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-- Plauderecke
--- Das Werk und die Zeit !

Parthum Tom - 12.09.2008 um 01:50 Uhr

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Wie ist das Verhältnis von Zeit und Werk zueinander ?

Diese beiden Faktoren sind, meiner Meinung nach, sehr eng miteinander verwoben.
Der Luxus Zeit ist heutzutage ein Gut, das sich sicherlich verstärkt auf die Kunst auswirkt.
Ich kann das bei mir ständig beobachten.
So wäge ich im Vorfeld bereits ab, ob es überhaupt lohnt
( lohnt, im Sinne von Erfüllt, technisch vorranbringt usw..) eine Idee umzusetzen.
Den alle kreativen Einfälle könnte ich garnicht zu Papier / Leinwand oder jeders andere Material bringen.
( " Klingt komisch, ist aber so !" )

So ist die Zeit auch irgendwo als " Hemschuh " zu sehen.
Die uns gegebene Zeit ist halt nun mal begrenzt.

Sogesehen findet mit dem Faktor Zeit im Nacken schon eine Vorauswahl statt.
Ob sich das positiv oder negativ auswirk, sei mal dahingestellt. Aber sie findet definitiv statt.
Auch die Ausdrucksweise im Werk selber, ist davon beeinflußt.

Es gilt also z.B. abzuwägen ; wie weite gehe ich ins Detail ; mit welcher Technik stelle ich dar ;
wann ist die Aussagekraft, die ich wünsche erreicht ( also wann ist das Werk fertig ? )
Diese Prozesse beschäftigen mich Momentan. Mein Schwerpunkt ist hierbei die Malerei.
Interessant wären auch die Erfahrungen und Prozesse im Umgang mit der Zeit, anderer Kunstgattungen,
wie z.B. Fotographie und Bildhauerei.
Als Fotograph muß ich mir doch auch überlegen, was fange ich wo ein, und wie usw...?
Als Bildhauer/Steinmetz ist es wohl ebenfalls eine Zentrale Frage, wie lange ich wohl dafür brauchen würde,
aus einer Pyramide eine Kugel zu kloppen usw...

Vielleicht stellt sich oftmals die Frage garnicht und man mach so vor sich hin, egal wie lange es dauert.
Am Ende seiner Tage bemerkt man, daß das Lebenswerk, halt eben nur aus einem einzigen Werk besteht.
Hängt dies mit dem eigenen Ideenreichtum und Anspruch zusammen oder dem persönlichen Bezug zur Zeit.

Sollte Zeit in der Kunst überhaupt von Belang sein ?
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Fluuu - 14.09.2008 um 19:15 Uhr

Hallo Parthum Tom,

da hast Du ein interessantes Thema aufgebracht und es ist gegenwärtig sehr aktuell in einer Epoche in der alles immer schneller wird. Zeit ist sehr relativ und der Versuch eine Bewertung zu Finden absolut Subjektiv.
Meiner Ansicht nach sollte die künstlerische Arbeit dem allgemeinen hohen Tempo und der Zeitknappheit entgegenwirken und sich alle Zeit der Welt nehmen für den Prozess.
Habe gerade ganz aktuell ein Beispiel in der Fotografie. Bei normalen Tageslichtverhältnissen und kleiner Blendenzahl braucht man zum Belichten vielleicht eine 1/500 sec. Nun habe ich gerade Aufnahmen gemacht mit einem Graufilter um Langzeitbelichtungen zu ermöglichen, da entstehen Belichtungszeiten von 2-3 min. Das ist relativ gesehen in der heutigen Fotografie eine kleine Ewigkeit. Es sind Bilder entstanden die nicht nur mit Licht sondern auch mit Zeit gemalt sind. Bewegungen verwischen und zerfließen zu einer weichen Struktur.

gruß fluuu




Parthum Tom - 18.09.2008 um 11:47 Uhr

Servus Fluu !

Finde ebenfalls das künstlerische Arbeit dem allgemeinen Tempo entgegenwirken sollte.

Beispiel : Kunstunterricht in den Schulen.
Die Schüler und Lehrer bekommen immer weniger Zeit zur Verfügung gestellt
und so ist kein vernünftiges Arbeiten mehr möglich. ( von den finanzellen Mitteln mal abgesehen.)
Dabei wir der Kunstunterricht gern als Ausgleich zum anderen Schulbetrieb gesehen,
aber natürlich ist er mehr als das.
Vielleicht ändert sich ja was, wenn die Ganztagsschulen kommen.
Das wäre die Möglichkeit für den Kunstunterricht.

Zu Deiner interessanten aktuellen Arbeitsweise hab ich, folgenden Gedanken.
Langzeitbelichtungen sind eine wunderbares Beispiel, weil die Aufnahmen entstehen
über einen längeren Zeitraum ( auch bei Zeitraffer ), die Ergebnisse suggerieren jedoch
Geschwindigkeit und Bewegung.
Die Arbeitsweise und das Ergebnis verhalten sich hierbei also total Gegensetzlich.

