- xarto.com
-- Plauderecke
--- Kunst als WARE
Arne - 14.06.2003 um 22:41 Uhr
Diese Nachricht wurde von Arne um 01:27:56 am 19.07.2003
editiert
In unserer aktuellen Kolumne hat x seine jüngsten
Erfahrungen mit dem Kunstgewerbe geschildert.
Wie ist Ihre Meinung:
Darf Kunst WARE sein?
RobinKlein - 15.06.2003 um 15:55 Uhr
Die Kolumne ist sehr interessant. Darf Kunst eine Ware sein?
Eine Frage vorab: Wenn jemand seine Werke einer Galerie oder
Agentur zur Ausstellung anbietet, dann tut er dies doch mit
der Beabsichtigung den Bekanntheitsgrad seiner Bilder und
seiner Person zu erhöhen und nicht zuletzt um seine Bilder
zu verkaufen. Oder liege ich da falsch??
Natürlich geht es hierbei mehr um die Art wie diese Leute
Künstler behandeln. Insofern stimme absolut mit Edgar
Meutzner überein.
Künstler und Ihre Kunst sind keine Vertreter die man nach
belieben herumschupsen darf. So viel ist klar. Die Intention
z.B. eines Künstlers ein blaues Bild Rotes Kreuz zu nennen
darf auch nicht kritisiert oder angezweifelt werden. Das ist
doch wohl klar. Titel von Bildern dürfen generell nicht
Ungerechtfertigteerweise in Frage gestellt werden. Denn in
den Kopf eines Menschen können wir noch nicht hereinschauen.
Wir sehen nur seine Bilder, die Interpretation ist Sache des
Betrachters, das Bild selber ist alleinige Sache des
Künstlers.
Um nicht monoton zu klingen möchte ich aber noch etwas zum
Unternehmen sagen. Das bedeutet nicht das ich in diesem Fall
auf deren Seite stehe. Ganz und gar nicht.
Wenn eine angestellte Person, ohne vorherige Absprache mit
Ihren Vorgesetzen einen Vertrag abschließt, ohne vorher die
Interessen der Firma abzuklären ist das alleine die Schuld
dieser Person. So hatte ich es auch in der Kolumne
verstanden. Die Bilder können noch so gut und genial sein!
Wenn das Unternehmen sich davon keinen wirtschaftlichen
Vorteil verspricht, weil es glaubt das diese Bilder bei
Ihrem Klientel nicht ankommen, wäre es unter
wirtschaftlichen Aspekten doch eher, sagen wir mal
„unklug“, diese Bilder anzubieten.
Darf Kunst eine Ware sein?
Meiner Meinung nach ist Kunst Beides. Kunst spiegelte von je
her die gesellschaftlichen Verhältnisse und unser
Kulturelles Leben wieder. Insofern hat Kunst an erster
Stelle einen Ideellen wert. Aber um das Abschließend noch
einmal klar zu sagen. Selbstverständlich ist Kunst auch eine
Ware!
Welcher Künstler will seine Bilder nicht auch verkaufen?
Wenn ich Bilder kreiere tue ich das nicht um Sie zu
verkaufen. Vielmehr aus Launen und Inspiration heraus oder
um mir wichtige Anliegen Multikultoral und vor allen Dingen
auch sprachenübergreifend anderen Menschen mitzuteilen.
Aber natürlich wäre es schön damit auch Geld zu verdienen!
Oder Architektur. Ich hoffe niemand der das hier ließt wird
behaupten das Architektur keine Kunst ist. Sie ist vielmehr
die Mutter aller Kunstarten. Die älteste und wichtigste
aller Ausdrucksformen!
Wem das einleuchtet wird erkennen das Kunst auch eine Ware
ist! Welcher Architekt, nehmen wir mal Ausnahmen wie
Hundertwasser heraus, entwirf den Konstruktionen nur um der
Welt etwas zu hinterlassen. Hier steht sogar der
wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund. Ich könnte darüber
noch sehr viel Philosophieren, weil ich mich mit dem Thema
Baukultur sehr sehr Intensiv beschäftigt habe. Das das
würde jetzt doch zu weit gehen.
Also ich hoffe diese Meinung war konstruktiv und regt an zum
weiter denken. Auf Feedback freue ich mich immer.
Abgesehen davon finde ich es toll das Edgar Meutzner diese
Erfahrung an uns alle weitergibt!
achim_merath - 21.06.2003 um 01:40 Uhr
Ich hoffe.. Architektur ... Sie ist vielmehr die Mutter
aller Kunstarten. :P Die älteste und wichtigste aller
Ausdrucksformen!
Nun zu den ältesten Arten der Kunst zählt die Architektur
garantiert nicht.
Höhlenmalereien, Knochenschnitzereien, Verziehrungen
einfacher Gebrauchsgegenstände...(siehe einschlägige
Literatur)
Allerdings geht es in dieser Diskussion ja eigentlich darum
ob Kunst eine Ware ist, und hier möchte ich RobinKlein
durchaus Recht geben. Die Art wie Leute Künstler behandeln
geht oft aus dem Nichtverstehen hervor. Und aus dem
grundprinzipiellen Verhaltensmuster von Verkäufern und
ähnlichen Berufsschichten. Man muss diesen Menschen mit
etwas Nachsicht Ihren Vorteil lassen. Sie von der
Erhöhung der eigenen Lebensqualität überzeugen.
Denn was wäre eine von jenen Menschen selbstgebastelte
Holzhütte ? Nun hier greift nur das miteinander .Leben und
Leben lassen ...
mfg
Achim der Merath
Marco - 21.06.2003 um 14:43 Uhr
Natürlich darf Kunst Ware sein! Keine Frage. Als Künstler
muß ich mir nur darüber im Klaren sein, wie ich damit
umgehe. Wenn ich ein Kunstwerk schaffe, tue ich es aus
meinem eigenen Bedürfnis heraus, wirkt die Kunst durch mich
hindurch, lasse ich mich von Ihr führen oder nicht. Ich
nehme keine Rücksicht darauf, was anders sagen, wie andere
es machen würden usw. Wenn mein Werk fertig ist und ich
meine Erfüllung darin finde, ich zufrieden bin, ist das Ziel
erreicht.
Wenn ich meine Kunst verkaufen will, löse ich mich zuerst
von meinem Werk. Das ist das Wichtigste.
Dann gehe ich den gängigen Verkaufstrategien nach und ordne
mich diesen wirtschaftlichen Gestzen unter. Logisch, daß ich
mich nicht verarschen lasse, aber im Verkauf gelten nun mal
andere Gesetze als bei der >Schaffung von Kunst.
Wenn es mir nicht gelingt, mein Produkt als Marktgegenstand
zu sehen, dann sollte ich die Finger vom Verkauf lassen.
tekkx - 24.06.2003 um 22:22 Uhr
Diese Nachricht wurde von tekkx um 22:23:59 am 24.06.2003
editiert
Als wirklich (!) freischaffender Künstler, ja.
Ansonsten: Ware gibt´s im Supermarkt,
Kunst nicht.
