- xarto.com
-- Plauderecke
--- wieviel zeit ist die richtige?

ann - 24.02.2009 um 22:12 Uhr

hallo an alle kreativen,

also ich habe da mal ne allgemeine frage an euch.

wenn ihr malt oder euch künstlerisch, kreativ auslebt, wie lange braucht ihr dann in der regel?
schließt ihr euch dann für mehrere tage ein und beschäftigt euch kontinuierlich an eurem projekt oder fangt ihr etwas an und startet dann jedesmal neu, weil ihr euch dafür zeit nehmt?

das würde mich echt mal interessieren, denn ich kann mich zeitlich (habe kinder) nicht so reinhängen wie ich möchte und fange mit der konzentration demnach fast immer wieder von vorne an.

spielt zeit beim ...sagen wir jetzt einfach mal malen...überhaupt eine rolle? was war die längste zeit die ihr euch für ein bild oder anderes genommen habt?

viele viele fragen. ich hoffe auf rege antworten.

bis dann und danke
ann




Fluuu - 25.02.2009 um 12:58 Uhr

Hallo ann,

interessante Frage, habe ich mir so noch nie gestellt.
Nein, dieses sich Vergraben um ein Werk auszubrüten ist nicht meine Methode bei der Arbeit, im Gegenteil. Bin freiberuflich mit verschiedenen Design-, Grafik- und Fotografieaufträgen tätig aber auch mit völlig freien Arbeiten die ein künstlerisch/schöpferisches Gestalten beinhalten. Dabei verteilt sich die Arbeit über den Tag ganz abwechslungsreich so, dass für die künstlerische Betätigung immer wieder neue Eindrücke und Inspirationen entstehen die in das Werk mit einfließen.
Sich dem Werk immer wieder von Null annähern sehe ich als einen großen Vorteil, es können so immer wieder neu ganz jungfräulich die aktuellen Themen mit verarbeitet werden und die Gefahr im eigenen Saft zu schmoren aus dem nichts Neues entstehen kann ist geringer.
Die Kinder sind inzwischen groß und aus dem Haus, die Frau ist bei ihrer Arbeitsstelle, so steht der ganze Tag frei zur Verfügung die Arbeit selbst zu Organisieren.
Da als Selbstständiger viele verschiedene Arbeitsgänge anfallen, nicht nur die freie praktische künstlerische Tätigkeit, sondern auch Büro- und Organisationsarbeit, hat sich die Mischung und Abwechslung der Tätigkeiten bewehrt.

Die Beschäftigung mit den eigenen Kindern und dem Zusammenspiel künstlerischer Arbeit, besonders als Frau ist schwierig, die Inspiration geht oft ins lieblich verspielte und nur selten ins Gegenteil so, dass auch grausame Themen der Gesellschaft behandelt werden können oder Themen wie Morbidität und Tod. Kinder geben aufs Leben bezogen ganz tolle Hoffnung aber sie sind so vereinnehmend, dass für andere Themen kaum noch Platz bleibt. Es würde viel Überwindung kosten als Mutter mit vielleicht kleinen Kindern die Arbeit als Künstlerin mit schweren Themen zu absolvieren. Sie müsste völlig umschalten können. Da käme es auf die Biographie der Künstlerin an auf welche Erlebnisse, Erfahrungen und Extreme sie zurückblicken und somit unabhängig von den Kindern umsetzen kann.
Soweit meine Gedanken zu Deinen Fragen.

gruß fluuu




ann - 25.02.2009 um 16:41 Uhr

hallo fluuu

hm ja das stimmt. es ist tatsächlich so das ich mehr im meinem...wie du so schön sagst...eigenen saft schmore...hehe...ähm wenn ich doch mal längere zeit an etwas arbeite. ich glaube ich habe mich so sehr daran gewöhnt immer wieder neu anzufangen das es vielleicht sogar dem kopf gut tut. anstrengend ist es jedoch dennoch, weil ich schon dadurch viel zeit verliere, indem ich mich erst einmal sammeln muß.

