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Dieter Raedel:Wiedergeburt Dali Na,der Prenzlmaler haut ja Dinger raus,wie soll DALIS SOHN
eine Reinkarnation sein?Und überhaupt:Was is'n das?Hatte Dali einen Sohn? Also zunächst mal zu Salvador Dali.Er gilt als das surrealistische Jahr- hundert-Genie und wer mit beiden Beinen bereits in der Jugend steckt, kennt sicher seine WEICHEN UHREN oder BRENNENDE GIRAFFE. Hatte Dali einen Sohn,der noch zu seinen Lebzeiten die Wiedergeburt von ihm selbst war? Natürlich nicht, geht ja gar nicht. Und doch gibt's einen schrägen Vogel, der das in Presse und Fernsehen verkündet.Das glaubt ihr nicht? Doch, könnt ihr! Aber was ist eigentlich ne REINKARNATION ? Also, das sind Leute,die der Meinung sind, schon mal auf diesem Planeten rumgegeistert zu sein und davon ausgehn, erneut nach ihrem Ableben auf der Erde aufzutau- chen. In meinem früheren Leben war ich wahrscheinlich der KÖLNER DOM oder das HAMBURGER RATHAUS oder ein Bettvorleger. Ihr merkt schon, genau weiß ich es nicht. Aber irgendwann werde ich nach dem 20. Bier schon noch drauf kommen. Wäre doch gelacht, wenn ich mich nicht er- innern könnte. Nach meinem Abgang möchte ich als Zahnbürste wieder auf die Welt kommen, um endlich mal in aller Munde zu sein. Aber wer ist'n die Reinkarnation Salvador Dalis ? Das Rätsel ist längst gelöst, es ist JEAN MÜLLER VON ROHRBACH ! Woher ich das weiß ? Erstens hat er mir es in Berlin gesagt, zweitens stand es mehrfach in der Presse und drittens gab der Künstler das auch oft im Fernsehen bekannt. Und den Medien sollte man grundsätzlich alles glauiben, weil die vermutlich immer die Wahrheit sagen. Und zwar sagt jeder Journalist seine Wahrheit und so gibt's halt verschiedene Wahr- heiten bis zum Abwinken. Jean Müller von Rohrbach lebt in Lausanne, falls er nicht gerade eine sommerliche Kutschfahrt durch ein SCHWARZES LOCH unternimmt und ist Kunstmaler. Er malt surrealistische Bilder, die nicht so besonders rei- ßenden Absatz finden. Um trotzdem was absetzen zu können, kopiert er alle Werke, die ihm über den Weg laufen. Allerdings müssen die zu ko - pierenden Maler schon 70 Jahre von der Bildfläche verschwunden sein, sonst kann's mächtigen Ärger geben. Wenn die Erben beispielsweise von TAMARA DE LEMPICKA mitkriegen, dass ein Hobbykünstler im Internet eine Kopie zum Verkauf anbietet, kann's eine gewaltige auf den Deckel geben. Das weiß auch unser Freund Müller von Rohrbach. Das passt ihm nicht in den Kram und er sagte (keine Spinne von mir) : "Ich möchtre mal wissen,welcher Idiot das Gesetz erfunden hat, mit Dalis Kopien bis 70 Jahre nach seinem Tod zu warten,obwohl er mein Vater ist! Derweil verrotten meine Werke. Wegen diesen Idioten werde ich noch krank. Rheuma hab ich schon." Aha, Jean ist also doch Dalis Sohn, jedenfalls ist er davon überzeugt. Als ich ihn mal nach einem Rotwein-Trip fragte,wo er denn eigentlich zur Welt kam,antwortete er: " Meine Mutter gab mich nach meiner Geburt in einem Museum ab, wie einst Moses im Weidenkörbchen. " Er verschwieg mir jedoch, ob das Weidenkörbchen in der Schweiz, in Spanien oder in einem Berliner S-Bahn-Abteil abgegeben wurde. Is ja auch nicht so wich- tig,Hauptsache, er wurde abgegeben, naja, vielleicht im Fundbüro ... In Berlin-Prenzlauer Berg und in Berlin-Spandau war ich oft an seiner Sei- te, wo er bei Events als Dali Bilder kopierte. Er ist sehr sympathisch. Und besonders sympathisch wurde er, als er in meiner Ausstellung in den SCHÖNHAUSER ALLEE-ARKADEN meine Zeichnungen über den grünen Klee lobte. Das hörte ich gern. Eigentlich könnte er öfter kommen ! Jean trägt so einen gezwirbelten Schnurbart und auch die Kleidung erin- nert an Dali. Womöglich issers doch ? Schließlich ist es sein Bart ... "Als ich bei Dali war, sagte er mir, ich solle mir s e i n e n Bart wachsen lassen, um schnell berühmt zu werden. Und würde Dali noch leben, würde er mich kopieren! Wenn man mich fragt, wer ich eigentlich bin, so kann ich in aller Bescheidenheit zugeben, dass ich ein Genie bin, und außerdem bin ich der erste wandelnde Christbaum der Menschheit ! Hier schau mal, den roten Ring schenkte mir Dali !" Zwar sieht der Ring aus, als ob er die- sen bei Rudi's Reste - Rampe erstanden hat, aber ich kann mich ja täu - schen. Lassen wir diesen berühmten Schweizer Maler für heute in Ruhe ... Ne Geschichte mit Gruß von Prenzlmaler. Dieser Artikel wurde von Dieter Raedel an folgendem Datum: 2022-03-06 22:20:07 eingestellt. Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von xarto.com übereinstimmen. zurück zur Artikelübersicht
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