Gruß Tom




Fluuu - 03.10.2008 um 15:22 Uhr

Hallo Parthum Tom,

über die Verhältnisse in den Schulen weiß ich wenig, kenne zwar einige Lehrer habe aber keine schulpflichtigen Kinder mehr. Grundsätzlich vermute ich, lässt sich die Bedeutung der Kunst sowieso nie erschöpfend in der Schule vermitteln, egal wie viel Zeit zur Verfügung steht. Das Interesse an künstlerischen Dingen bei Kindern hängt ausschließlich von der Veranlagung und dem Vorleben der Eltern ab. Ein Begreifen, dass diese schwere Auseinandersetzung gut sein könnte, kann man nicht von ihnen verlangen.
Künstlerische Arbeit ist auch Spiel, jedoch nur wenig.

Meine Ergebnisse bei Langzeitbelichtung zeigen Bewegung auf aber keine Geschwindigkeit, das ist eher bei Bewegungsunschärfe der Fall. Fließendes Wasser mit Langzeitbelichtung aufgenommen lässt das Wasser als weiße zähe Masse und ein bisschen wie Nebel Erscheinen.
Es geht mir bei Tempo der Zeit nicht um ein bewegungsloses Verharren, die Entwicklung schreitet weiter voran und das ist Bewegung aber auch mal hin oder her, von mir aus auch mal zurück und natürlich nach vorn, alles ist Bewegung. Nur ganz schnell nach vorne Preschen ohne nach links oder rechts zu Schauen halte ich für schade, man verpasst so viel.
Gehe gern in die Vergangenheit zurück und beschäftige mich mit alten Kameras und deren Aufnahmetechnik.

gruß fluuu




mirkStar - 18.10.2008 um 17:25 Uhr

meine Definition von Zeit ist Bewegung von "Masse im Raum".Bewegung von Atomen,Molekülen,von Menschen...
in der Natur exestiert keine perfekte Harmonie,kein perfektes Gleichgewicht,alles ist in ständiger Bewegung und Interaktion miteinander, Harmonie heisst Stillstand...
...und dieser Stillstand entsteht bei einer Fotografie,bei einem Gemälde...folglich ist auch die Harmonie entstanden...




mezzo4te - 19.10.2008 um 01:30 Uhr

Deine Logik ist ziemlich diffus. Wie leitest du deine Behauptung her, dass Harmonie gleichbedeutend mit Stillstand ist? Schon die von dir unterstellte Ausschließlichkeit von Bewegung und Gleichgewicht ist mehr als fragwürdig. Auch in oder gerade durch die Bewegung kann Gleichgewicht hergestellt werden. Es ist einfach eine Frage des Beobachtungszeitraums: Was in einer Augenblicksbetrachtung vollkommen aus dem Gleichgewicht zu sein scheint, kann gerade im Zeitverlauf zur Einhaltung des langfristigen Gleichgewichts dienen.
Und weiterhin frage ich mich, wo du in deiner Ausführung den Stillstand hernimmst. Den gibt es nach deiner Definition wie auch meiner Meinung nach doch gar nicht. Denn Atome und Moleküle werden aller Wahrscheinlichkeit nach niemals aufhören, sich zu bewegen. Noch fragwürdiger ist aber, diesen Stillstand (im Sinne deiner Definition von Bewegung) in Gemälden und Fotografien zu sehen.
Vollkommen durcheinander geraten dir die Dimensionen aber, wenn du dich in die Schlussfolgerung versteigst, dass Stillstand = Harmonie, Fotos und Gemälde = Stillstand, ergo Fotos und Gemälde = Harmonie sind.




mirkStar - 19.10.2008 um 19:27 Uhr

hmm....
nehmen wir mal als Beispiel das chemische Gleichgewicht...es wird nicht bei 50% zu 50% liegen...vielleicht bei 49,9% zu 50,1% ...allerdings sind die Moleküle immer daran "interressiert" das Gleichgewicht zu erreichen...
aber es soll einen Zeitpunkt gegeben haben,wo Protonen und Neutronen im Verhältniss von 50 zu 50 exestiert haben "könnten",das soll wohl ca. vor 6 Milliarden Jahren gewesen sein...kurz vor dem Urknall...die perfekte Harmonie...keine Zeit und kein Raum...absoluter Stillstand ...pures Licht...
und dann wurde diese Harmonie zerstört und und alles gerieht in Bewegung,Kaos,bis heute....
Fotos und Gemälde halten einen Zeitpunkt,einen Gedanken oder eine Emotion fest,die Zeit kommt zum Stillstand....so diffus klingt das für mich nicht,Mister Mezzo4te




maler-hans - 19.10.2008 um 23:33 Uhr

Da lese ich ja merkwürdige Verknüpfungen, milrkStar!

Seit wann ist Harmonie gleichbedeutend mit absoluter Gleichverteilung?
Harmonie ist nicht Gleich- sondern Zusammenklang, wie die Musik ohrenfällig lehrt (Polyphonie, nicht Monotonie).

Der Goldene Schnitt als Ideal harmonischer Linien- und Flächenaufteilung ist ganz sicher nicht fiftiy-fiftiy!