zum zweiten kann ich nur sagen das ich meine "morbide" zeit zwischen 13 und 16 hatte (allerdings waren es leider nur kritzeleien oder ähnliches).
und auch hier bin ich deiner meinung, es kommt darauf an was man erlebt hat. allerdings kann ich nicht umschalten. also ich will weniger den tod oder politik/gesellschaft behandeln. es ist nicht so das ich damit nicht umgehen könnte, nein es ist vielmehr so das ich glaube meinen kindern zuviel darüber erklären zu müssen und das will ich nicht. denn noch sind sie unschuldig.
ich danke dir fluuu!!! ist mir wie immer eine freude! (ach so ganz nebenbei .... sind gute bilder die du da zeigst....

nun habe ich "natürlich" noch eine frage.
wenn ihr eure bilder malt, konstruiert ihr? also geht ihr mit einem plan an alle details oder lasst ihr es auf euch zukommen? malt ihr auch mal ab? also menschen, gesichter oder entsteht es in eurem kopf und ihr bringt es auf s papier?

ich versuche sowenig wie möglich abzumalen. bis auf zwei drei studien (und die akte natürlich) ist alles aus meinem kopf.
ich hätte da eine bitte. ich werde zwei menschen (nach drei jahren die ersten die ich wieder gemalt habe) reinstellen. lediglich sind die kopfformen von einer vorlage (so studien zu dem schädel) der rest ist von mir ohne vorlage. mich würde interessieren ob die gelungen sind.
ps. damit meine ich nicht licht und schatten, das der nicht korrekt ist weiß ich selbst.

herzlichst




stgabi - 26.02.2009 um 21:14 Uhr

Hallo,
also ich habe mich im heizkeller verschanzt (es gibt leider keinen anderen platz) - dort nehme ich meine auszeit, manchmal ein paar stunden, manchmal länger. im moment, wo ich male, brauche ich ruhe, aber nach einiger zeit brauche ich eine pause, um zu prüfen, wie es weitergehen soll. die kann auch schon mal je nach bild ein paar wochen dauern. ich denke, die realität ist für mich ablenkung und inspiration zugleich.

punkto konstruieren: ich skizziere gerne und baue danach die bilder auf. der untergrund allerdings ist immer spontan - daraus entwickelt sich dann etwas oder ist zumindest unabhängig vom thema, das mir vorschwebt

ann, es ist schön, wenn du großteils alles aus dem kopf "holst"! mir geht es meistens so, dass ich unterwegs irgendwas sehe, mir im kopf schon die striche/skizze vorstelle, dann möchte ich es auch umsetzen.

momentan beschäftige ich mich mit menschen und setze mich mit meiner familie auseinander. da habe ich ein 36 jahre altes foto ausgegraben, davon gibts es dann eine skizze, um auszuloten, was für mich wichtig ist und danach kommt irgendwann mal die umsetzung in ein großes bild

deine sachen gefallen mir gut. vor allem die grafiken sind so detailliert und kraftvoll!

lg
gabi




ann - 05.03.2009 um 20:07 Uhr

so da bin ich mal wieder.

es ist interessant zu sehen, das es doch tatsächlich menschen gibt die sich verschanzen und dann produzieren.
ich wünschte ehrlich manchmal das ich etwas konstruieren und genau platzieren könnte usw, aber ich glaube das, wenn ich das machen würde, etwas von meinem natürlichen schwung flöten geht.

deshalb lasse ich es lieber. auch wenn alle anderen sagen das meine kunst keine kunst sondern nur aneinander gereihte farbe ist cool hä. ja aber das tangiert mich mächtig.

deine sachen gefallen mir gut. vor allem die grafiken sind so detailliert und kraftvoll!
äh danke, ich glaube da bist du die einzige die so denkt...
aber auch egal

ja also hopp hopp... gabi ist wohl nicht die einzige die bilder malt, konstruiert oder sonstwas.... wie siehts aus leute? antwortet heute nur noch jemand auf beiträge wie "bitte bitte tretet mir in den hintern oder kriecht hinein, hauptsache meine bilder werden bewertet!"

