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Beschreibung:
Der Maler Van Gogh wird als Prediger dargestellt, der sich jedoch nicht ausdrücken kann. Deshalb sind die Seiten seiner Bibel leer.
Aber er findet ein anderes Medium: die Sprache seiner Bilder.
So befindet er sich in einem Bild das seiner Bildersprache nachempfunden ist.
Wenn man links oben in das Bildgeschehen eintaucht, dem gelben Kometenschweif folgend, die beiden Umdrehungen mitmachend, dann wieder mit dem unteren Kometenschweif nach links zurückgehend, die Abwärtsbewegung der Pflanzen zu dem Weg folgend, der direkt hinter dem Maler vorbei zum rechten Bildrand führt, dort ankommend, den Linksschwung der Pflanzen, hinter der Bibel vorbei, mit dem anschließenden Rechtsschwung über die unverhohlen als Hand dargestellten Pflanzenzone zur leuchtend gelben Sonne fährt, dann hat man das gesamte Bild durchquert, so schwungvoll und dynamisch vielleicht, wie die Malweise des dargestellten Künstlers war.
Die Sonne (nblume) geht eine farbliche Allianz mit dem, der Form der Van Goghschen Blumenvase nachempfundenen, Hut des Malers ein, der den Kopf, den Ort der Inspirationsquelle, des Malers bedeckt.
Die hellblaue Gebirgszone kann auch als Darstellung eines liegenden, verzweifelten, Menschen gesehen werden, der sich, betend, der Helligkeit der Sonne zuwendet.
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| Original-Format:
48 x 37 cm |
| Technik: Acryl |
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Stil: Expressionismus Thema: Mensch(en) |
Preis: auf Anfrage / nach Vereinbarung
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Kommentare


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