischen Aufruhr, der die Farben und Linien in einem wilden Strudel auflöst und den Betrachter mit diesen entweder noch nicht klar umrissenen oder schon wieder in Auflösung begriffenen Traumwelten konfrontiert. Und immer wieder offenbart sich hinter diesem Strudel letztlich eine Welt der Widersprüche und der zerbrochenen Dichotomien: Das Gemälde „Red Horse“ ist durch die extravagante Farbgebung und Motivwahl in Form des sich aufbäumenden Pferdes von einer unglaublichen Lebendigkeit und Schönheit. Doch dieser erste Eindruck von Vitalität und höchster Ästhetik gerät schnell in einen Widerstreit mit einem zweiten, ebenso mächtigen, Unterton, der immer lauter anschwellt, je länger man das Bild betrachtet: Das sich aufbäumende Pferd steht in alles verzehrenden Flammen, neben der intensivsten Vitalität lauert der Tod und auf dem Zenit der Schönheit lauert die Vernichtung – die Verkehrung ins Nichts. Die Vernissage zur Ausstellung „Traumwelten“ von Alexandra Badt findet am 06.11.2009 in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst (Brunnenstr. 150, 10115 Berlin) von 19:00 bis 22:00 Uhr statt. Dieser Artikel wurde von Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kuns an folgendem Datum: 2022-03-06 22:20:07 eingestellt. Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von xarto.com übereinstimmen. zurück zur Artikelübersicht
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