Lisa - 25.06.2003 um 11:28 Uhr
Diese Nachricht wurde von Lisa um 11:45:31 am 26.06.2003
editiert
Diese Nachricht wurde von Lisa um 11:30:29 am 25.06.2003
editiert
Ich kann Marco nur beipflichten denn wenn man malt --malt
man zuerst für sich und lässt sich nicht beeinflussen .Wenn
es aber dann dem Gegenüber so wie es geschaffen wurde
gefällt das ist natürlich Balsam und bestärkt einen .Dass
manche Kunst nicht allen gefällt ist doch gut so haben alle
die gleichen Bedingungen seine Werke zu präsentieren
Denn Kunst beseht immer in den Augen des jeweiligen
Betrachters und wie Tolerant er selbst ist .Ich mag auch
nicht alles aber es steht mir nicht zu über den Geschmack
des Künstlers zu Urteilen
sofern sie nicht mit Blut und anderen makaberen Dingen
projeziert wird das lehne ich ab wie bei
??-- mit seinen provokanten Spielen
Es Grüsst Lieselotte aus TIROL
Gast - 25.06.2003 um 19:10 Uhr
Manche Kunst hingegen wäre wohl besser im
Supermarkt aufgehoben.
Gast - 26.06.2003 um 11:55 Uhr
Dieses Mitglied wurde gesperrt
Medeiros - 03.07.2003 um 14:38 Uhr
Darf Kunst WARE sein?
NEIN!!! –Bitte nicht. Ansonst ist meine Seele auch ein Stück
WARE. Denn Kunst ist ein Stück meiner Seele.
Ana
de Medeiros
ulmenfee - 15.08.2003 um 02:49 Uhr
Kunst als Ware aus Ware?
Handel als Weg zum Tor der Welt - Ja, warum nicht ?
Leute tauschen Geld gegen ein Stück Lebensqualität, wollen
Einzigartigkeiten besitzen in einer Zeit des Konsumrausches
und der Fließbandware !
Ja Welt, gib Dein Geld, damit wir Künstler unser Werk in Dir
ausstellen können, unsere Emotionen in Deine Wohnzimmer
heimlich einbrechen lassen! Bis zu einer Zeit, in der wir
die Materie zur Schaffung von Kunst nicht mehr auf dem Weg
des Handels erhalten und auf dem selbigen wieder freigeben
müssen, um neues zu schaffen...
Auf das die Kunst Freiheit erlange und ihr Wert der
Seelentiefe entspreche!
Daniela Hufnagl - Berlin
Gast - 02.09.2003 um 17:59 Uhr
EIn Künstler muss für sich entscheiden, ob er eine Ware
produzieren möchte, die sich gut verkaufen lässt, oder ob er
das tut, was von seinem Herzen kommt und dabei muss es ihm
ganz gleich sein, wie das Publikum darüber denken könnte, so
lange es ihm nur selbst gefällt. Nur das ist Kunst.
Angelique - 02.09.2003 um 22:24 Uhr
Der organische Geldkreislauf
taugt nur fürs Museum . . .
Stachelige Berberitze im Labyrinth des Lebens ,
der Theaterplatz lässt grüßen !
und der Menge gefällt ,was auf dem Marktplatz taugt !
Heilig , lieber Hölderlin ,sind nicht einmal die Heiligen !
http:/www.reliwette.de

tekkx - 03.09.2003 um 00:47 Uhr
Diese Nachricht wurde von tekkx um 00:53:51 am 03.09.2003
editiert
Diese Nachricht wurde von tekkx um 00:52:06 am 03.09.2003
editiert
Ein Grossteil auf kunstgalerie.org
ist naiver kitschiger Ramsch ohne
markanten Unterton. Da wird auf
BK-Unterricht-Niveau herumgedümpelt,
wo anders ist man über den Expressionismus
nicht rausgekommen, verstörte Aktmalereien
schon x-mal gesehen, dort sollen Bilder
surreal sein, was sie aber nicht sind,
an einer anderen Stelle bekommt man
Augenkrebs vor lauter Durcheinander
ohne Sinn. Dann gibts unwitzige Comics
die von einer behüteten Gymniasatin stammen
könnten. Leute, ihr seid keine Künstler
sondern einfache Handwerks-Maler
die man mit Handtasche und Zigarette
bei der neuesten Volksbank-Ausstellung
antrifft. Keine Kunst ist, was ihr macht:
Zu diesen Leuten zählen:
Edeltraud Abrams (total öde, wie oft noch?)Angerer der
Ältere (so kitischig, dass es trieft)
Luis Athouguia (allzu unscheinbar, x-mal gesehen)
katja bach (ein paar Leute ablichten, na toll) Wilfried
Baganz (nett, aber ohne Anspruch)
Anette Blach (verspielt, öde, x-mal gesehen)
Irena Balandina (absolut konservativ, grausam)
Eva-Maria Becker (schrecklich, öde, s.o.)
ewald bils (Kitsch hoch 10, langweilig)
Siegfried Brzoska (aufhören zu malen, total naiv)
Edwin Behn (gut gezeichnete Anspruchslosigkeit)
Sanaz Badbanchi (naive Landschaften, x-mal gesehen)
Rainer Baier (Augenkrebsgefahr, Stil geklaut, wie viele)
silke buchner (langweiliger Ktisch, nichts Neues)
Diana Croci (Pseudo-intellektuell, x-mal gesehen)
Calla (langweilig, x-mal gesehen)
ANDREAS DUSCHBERG (zwei Wörter: mein Gott!)
Thierry Elsen (witzlos)
Norbert Felzl (mal wieder kitischig)
Heiko Frommhold (x-mal gesehen)
Conrad Finkelstein (rein gar nichts Besonderes)
Franz Graw (Das ist kein Surrealismus Herr Graw!)
Wiltrud Frauke Gehlen (öder, x-mal gesehener Ktisch)
Jeanette Geissler (Furchtbar, Kinderzeichnungen)
Marcus Goll (warum heute noch Expressionismus?)
Stella Eva Henrich (Grausam!)
Helmut Herzog (furchtbarer Krisch)
Lilli Hill (furchtbarer Ktisch hoch 2)
Monika Hartz (Wilkommen im BK-Unterricht)
Dorothee Holtz (einfallsloser Ktisch)
Hubert Heinrich (Öde und vor allem kein Surrealismus Herr
Heinrich)
daniela hufnagl (das lockt heute niemanden mehr)
frank hülsebeck (x-mal gesehen)
Angelique Hardin (akute Augenkrebsgefahr, so sieht man die
Welt nach einen Schlaganfall!)
Klaus Ikemann (Gute Fotos, belangloser Inhalt)
Jürgen Jacob (ist wohl noch im Werdegang zum Künstler)
Und jetzt habe ich keien Lust mehr, sondern tippe nur noch
die Namen: Rainer Kufferath, Stefanie Karg, Christian
Kumhofer, Robin Klein, Sabine Kühlman, Lieselotte
Kappelmüller (Grausam orthodox!), Julia Lutter (schrecklich,
BK-Unterricht), mARTina LEHNER, Horst Lünser, Doris Lenz,
Katya L, Karl-Heinz Maier, Ekaterina Moré (du lieber
Himmel!), Marco, Anke Meier, Ruth Mattersberger,
ich brech ab, ich habe keine Lust mehr, es ist schrecklich
was hier geschieht. Tut mir leid Arne, aber ich musste mich
mal auskotzen. Ich betitele mich auch nicht unbedingt als
Künstler, besitze aber wenigstens einen indivuellen Ansatz,
egal ob beim Zeichnen, fotografieren oder schreiben. Das was
hier abgeht ist aber teilweise üble Fließbandware die dem
Künstlerruf sogar schadet.
Beschwert euch nicht bei mir, ihr habt euer Zeug online
gestellt.
Arne - 03.09.2003 um 01:48 Uhr
Jan, dass Du hier Deine Meinung veröffentlichst, musst Dir
nicht leidtun und Du bist mir auch in keiner Form zu einer
Rücksichtnahme verpflichtet. Ich finde es sogar wichtig,
dass Du hier geradeaus bekanntgibst, was Du über die Seite
denkst und würde mich freuen, wenn sich auch andere
Mitglieder zu den angesprochenen Problemen äußern.