Also nix mit Stillstand gleich Harmonie oder umgekehrt, da bist Du ziemlich schief gewickelt. Auch wenn Dein Urknallbild in sich stimmt, nach heutigen Modellen der Weltentstehung, so hat es überhaupt nichts mit Harmonie zu tun.

Übrigens ist absolute Gleichverteilung von Allem mit dem Nichts gleichzusetzen – und Harmonie braucht mindesten zwei voneinander getrennt Einheiten. Was sollte sonst womit harmonieren?

Vielleicht solltest Du Dir den Begriff "Harmonie" nochmal neu erarbeiten …




mezzo4te - 19.10.2008 um 23:37 Uhr

Diese Nachricht wurde von mezzo4te um 23:41:19 am 19.10.2008 editiert

Bis zu der tausendstel Sekunde gerade vor dem Urknall kann ich dir noch gut folgen, mirkStar. Aber was dieser Augenblicksmoment mit einem Gemälde oder einer Fotografie gemeinsam haben soll, erschließt sich mir tatsächlich nicht...

Ups - gerade sehe ich, dass Maler-Hans mir schon zuvor gekommen ist (hatte eine Pause in meiner Schreiberei eingelegt) - ich schließe mich seinen Ausführungen voll an.




mirkStar - 20.10.2008 um 10:29 Uhr

Diese Nachricht wurde von mirkStar um 10:43:07 am 20.10.2008 editiert



die definition von begriffen ist wohl mehr eine philosofische Frage...sicherlich kann man sich darüber streiten...aber wer hier schief gewickelt ist oder diffuse ansichten hat,diese beurteilung liegt nicht in meinem entscheidungsbereich,in eurem vielleicht?
...fifty/fifty war nur ein beispiel...ich meinte das gleichgewicht innerhalb eines geschlossenen systems....(vorraussetzung für gleichgewicht sind 2 oder mehr parameter="polyphonie"
...bis jetzt konnte mir niemand definieren,was musik ist,und was sie zu etwas schönem macht...aber den goldenen schnitt mit dem verhältniss 1:1,6.....
kann man dafür wohl kaum als grundlage einer expertise nehmen
obwohl ich den goldenen schnitt für sehr schön halte und auch harmonisch...es zieht sich durch die gesamte natur der dinge und ist somit etwas gleichbleibendes,sich nicht veränderndes,stillstehendes...ohne kaos....=harmonie
...ausserdem,alles mit dem nichts gleichzusetzen?das nichts als nihil privativum...ist eine filosofische betrachtungsweise...sicherlich können wir uns darüber streiten,aber das entgültig zu beurteilen liegt nicht in meinem entscheidungsbereich,in eurem vielleicht?
...oh nein,ich habe mich wiederholt...zufall?

Zitat:"Die Weissheit setzt der Erkenntniss Grenzen"

kurz vor dem Urknall:Zeit und Raum auf einem Fleck,sich nicht verändernd....dass nenne ich ein "Bild"




maler-hans - 20.10.2008 um 23:13 Uhr

Die Definition von Begriffen ist zuerst eine sprachliche Frage, sonst gäbe es noch mehr Missverständnisse als ohnehin schon.
Und wenn wir´s schon von Entscheidungsbereichen haben: die ersten ... eigenwilligen Behauptungen (!) kamen nicht von mezzo4te und nicht von mir, wenn ich recht nachlese.
Es geht übrigens auch überhaupt nicht um Entscheidungen, sondern um Verständigung, und die ist eine sprachliche Frage – falls ich mich da nicht wiederhole …




mirkStar - 21.10.2008 um 00:45 Uhr

....hey maler hans
es sollte sich niemand rechtfertigen müssen,ich wollte nur meinen standpunt(eigenwillige behauptung) darlegen.jeder mensch hat eine andere weltanschauung,und besonders bei der begrifflichkeit,der natur der dinge,"scheiden sich die geister".
mich erfreut allerdings die rege anteilnahme zur bewältigung des themas,obwohl wir langsam vom hauptthema abschweifen....
...noch mehr hätte es mich erfreut,wenn du mir deine sichtweise verdeutlicht und dadurch vielleicht etwas näher gebracht hättest....
durch die dialektik können neue horizonte eröffnet werden,für jeden von uns!

definition von begriffen:-Beispiel:-Gott
-für manche menschen vater von jesus christus
-für andere menschen alla
-für noch andere ein hirngespinnst
-für meine freundin bin das !ich!
-für wenige sogar franz beckenbauer oder elvis
-manche beten auch eine kloschüssel an und nennen sie gott

wie sollen wir da auf einen nenner kommen?
also ich bin für den 3. und 4. erklärungsversuch

3.




maler-hans - 22.10.2008 um 22:48 Uhr

Natürlich gibt es für niemanden Grund, sich zu rechtfertigen und natürlich lassen sich Begriffe definieren. Austausch aber wird schlicht unmöglich, wenn einer oder alle sich von ein paar grundlegenden Definitionen verabschiedet – eine gemeinsame Begriffsbasis ist einfach unabdingbar.
Aber zum Thema: Jedes Werk steht in seiner Zeit – mal mehr an der Vergangenheit klebend, mal dieser Zeit voraus, aber nie unbeeinflusst von ihr. Und ähnlich ist es mit dem Betrachter des Bildes, der es nun wieder aus seiner Zeit sieht und interpretiert.
Gewissermaßen verwandelt sich also ein Werk hinsichtlich dessen, was es bewirkt oder auslöst – obwohl es sich selbst gleich bleibt. Mit Begriffen ist das übrigens teilweise recht ähnlich.




