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GAZETA WYBORCZA, ŁÓDŹ GAZETA WYBORCZA ŁÓDŹ, 13. Januar 2005,
Małgorzata Ludwisiak EIN NEUER ORT auf der Kulturkarte von Lódź Kunst mit einer ziemlich klaren Aussage. Die Galerie Patio wurde um einen neuen Raum bereichert, in dem neue Ausstellungen organisiert werden. Die erste Exposition ist gleichzeitig eine Entdeckung eines in Polen fast unbekannten Künstlers. Dies ist unser vierter Standpunkt auf dem Gelände der Hochschule für Humanistik und Ökonomie - sagt Aurelia Mandziuk, Direktorin der Galerie Patio. Diesmal neben der Bibliothek. Es lohnt an einem Ort, der für Bildung gedacht ist, die beste Kunst zu zeigen. Mit Beitel und Axt Der Künstler, der die Tätigkeit der Galerienfiliale eröffnet, ist Jan de Weryha-Wysoczański. Er stammt aus Gdańsk, lebt aber schon seit 24 Jahren in Hamburg. Er war an vielen Ausstellungen in der ganzen Welt beteiligt. Das bekannteste seiner Werke ist ein Denkmal, das an die deportierten Polen der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes erinnert auf dem KZ-Museumsgelände Neuengamme bei Hamburg. Und trotzdem gabt es in Polen von ihm bis jetzt keine Ausstellung. - Er ist ein bescheidener Künstler, ohne Selbstvermarktungsmechanismen – erklärt Leszek Golec vom Zentrum Polnischer Skulptur in Orońsko, einer der Ausstellungsorganisatoren. – Und seine Kunst gefällt, weil sie ziemlich klar ist. Das polnische Debüt de Weryhas ist ein Werk des Zufalls. - Wir haben uns vor einem Jahr bei einer Ausstellung in Schleswig getroffen - erzählt Henryk Gac vom Zentrum der Gegenwartskunst in Warschau. Sofort habe ich mich entschieden, ihm eine Ausstellung zu organisieren. Wir haben schon Pläne für das nächste Jahr. Woher der Titel „Holz - Archiv“? - Weil hier Arbeiten aus verschiedenen Arbeitsperioden ausgewählt wurden. Einige von ihnen sehen aus wie Bücherborte. Sehr traditionell ist auch die Arbeitsweise des Künstlers: Mit dem Stechbeitel und einer Axt. Und außerdem wird das Holz langsam zum Material … zum archivalem Material - erklärt Gac. Nimmt Ameisen zum Vorbild Der Künstler sucht sich selber in der Natur Holzstücke für seine Skulpturen. – Nie wäre ihm der Gedanke gekommen, einen Baum zu fällen – sagt er. Im Holz arbeite ich seit sieben Jahren. Dieses Material muss man genießen, öffnen und zeigen. Muster für Skulpturen sucht er in Gebilden der Natur: Ameisenhügeln, Bienennestern, oder Holzstapeln. Er benutzt Rhythmen aus der Architektur. Die neue Galerie vom Label der Hochschule für Humanistik und Ökonomie beginnt mit einem starken Akzent guter Kunst und Kuratoren mit Markennamen. Zuvor zeigte man in der Galerie Patio interessante „Flaggen“ von Tomasz Sikorski, eine Ausstellung des Bildhauers Edward Lazikowski ist geplant. Langsam erwächst auf der Karte Lódź ein neuer, ehrgeiziger Platz. Aurelia Mandziuk: - Ich versuche mich nach den bestem Vorbildern zu richten. Jan de Weryha-Wysoczański zeigt seine Skulpturen in der Ausstellung „Holz-Archiv“ in einem neuen Raum der Galerie Patio auf dem Gelände der Hochschule für Humanistik und Ökonomie an der Sterlinga Straße 26. Die Exposition, die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Polnischer Skulptur in Orońsko entstanden ist, bleibt geöffnet bis zum 15. Februar. Übersetzung: Jan de Weryha-Wysoczański Dieser Artikel wurde von Jan de Weryha-Wysoczanski an folgendem Datum: 2022-03-06 22:20:07 eingestellt. Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von xarto.com übereinstimmen. zurück zur Artikelübersicht
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