Ich selbst sage es mal am Beispiel der Bilder meines Vaters:
In denen liegt, da stimme ich Dir zu, wie Du es gesagt hast,
ganz sicher nicht viel Anspruch und sie bieten eben nicht
mehr, als dass sie einfach nur nett anzuschauen sind. Und so
wenig originell die Sachen auch sein mögen, so steckt doch
ein persönlicher Ausdruck dahinter und etwas wie
Selbstverwirklichung - ohne dass jetzt überhaupt irgendwie
werten zu wollen. Über seine eigenen Grenzen ist sich mein
Vater ganz sicher bewusst, aber sollte er deswegen das
aufgeben, was ihm Spaß macht?
Und genauso ist es auch mit meinen billigen
Digitalknipsereien. Schon rein technisch bekommt die jeder
mit nur ein wenig Fachwissen und einer vernünftigen
Ausstattung viel besser hin, aber so, wie sie nun mal sind,
sind es eben MEINE Fotografien. Was andere davon halten, ist
für mich sekundär, so lange sie mir selbst zu gefallen
wissen.
Es ist hier aber auch langsam ein Problem der Masse, dass
die sehenswerteren Sachen allmählich untergehen. Da wird es
dann wohl doch nicht ohne ein Bewertungssystem gehen,
welches die besseren Werke favorisiert zeigt und die
schlechteren wie die primitiven pornografischen Klopapierkritzeleien oder stinklangweiligen 0815-Grafitti etwas mehr versteckt. Als ein Mechanismus zur
Qualitätssicherung kann auch schon ein wenig die neu
eingeführte Favoritenliste dienen, aber dabei darf es nun,
dessen bin ich mir bewusst, nicht bleiben.
Angelique - 03.09.2003 um 01:59 Uhr
Ha,
wer könnte sich denn bei Dir beschweren?
Danken muß ich Dir tekkx !
DANKEN !!!
Wer hat mir hier schon
sonst so schnell eine neue Zielgruppe erklärt:
"Angelique Hardin ,so sieht man die Welt nach einen
Schlaganfall !!!!"
Exklusive Bilder für Menschen nach einem Schlaganfall ...
Die Spezialkliniken werden sich
in der Nachfrage weltweit überbieten..
Nische 1:
Da gibt es wohl tausende von Neu-Kunden...
Die Bilder vor dem Schlaganfall müssen dann natürlich weg,
die ertragen die Patienten nämlich danach in ihrer neuen
Welt nicht mehr so gern...
Da wird endlich Platz frei gemacht,
den gilt es
mit größter Anstrengung wieder zu beleben !
Nische 2 :
Die Super-Idee :
"akute Augenkrebsgefahr!"
Die war noch besser,
da bin ich selber noch gar nicht
soweit gekommen, die betrifft ja ALLE !!!!
Meine Bilder als Warnschilder
in Augen-Praxen und sämtlichen
Optiker-Läden anzubieten,
(natürlich nur als Mittel zum Zweck
im Giftschrank ) das wird die AOK
ein Vermögen kosten...
Völlig richtig tekkx:
Gesunde Menschen brauchen keine kranken Bilder!
Zum Glück bin ich ja noch jung und lernfähig ....
Das war dann wohl mein letzter Beitrag
in diesem Forum,
da ich ab jetzt zuviel
mit meinen zwei neuen Zielgruppen
beschäftigt sein werde.
Okidoki,
Angelique 
„Wenn es etwas gibt, wofür zu leben sich lohnt, dann ist es
die Betrachtung des Schönen.“
Platon vor fast 2400 Jahren...
tekkx - 04.09.2003 um 20:36 Uhr
Zitat:
Ha,
wer könnte sich denn bei Dir beschweren?
Machen sie doch mal den Anfang
Zitat:
Danken muß ich Dir tekkx !
DANKEN !!!
Wer hat mir hier schon
sonst so schnell eine neue Zielgruppe erklärt:
"Angelique Hardin ,so sieht man die Welt nach einen
Schlaganfall !!!!"
Irrtum, die Zielgruppe für ihre Bilder sind
Versicherungskrauffrauen, Daimler-Chrysler
Hausfrauen und ein paar Verwandte mit denen
man sich mal trifft, ihnen beiläufig die Bilder
zeigt und eine Antwort wie diese hier
bekommt: "Ja, schön, vor allem die Farben,etc..."
Zitat:
Exklusive Bilder für Menschen nach einem Schlaganfall ...
Die Spezialkliniken werden sich
in der Nachfrage weltweit überbieten..
Nische 1:
Ich freue mich immer wieder, Menschen zu treffen,
welche auch mal über sich selbst lachen können.
Zitat:
Da gibt es wohl tausende von Neu-Kunden...
Einen Teil findet man schon auf
kunstgalerie.org
Zitat:
„Wenn es etwas gibt, wofür zu leben sich lohnt, dann
ist es die Betrachtung des Schönen.“
Platon vor fast 2400 Jahren...
Und die Verachtung des Hässlichen
tekkx 2003
Arne - 04.09.2003 um 21:09 Uhr
Diese Nachricht wurde von Arne um 21:11:31 am 04.09.2003
editiert
Diese Nachricht wurde von Arne um 21:10:52 am 04.09.2003
editiert
Zitat:Zitat:
„Wenn es etwas gibt, wofür zu leben sich lohnt, dann ist es
die Betrachtung des Schönen.“
Platon vor fast 2400 Jahren...
Und die Verachtung des Hässlichen
Warum sollte man das Hässliche verachten? Muss man denn auch
die Nacht hassen, weil man den Tag liebt? Verachtet man den
Winter, weil man sein Gegenteil, den Sommer, schön findet?
Das sind doch alles Sachen, die sich gegenseitig bedingen.
Ohne das Schöne wäre das Hässliche nicht hässlich und ohne
das Hässliche das Schöne nicht schön. Alles wäre sich
einerlei und würde einen zu Tode langweilen. Wo es keine
Gegensätze gibt, können wir keine Vergleiche anstellen und
wo wir keine Vergleiche anstellen können, gleitet unsere
Aufmerksamkeit ab. Wir würden das alles gar nicht
wahrnehmen.
Seien wir also froh, dass wir nicht in einer Welt voller
Genies leben, sondern dass uns die Massen der
Fließbandkünstler, um mal den von tekkx hier eingeführten
Begriff aufzugreifen, erst ermöglichen, ein Genie auch als
solches zu erkennen.
Angelique - 05.09.2003 um 22:02 Uhr

m.f.G.
schickt Euch Angelique
mal ein Massen -Testbild !
Angelique - 05.09.2003 um 22:13 Uhr
Und noch ein Hinweis zur Massenmusik :
Adorno hat zur Zeit 100. Geburtstag,
der hat ja auch viel zu diesem Thema veröffentlicht...gg
m.f.G.
RobinKlein - 05.09.2003 um 22:27 Uhr
Bravo Arne,
treffender Kommentar.
Auch wenn ein oder zwei Sätze eigentlich von Platon stammen.

Arne - 05.09.2003 um 22:31 Uhr
Zitat:
Auch wenn ein oder zwei Sätze eigentlich von Platon stammen
Auf dieser Welt kann man wohl auch nichts neues mehr
erfinden.
tekkx - 05.09.2003 um 22:47 Uhr
Die Vorrednerin hat etwas von Schönem
geschrieben, das man beachten sollte.