ann - 03.12.2008 um 16:33 Uhr

Zeit?
hey das ist cool. von der frage bis hin zur (vor) letzten antwort.

aber mal zur ersten frage von Parthum Tom!

du hast recht tom, es ist schwierig in der heutigen zeit zu entscheiden, welche idee man nun umsetzen soll und welche man bleiben lässt.
aber ich denke nicht das man dem faktor zeit soviel macht geben sollte. man sollte sich ihm nicht unterwerfen.

das mit den ideen umsetzen ist so eine sache. also ich möchte schon, wenn ich mal auf dem sterbebett enden sollte , nach hinten sehen und nicht das gefühl dabei bekommen, etwas nicht getan zu haben, weil ich dachte ich hätte keine zeit dafür.

wenn wir mal alle anderen zeitraubenden faktoren ausschließen, denen wir uns immer wieder anschließen, sei es fernsehen oder sowas, dann hätten wir ja mehr zeit des kreativen schaffens zur verfügung.

tom ich denke es ist keine verschwendete zeit, wenn du alle deine gedanken zu papier oder sonst wohin bringst. ob es unfertig ist, sei mal nebensache.
davinci hat auch nicht alle seine werke fertig gestellt, aber es waren seine werke. weißt du was ich meine. das war er, man hat es sehen können.

ich würde erst mal jeden gedanken und jede idee zu papier bringen und ob man ins detail geht, kann man ja dann immernoch überlegen.
im prinzip ist das leben doch viel zu kurz um zu überlegen, einfach machen was deine gefühl dir sagt und damit liegt man gold richtig.

gruß ann




mirkStar - 05.12.2008 um 20:21 Uhr

Zitat Parthum Tom:
"So wäge ich im Vorfeld bereits ab, ob es überhaupt lohnt
( lohnt, im Sinne von Erfüllt, technisch vorranbringt usw..) eine Idee umzusetzen..."
---diese problematik ist mir sehr gut bekannt,um ein grösseres werk zu erschaffen,muss man schon mehr zeit in anspruch nehmen als bei einer bleistiftkritzelei(besonders bei öl-farben muss man zeit für´s trocknen übrighaben)...und somit stelle ich mir oft die frage,welches motiv sich überhaupt lohnt,gemalt zu werden.um so mehr ideen ich habe ,um so schwieriger wird auch die auswahl der selbigen.und ein kleiner teil in meinen kopf befasst sich noch mit fragen wie:wird jemand das bild kaufen?habe ich morgen eine bessere idee oder will ich eine andere stimmung oder sogar eine andere botschaft übermitteln?
...ich habe noch nie in meinem leben länger als drei wochen an einem bild gemalt,wenn ein bild nicht nach ein paar tagen fertig ist,schmeisse ich es weg oder übermale es...und diese tatsache schränkt mich ein,in technischer hinsicht.die qualität eines rembrandts benötigt viel zeit,monate oder sogar jahre...bloss welches motiv lohnt sich,daran soviel zeit zu "verschwenden"?




Parthum Tom - 09.12.2008 um 01:03 Uhr

Hallo Ann !

Na wenn das alles so einfach währe, das mit den zeitraubenden Faktoren.
Eine Flimmerkiste gibt es schon länger nicht mehr bei mir.
( habe auch viel mehr Zeit dadurch )
Das größte und zeitraubenste Faktum ist und bleibt das eintreiben des Lebensunterhalt´s.
Klar gibt es Zeiten, wo man total vertieft in die Arbeit sogar vergisst zu essen.
Auf die dauer jedoch nicht zu empfehlen.
Das Anführen alter Großmeister ( DAVINCI ) ist zwar beliebt, allerdings haben wir es da
immer mit den absoluten Ausnahmeerscheinungen zu tun.
Kann man selten/garnicht vergleichen.

Seltsamer Weise höre ich den folgenden Satz von Dir in letzter Zeit immer häufiger :

" Nicht überlegen, einfach Machen ! "

Ich kann mich mit diesem Motto, leider überhaupt nicht anfreunden.
Ist nur so dahingesagt dieser Satz, aber die Bedeutung ist überall spürbar.
Die Frage dazu von mir lautet :

" Wo kommen wir den da hin, wenn jeder nurnoch macht&tut
und garnicht mehr überlegt was er da macht&tut ? "

Hab Deine Botschaft zwischen den Zeilen schon mitbekommen.
Die da in meinen Augen lautet. " Stillstand ist schlecht ! "
Ist ja auch gut gemeint, doch da brennt mir die nächste Frage auf den Tasten.

