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Kunstforum: Schult Schuld?


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Forum > Verschiedenes > Schult Schuld?
Seite: 1
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 Autor
 Thema: Schult Schuld?
RolandRafael
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15 Forenbeiträge
seit dem 02.12.2007

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Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 05.01.2009 um 21:55 Uhr

Schult Schuld?


Dem Menschen ist die Unvollkommenheit mit auf seinen Lebensweg gegeben.
Sie erinnert ihn an die Möglichkeit sich zu entwickeln.
Jedem Menschen ist schon einmal die Schuld zugewiesen worden.
Die Anerkennung der Schuld wird mit dem Empfang einer Bestrafung / Selbstbestrafung vollzogen.
Jedoch, Geschehens lässt sich nicht rückgängig machen.
Die Erkenntnis der Unvollkommenheit befreit uns nicht davon verantwortungsbewusst zu handeln.
Weder Bestrafung noch Schuldgefühle befähigen den Menschen, die innere Kraft zu empfangen / erleben, die unbedingt nötig ist, eine Verbesserung / Veränderung / Wandlung zu erzielen.
Wie wirken bei euch die Mechanismen der Schuldgefühle?

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Parthum Tom
Mitglied

146 Forenbeiträge
seit dem 09.12.2003

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1 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 09.01.2009 um 05:46 Uhr

" Die Anerkennung der Schuld wird mit dem Empfang einer Bestrafung / Selbstbestrafung vollzogen."

Man kann doch auch "schuld" dran sein das es einem Mitmenschen besser geht.

Gruß !

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mirkStar
Mitglied

70 Forenbeiträge
seit dem 18.10.2008

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2 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 10.01.2009 um 08:38 Uhr

...grundvorraussetzung der schuld ist die möglichkeit,seine umwelt zu beeinflussen.das"schuldgefühl"ist somit das bewusstwerden seiner eigenen tätigkeit(oder deren unterlassung)...ich,als individuum,als teil dieses grossen ganzen,kann nicht immer die auswirkungen meiner tätigkeiten vorrausberechnen,ob diese gut oder schlecht sind,ist zudem noch rein subjektiv zu betrachten.die anerkennung der schuld ist folglich das bewusstwerden und bewertung seiner eigenen tätigkeit...
....um das thema "schuld" zu bewältigen,muss man sich wohl mit dem eigenem gewissen und dem begriff der moral auseinandersetzen...und daran sind schon viele grosse geister der weltgeschichte gescheitert...eigentlich sind alle gescheitert...was ist richtig und was ist falsch?entgültig kann das wohl nur gott beantworten ....und mit gott meine ich mich


mirkowienholz.npage.de
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RolandRafael
Mitglied

15 Forenbeiträge
seit dem 02.12.2007

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3 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 11.01.2009 um 17:50 Uhr

Ich glaube hier liegt ein kleiner Irrtum vor.
Du bist mirkStar und nicht Gott!

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mirkStar
Mitglied

70 Forenbeiträge
seit dem 18.10.2008

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4 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 12.01.2009 um 07:14 Uhr

...das ist blasphemie,roland!---spüre meinen zorn!!!----


mirkowienholz.npage.de
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Kaja_Akil
Mitglied

2 Forenbeiträge
seit dem 06.01.2009

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5 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 12.01.2009 um 09:28 Uhr

Erst mal denke ich, Schuld wird im allgemeinen als etwas negatives angesehen obwohl der Mensch auch "Schuld an etwas positiven" sein kann.
Dafür Verantwortlich ist die Erziehung vom Umfeld des Heranwachsenden, denn als Neugeborenes sind diese Formen der Empfindungen völlig fremd, man bekommt sie durch Schuldzuweisung und das vermitteln von negativen Empfindungen, oft durch Strafe für sein Handeln und/oder Reden, aufgedrängt.

Warum suchen die Menschen immer an einer Situation sich selber, anderen oder sonst irgendwas eine Schuld zuzuweisen? Warum nimmt man die Begebenheit (egal welcher Art) nicht einfach, ohne Wertung, hin als das was sie ist, eine Begebenheit, ein Umstand, eine Situation?
Natürlich sollte jeder Mensch den Umgang mit seinen Mitmenschen lernen, nach den Kriterien der Menschenrechte, aber ohne dieses "Schuld sein" ohne negative assoziationen. Lehren und Lernen kann der Mensch auch unter positiven Aspekten und nachweislich sogar viel besser.

Ich bin davon überzeugt, dass alles im Leben seinen Sinn hat, egal ob man etwas als negativ oder als positiv empfindet und es sind "nur" Emfpindungen also subjektive Eindrücke. Vieles was in einem Moment als negativ empfunden wird kann sich oft auf lange Sicht gesehen als gut erweisen.
Somit denke ich auch, dass eine Schuldzuweisung in jedem Fall ein voreilliger Schluss ist, da man das Resultat des Geschehenen noch lange nicht sehen kann.