Auf Kunstgalerie ist aber nicht viel Schönes.
sondern wohl eher Hässliches, was es zu
verachten gilt. Und genau darauf war meine
Schreibe bezogen, wie im übrigen all das andere
was ich in meinem Beitrag schrieb. Von daher
wohl ersichtlich. Dass muss man mir nicht
mit Bienen und Klapperstorch erkkären.
Arne - 05.09.2003 um 23:15 Uhr
Zitat:
Dass muss man mir nicht mit Bienen und Klapperstorch
erkkären.
Man muss nicht alles immer gleich so verbissen sehen. Aber
das legt sich auch irgendwann, weil man das nur ein paar
Jahre durchhält, oder man geht daran kaputt. Das soll jetzt
kein blöder Spruch sein, sondern ist ein Stück meiner
eigenen Erfahrung.
Angelique - 06.09.2003 um 01:18 Uhr

heise.de/tp/deutsch/inhalt/sa/5572/1.html
Keine Künstler, nur Betrachter
Tilman Baumgärtel 09.12.1999
Interview mit der Künstlergruppe 0100101110101101.org, die
durch das Kopieren von Kunstwebsites bekannt wurde
Zitat:
Das interessante am Netz ist, dass es dort genauso wie in
der wirklichen Welt, keine "Genies" gibt, die von
einer Muse inspiriert werden, sondern nur ein riesiger,
endloser Austausch von Informationen und Einflüssen.
"Wissen" ist nur ein einziges, riesiges Plagiat.
Sogar in der "wirklichen Welt" gibt es eine Menge
von Leuten, die sich auf interessante Art und Weise mit
diesen Fragen beschäftigen, zum Beispiel Piero Cannata, der
mit Michelangelo und Pollock arbeitet, oder Aleksander
Brener, der aus Malevichs Bildern neue Arbeiten gemacht hat
...
...und dem Publikum die Möglichkeit genommen hat, sich
Malevichs "Schwarzes Quadrat" anzusehen ...
0100101110101101.org: Naja, man kann es sich ja immer noch
in Katalogen ansehen.
Brener gilt jetzt als so eine Art Anti-Christ der
Gegenwartskunst, der böse Anti-Künstler. Wie seht ihr euch
selbst?
0100101110101101.org: Wir sehen uns nicht als
"Künstler", sondern als "Betrachter".
Wir sind nicht gegen Kunst, wir sind auch keine
Anti-Künstler. Wir haben gesehen, was mit Dada oder
Surrealismus und all den anderen historischen Avantgarden
geschehen ist: es ist egal, ob man sich Künstler oder
Anti-Künstler nennt. Das einzige, was uns interessiert, sind
Inhalte.
Das heißt, dass ihr genauso gut mit dem, was ihr tut,
aufhören könntet, weil es sowieso rekuperiert werden wird?
0100101110101101.org: Diese Obsession damit, dass man
"rekuperiert" wird, ist eine situationistische
Paranoia. Wenn sich niemand dafür interessiert, was du
machst, hat das nicht notwendigerweise damit zu tun, dass du
so radikal bist, sondern wahrscheinlich mehr damit, dass du
nichts zu sagen hast. Wenn Du mit "rekuperieren"
"reich werden" meist, hoffen wir sogar, dass uns
jemand rekuperiert!
m.f.G.
Angelique
Gast - 06.09.2003 um 12:32 Uhr
Hallo Mac Tekkx jemand zuhause ??
Nun deine Miesepeterstimmung ist ja echt nicht zum
aushalten.
Denk mal drüber nach, ob in deiner Situation, eine
Teilnahme an den Darwin-Awards , mehr Sinn machen würde als
hier Kunstschaffende auf Dummlaber.newsgroup.niveau
anzugreifen
Die Darwin-Awards sind eine jährliche Ehrung für die Person,
die
der Bevölkerung den großen Dienst erwiesen hat, sich selbst
auf
außerordentlich dämliche Weise das Leben zu nehmen, und der
Nachwelt
dadurch ihre Gene zu ersparen.
http://www.darwinawards.com
Mfg
SchwarzWieDieNacht
tekkx - 06.09.2003 um 22:57 Uhr
Diese Nachricht wurde von tekkx um 23:03:41 am 06.09.2003
editiert
Es ist immer dumm, wenn man als einziger
eine Meinung vertritt. Das kennt jeder.
"Kunst" auf Kreisliganiveau
wird von mir auf
"Dummlaber-newsgroup.niveau"
bearbeitet, normaler Vorgang.
Gast "SWDN" hat nicht begriffen,
dass genannte Personen für mich
nicht zu den Kunstschaffenden zählen.
Wer sich Künstler schimpft und keiner
ist, bekommt es nun einmal gesagt.
Dummerweise bin ich das gewesen,
und ich drücke mich direkt aus.
Und bevor wir ganz in vorpubertäres
Furchtwasser
abtauchen, möchte ich mich von der Sandkiste
entfernen ("...Mac Tekkx..."
zum Darwin-Link:
Ich finde, es ist eine gute soziale Plastik,
wenn manche der Nachwelt ihre Gene
ersparen.
Und Angelique, Sie schießen hier nur mit
URL´s und pics um sich, eigene Gedanken
werden nicht formuliert. Als Diskussionspartner
sind Sie entbehrlich.
Wer Kunst-Seiten ausserhalb der
Random-Generator-google-Welt
sehen möchte, der guckt sich mal ein bisschen
hier um:
http://www.staatsgalerie.de/frame.php?page=/de/sammlungen/ge
m/n45_naumann.htm&logo=2
http://www.artcenter.edu/
http://thegalleriesatmoore.org/pressmanders.shtml
http://www.springhornhof.de/
http://www.broken.cz/digiphoto/
http://www.palazzo.ch/Kunsthalle/archiv/02_4/deutsch.htm
http://www.pulch.net/
http://www.michaeljang.com
http://www.suedwestgalerie.de/
http://www.ccac-art.edu/
http://www.heinz-mack.de/homepage.html
http://www.genuinephoto.co.uk/
http://www.kurt-schwitters.org/p,2650055,1.html
Küss´ die ´Hand
Gast - 07.09.2003 um 19:27 Uhr
Also doch Mac Tekkx (Fly)
Nun ich finde, dass deine Art, die Leute zu beschimpfen eher
als unzivilisierte Provokation, unter dem Deckmantel, ein
Künstler, zu sein, zu sehen ist.
Und dann herzugehen ein paar alte Fotos von deiner Oma als
Kunst zu bezeichnen ?
Nun passend ist es ja zu deiner Schreiberei.
Mfug
SchwarzWieDieNacht
ulmenfee - 08.09.2003 um 22:20 Uhr
OK ,Leute! Auf dieser Seite sollen kaum Künstler vertreten
sein ?
Ja, vielleicht ist das auch so, und ich selbst stelle
bestimmte Ansprüche an den Titel Künstler !
Grundsätzlich ist Kunst, egal in welcher Form eine
Sublimation unserer Emotionen, sprich eine andere als die
verbale Sprache, in der wir nicht immer fähig sind bestimmte
Gefühle, Gedanken und Inspirationen klar auszudrücken und zu
verarbeiten !
ABER:
Ich denke, daß man von geistig gesunden Menschen erwarten
kann, daß sie sich vernünftig in einem Forum
auseinandersetzen können, konstruktive Kritiken und deren
Maßstäbe darlegen können, anstatt sich seit drei Seiten
sinnlos Sprüche, Zitate und Links um die verletzten Ohren,
besser Augen zu donnern ! Ein Forum stellt ein konstruktives
Medium zum AUSTAUSCH dar, deswegen veröffentlichen wir
unsere Werke ja auf solchen Seiten, die uns die
Kommunikation mit anderen ermöglichen !
ALSO:
Fakten, Jungs und Mädels!