" Was ist an Stillstand, wenn es in überhaupt giebt, denn so schlecht ? "

Sollten wir alle nicht den Stillstand anstreben, nur um zu sehen, ob wir damit
nicht glücklicher währen.
Vielleicht ist das Streben nach Stillstand, genauso unendlich wie das Streben nach Erfolg ?

Hallo mirkStar !

Ich lege öfters mal ein halbfertiges Werk zur Seite und male erst wieder weiter,
wenn die für mich richtigen Stimmung zu diesem Gemälde vorherrscht.
Hab damit schon ab und an ein Jahr oder mehrere überbrückt.
Um sich auf eine Idee einzulassen, bedarf es bei mir immer einen längeren Prozess.
Meist läuft dieser darauf hinaus, das ich die Idee ( das Bild vor dem geistigen Auge )
loswerden möchte um wieder frei zu werden.

Meine Denke ist, das es sich schon lohnt für ein Werk wie z.B. " Das Floß der Medusa "
von Thèodore Gèricault, einige Zeit aufzubringen.

Grüße Euch




ann - 10.12.2008 um 12:22 Uhr

hallo tom,

" Wo kommen wir den da hin, wenn jeder nurnoch macht&tut und garnicht mehr überlegt was er da macht&tut ? "
> nun ja, dazu muß ich sagen..hm tja was...
ähm ich wills ma so ausdrücken. wenn es um die frage geht, wann ich nicht überlege und einfach mache, dann immer nur wenn ich kreativ bin oder keine andere wahl habe. weißt du es ist nicht so einfach. früher habe ich immer diesen satz gehört "überleg was du machst!" daraufhin habe ich überlegt und im nachhinein muß ich feststellen, dass das gar nicht gut war. denn gerade wenn ich überlege bevor ich was mache, kommen mir diese furchtbaren gedanken wie "oh gott das schaffst du nie, das ist viel zu hart zu viel zu groß. ich nehme vielleicht doch was leichteres!" das ist letztendlich das was bei einer überlegung rauskommt. oder ich renne zu jemanden den ich kenne und versuche mir bei der person rat zu holen, allerdings kann der mir nicht helfen sondern verunsichert meine überlegungen noch mehr.

verstehst du was ich meine. das ist fast die gleiche frage, wie die ob ich meine bilder beurteilen lassen soll. klar ist es schön sich mal einen rat zu holen oder zu überlegen, aber es bringt uns persönlich nicht weiter. das ist zeitraubend und für unsere psyche sehr aufwendig.
wenn ich damals überlegt hätte, und das habe ich glaub mir, ob ich neben meinem studium (vollzeit ca 16 h am tag) noch die kraft habe zu arbeiten, um geld für das studium und mein kind aufzubringen (war allein!), wäre ich verarmt. ich habe mir gesagt augen zu und durch (ich weiß wie das mit dem essen und arbeiten ist echt nicht schön). letztendlich habe ich zwei jobs gehabt, versucht mein kind zu versorgen und das studium irgendwie geschafft, frag mich bloß nicht wie. aber es ging. wenn ich jetzt drüber nachdenke ...oh man...da wird mir echt schlecht.

also ist es schon so das wir manchmal weniger überlegen sollten. wenn das alle so machen würden ? um gottes willen! machen se aber nich und werden se auch niemals. von daher sei uns den kreativen überlassen und dabei was geniales zu schaffen.

" Was ist an Stillstand, wenn es in überhaupt giebt, denn so schlecht ? "
> dazu sag ich nur, wenn ein baum anfängt still zu stehen, fängt er im gleichen moment an zu sterben. wenn wir still stehen, dann gibt es nichts mehr für das es sich lohnt etwas zu tun, denn solange wie es etwas für uns zu machen gibt, werden wir niemals still stehen.

ich glaube jeder strebt nach erfolg um damit, sofern er es erreicht (ist ja für jeden was anderes) zur ruhe und dem inneren frieden zu gelangen.
bis ihm langweilig wird, dann macht er weiter

gruß




Parthum Tom - 13.12.2008 um 01:54 Uhr

Hab den Text ( nix überlegen, machen ) nur ab und an in/bei/oder wärend der Arbeit gehört.
Zum beispiel an der Tanke Regale auffüllen, oder beim Autos am Fließband bauen.
Also Arbeiten dei " eifach nur gemacht werden sollen ".
Und das sagt mir, das die ausführenden Organe halt eben nur ausführt.

" Warum braucht ein Mensch mit zwei gesunden Armen,
einen motorisierten Laubbläser mit 8 Kg !"

Mich stört halt nur das alles so Blind läuft, und die Antwort auf die Frage warum mache ich das immer darauf hinausläuft, weil es getan werden muß oder weil ich geld benötige.
Dabei wird immer mehr Zeit aufgewendet, um Freizeit zu bekommen.
Und wenn alle in die Donau springen, sind wir in einer ( eigendlich nur propagierten ) Wirtschaftskrise, und jeder fragt sich wer ist eigendlich als erstes Gesprungen.
Nur den Verantwortlichen gibt es nicht mehr, der ist Ausgestorben.