Wenn ein Mensch sein SELBST verlässt, nur noch danach handelt was andere von ihm verlangen und erwarten und seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse absolut in den Hintergrund stellt, damit also Schatten seiner SELBST ist, dann kann sein Leben nicht in harmonischen Bahnen laufen. Es geschieht also viel "negatives" in seinem Leben, viele Schuldzuweisungen und dieser Mensch sucht dann meist die Schuld in anderen, statt sich selber zu fragen was er ändern kann.
Erst wenn dieser Mensch erkennt, dass nur er alleine für sein Leben verantwortlich ist und sein SELBST wieder zulässt und damit seinen ganz eigenen Weg geht, läuft auch sein Leben im postiven Empfinden, weil er im Einklang mit sich selber ist und dieses positiv empfundenen Gefühl auch nach aussen trägt.
Nur wer seinen eigenen Weg geht, geht den richtigen Weg und nur dann kann er richtig und gut handeln, nur dann kann er glücklich werden.
Beispiel: Ein Junge möchte von Herzen gerne Architekt werden, sein dominater Vater will aber, dass er Arzt wird. Der Junge wird erwachsen und studiert Medizin, arbeitet als Arzt. Wird er jemals wirklich damit inneres Glück finden? Nein! Denn es ist nicht sein Weg.

Meines erachtens ist der beste Umgang mit Schuldgefühlen die Situation und auch die Empfindungen als Beobachter zu betrachten, völlig Wertungsfrei. Also erst mal Fakten zusammentragen, wie z.B. was, wann, wie ist etwas geschehen. Dann merkt man normal recht schnell, dass man gegen sein eigenes SELBST gehandelt hat und erst dann kann man diese Schuldgefühle ablegen und zu seinem Weg zurück finden.
Natürlich wird der Junge (obiges Beispiel) jetzt nicht den Arztkittel an den Nagel hängen, was auch nicht unbedingt sein muss, aber er könnte seinem eigentlichen Wunsch der Architektur in seiner Freizeit nachgehen und sich SELBST somit gerecht werden.

Gruß Kaja


Füge einem anderen nicht zu, was du nicht willst das man dir zufügt
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Parthum Tom
Mitglied

146 Forenbeiträge
seit dem 09.12.2003

Das ist Parthum Tom

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6 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.01.2009 um 09:56 Uhr

Hallo Kaja !

Bei Deinen Worten / Aussagen glaub ich gern wieder an das Gute im Menschen.

"Warum nimmt man die Begebenheit (egal welcher Art) nicht einfach,
ohne Wertung, hin als das was sie ist, eine Begebenheit, ein Umstand, eine Situation?"

Wer nach diesem Grundsatz ( der sich daraus ergibt ) handelt,
geniest in meinen Augen wahre Freiheit.

"Somit denke ich auch, dass eine Schuldzuweisung in jedem Fall ein voreilliger Schluss ist,
da man das Resultat des Geschehenen noch lange nicht sehen kann."

Dagegen ist mir diese Aussage / Erkenntnis etwas zu passiv.
Um es mal auf die von Dir angesprochenen Menschenrechte zu beziehen :
Wenn ich sehe wie Menschen zerbommt werden.( es um Leben oder Tod geht !)

Fällt mir die Schuldzuweisung in der positiven wie negativen Auslegung nicht schwer.
Resultate sehen wir da gleich ! In Form von fetzen.
Auch wenn Du diesen Aspekt ja zuvor ausgeschlossen hast ist er dennoch allgegenwärtig
und kann den Menschen am lernen hindern.
So lange das so ist, liegen die Wurzeln tiefer.

Wenn ich jemanden die Schuld zuweise ( das setzt für mich vorraus das Resultate vorliegen ),
ist es für mich positiv, ( weil es zumindest ausschließt das ich diesen Fehler nicht begagen habe).
für denjenigen den die Schuld trifft negativ.( Vorrausgesetzt er steht in irgendeiner Beziehung
zu mir oder meiner Intressengemeinschaft / Land usw...)
Klar, Global gedacht stehen wir Menschen alle in Beziehung zueinander.
So erscheid mir die Schuld, als ein Gewicht das wir auf der Waage hin und her schieben,
im Optimalfall um es zu neutralisieren.

Für den Rest um nicht ein " Schatten seiner Selbst " zu werden um "sein" zu können,
hilft es zunächst einmal sich vom " haben wollen " zu verabschieden.
Damit meine ich auch das " haben wollen " bezogen auf das Beispiel des Jungen.
Der die Anerkennung seines Vaters haben wollte.

Gruß

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Fluuu
Mitglied

725 Forenbeiträge
seit dem 18.10.2003

Das ist Fluuu

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7 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.01.2009 um 12:11 Uhr

...schau an, der selbe Threadtitel tauchte in kunstnet.de auf, wirkt etwas langweilig und ideenlos immer der selbe Titel und der selbe Vers.
Wer es dort nachlesen will:
http://www.kunstnet.de/thema/19666-schult-schuld/

gruß fluuu


http://www.fluuu-bilder.de | künstlerische Fotografie
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Parthum Tom
Mitglied

146 Forenbeiträge
seit dem 09.12.2003

Das ist Parthum Tom

Geschlecht:
     
8 Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 31.01.2009 um 13:35 Uhr

Danke Fluu !

Der Querverweis ist Interessant.
Die Herangehensweise anfangs in dem anderem Forum, ist Bezeichnent.
Da musste man anscheinend erst durch die Fassade mancher Nutzer dringen. Hab Ihr noch gut rumgerissen.
Ich denke die Fassade liegt daran, das dort Gäste zugelassen sind und so eine gewisse "Gemütlichkeit" fehlt.

Gruß

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Forum > Verschiedenes > Schult Schuld?




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