aber halt halt, ich weiß ich habe auch um eure meinung gefragt was meine "menschen" angehen, aaaaaber da weiß ich selbst das die sch... aussehen, ich will nur wissen was ich beim thema menschen besser machen könnte, denn die zu malen ist echt schwer!

danke




ann - 05.03.2009 um 20:10 Uhr

Zitat:


deine sachen gefallen mir gut. vor allem die grafiken sind so detailliert und kraftvoll!


also das ist das eigentliche zitat von gabi, aber irgendwie habe ich es bis gerade falsch gemacht. und darauf habe ich geantwortet:
"äh danke, ich glaube da bist du die einzige die so denkt...
aber auch egal"




cretenwater - 05.03.2009 um 21:05 Uhr

Hi ann,-dein hopp hopp gefaellt mir ,-ich bin auch so eine,die moechte,dass ihre bilder bewertet werden...aber um deine frage zu beantworten:
Also ich setze mich,sobald die lust zum zeichnen mich packt,an meinen tisch und zeichne,bis die lust mich verlaesst...meistens beende ich ein bild (keine kinder,die mich abhalten,-nur drei hunde...)! Ich habe aber auch keine probleme damit,mein werk zu unterbrechen und ein anderes mal fortzusetzen...allerdings will ich es fuer die auszeit in sichtweite haben um mich zu inspirieren. Ich skizziere gerne vor und begebe mich danach ins detail,-ohne allerdings einen endgueltigen plan zu haben. Auch ich brauche meine ruhe,gute musik und einen wiskey oder wein beim zeichnen . Deine bilder sind teils schoen (farben) und auf alle faelle interessant und vielsagend,-ist immer geschmackssache,natuerlich,aber einige sind sehr ansprechend! Weiter so.
Gruss
Ruthy




Ani - 08.03.2009 um 21:02 Uhr

Hallo.
Ihr habt gute Beiträge zu dem Thema.
Auch für mich ist es mal interessant zu wissen wie jeder so an seine Arbeiten heran geht.

Ich male nur in meiner Freizeit, als Ausgleich zu meiner Arbeit. Eine Ausbildung in die Richtung habe ich leider nie ernsthaft verfolgt, was ich im nachhinein schade finde.

Um ein Bild fertigzustellen habe ich kein Zeitlimit.
Ich beginne mit einem Bild, wenn ich die Inspiration im Kopf habe und vorm Auge die Idee bildlich umsetzen kann. Auch wenn meist am Ende was ganz anderes bei raus kommt. Eine Skizze zeichne ich i.d.R. schon in das Format wie ich es haben möchte oder ich male direkt drauf los. Manchmal male ich ein Bild in einem Zug fertig aber es kommt auch vor,dass der rote Faden endet. Dann hör ich an der Stelle auf und setze das Bild fort wenn ich den Faden wieder gefunden habe.
Die Idee hab ich meist im Kopf aber für die Umsetzung such ich mir auch Hilfe in Büchern , Fotos u.s.w.

Wie Ihr auch, bin ich dankbar für Beurteilungen und Hinweisen zu meinen Bildern!

Eure Bilder sind ganz toll,
besonders die von stgabi gefallen mir.
Deine Acryl Landschaften find ich sehr aussagekräftig.