Was sind klare Kriterien für die Bewertung eines Künstlers,
um ihm/ihr diesen Titel verleihen zu können ! Und wer darf
sich als Bewerter hinstellen, um über die Werke anderer zu
richten?
Damit wären wir wohl wieder beim eigentlichen Thema dieses
Forums KUNST ALS WARE ? Kreative Menschen als Künstler aus
hoher Nachfrage an ihren Werken?
Daniela Hufnagl
Arne - 09.09.2003 um 04:12 Uhr
Diese Nachricht wurde von Arne um 04:13:30 am 09.09.2003
editiert
Zitat:
Was sind klare Kriterien für die Bewertung eines Künstlers,
um ihm/ihr diesen Titel verleihen zu können ! Und wer darf
sich als Bewerter hinstellen, um über die Werke anderer zu
richten?
Es kann gar keine klaren Kriterien zur Bewertung von Kunst
geben, weil diese Bewertung nicht ohne ein Subjekt, das
logischerweise niemals objektiv entscheidet, durchgeführt
werden kann. Da ist sogar noch eher denkbar, dass man mal
ein Computerprogramm schreiben wird, das Kunst von
Nicht-Kunst und Nur-ein-bisschen-Kunst zu unterscheiden
weiss. Aber darüber kann man sich dann auch wieder streiten.
Kunst kann jeder für andere wahrnehmbar bewerten, der sich
nur traut, seine Meinung auch zu publizieren. Wenn dies dann
jemand macht, der selber nur wenig Talent aufweisen kann,
läuft er jedoch gefahr, nicht für ganz voll genommen zu
werden. Jeder muss wissen, was er sich zutraut.
tekkx - 14.09.2003 um 20:42 Uhr
Diese Nachricht wurde von tekkx um 20:55:10 am 14.09.2003
editiert
Zitat:
Also doch Mac Tekkx (Fly)
Nun ich finde, dass deine Art, die Leute zu beschimpfen eher
als unzivilisierte Provokation, unter dem Deckmantel, ein
Künstler, zu sein, zu sehen ist.
Und dann herzugehen ein paar alte Fotos von deiner Oma als
Kunst zu bezeichnen ?
Nun passend ist es ja zu deiner Schreiberei.
Mfug
SchwarzWieDieNacht
Du bist so unglaublich begriffststutzig und
langweilig, wieviel bekommst du eigentlich mit,
das dir mitgeteilt wird? Zuerst muss ich dir
2mal (!) klarmachen, dass die Leute nicht
zu den Kunstschaffenden gehören.
Jetzt muss ich dir zum zweiten (!) Mal
klarmachen, dass ich mich nicht unbedingt zu
den Künstlern zähle, wohl aber mehr Anspruch
besitze.
Ihr macht so einen Schrott Leute, ihr versteckt
euch hinter eurer nichtssagenden Kunst!
Das kann jeder, einen Monat an einem Bild
rumpfuschen, damit es so real aussehen soll.
Aber wo ist da die Idee?
Wieso altmeisterlich, waren die alten Meister
nicht genug?
Wieso nicht-surrealistische Bilder surrealistisch
nennen?
Warum ein Airbrush-like Pferd malen?
Warum ne nackte Frau?
Mit so ner Scheisse kannst du im Altenheim
auftauchen, dass ist doch weder
zeitkritisch, zeitgenössisch oder sonst was!
Habt ihr schon mal aus dem Fenster
gesehen?
Kennt ihr Industrieruinen?
Schon mal SELBST eine Idee gehabt?
Habt ihr einen EIGENEN Stil?
Wenn ich diese ganze [Zensiert]nkunst sehe,
die
a.) so einfach gehalten wird, dass es der
letzte Suffkopp versteht
b.) nichts Neues bietet
c.) nichts Markantes bietet
d.) 80 Billionen mal da war, allein in den
letzten 5 Minuten
dann habe ich verdammt noch mal das Recht
diesen Schund genauso billig abzufertigen,
genauso billig, wie er selbst ist.
Und bei der Masse an Schrott ist eine
ausführliche und "nette" Abfertigung nicht
machbar, ausser ich bekomme ein Honorar.
Aktuell: Ausstellung der "Neuen Meister"
in Sinderflingen. Ich habe mich dort
mit zwei Künstlern über ihren öden Kitsch
unterhalten und es ihnen auch an den Kopf
geklatscht.
Ich bin 21 und die über 40, aber haben keine
Ahnung von Kunst, verkaufen das Zeug
aber im Stil von 2000 - 10000 €uro, stellen
dank Connections in New York aus.
Da stehen dann wieder die Omas davor
und sagen: "Ui, die Farben"
und dann Küsschen auf die Wange
und mit Handtäschchen und verschränkten
Armen vor Realismus-Style Bildern stehen,
ich bin dann schnell zur benachbarten
Daimler-Chrysler Austellung gegangen, u.a.
mit der südafrikanischen Künstlerin
Jane Alexander:
http://www.collection.daimlerchrysler.com/contemporary/02_07
_alexandergrosz/alexander_werkindex_e.htm
(welch Erholung!)
Ihr Brunnenfrösche wisst nichts vom Ozean.
Und ja, in dieser Schreibe liegt ein Teil meiner
Verachtung nicht für euch als Mensch, sondern
für eure Kunst, die keine ist!
Angelique - 14.09.2003 um 23:19 Uhr
Zitat:
Habt ihr schon mal aus dem Fenster
gesehen?
Kennt ihr Industrieruinen?
Schon mal SELBST eine Idee gehabt?
Habt ihr einen EIGENEN Stil?
Na klar,
haben wir schon mal Alle aus dem Fenster gesehen !
Industrieruinen anmalen lassen,
würde ich gerne aber,
die werden doch alle abgerissen
oder
Kulturdenkmäler
also nicht anmalbar.....gg
Selber habe ich die besten Ideen am frühen Tag
unter der Dusche ,
da prasseln Sie direkt auf mich nieder !
Und mein Stil ?
Nenn mir mal einen vergleichbaren Künstler der so malt wie
ich ?
Was Hänschen nicht lernt,lernt......
m.f.G.

Angelique - 14.09.2003 um 23:31 Uhr
Und soviel zum Deinem Anspruch :

Gast - 14.09.2003 um 23:58 Uhr
Zitat:
Da stehen dann wieder die Omas davor
und sagen: "Ui, die Farben"
und dann Küsschen auf die Wange
und mit Handtäschchen und verschränkten
Armen vor Realismus-Style Bildern stehen,
ich bin dann schnell zur benachbarten
Daimler-Chrysler Austellung gegangen..

Zitat:
Irrtum, die Zielgruppe für ihre Bilder sind
Versicherungskrauffrauen, Daimler-Chrysler
Hausfrauen und ein paar Verwandte mit denen
man sich mal trifft, ihnen beiläufig die Bilder
zeigt und eine Antwort wie diese hier
bekommt: "Ja, schön, vor allem die Farben,etc..."
LOL 
Zitat:
Und Angelique, Sie schießen hier nur mit
URL´s und pics um sich, eigene Gedanken
werden nicht formuliert. Als Diskussionspartner
sind Sie entbehrlich.
