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Kunst ist Arbeit, schade wenn sie beschädigt wird RHEIN


Nicola QuiciKunst ist Arbeit, schade wenn sie beschädigt wird
RHEINFELDEN (ibö)
Der Skulpturenpark erhält künstlerischen Zuwachs. Drei Tage haben drei Bildhauer und Objektkünstler im Tutti-Kiesi-Gelände in der Öffentlichkeit an ihren Werken gearbeitet. Ingrid Böhm-Jacob sprach mit Workshop-Betreuer, Grafiker und Maler Nicola Quici über die Veranstaltung und ihre Breitenwirkung.

BZ: Es sind drei neue großformatige Objekte entstanden, die nun ein Jahr im Freien ausgestellt werden. Das spricht für ein wachsendes Kunstinteresse. Warum hat es die Kunst in der Stadt dennoch schwer, richtig angenommen zu werden?

Quici: Ja es ist schon ein Kultur gefährdetes Gebiet. Vom Vandalismus bin ich oft selbst betroffen und ich finde es sehr schade. Ich glaube, dass den Jugendlichen in der Schule zu wenig Zwischenmenschliches zum Kunstverständnis beigebracht wird und deshalb die Beziehung fehlt.

BZ: Die Bildhauer Simon Stiegeler, Ralf Stephan Rosa aus Grafenhausen und Ralf Oschwald aus Rheinfelden haben hart gearbeitet. Wie sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Quici: Das Ergebnis ist super und schön, auch der Kulturamtsleiter, OB und Bürgermeister sind zufrieden. Alle sagen aber, dass es schade ist, dass der Workshop nur so ein kleines Publikum gefunden hat, aber 50 bis 60 Zuschauer am Tag sind doch sehr positiv.
BZ: Wird sich ein solcher Workshop wiederholen?
Quici: Ich würde es auf jeden Fall begrüßen und bin dafür offen, aber die Stadt ist der Träger der Veranstaltung und entscheidet. Das Ergebnis des Workshops kann sich auf jeden Fall sehen lassen und bis Ende der Woche werden die Arbeiten dann auch ausgestellt.

BZ: Wo werden sie denn für die nächsten zwölf Monate platziert?

Quici: Der Kubus von Ralf Rose kommt zum Vacono-Dome, die Holzarbeit von Stiegeler vor den Forstkubus und das Werk von Oschwald zwischen Kubus und Spielhaus.

BZ: Was wünscht sich ein Künstler nach dieser Workshop-Erfahrung zum Umgang mit Kunstwerken?

Quici: Ich habe nur den Wunsch, dass diese Skulpturen nicht beschädigt werden und Kreativität und Ideen nicht zerstört werden. Mein Appell richtet sich auch an die Jugendlichen die keine Beziehung zur Kunst haben. Diese Künstler haben drei Tage lang hart gearbeitet und sie sollten sich einmal anschauen, wie viel Arbeit da drin steckt. Wenn das zerstört wird, tut es dem Künstler weh.
Autor: ibö


Dieser Artikel wurde von Nicola Quici an folgendem Datum: 2022-03-06 22:20:07 eingestellt.


Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von xarto.com übereinstimmen.


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