Grüße
Anita




lupo - 09.03.2009 um 11:04 Uhr

ich hab meinen eigenen Raum und in den geh ich wann immer ich Lust dazu habe, das kann dann mal nur ne Stunde sein, die ich arbeite, oder aber auch der ganze Tag,
wie lange Du arbeitest bzw. malst, musst Du selber entscheiden, wenn mir der Kopf raucht, muss ich aufhören, auch wenn ich schon lange an einem Bild sitze, dann brauch ich mal ne Pause und muss erst mal wieder was anderes sehen,
manchmal lege ich auch ein Bild zur Seite und mache erst ein ganz anderes, bevor ich dieses bestimmte Bild dann fertig malen kann
wie lange habe ich für ein Bild gebraucht? hmm...... schwierige Frage....mit Pausen so 3 Wochen,....? weiss nicht, nachdem ich ja immer Pausen dazwischen mache, st es schwer zu sagen, jeder malt anders und braucht länger oder kürzer, da gibts, glaub ich, keine Maßstäbe




ann - 09.03.2009 um 20:52 Uhr

hallo an alle, mich freut zu hören wieviel zeit ein jeder brauch. das es dafür keine maßstäbe gibt ist völlig klar, das will keiner und verlangt auch niemand.

es ist halt doof, so empfinde ich es zumindest, wenn ich in meiner eigenen, wie fluuu so schön gesagt hat, suppe schmore. irgendwann wirds pfad. und dann irgendwann kommt der punkt, so war es zumindest bei mir, das ich mich gefragt habe, ob alle künstler so malen oder ob es noch andere, vielleicht bessere möglichkeiten gibt. vielleicht bin ich aber einfach nur verrückt (möglicherweise zu lange in der suppe gelegen )

es geschieht schon mal das ich bild beginne, aber dann den, wie ani es beschrieben hatte, den roten faden verliere, aber so richtig und das bild deshalb unvollendet stehen lasse.
manche malen über, aber ich lasse es stehen. da frag ich mich doch des öfteren ob nicht ganz richtig laufe oder ob kreative generell nicht richtig laufen. das ist aber n anderes thema.

gruß ann




ann - 09.03.2009 um 20:56 Uhr

Zitat:

wie lange habe ich für ein Bild gebraucht? hmm...... schwierige Frage....mit Pausen so 3 Wochen,....?

dazu fällt mir was ein. ich habe mal ein bild begonnen, ein akt, als akt, was es jetzt aber nicht mehr ist. das war ungefähr 2004 und es ist heute noch nicht fertig. einfach weil ich nicht weiß wie ich es beenden soll.




cretenwater - 11.03.2009 um 06:53 Uhr

Weisst du,ann,ich denke,es gibt keine solche masstaebe in sachen kunst,-weder fuer die zeit,die du brauchst,noch fuer die art,wie du malst,noch fuer das ergebniss! Es sei denn,du bearbeitest auftraege...
ich bin mir sicher,das man als kuenstler nicht "falsch laufen" kann! Es kann natuerlich vorkommen,dass man mit seiner arbeit nicht zufrieden ist,-bei mir heisst das dann,dass ich mich zum falschen zeitpunkt hingesetzt habe oder ein falsches thema in angriff genommen hab. Passiert aber selten,denn bevor ich nicht so richtig das beduerfniss hab,mich an ein bild zu setzen,tue ich es nicht und das kann lange pausen bedeuten. ZB hab ich mich bis vor wenigen wochen nur mit muscheln beschaeftigt,statt mit zeichnungen,-da war grad die luft raus (fuer ueber 2 jahre!),-nun ist sie wieder da,die luft...verstehst du,was ich meine?
Mach dir nicht so viel kopf!!!
Male,wenn es dich packt,-ohne druck.
Meine meinung




cretenwater - 11.03.2009 um 07:01 Uhr

...ach,-und noch was...
Wann ist ein bild fertig? Das entscheidest ja nur du,- an allen diesen grossartigen kunstwerken,hier im netz haette man ja auch noch weitermalen koennen,-theoretisch...
Vielleicht ist dein akt ja schon fertig? So wie er ist.
Wieviele bilder hab ich wohl schon verhunzt,weil ich dachte,ich muesste noch daran weitermalen...
Und soweit ich weiss,haben die meissten grossen kuenstler-namen irgentwelche unvollendeten werke...