The dictionary has been searched for Anspruch
English Deutsch by Listen
claim Anspruch {m} [ C ] » say
claim Anspruch erheben [ H ] » say
claim einen Anspruch geltend nmachen [ H ] » say
title Anspruch {m} [ H ] » say
demand Anspruch {m} [ C ] » say
to use in Anspruch nehmen [ H ] » say
accrual Anfall {m} (Dividende, Erbschaft), Entstehung {f}
(Anspruch) [ C ] » say
pretend einen Anspruch vortäuschen [ H ] » say
undrawn nicht in Anspruch genommen [ H ] » say
utilize in Anspruch nehmen [ H ] » say
to task in Anspruch nehmen [ C ] » say
absorbed ganz in Anspruch genommen [ H ] » say
claimant der Anspruch erhebende [ H ] » say
pretence Anspruch {m} [ H ] » say
to absorb ganz in Anspruch nehmen [ C ] » say
to occupy in Anspruch nehmen [ C ] » say
pretension Anspruch {m} [ C ] » say
undrawable kann nicht in Anspruch genommen werden [ H ] »
say
claim to Anspruch auf [ H ] » say
entitlement Anspruch {m} [ H ] » say
entitlement (berechtigter) Anspruch [ C ] » say
pretensions Anspruch {m} [ C ] » say
right to Anspruch auf [ H ] » say
bad claim unbegründeter Anspruch [ H ] » say
encroach on übermäßig in Anspruch nehmen [ H ] » say
legal claim gesetzlicher Anspruch [ H ] » say
qualify for Anspruch haben auf [ H ] » say
sound claim begründeter Anspruch [ H ] » say
sound claim wohlbegründeter Anspruch [ H ] » say
valid claim gültiger Anspruch [ H ] » say
push a claim einen Anspruch mit Nachdruck durchsetzen [ H
] » say
use a credit einen Kredit in Anspruch nehmen [ H ] » say
admit a claim einem Anspruch stattgeben [ H ] » say
allow a claim einen Anspruch anerkennen [ H ] » say
claim in tort Anspruch aus unerlaubter Handlung [ H ] »
say
lodge a claim einen Anspruch erheben [ H ] » say
raise a claim einen Anspruch erheben [ H ] » say
waive a claim auf einen Anspruch verzichten [ H ] » say
answer a claim einen Anspruch erfüllen [ H ] » say
assert a claim Anspruch {m} [ C ] » say
convey a right einen gesetzlichen Anspruch übertragen [ H
] » say
deferred asset Anspruch {m} [ H ] » say
dividend paper Wertpapier mit Anspruch auf Dividende [ C ]
» say
moderate claim gemäßigter Anspruch [ H ] » say
personal claim persönlicher Anspruch [ H ] » say
reject a claim einen Anspruch zurückweisen [ H ] » say
settle a claim einen Anspruch befriedigen [ H ] » say
abandon a claim einen Anspruch fallen lassen [ H ] » say
acquire a right einen Anspruch erwerben [ H ] » say
employ a lawyer einen Rechtsanwalt in Anspruch nehmen [ H
] » say

tekkx - 15.09.2003 um 13:53 Uhr
Alles mit der Nase getippt?
Euer Zeug ist immer noch online,
schämt euch.
Ich verschwind.
Arne - 15.09.2003 um 15:29 Uhr
Zitat:
Ich verschwind.
Zu verschwinden ist hier natürlich die bequemste Variante.
Der damit erzielte Effekt wird vermutlich irgendwo ganz nahe
Null zu suchen sein.
ulmenfee - 15.09.2003 um 22:47 Uhr
Zitat TEKKX: ...Ich bin 21 und die über 40, aber haben keine
Ahnung von Kunst...
Die Altersangabe als Schritt aus der Anonymität ist doch
schon mal ein Anfang ! Endlich bekommen wir mal einen
kleinen Einblick in die Persönlichkeit, die sich hier als
Kunstkritiker darstellt - Was ja sein gutes Recht ist- !
Aber mir ist immer noch nicht klar, mit welchen Fakten unser
Anonymus Tekkx hier aus seinem reichhaltigen
Erfahrungsschatz seine Kritiken begründet ? Ich begrüße
Kritik wirklich und hier in diesem Forum haben wir doch
endlich mal die Gelegenheit unsere "Werke"
kritisch betrachten zu lassen, und zwar von Leuten, die auch
Erfahrungen auf diesem Gebiet haben !
ABER, bitte ihr lieben : Wie soll ich aus Kritik lernen, wenn
man sie nicht konstruktiv begründet 
Sonnige Grüße aus Berlin 
ulmenfee - 15.09.2003 um 23:20 Uhr
PS: Schade eigentlich, daß man sich mit manchen Mitgliedern
nicht mal zu einer Diskussionsrunde auf einen Kaffee treffen
kann ! Da könnte man doch mal so richtig schön Klartext
sprechen *g* ...
Arne - 15.09.2003 um 23:53 Uhr
Das konstruktive, was man aus tekkx Kritik ziehen kann, ist
eben, dass er mehr Originalität von den Kunstschaffenden,
die er ja nicht als solche bezeichnen möchte, einfordert.
Der Widersinn in dieser Forderung ist aber, dass der Reiz
der Originalität in seiner quantitativen Beschränkung liegt.
Das hatte ich so ähnlich auch schon vor ca. 2 Seiten gesagt
gehabt, bekam aber den charmanten Hinweis, dass ich nichts
von Bienen und Störchen erzählen müsste. Ich kann aber auch
von Obst reden:
Ein violetter Apfel ist nur deshalb etwas besonderes, weil
die meisten Äpfel grün, gelb, braun oder rot sind.
Zu der anderen Sache:
Wenn die Seite und damit diese Netzgemeinschaft weiter
gewachsen ist, kann man sicher auch mal ein
Mitgliedertreffen planen und veranstalten, denke ich.
ulmenfee - 16.09.2003 um 00:43 Uhr
Originalität - ja, ist sicher ein wichtiger Punkt, aber ich
denke, daß Authentizität ein viel wichtigerer Punkt ist, der
uns Kunst nicht nur in Materialien verarbeiten läßt, sondern
einfach leben ... wenn ich nicht ich bin, wie kann dann
meine Kunst ein originelles ICH besitzen ? Wenn ich den
Apfel in seinem Ganzen blau fühle, dann kann ich ihn auch
blau wiedergeben ... weil in meiner Welt ein blauer Apfel
lebt und atmet...
De Profundis - als der Tod tanzen konnte...
Arne - 16.09.2003 um 00:58 Uhr
Sehr "authentisch" im Sinne von die Persönlichkeit
abbildend finde ich z.B. folgendes Profil:
http://www.kunstgalerie.org/profil/index.php?id=36
Es ist jetzt nicht so, dass mich die Bilder von ihrer
Ästhetik besonders ansprechen, mich fasziniert aber, wie ich
hinter ihnen den Menschen, der sie geschaffen hat, zu
erkennen glaube. Besonders die Stillleben scheint es von
einer nahezu pathologischen Strenge und Anspannung beinahe
zerreissen zu wollen. Hier muss ein wahrlich ernster
dogmatisch-konservativ-christlicher Mensch am Werke gewesen
sein. Vermutlich Protestant.
Gast - 19.10.2003 um 10:40 Uhr
Nun denn,
nachdem ich mit großer Begeisterung die vor
Pseudo-Intellektualität, Arroganz und Selbstüberheblichkeit
triefenden Postings des großen Kunstkritikers tekkx gelesen
habe und hier ja die Frage nach den Werken dieses großen
Meisters aufkamen, kann ich es mir nicht verkneifen, das
Resultat emsigen Suchens vorzustellen:
Euer großer Kritiker residiert unter http://www.tekknorg.de. Und was erwartet den geneigten Surfer dort? Das Gleiche wie
in seinen Postings: Belangloses und Inhaltsloses (bzgl. des
Seitendesigns darf man das sogar wörtlich nehmen). Dies wird
gekrönt durch miserable Grafiken und noch schlechtere
Fotografien.
