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Klaus - 15.01.2010 um 15:35 Uhr

Liebe Kunst-Experten! In der öffentlichen Ausschreibung eines regionalen Kunstpreises ´09 für zeitgenössische Bildende Kunst las ich u.a. Folgendes: " Die eingereichten Arbeiten sollen eine Beteiligung am aktuellen Diskurs erkennen lassen." Kann mir diese Anforderung mal jemand erklären? Von mir befragte Künstler und Kunstmanager konnten es nicht...



Andre-Weinrich - 16.01.2010 um 09:04 Uhr

Hallo Klaus,


Zitat:

Häufig wird der Begriff irreführend im Hinblick auf Foucault gebraucht, jedoch in seiner alten Bedeutung gemeint, nämlich im Sinne von Unterhaltung oder öffentlicher Diskussion.

In dem Zusammenhang verstehe ich, dass Du Dich mit Deinem Werk an einer aktuellen öffentlichen Diskussion beteiligen sollst, also eine klare Position beziehen.

Vielleicht schaust Du hier mal noch weiter, eventuell erkennst Du was anderes darin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs




Klaus - 18.01.2010 um 11:32 Uhr

Hallo Arne,

danke für Deine Antwort und den Link auf Wiki/Diskurs! Hier wird Diskurs jedenfalls als VERBALE Auseinanderzetzung definiert.
Meine Frage in meinem Thema "Zeitgenössische Kunst" bezog sich aber auf die Anforderung der Preisausschreiber, also die BILDLICHE, d.h.darstellende Diskussion, s.o.

Wie das? Es gab seit dem 15.1. ca. 85 Aufrufe meines Themas, aber keine weitere Antwort. Warum? Meine Meinung, die ich bisher wohlweislich noch nicht formuliert hatte, ist, dass die "Anforderung" mal wieder so eine verquaste Wichtigtuerei und Überheblichkeit des/der Texters/Texterin der Ausschreibung ist, wie ich sie auch so oft in Eröffnungsreden von Vernissagen, oder auch in Katalogtexten kritisiere. Übrigens gilt das auch für so manchen Beitrag im Forum, wie auch in etliche Kommentaren zu den Bildern der Mitglieder.

Vielleicht kann ich hiermit die Diskussion zum Thema ein wenig anheizen. Es würde mich freuen. Gruß an Dich und alle Mitglieder.

Klaus.




Klaus - 18.01.2010 um 11:40 Uhr

Sorry, ANDRE,wg. der Namensverwechslung. Tut mir leid! Klaus.



Fluuu - 07.02.2010 um 18:42 Uhr

Wenn Dir alles zu hochtrabend erscheint was in der Kunstwelt so phantasiert wird, warum bleibst Du dann nicht daheim, sperrst alles ab, ziehst alle Vorhänge zu und wartest. Irgendwann fällst Du einfach um und wirst zu Staub.

gruß fluuu




JuliaTepasse - 11.02.2010 um 23:02 Uhr

Ich denke, dass man hier im Forum Kommentare oder auch Nichtkommentare nicht zu persönlich nehmen sollte
Seid nicht so verbittert
lieben Gruß




Klaus - 13.02.2010 um 13:07 Uhr

Hallo Fluu,
Deine "Antwort" auf meine Frage ist wenig hilfreich, oder wolltest Du nur Deine Statistik als Nr.-1-Schreiber noch weiter verbessern? Ich habe von Dir mehr erwartet, zumal ich viele Deiner sonstigen Antworten im Forum mit Sympathie gelesen habe. Also: Wenn meine Eingangsfrage nicht zu beantworten ist, hättest Du es schreiben können - den nötigen Durchblick habe ich Dir zugetraut.
Ansonsten: Deine Textbausteine solltest Du überdenken, und im Übrigen fände ich es den anderen Mitgliedern gegenüber netter, wenn Du Dich in Deinem Profil nicht hinter der Kamera verstecken würdest...
Enttäuscht, aber weiterhin Dir gegenüber wohlgesonnen, grüße ich Dich!
Klaus.




