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Manuela Rauber - Netzwerke, Erdfarben und Frauensachen


Manuela RauberManuela Rauber Netzwerke, Erdfarben und Frauensachen | Malerei und Grafik
16. März - 15. April 2005, galerie m beck, Homburg-Schwarzenacker

Unter dem Titel "Netzwerke, Erdfarben und Frauensachen" präsentiert die galerie m beck vom 16. März an Malerei und Grafik von Manuela Rauber. Auf zwei Raumebenen vermitteln dabei rund 25 Arbeiten neben der verblüffend vielseitigen Werksprache der 1959 geborenen, heute bei St. Wendel lebenden Künstlerin zugleich äußerst ungewöhnliche Interpretationen des Spannungspaares Frau – Natur. Diesem Ansatz folgt auch die räumliche Inszenierung von Manuela Raubers Werken: Während im Galeriefoyer dem Leitmotiv "Erdfarben und Netzwerke" folgende Gemälde zu sehen sind, werden unter dem Titel "Frauensachen" in der Zwischenetage Druckgrafiken gezeigt.

"Die Werkreihe der Netzwerke", so Rauber, "begann mit dem Fund eines am Rheinufer dümpelnden Netzes, reichlich morbide und somit formal hochinteressant". In der Folge entstanden aus und mit diesem Netz 3 Arbeiten, die, wie die Künstlerin es beschreibt "vom Menschen hergestellte funktionale Netze – Tragenetz, Schutznetz, Fangnetz – in den Mittelpunkt rückten". Diese funktionalen Netze zurückverfolgend, fand sie darüber hinaus "Netze der Natur", formale und abstrakte Adern, die nicht zuletzt "im Menschen angelegt sind". Dieser Gedanke eines universellen Flechtwerks als feinstoffliche Verbindung zwischen Innen- und Außenwelt findet sich in Form linearer Verbindungen nun auch in den farb- und strukturbetonten "Netzwerk"-Gemälden Manuela Raubers wieder.

Farb- und strukturbetont auf andere Weise sind dagegen ihre als "Teststrecke" angelegten Erdfarben-Malereien. Das besondere an diesen Arbeiten ist, dass die Künstlerin hierzu Erdpigmente, Kreide und Holzkohle in verschiedenen Ländern sammelt, mittels eines Mörsers zerteilt und dann mit Bindemitteln zu – im wahrsten Sinne – natürlichen Farbtönen verarbeitet. Das Zerteilen, Mörsern, Sieben und Einschlämmen der Erden gibt Manuela Rauber hierbei nicht nur einen sehr direkten Bezug zu ihren Farben, sondern gehört für sie gleichsam zum Werkprozess ihrer "Erdklänge und –spuren" mit ihrer reduziert-sanften Tönung und ihren organisch strukturierten Oberflächen.

Farblich und konzeptionell ganz anders präsentieren sich hierzu ihre "Frauensachen" betitelten, experimentellen Siebdrucke. Auf den ersten Blick bewusst plakativ wirkend, erschließen sie ihre feinen Details und – inhaltlichen wie formalen – Schichten erst bei näherer Betrachtung. Durch individuelle Unter- und Übermalung verleiht sie ihren Drucken zudem den Charakter von multiplen Unikaten, sind dementsprechend - im Gegensatz zum professionellen Siebdruck – sich verändernde Farben, Irisdruck, offene Druckstellen und manuelles Nachbearbeiten bewusste Bestandteile dieser Grafiken.

Die Ausstellung "Manuela Rauber: Netzwerke, Erdfarben und Frauensachen | Malerei und Grafik" ist vom Mittwoch, 16. März, bis einschließlich Freitag, 15. April, in der galerie m beck, Historischer Schwedenhof (Am Römermuseum), Homburg-Schwarzenacker, zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: Mittwoch bis Freitag von 16 bis 20 Uhr, sonntags und feiertags von 16 bis 18 Uhr sowie jederzeit nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter (0 68 4 7 21 52. Wegen der Osterfeiertage bleibt die Ausstellung zwischen dem 24. und dem 28. März geschlossen.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 15. März, 19.30 Uhr, ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Manuela Rauber ist anwesend.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Ausstellungen gibt es im Internet unter http://www.galerie-monika-beck.de



Dieser Artikel wurde von Manuela Rauber an folgendem Datum: 2022-03-06 22:20:07 eingestellt.


Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von xarto.com übereinstimmen.


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