Zitat:
Es sind die feinen Nuancen, auf die ich hinweisen will!
Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Ansatz.
Nur das Beklagen der sich verändernden Umwelt bringt nicht
viel, sie wird sich nicht danach richten.
Das Sehen ist als Fotograf mein täglich Brot, dazu gehört
den Reichtum an Wahrnehmungen auszuschöpfen. Es ist sehr gut
möglich im Alltag Dinge auszublenden die nicht interessieren
und den Fokus nur auf spannende Details zu lenken. Wir sind
den Fehlern die natürlich gemacht werden nicht hilflos
ausgeliefert.
Es ist inzwischen sogar möglich Dinge die sich bewegen nicht
als Beute zu erkennen und nicht darauf zu reagieren. Das
kann man sehr gut im Internet mit den vielen wackelnden und
blinkenden Teilen lernen.
Nicht die Welt wird immer schlechter, wir werden zunehmend
unfähiger damit umzugehen. Die vielen Möglichkeiten die
eigentlich Freiheit bedeuten überfordern und überanstrengen
oft.
Nicht die vielen Möglichkeiten beim Sehen sind Schuld, dass
das Auge weh tut, sondern die Unfähigkeit nein zu sagen und
die Augen zu schließen oder auszublenden. Wer Details und
filigrane Dinge sehen möchte hat die Möglichkeit dazu, er
sollte sich nur nicht vorher an den plumpen offensichtlichen
Sachen gesättigt haben. So kann jeder feine Nuancen
wahrnehmen, er muss nur das Grobe ausblenden. Dazu ist im
Prinzip jedes menschliche Gehirn in der Lage unabhängig von
den Fehlern in der Umwelt.
gruß fluuu