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Kunstforum: K u n s t s t i m m e n g e g e n A r m u t


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Forum > Aktuelles > K u n s t s t i m m e n g e g e n A r m u t
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 Thema: K u n s t s t i m m e n g e g e n A r m u t
Anne_Radstaak
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Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 29.09.2007 um 16:29 Uhr

06.09.2007
PRESSEINFORMATION 001/2007

Angela Merkel darf sich auf ein riesiges Kunstgeschenk freuen.

Mit der jüngst ins Leben gerufenen Aktion KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT rufen Künstler aus ganz Deutschland auf, ein Zeichen gegen die fortschreitende Armut in Deutschland setzen. Jeder Bürger Deutschlands wird darin aufgerufen, ein durch ihn geschaffenes Werk zum Stichtag 15. Novermber 2007 nach Berlin zu senden. Auf unterschiedlichste Werke zum Thema Armut, Hartz IV, daraus resultierenden Emotionen sowie zur Frage “Sind wir Deutschland?” darf sich die Kanzlerin bereits heute freuen.

Die neue Armut in Deutschland beschäftigt seit einiger Zeit auch freischaffende Künstler/innen. Der Themenkreis Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Armut, daraus folgende Emotionen sowie die Frage “Sind wir Deutschland?” waren im August 2007 Gegenstand der Diskussionen unter Künstlern in einem virtuellen Forum der “Arbeitsgemeinschaft für Kunst (kunstag.de). Die Liste der fehlgeschlagenen Reformen und Gesetze deutscher Innenpolitik ist nicht nur in den Augen der Künstler lang: 1-Euro Jobs vernichten sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. 0-Euro-Praktika - vermittelt an Langzeitarbeitslose durch die Agentur für Arbeit - öffnen skrupellosen Unternehmern Tür und Tor für die Ausbeutung der “Ware” Mensch. Hartz IV-Empfänger können kaum noch ihre Kinder ernähren. In Schulen steht Hartz IV auf dem Lehrplan, an denen Kinder lernen, wie man mit 345 Euro pro Monat eine Wohnung und billige Lebensmittel bekommt. Heuschreckenartige Unternehmensübernahmen haben, neben steigenden Aktienwerten, Massenentlassungen der Arbeitnehmer zur Folge. Ebenso stehen Forderungen zur Vereinfachung der Steuergesetzgebung, zur Eindämmung sinnloser Einsätze der Bundeswehr sowie des Stopps von teuren Prestigeprojekten (z. B. Trans Rapid) auf der Liste.

Unter der Devise “Meckern was gestern, verändern ist heute” formierte sich in der letzten Augustwoche ein vierköpfiges Koordinationsteam. Die Initiatoren, Thomas Baier (Engelsbrand), Bettina Gladisch (Darmstadt), Mona Schwenker (Bergisch Gladbach) und Anne Radstaak (Buch) sind alle als freischaffende Künstler tätig. Sie erarbeiteten innerhalb weniger Tage den Aufruf KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT mit den dahinter stehenden Zielen sowie einen Internetauftritt (www.kunststimmen-gegen-armut,de).

Seit 1. September 2007 rufen die Initiatoren dazu auf, die Bürgerinnen und Bürger mögen ein selbst geschaffenes Kunstwerk zum Stichtag 15. November 2007 an den Deutschen Bundestag in Berlin senden - Werke zum Themenkreis: Hartz IV, Armut, Nichts zu essen, daraus folgende Emotionen, “Sind wir Deutschland”? Ob Gemälde, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Gedicht, Buch, Musikstück oder Häkeldeckchen - auf die verschiedensten Genres darf sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Regierungskabinett bereits in diesen Tagen freuen.

Alle Bürger haben die Möglichkeit, ihre persönlichen Einstellungen mit einem Werk der Regierung zum Ausdruck zu bringen. Denn viele sind über die Grundstimmung in Deutschland frustriert. Der Leitspruch der Aktion KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT lautet daher auch passender weise “Meckern war gestern, verändern ist heute!”

Innerhalb der ersten Woche nach dem Aufruf vom 1. September 2007 gingen bereits mehr als 100 Zusagen bei den Initiatoren ein, sich mit einem Werk zu beteiligen. Eine Auswahl der Werke wird in den kommenden Wochen auf der Webseite von KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT zu sehen sein.

Weitere Infos finden SIe im Internet unter: http://www.kunststimmen-gegen-armut.de

KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT
- Thomas Baier, Bettina Gladisch, Anne Radstaak, Mona Schwenker -

c/o Hauptstrasse 26
D-56357 Buch
Tel. 0 67 72 - 96 92 07
Fax 0 67 72 - 96 29 75
Internet: http://www.kunststimmen-gegen-armut.de
EMail: info@kunststimmen-gegen-armut.de


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Anne_Radstaak
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1 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.09.2007 um 16:32 Uhr

Anschauen. Mitmachen. Weiter verteilen. Danke!
Bereits in den ersten 4 Wochen seit dem Aufruf mehr als 200 Teilnehmer.