Zu inneren Frieden und Ruhe gelangt man in solch einer Umgebung doch nur, wenn man
in der Kiste liegt. Vielleicht ist der Mensch ( oder das System in dem er sich organisiert )
halt nicht dafür geschaffen, für innere Ruhe und Frieden.

Ich gebe zu bedenken das ich natürlich öfters mal nur Vermutungen in den Raum stelle.
Doch ab und an darf man auch zweimal überlegen auf was Seine eigenen Erfahrungen
und Gedanken eigenlich beruhen.
Die gesamte Wissenschaft geruht auf Vermutungen, oder !? Schmunzel !

Griazi und adjö erstmal !




ann - 16.12.2008 um 11:30 Uhr

genau



Fluuu - 16.12.2008 um 22:49 Uhr

Hallo,
es sind viele Fragen die da auftauchen unter dem Threadtitel "Das Werk und die Zeit !" Man kann sie auch alle stellen aber man darf nicht von anderen befriedigende Antworten erwarten. Diese vielen Fragen lassen sich nur durch Arbeit, Forschung und eigene Erfahrung beantworten. Dazu muss man Fehler machen um aus ihnen zu Lernen und nicht die Fehler Denken. Das Tun, das Verhalten ist als erwachsener Mensch und erst Recht als Künstler, der entscheidende Lebensinhalt. Das Denken geht dem natürlich voraus aber das verändert nichts ohne dem Tun.
So könnte man ewig Labern ohne den geringsten praktischen Aspekt. Der Künstler arbeitet praktisch indem er das lebt was er denkt und nicht nur grübelt.

gruß fluuu




Parthum Tom - 19.12.2008 um 00:32 Uhr

Hallo Fluu


" Tu nicht so erwachsen !"

Erfahrungen sind in uns Selbst. Sind uns immer Eigen !
Wir können nur versuchen sie zu teilen !

Warum müssen Antworten befriedigend sein !
Man reflektiert sich halt, wenn Du das als Gelaber abtust,
dann solltest Du Dich fragen,... warum Du diese Antwort schreibst.

Du hast recht so könnten wir ewig weiter "Labern", das werden wir auch tun.
Labern und schreiben kann man nämlich auch "tun".
Für mich hat das Wort und vor allem das Geschriebene, sehr wohl einen Aspekt
und zwar offftt auch einen praktischen Aspekt.

Unter anderem glaube ich auch, das man Fehler garnicht Denken kann.
Sonst wären es ja keine, sondern Absicht.
Oder liege ich da falsch, kläre mich auf.Wie soll das gehen.
Vielleicht verstehe ich es morgen? Oder sagen wir hinterher !?

Erfahrungen bitte austauschen. Gruß !




Parthum Tom - 21.01.2009 um 19:11 Uhr

Ich empfehle zum Thema vollgende Sendung !

Hoffe der Link funktioniert richtig.

http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2387424,sched uleId=2374090.html

Die Sendung sollte sieben Tage verfügbar sein,
ist ein Test meinerseits.

Gruß




Rudi - 23.01.2009 um 15:57 Uhr

es ist eine tatsache das der künstler das leben sollte was er denkt
"der künstler ist ein mensch der sich dem umstand des menschen nicht er währen will ihn gerade Mannigfaltigkeit sucht" ,wenn ich nur tue was ich denke ist es nicht möglich aus der manigfalltigkeit meiner art eine gültige forschung zu betreiben
es würde heissen das im effekt nur ich dabei herauskomme oder casper hauser
pablo picasso schrieb in wut auf ein bllatt papier
"was,glauben sie denn,ist ein künstler?ein schwachsinniger,der nur augen hat, wenn er maler ist, nur ohren,wenn er musiker ist,gar nur lyra für alle lagen des herzens, wenn er dichter ist, oder gar nur muskeln,wenn er boxer ist?ganz im gegenteil !
er ist gleichzeitig ein politisches wesen,das ständig im bewusstsein der zerstörerischen,brennenden oder beglückenden weltereignisse lebt und sich ganz und gar nach ihrem bilde formt. wie könnte man kein interesse an den anderen menschen nehmen und sich in elfenbeinerner gleichgültigkeit von einem leben absondern,das einem so überreich entgegengebracht wird ? nein, die malerei ist nicht erfunden, um wohnungen auszuschmücken! sie ist eine waffe zum angriff und zur verteidigung gegen den feind."
flint schier schrieb:"niemand kann ernsthaft glauben,es liessen sich gründe angeben,einem plastkbecher anliegen von der art zuzuschreiben, die kenner und kunstliebhaber des 18.jahrhunderts der malerei zu schrieben."
daniel burenapier mit senkrechten, jewils 8,7cm breiten streifen, abwechselnd weiss und farbig, auf innen-und aussenflächen aufgebracht(aufgeklebt):auf wände, zäune,fenster usw.,stoff,leinwand,träger mit senkrechten,jewiels 8,7cm breiten streifen,abwechselnd weiss und farbig,von denen die beiden äusseren mit matt-weisser farbe bedeckt sind.
ich halte fest,dass dies meine arbeit seit vier jahren ist,ohne entwicklung und ausnahmslos.so sah die vergangenheit aus,was nicht heisst,dass es noch zehn oder fünfzehn jahre genau so weitergehen soll,noch,dass es sich morgen ändert."