Fluuu - 19.03.2009 um 21:30 Uhr

Zitat:

... das ich mich gefragt habe, ob alle künstler so malen oder ob es noch andere, vielleicht bessere möglichkeiten gibt. vielleicht bin ich aber einfach nur verrückt (möglicherweise zu lange in der suppe gelegen )
... da frag ich mich doch des öfteren ob nicht ganz richtig laufe oder ob kreative generell nicht richtig laufen. das ist aber n anderes thema.
gruß ann

Hallo, nette Formulierungen, die sprechen mich an, denn die Frage nach verrückt sein beschäftigt mich auch manchmal. Deshalb nicht im Saft schmoren. Wenn man in die Welt der Bilder flüchtet als Ersatz für die Realität kann es ganz schnell verrückt machen, es wird zur Sucht und die Fähigkeiten für den Alltag gehen verloren. Gerade als Selbstständiger der die Arbeit an den Bildern als Tagesinhalt hat braucht es einen Ausgleich in sachlichen und sozialen Dingen.
Wer in der Freizeit malt neben der Hauptarbeit hat dieses Thema weniger.
Um kreativ zu sein auch aber vor allem um schöpferisch/künstlerisch zu arbeiten braucht es die Fähigkeit sich verrücken zu Können vom angestammten Platz sonst kann nie etwas Neues entstehen. Also ver-rückt sein gehört unbedingt dazu aber nicht zu doll so, dass die Bodenhaftung, die Verwurzelung abhanden kommt.

gruß fluuu




ann - 24.03.2009 um 19:49 Uhr

hallo fluuu, danke dir für die netten worte. weißt du ich würde gerne diese arbeit als tagesinhalt haben. ach was solls. jedenfalls danke, irgendwie hast du s immer drauf n paar nette worte zu schreiben .

gruß ann




Fluuu - 03.04.2009 um 11:43 Uhr

Hallo ann,

das Hobby zum Beruf machen ist ja eine beliebte Redewendung aber so toll wie es klingt ist es nicht.
Sich als freischaffender Künstler selbstständig machen mit allen Konsequenzen ist ein Problem. Entweder bin Künstler und arbeite aus freien Stücken an meinen Themen und leiste einen kritischen Beitrag in der Gesellschaft, dann kauft es kaum jemand oder bediene Kundenwünsche mit Grafik und Illustration, verkaufe gut, kann aber nicht frei arbeiten, habe Geld und bin doch unzufrieden. Es ist eine Zwickmühle.
Arbeite den ganzen Tag als Künstler bzw. im sozialen Bereich mit Menschen, Fotografie, Malerei, Situationskomik, auf der Strasse, im Internet usw. aber ich bin privilegiert, ersten kann ich gut von Wahrnehmung und Kreativität leben, weniger von Geld und zweitens sind durch Sponsoring und Mäzenatentum die Grundausgaben abgedeckt so, dass ich noch Andere moralisch unterstützen kann.
Es ist jedoch ein Leben ohne finanzielle Sicherheit mit größeren Summen aber genau das hält alles im Fluss.
Die Kreativität steht im Vordergrund, sowohl bei der künstlerischen Arbeit als auch bei der Organisation von Ausstellungen und bei der sozialen Arbeit sowieso.
Wenn Geld nicht das Streben und Ziel ist könnte die Selbstständigkeit als freischaffender Künstler mit Ganztagsbeschäftigung rund um die Uhr eine Chance haben, ansonsten ist es ein ganz normaler Wirtschaftsbetrieb mit Produktherstellung, Absatz und materiellem Gewinn.
Künstlerische Selbstständigkeit hat eher damit etwas zu tun, Energien und Kräfte so selbstständig mobilisieren zu können, dass man sie mit altruistischer Gesinnung für die Gesellschaft auf künstlerisch/kreative Art und Weise zur Verfügung stellen kann. Der Künstler macht an die Mitmenschen Angebote ohne zu Feilschen, es sind Angebote für das Gefühl, das Bewusstsein und die Psyche.
So, schön es mal wieder formuliert zu haben, es rückt die grauen Zellen zurecht.

gruß fluuu




© 2002-2026 by Arne Baganz