Herzlichen Gruß, Anne


http://www.anne-radstaak.de
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Anne_Radstaak
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4 Forenbeiträge
seit dem 06.03.2007

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2 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 29.09.2007 um 16:42 Uhr

Jetzt gehts vor Ort weiter: Köln

KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT vor Ort in Köln am Montag 1. Oktober ab 10 Uhr in der Arbeitsagentur Köln Luxemburger Straße 21

Aktionsankündigung: Zahltag "Schluss mit den ARGE-n Schikanen" am 1. + 2. Oktober 2007 iARGE und Arbeitsagentur Köln , Luxemburger Str. 121

Köln / Für den 1. und 2. Oktober ist bei der Kölner ARGE und Arbeitsagentur ein Aktions-Camp der besonderen Art geplant. Unter dem Motto: ZAHLTAG:Schluss mit den ARGEn Schikanen ruft das Bündnis „AGENTURSCHLUSS“ dazu auf, an diesem Tag gemeinsame Gegenwehr und Widerstand gegen zunehmende und Repressionen und Willkürmaßnahmen an Erwerbslosen an den beiden Tagen zu organisieren und praktizieren.

Bewusst soll der zweitgrößten Hartz IV-Behörde Deutschlands auf die „Pelle“ gerückt werden, steht die Kölner ARGE oftmals Modell für Verschärfungen gegenüber Hartz IV-Betroffenen. Völlig ungerechtfertigte Leistungseinstellungen oder „Nichtbearbeitung“ von Anträgen führen inzwischen verstärkt dazu, dass Erwerbslose immer häufiger am Monatsanfang ohne finanzielle Mittel dastehen und rechtmäßige Auszahlungen verweigert werden. Dagegen soll an beiden Tagen eine Gegenwehr und Selbstorganisation von Erwerbslosen aufgebaut werden, indem unter anderem ein personell starker „Begleitservice“ Erwerbslosen bei der Rechtsdurchsetzung und Auszahlung hilft.

Daneben gibt es abwechslungsreiches Programm aus Informationen, Vorträgen und Kultur. Dazu haben „Klaus der Geiger“, Micophon-Mafia“ zugesagt. Ebenfalls hat die Initiative KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT Atkionskunstformen signalisiert. Die Vertreter der Aktion KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT wollen das Bündnis AGENTURSCHLUSS mit ihrer Anfang September 2007 ins Leben gerufenen Kunstaktion persönlich vor Ort in Köln unterstützen. Die Initiatoren rufen in ihrer Aktion bundesweit dazu auf, zum Stichtag 15. November 2007 ein Kunstwerk an die Deutsche Bundesregierung zu senden, um damit ein Zeichen gegen die fortschreitende "neue Armut" in Deutschland zu setzen.

Weitere Infos unter: http://www.erwerbslosenforum.de/nac.....07_242007240924_213_ 1.htm
sowie unter http://www.kunststimmen-gegen-armut.de

Die Aktion – Besetzung des Arbeitsamtes - halte ich für eine hervorragende Idee!!!

Wir sind bereits Schilder zum Umhängen am basteln. Ein Tipp - für alle die auch am Montag nach Köln kommen wollen - wie Ihr Euch selber ein schickes Outfit basteln könnt: Folgendes Bild von Tom herunterladen (Erlaubnis erteilt , auf DIN A3 vergrößert im Copyshop ausdrucken lassen, auf Karton ziehen und sich vorne und hinten damit "bekleiden". Wer keine Zeit mehr für den Copyshop hat: DIN A4 im eigenen Drucker ausgedruckt tut´s ja auch.

http://www.kunstnet.de/Kunstwerk-80626.html

Und Ausdrucke vom AUFRUF und BEGLEITSCHREIBEN mitbringen zum Verteilen an die Leute. Die PDF´s zum Runterladen findet ihr unter DOWNLOAD hier:

http://www.kunststimmen-gegen-armut.de

Einer die Initiatoren der Aktion teilte mir gerade mit, dass sie dort auch "Das A des Monats" offiziell überreichen werden. Es handelt sich hierbei um eine "Urkunde" für einen bsonders widerlichen Angesteltten, Amtsmitarbeiter, A****loch etc. Wer noch Lust und Zeit hat übers Wochenende "Das A des Monats" bildlch darzustellen, bringe es dann mit. Sicherlich eine schöne Aufwertung der hochwertig aussehenden Urkunde. Wir werden auch ne Staffellei und Malkram mitnehmen, um fort Ort was schönes "Ar****iges zu basteln.

Presse wird auch anwesend sein.

Lieben Gruß, Anne


http://www.anne-radstaak.de
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Fluuu
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725 Forenbeiträge
seit dem 18.10.2003

Das ist Fluuu

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3 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 01.10.2007 um 10:57 Uhr

Nun greift dieser Spielplatz hier auch um sich, allein diese Postings hier mit der Wortzahl würde ich als ein Besudeln von oben bis unten bezeichnen, so dass die eigenen Denkvorgänge und Handlungsinitiativen restlos erstickt sind. Eine neue Kampanie um die Leute in einer Schafherde zusammen zu treiben und die Initiatoren sind die Hirten. Gegen Armut in Deutschland, ein Armutszeugnis allen anderen auf der Welt gegenüber die wirklich nicht wissen wie sie den Tag überstehen sollen. Kann nur mit dem Kopf schütteln wie heutzutage Kämpfen für die Humanität ausschaut, ein Event, ein Spektakel...
Vielleicht war die Love Parade in Berlin vorbild?

gruß fluuu


http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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