Rudi - 23.01.2009 um 18:17 Uhr

wir gehen ein neues zeitalter,und dieses zeitalter in der kunst heisst rückschritt.
niemand interssiert sich wirklich für ein werk,dass nicht der bourgeoisie zugewandt ist. und diese lässt eben nicht zu, an die karre zu pissen,was ja werteausgleich bedeuten würde,wenn auch nur intellektinformativ
ich meine das die künstlerische auseinandersetzung ihren höhepunkt im 20.jahrhundert erreicht hat,jetzt nichts mehr zu erwarten ist als effekte also einer illusion nachgeeifert, irgendwie die zeit totzuschlagen.
für den menschen ist das eine grosse sache,nie zuvor in der geschichte der menschheit konnte sich der mensch mit seinen fähigkeiten als mensch abgehoben und losgelösst ,in der westlichen welt erfinden.also bedarf es einer gewissen sätigung
ja eine ganze schar,eine masse macht sich auf den weg,nach einem werk,unvorstellbar,(sichtbar hier bei xarto.,) doch nur möglich weil wir der bourgeoisie zuspielen und die letzten krümmel picken wollen vom schon längst aufgegessenen kuchen. im westen nichts neues,der mensch ist satt, die kunst ist tot,last uns die zimmerwände streichen.
oder aber der mensch versteht sich als kunstwerk,was heissen würde jeder mensch ist ein kunstwerk und das würde achtung und verständnis dem gegenüber, als selbstzweck bedeuten also nicht werk sondern nächstenliebe ,doch da sind wir weit entfernt und ich sehe in naher zukunft da auch kein rankommen,weil wir ja ein werk sein wollen,in unserem individualkrieg.ich denke der künstler hat genau dort seine grössten schwierigkeiten und nicht nur die sekretärin,der verkäufer oder irgend ein anderes arbeitendes wesen
der künstler ist abhängig von der bourgeoisie,eine sekretärin hat garnicht die zeit und lust sich mit der kunst auseinanderzusetzen egal welcher richtung,ihr reicht das bild von ihrem kind aus dem kindergarten, verständlich,bei der angst den arbeitsplatz zu verlieren würde ich keine subversiven gedanken zu lassen die mich vieleicht geistig befreien würden mich aber hungers sterben lassen wenn ich von meinem geist gebrauch mache
das kapital bestimmt die richtung,das werk die befreiung des menschen,geistige und kulturelle vielfalt irrelevant die vorreiter des 20. jahrhunderts tod,oder schweigen was sollen die auch sagen und wenn hört sie eben nur eine gewisse schicht
die bourgeoisie,die bezahlen ja auch dafür




Parthum Tom - 24.01.2009 um 19:03 Uhr

Ich stimme Dir zu, das der allgemeine Austausch von nöten ist, um nicht immer
nur auf Basis seiner eigenen Erfahrungen zu urteilen.( ...sich ein Bild zu machen... )


Das Kapital besimmt doch nur unsere Richtung, wenn wir es zulassen.

Warum wehrt sich die "Wirtschaft" ( Konzerne, usw...), egal ob staatlich oder privat,
so wehement gegen eine " finazielle Grundsicherung " ?
Weil dann wahrscheinlich die Menschen ihre Energie hauptsächlich, auf die in ihrem
Verstand beruhende Vernunft ausrichten würden.
Sie währen zumerstenmal frei von existenziellen Fragen und dadurch unanfälliger
gegen aufgezwungene Systeme.
Das wiederum hätte zur Folge, das die uns vorgemachten pseudo Bedürfnisse
hinterfragt und für unhaltbar erachtet werden können.
Und so die Hirnwäsche, der wir ständig unterzogen werden auffliegen könnte.
Sprich; eine vielzahl der angebotenen Produkte und Waren als völlig nichtig
erachtet werden und somit nichtmehr zu verkaufen währen.( im optimal Fall )

Gruß erstmal !