Dies ist gewiß ein ganz eigener Stil (denn auch das Nichts
ist ganz bestimmt eine Form der Gesellschaftskritik und
somit im Sinne der intellektuell verbrämten
"Künstler", für die Kunst nie einfach nur schön,
sondern immer kritisch sein muß, ein Zeichen für einen
großen Geist), wie tekkx ja auch in seinen
"Postings" (die kaum mehr als plumpe Flames
darstellen) gerne betont. Diesen Stil kann man gewiß kaum
kopieren, ich wäre dazu nur in der Lage, wenn ich nicht
wüßte, wie man eine Kamera bedient, alle Kriterien für
Bildaufbau und Ästhetik über Bord werfen und einige Wochen
dem Absinthgenuß frönen würde. Aber eines muß ich zugeben:
Die Texte sind weit besser als die "Fotos" und
"Grafiken".
Wie so oft zeigt sich hier, daß sich hinter einem
aufgeblasenen Ego jede Menge heißer Luft verbirgt *SCRN*.
Hey tekkx: Wenn Du mal erwachsen bist, wirst Du sicher ein
ganz ganz Großer (was auch immer)
In diesem Sinne: Avanti, dilettanti!!
Ein sehr amüsierter Gast, der diese Sorte
"Kritiker" und "Künstler" noch gut aus
seinem Kunststudium kennt 
PS: Kunstgalerie.org gefällt mir sehr gut, und ich werde
gewiß häufig vorbeischauen. Weiter so!!
Gast - 19.10.2003 um 14:08 Uhr
Dieses Mitglied wurde gesperrt
Fluuu - 21.10.2003 um 00:50 Uhr
"Darf Kunst WARE sein?
NEIN!!! –Bitte nicht. Ansonst ist meine Seele auch ein Stück
WARE. Denn Kunst ist ein Stück meiner Seele.
Ana
de Medeiros "
Das hat mir zu diesem Thema am besten gefallen und ich
unterstreiche es kräftig.
Auch wenn ich mit dem Begriff Seele garnicht so viel
anfangen kann, so beschreibt es doch das was ein Kunstwerk
beinhaltet und von einem
Konsum-Produkt unterscheidet.
Mit diesem kreativen Prozeß kann ich keine Ware herstellen,
das heißt aber nicht, dass nicht ein Preis festzulegen
möglich ist und somit auch ein Verkauf.
als Neuer aus dem Allgäu (ehemals Berlin) grüße ich alle auf
kunstgalerie.de
trance-x - 25.12.2003 um 02:38 Uhr
apropos: "die seele verkaufen" kann doch auch eine
kunst sein, nech?
Arne - 25.12.2003 um 17:25 Uhr
Zitat:apropos: "die seele verkaufen" kann doch auch eine
kunst sein, nech?

Aber keine schöne.
trance-x - 26.12.2003 um 00:24 Uhr
arne...
>>apropos: "die seele verkaufen" kann doch
>>auch eine kunst sein, nech?
>Aber keine schöne.
oh. ich denke genauso schoen und unschoen wie jede kunst.
aber du meinst natuerlich wohl eher die auswirkungen..
Gast - 26.12.2003 um 01:55 Uhr
Die Seele kauft doch nur, wer keine hat !
Und da muss es schon
mit dem Teufel zu gehen usw...


trance-x - 26.12.2003 um 02:54 Uhr
Diese Nachricht wurde von trance-x um 02:56:30 am 26.12.2003
editiert
gast...
was macht dich glauben, dass jemand, der keine seele hat
unbedingt eine haben moechte bzw. jemand, der bereits eine
sein eigen nennt, nicht gern noch mehr davon haette? der
drang sich gesellschaftlich anzupassen?

Gast - 26.12.2003 um 22:40 Uhr
Da es Einen, der keine Seele hat nicht gibt bzw.
je Existenz nur eine Seele zu Verfügung gestellt
ist und diese beiden Komponenten ( Existenz & Seele )
untrennbar miteinander verknüpft sind,
erübrigt sich die Frage des Verkauf´s.
Es sei den der Teufel, der das einzige seelenlose
Wesen verkörpern soll, hat einen Anspruch angemeldet.
Dies wiederum ist mit dem Tode gleich zu setzen.
Im übrigen ist meiner Meinung nach das Werk
eines Menschen lediglich das Spiegelbild seiner
Seele, niemals die Seele selbst.
Angenommen das gesamte Werk eines Meschen
würde verbrennen, so hätte dieser Mensch doch
immer noch eine Seele.
Wenn auch nur eine, die der Teufel ständig an
den Tod denken liese. F.T.B.P.
trance-x - 27.12.2003 um 08:04 Uhr
gast ...
was ist fuer dich eine seele?
Fluuu - 31.12.2003 um 17:33 Uhr
ha, ha Seele ....
ich bin zwar nicht gefragt aber es beschäftigt mich,
was ist Seele?
was ist Geist?
was ist Gefühl?
was ist Liebe?
Es gibt keine rationale Antwort, wir haben es hier mit etwas
zu tun was nicht irdisch zu sein scheint,
eine Verbindung zum Unfassbaren, zum Phantastischen, bis hin
zum Irrrationalen und das kann und braucht man nicht
erklären. Das sind Zustände und Stimmungen die, wer sie
erlebt, erkennen und wahrnehmen kann.
Gruß fluuu
Arne - 31.12.2003 um 19:12 Uhr
Man muss ja auch nicht alles erklären/definieren
können/wollen. Die meisten Dinge sollte man so nehmen, wie
sie sind, denn gerade SO sind sie am schönsten.
Gast - 01.01.2004 um 22:27 Uhr
Die Dinge so zu nehmen wie sie sind, kann schön
sein , aber interesanter ist es doch den Dingen auf
den Grund zu gehen.
Für mich definiert sich die Seele im allgemeinen
über das Ausschlussverfahren mit der Frage.
"Was ist die Seele nicht."
Für jeden einzelnen dauert die Frage nach seinem
Innersten Selbst ein Leben lang und sogar über
evtl. Generationen.
Wahrscheinlich werden wir in Zukunft immer
weniger Zeit für uns selbst haben, um die
Definietion für den Einzelnen, für den Moment
auf einen Punkt zu bekommen.
Und diese Definition kann doch eh im nächsten
Moment wieder überholt sein.
Flexiebel oder Charakterstark ?
NEW TIME ORDER
F.T.B.P.
Arne - 01.01.2004 um 22:40 Uhr
Zitat:
Die Dinge so zu nehmen wie sie sind, kann schön
sein , aber interesanter ist es doch den Dingen auf
den Grund zu gehen.
Dieses "auf den Grund gehen" macht in der Mehrheit
der Angelegenheiten einfach nur unglücklich. Deswegen sollte
man viel öfter den Augenblick genießen, ohne ihn gleich
wieder mit der Grübelei zu zerstören. Letztendlich dreht man
sich bei allen Gedanken ja doch nur im Kreise - und was hat
man dann gekonnt? Nichts.
Wir sind in uns selbst gefangen.
Gast - 13.01.2004 um 18:59 Uhr
Zitat:
Dieses "auf den Grund gehen" macht in der Mehrheit
der Angelegenheiten einfach nur unglücklich. Deswegen sollte
man viel öfter den Augenblick genießen, ohne ihn gleich
wieder mit der Grübelei zu zerstören. Letztendlich dreht man
sich bei allen Gedanken ja doch nur im Kreise - und was hat
man dann gekonnt? Nichts.