Klaus - 13.02.2010 um 13:43 Uhr

Hallo Julia!
Du hast wohl Recht, aber wenn man ein Anliegen oder eben eine Frage hat und auf Hilfe aus der "Gemeinde" wartet, ist man eben über manche Antworten enttäuscht.
Gruß aus der Heide, Klaus




Fluuu - 15.02.2010 um 14:29 Uhr

...mh, wenn Du meine zugegeben eher zwischen den
Zeilen verborgene Antwort auf Deine Frage nicht verstehen
kannst, dann wirst Du nie eine Antwort auf Deine Frage
wahrnehmen können auch nicht wenn man sie Dir direkt
ins Gesicht schreit.
Was erwartest Du von der künstlerischen
Auseinandersetzung mit dem aktuellen Diskurs?
Der findet gerade genau hier statt...




Klaus - 18.02.2010 um 16:02 Uhr

Bla,bla,bla!



armin - 26.08.2010 um 18:37 Uhr

Die Eingangsfrage, was der Veranstalter damit meint,
könnte vielleicht der Veranstalter beantworten.
Gruß Armin




armin - 26.08.2010 um 18:47 Uhr

Die Eingangsfrage, was der Veranstalter damit meint,
könnte vielleicht der Veranstalter beantworten.
Gruß Armin




Fluuu - 31.08.2010 um 22:53 Uhr

Es ist überall unter Kollegen so, dass wenn man eine Frage stellt die durch den Prozess des Denkens zu lösen ist, es keine befriedigende schnelle Antwort gibt und für welche die Sprüche klopfen schon gar nicht.
Nur Mutti ist so lieb und versucht tröstend eine befriedigende Antwort zu geben, frag sie doch mal.




Platte - 01.09.2010 um 23:34 Uhr

War schon lange nicht mehr in diesem Forum...aber der gute Fluuu ist noch ganz der alte.
Was öffentliche Ausschreibungen angeht, habe ich die Erfahrung gemacht, daß das Thema oft schwammig formuliert wird, damit sich viele Bewerber angesprochen fühlen, aber am Ende doch der genommen wird oder gewinnt, der die besten Beziehungen hat. Aber teil nehmen kann man ja, wenn man Lust und Zeit hat...




Klaus - 05.09.2010 um 10:45 Uhr

Danke allen für die weiteren Antworten. Es ist tatsächlich so, dass ich von vielen Befragten keine befriedigende Antwort erhalten habe. Bezeichnend ist aber, dass in der diesjährigen Ausschreibung des Kunstpreises DIESE Anforderung NICHT mehr gestellt wurde!



Klaus_B - 16.11.2010 um 15:58 Uhr

Es wäre vielleicht einfacher, Deine Eingangsfrage zu beantworten, wenn man den ganzen Text der Ausschreibung kennt.

Gruß,
Klaus_B




Klaus - 18.11.2010 um 04:19 Uhr

Hallo, Klaus,
der übrige Text der Ausschreibung sind Formalitäten, die hier auch nicht weiterhelfen. Man konnte Gemälde, Fotografien, Installationen, Skulpturen usw. einreichen - mit der o.g. Anforderung. Und alle stehen auf dem Schlauch...




Klaus_B - 18.11.2010 um 21:35 Uhr

Tja, dann scheint es tatsächlich eine verunglückte Formulierung zu sein. Da es ja wohl als Ausschluss-Kriterium gedacht war, wäre es interessant, welche Arbeiten abgelehnt wurden.

Ich hätte es vermutlich so interpretiert, dass meine Arbeit einen Kommentar zur gegenwärtigen Realität haben solle, also eskapistisch oder rein dekorativ sein solle. Ist aber (wie fast alles in der Kunst) eine Frage der Interpretation.

Gruß,
Klaus




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