Rudi - 28.01.2009 um 00:55 Uhr

einen schönen guten morgen
das kapital bestimmt uns immer, wenn wir versuchen von unserer arbeit zu leben,
und leben müssen wir, also werden wir zwangsläufig das zu markte tragen was wir an humankapital anbieten können
mal besser und mal schlechter werden wir bezahlt dafür,manchmal garnicht
wo ist hier das werk und die zeit
für mich ist es eine erungenschaft gewesen in der kunst, den menschen als persönlichkeit zu erleben und nicht die persönlichkeit unter den menschen
auch wenn es eine gaukelkiste war,sie ist im menschen manifestiert und schreit nach neuem
heute habe ich mal wieder den kleinen muck(defa) gesehen,da reisst ein diener einfach so eine kriegserklärung weil er sie mal eben in die hände bekommt durch,das volk jubelt und alles wird gut,habe ich so in keinem filmherstellungsbetrieb gesehen,in den heutigen filmen kommt eine fee mit einem glitzerstab und macht
alles
in diesem augenblick war das ein richtiger kerl für mich,natürlich ist es propaganda,wofür , er hat im film das arme arabische volk vor einem krieg bewahrt,ein echter held am rande
diese helden und nicht nur aus dem fernsehen,haben es ermöglicht das wir menschen uns erleben können und weiter denken können als bis zum nächsten teller brotsuppe,wer sich nicht angesprochen fühlt hat einen langen stammbaum was die altforderen als wek hinterlassen haben
mir geht es gut,ich kann meinen hirnaphorismen folgen,das ist mein werk aber gibt es einen grund dieses wichtige thema als laberei abzutun?
sind diese themen werk und zeit nicht so elementar das es für jeden von nutzen ist sich auszutauschen?
parthum tom schreibt das ware nicht mehr zu verkaufen wäre,ist doch schon der fall,in massen wird wird produziert um in massen zu vernichten und nicht nur papier oder leinwand,.
wenn die frage nach dem wirken in der zeit keinen nutzen hat hat die tätigkeit keinen nutzen,sie ist hirnaphorismus im raum ,in der zelle oder einfach nur hirnaphrodisiakum
jeder sollte sich seiner geschichtlichen verantwortung bewusst sein und und gerade menschen mit künstlerischen ambitionen sollten sich fragen was kann ich geben,denn nicht nur sie stützen die gesellschaft in der sie leben,ohne sie wären sie nicht




JesS - 30.01.2009 um 17:14 Uhr

Hallochen,

ich bin neu hier, doch finde deine Frage sehr interessant.

Ich male noch nicht sehr lange, doch ich habe dazu auch einiges verspürt.

Zeit und Kunst - mein persönlich hartnäckigster Widerspruch.

Wenn mir die Zeit im Nacken sitzt, werden es nie die Bilder, die es ohne die Zeit werden würden.
Die Ruhe des Unterbewusstseins, die mich feiner malen lässt? Ich habe keine Ahnung ....

Doch ich weiß, dass egal was die Zeit bringt - ich werde nach dem Herzen malen - meinem Gefühl.

Die "Zeit" vergeht immer im gleichen Takt,
"Gefühle" besitzen jedoch keinen Takt.

Liebe Grüße an ALLE und weiterhin
FROHES KREATIVES SCHAFFEN

LG Jess




Fluuu - 31.01.2009 um 13:07 Uhr

Hallo Rudi,

habe eins Deiner Bild kommentiert weil mich die Schlichtheit beeindruckt, bin selbst ein extrovertierter Berliner mit innerem Feuer und Chaos und empfinde die Ruhe im Gegenüber als eine Wohltat.
Was Du hier schreibst ist inhaltlich völlig o.k. und kann ich nachvollziehen, gebe Dir Recht nur die Art wie Du mit Deinem Ausdruck predigst weiß ich aus eigener Erfahrung, bringt auf die Dauer nichts. Du ereiferst Dich, niemand hört Dir zu weil es zu verschroben ist und alles verpufft sinnlos.
Versuche mich selbst auf einen konkreten kurzen Aspekt zu konzentrieren im Virtuellen.
Die ausschweifenden Formulierungen finden in der Literatur statt.

gruß fluuu




Rudi - 03.02.2009 um 04:00 Uhr

Diese Nachricht wurde von Rudi um 04:14:39 am 03.02.2009 editiert

ich danke dir fluuu das du eines meiner bilder kommentiert hast
eine möglichkeit durch die schrift menschen auf meine arbeiten aufmerksam zu machen
weiterhin soll und so verstehe ich solch ein öffentliches netz menschen die möglichkeit gegeben werden sich auszutauschen
und wenn es menschen gibt die ausschweifend formulieren und du sie dann auch verstehst habe ich zumindest bei dir ein offenes auge gefunden
was ist eigentlich für dich virtuell?

werk und zeit... das thema

nach wie vor ein nicht enden wollendes thema,
um mich dem zu nähern muss ich zusammenhänge begreifen,also ein bewusstsein schaffen
,wissen niederschreiben ist eine form im werk
wobei die bibel hier bestimmt schwindelt "am anfang stand das wort",ich denke auch es war ein bild,ein bild von einem tier oder einem baum oder einem menschen ,irgend etwas ganz realen greifbaren,vieleicht sogar eine nicht verarbeitete liebesszene
auf jeden fall nicht eines von meinen bildern die sehen eher aus wie der malgrund jener altzeitlichen technik
um zu begreifen was ich da heute mache musste ich lesen
nicht nur das wort,auch bildsprache musste ich lesen lernen so kann ich immer besser verstehen und mich verständigen,so ist für mich die sprache wichtig,um eben nicht als einzeller in flüssigkeit oder als embryone im dunkeln zu sitzen
was ist ein konkreter kurzer aspekt?
schreib doch mal,ich lese es ganz bestimmt und wenn mir keine antworten einfallen fragen habe ich immer




Parthum Tom - 25.08.2010 um 23:51 Uhr

Hab da noch was zum Thema gefunden !

Das erstaunlichste an modernen Kunstwerken ist, dass die Kuenstler wissen, wann sie fertig sind. (Fernandel)

Gruß!




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