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--- Der Wille als Weg?

niwatoriah - 28.04.2009 um 19:51 Uhr

Von Schopenhauer stammt diese Naziideologie, die in Verfälschung der Darwin´schen Erkenntnisse vom Überleben des Tüchtigsten sprach. Sie hat sich fortgesetz über den Keynsianismus, nämlich der Lehre davon, dass sich die Wirtschaft immer am besten selbst entfaltet und somit der Staat sich fein zurückhalten muss. Den Erfolg der Durchsetzungskraft der "Tüchtigsten" kann man weltweit erkennen.

Nun gibt es da aber irritierenderweise auch einige Idioten genannt Jesus, Bhudda, Mutter Theresa, Ghandi etc., die haben sich offensichtlich nicht an diese Maxime gehalten, sondern vielmehr die Verantwortung des Menschen für den Menschen, ja für die gesamte Natur in den Mittelpunkt gestellt und Nächstenliebe praktiziert.

Irgendwie scheint es hier im westlichen Kunstbereich viele zu geben, die meinen, die Welt mit ihrem Willen bestimmen zu können. Sie nennen das "Lebenstüchtigkeit" und bedenken offensichtlich nicht, dass immer jemand die Zeche bezahlen muss. Das Wirtschaftssystem unterstützt diese Haltung, denn damit lässt sich am besten kurzfristig Kohle machen, wenn man die negativen Folgen des Systems immer auf Schwächere (3. Welt etc.) abwälzen kann. Darum muss nun GM zumachen. Aber lieber macht Shell Werbung für CO2-Lagerung, statt über alternative Energien nachzudenken.

Gleichzeitig macht man Menschen, die sich Sorgen um die Welt machen , lächerlich und stellt sie als Psychopathen dar, obwohl längst bekannt ist, dass die Wissenschaftler, die die Klimakatastrophe als nichtig bezeichnen, Millionen dafür kassiert haben von eben denjenigen, die den Raubbau ungeniert fortsetzen.

Zur Zeit der mittelalterlichen Pest gab es zwei Lösungswege: einige zogen sich in die Berge zurück, einige blieben und feierten Orgien, bis auch sie dahingerafft wurden. Nur heute wissen wir, wie die Pest bzw. die Welt funktioniert.

Ich möchte mich nicht in die Berge zurückziehen, aber ich möchte auch keine Orgien feiern, um die Realität zu verdrängen. Aber ich möchte bitte ohne lächerliche Angriffe meine berechtigten Bedenken äußern. Und wem wäre nicht daran gelegen, dass endlich eine echte Wende eintritt, denn bisher haben die klimaschädlichen Belastungen stetig zugenommen, denn in dem Maße, wie wir reduzieren, legen die Schwellenländer zu, und das sind 3/4 der Menschheit!

Es wäre toll, wenn möglichst viele Menschen, vor allem die verantwortungsbewussten und daher eher bescheidenen, sich hierzu äußern würden. Denn irgendwie gehört das auch in die Kunst, oder nicht?

Andreas




melano-lux - 29.04.2009 um 11:07 Uhr

... und was ist dein wille mit diesem beitrag ??
du kannst dich doch jederzeit jeden ortes äußern, wie du es für richtig hälst...?! und dass es heutzutage auch jede menge von "den idioten" gibt, das weißt du doch?... idiotische grüße, ml




Rudi - 06.05.2009 um 23:07 Uhr

was?



Fluuu - 14.05.2009 um 10:25 Uhr

niwatoriah Du armer, hast mein vollstes Mitgefühl...

gruß fluuu




niwatoriah - 15.05.2009 um 11:22 Uhr

Nun, immerhin! Es gibt aber einige Milliarden Menschen, die es dringender bräuchten.



Fluuu - 10.06.2009 um 22:37 Uhr

...glaube ich nicht, ein noch ärmeres Würstchen wie Du Dich hier äußerst gibt es auf der ganzen Welt oder zumindest bei xarto nicht noch mal. Da bist Du einsame Spitze...

gruß fluuu




niwatoriah - 11.06.2009 um 20:55 Uhr

Geist und Fleisch sind zweierlei,

nur so ist es verständlich, dass es neben der philosophische Zustimmung (Geist) hier einen Watschen (Fleisch) gibt.

Interessant auch die Kombination von arm und Würstchen. Ganz Arme haben nicht mal ein Würstchen. - Nun sprach der Herr von einer ganz klaren Intention/Philosophie seines Wirkens. Das finde ich nun wiederum recht interessant, denn in den mir bisher zu Gesicht gekommenen Makros steckt allerhöchstens "Wie oben so unten" oder "Wie im Kleinen so im Großen" drin, wenn man es im ganz übertragenen Sinne betrachtet. Stammt glaube ich aus der Kabbala, auf die man sich immer berufen kann, wenn man will, das anderen die Spucke wegbleiben soll.

Auf jeden Fall ist in den Makros dieser Hang zum Watschen verteilen nicht erkennbar, so dass man hier eine Art Dr. Jackyl und Dr. Hyde vermuten muss oder aber ein Handeln gemäß der Devise der Kommunisten: "Dem Freunde die Hand, dem Feinde die Faust".

Nun, als Junger Pionier habe ich noch folgenden geistreichen Worwechsel zum Unterrichtsbeginn im Ohr, im Stehen mit militärischem Handgruß auszuführen: "Seid bereit!" - "Immer bereit!".

Ich bin immer bereit für eine gute Auseinandersetzung. Die bisherigen haben mir zur Selbstfindung sehr geholfen, denn meine Rüpeljahre sind leider wegen der allgemeinen Weltlage und anderer Bedingungen entfallen, da hole ich nun ein wenig nach!

Und auch Lachen ist eine gute Medizin. Schließlich ist es doch völlig nebensächlich, in was man Spitze ist, hauptsache überhaupt irgendwo drin!

Für dich sehe ich noch eine Steigerungsmöglichkeit: das Rasterelektronenmikroskop! Dann würdest du in mir kein armes Würstchen sehen, sondern die Materie, aus der alles geschaffen ist, genau die gleiche, aus der auch du gemacht bist!

Gruß,

Andreas




Rudi - 01.07.2009 um 14:40 Uhr

heisst das ,das würstchen niwi,materie ist,und der geist niwi auch materie
also ich weiss ein würstchen ist materie,den geist habe ich noch unter keinem microskop erkannt




Rudi - 01.07.2009 um 14:51 Uhr

Diese Nachricht wurde von Rudi um 14:52:38 am 01.07.2009 editiert

ach so,spannend das es zwei lösungswege im mittelalter gab,war dann ziemlich einfach für alle, rechts oder links lang,hoch oder runter.
und die frauen haben sich in einem turm eingeschlossen,(aber jede nur einen)ihre haare wachsen lassen, bis eines tages ein prinz kam,ganz andere rosenhecken oder sind gleich in den wald zur bösen hexe
eins ist sicher, der wille ist der weg,niwi im glück !oder willst du das bestreiten
m.j. ist auch tot




niwatoriah - 02.07.2009 um 09:04 Uhr

Die Verwurstung
von Geist und Matrie wie auch aller anderen Gegebenheiten fuehrt zu jenem geistigen Nebel, in dem man sich am besten mit dem Blindenstock dahin tastet, wo man hin moechte. Vorteil: niemand kann des anderen Weg verfolgen. Und aus dieser "splendid isolation" ergibt sich die moderne nichtkongruente Dauerverkantungskommunikation. q.e.d.




Rudi - 05.07.2009 um 21:32 Uhr

wenn du weisst du stehst im nebel,weisst du ,du stehst im nebel,wozu einen blindenstock,du siehst doch den nebel



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