Wenn man einer Sache so kurz gesagt auf
den " Grund " geht. Hat man meistens auch einen
Besonderen. Meist dreht es sich dabei um die
Vergangenheit. In der es immer den einen oder
anderen Augenblick gibt den man vielleicht kein
zweites mal erleben will. Dann lohnt es sich schon
den ein oder anderen Grund nochmal zu rebooten.
Wer seine Vergangenheit nicht kennt ist dazu
verurteilt sie zu wiederholen.
Ausserdem bin ich der Auffassung das die
Gedanken sich keinesweg´s nur im Kreis drehen.
Bilden sie nicht eher, jeder für sich, eine Spirale
die sich nach aussen hin öffnet und man jeder Zeit
die Möglichkeit besitzt zum Anfang zu springen.
Mit Sicherheit sind wir momentan in uns gefangen,
aber dieses "in uns" ist grösser als wir uns
momentan vorstellen können. Und so lange unser
Verständnis noch auf so niedrigen Niveau angelegt
ist lohnt es sich Gedanken zu machen.
Ich denke da erwarten uns noch ein paar Ebenen.
Gefangen ist, wer sich fangen lässt.
Arne - 14.01.2004 um 11:21 Uhr
Natürlich muss man mit seiner Vergangenheit in Harmonie
leben. Dies geht aber oft nur, indem man bestimmte Sachen,
für die man nichts kann, einfach so akzeptiert, anstatt sich
deswegen selbst fertig zu machen und die Gedanken immer und
immer wieder darum kreisen zu lassen.
Ich meinte auch keinesfalls, dass man seine Fehler und
selbstverschuldeten/behebbaren Schwächen nicht analysieren
sollte, es ging mir eher um so umfassende Gedanken wie an
den Sinn des Lebens. Diesen Sinn zu suchen, kann nur
unglücklich machen. Wir können uns die Welt auch nicht
erklären, weil wir bei allem, was wir beobachten, immer nur
uns selber sehen.
Wenn Du durch Deine Gedanken auf - aus Deiner Sicht - höhere
Ebenen gelangen kannst, so ist dies schön für Dich.
Letzendlich ist aber auch das eine Illusion, die nur in
Deinem Kopf ist. So lange diese Dich glücklich macht,
solltest Du sie Dir bewahren. Gefangen bist Du trotzdem.
Parthum Tom - 15.01.2004 um 20:59 Uhr
Naja, vielleicht stört mich nur das Wort
"gefangen",
weil es so entgültig klingt.
Aber wahrscheinlich möchtest Du genau das damit
bezwecken.
Bei näherer Betrachtung setzt es nun, aber doch
vorraus, das man zuvor Frei war oder evtl. wieder
Frei werden kann.
Dies soll natürlich nicht den Eindruck erwecken
das ich nicht weis, wie du das meinst.
Im Moment komunizieren wie ja auch über eine
Ebene, Entfernung oder Medium das bis vor ein
paar Augenblicken noch undenkbar war.
Schließlich heist es doch immer so schön.
Man sollte mal aus sich rausgehen ! 
Jeder macht das für sich anders und da gibt es
auch viele Verschiedene Arten. F.T.B.P.
Arne - 16.01.2004 um 10:42 Uhr
Die Größe seines Gefängnisses kann man natürlich
beeinflussen. Da muss jeder sehen, wie er sich am wohlsten
fühlt. Den meisten Menschen macht ein großes Gefängnis
Angst, sie sind froh, wenn man sie wie eine Kugel die Bahn
des Lebens hinunterschubst und immer schön die Bande spüren
lässt, während sie an Fahrt gewinnen und ihre Tage immer
schneller verfliessen.
Die Befreiung gibt es erst durch den Tod.
achim_merath - 17.01.2004 um 20:41 Uhr
Ein liebes Hallo an euch alle
Nu zum Thema Seele sehe ich das der Sache auf den Grund zu
gehen als Befestigung des eigenen Glaubens
Dies anderen beweisen zu wollen ist Dummheit
eine Erklärung abzugeben ist mutig
Für mich ist Seele so etwas wie ein übergeordneter
Bewußtheitszustand an dem mehrere teilhaben
(chaotisches Mischmasch der Telepatie aus welchem man sich
heraushebt)
somit ist das für mich so
und für euch sicherlich anderst
Gast - 20.01.2004 um 13:35 Uhr
Ich finde es schade, dass hier im Forum die Künstler nicht
die Möglichkeit nutzen über ihre Kust zu reden. Dass hier
keine Reflexion der eigenen Arbeiten stattfindet. Warum
mache in Kunst, was sind meine Ambitionen? Welche Ansprüche
stelle ich an meine Kunst? So etwas eben.
Reden über Kunst kommt hier irgendwie nicht über das
Allgemeine hinaus, die eigene Kunst steht hier fast nie zur
Debatte. In diesem Thread hat sich jetzt eigentlich auch nur
Arne über seine Kunst geäußert.
Ich finde es gut, dass die neue Kategorie "Werke in
Arbeit" hier eingestellt wurde. Aber irgendwie glaube
ich, dass sie nicht von sehr vielen genutzt werden wird. Die
meisten drücken sich dann doch vor Kritik, eine abzugeben,
wie auch eine einzustecken.
Authentizität ist sicherlich wichtig, aber wenn das Werk nur
authentisch ist dabei aber nur Ausgelutschtes rauskommt,
muss man auch selbstkritisch sein können.
Zu Kunst als Ware
Beim durchschauen der Galerien hatte ich den Eindruck, dass
einige in einer Art Zeitvertreib oder Kunst als Therapie
ihre Werke produziert haben und sie jetzt eben hier
hereingestellt haben und sich vielleicht gedacht haben:
Warum nicht? Ist doch nicht schlecht, wenn ich damit jetzt
noch etwas verdiene.
Konkret werde ich jetzt aber auch nicht. Das ist mir eben so
in Errinerung geblieben als ich die Galerien durchgeschaut
habe. So eine Ahnung von Kunst habe ich auch nicht,
jedenfalls habe ich es nicht studiert.
Aber auf tekkz Seite bin ich übrigens am längsten bei den
Zeichnungen hängengeblieben. Vom Bildaufbau und von Ästhetik
verstehe ich nichts, aber ich finde die Fotos bissig.
Authentisch wäre es dann schon mal und dass da jemand ist,
der sich zumindest um einen Anspruch bemüht und etwas
eigenes machen will bemerkt man.
Ulmenfee, ich denke die Diskussionen über die eigene Kunst
können ruhig hier im Forum stattfinden und müssen nicht
hinter die Bühne von kunstgalerie.org, bei einem Tässchen
Kaffee, verschoben werden. Schließlich werden die Kunstwerke
hier auch öffentlich ausgestellt und werden nicht im
geheimen hinter den Bühnen von kunstgalerie.org einem
geschlossenen Kreis vorgeführt.
Jo
Parthum Tom - 20.01.2004 um 23:33 Uhr
Ehrlich gesagt die Kategorie " Werke in Arbeit "
ist mir noch nie aufgefallen.
( Danke für den Hinweis !)
Wahrscheinlich weil sie noch nicht lange exsitiert.
Ich finde es auch falsch, jedem gleich unterstellen
zu wollen er würde keine Kritik vertragen.
Ausserdem bekommt jeder seine Dosis Kritik.
So oder so / egal ob positiv oder negativ / ob er sie
verträgt oder nicht.
Wo er sich die holt bleibt sicherlich jedem selbst
überlassen.
Es hat sicher auch was damit zu tun das die hier
gezeigten Werke schon einen sehr kritischen
Prozess durchlaufen haben, wenn auch nur
von Seiten des " Künstlers ".
Unvollendete Werke einer Kritik von aussen zu
unterwerfen, ist immer ein Eingriff oder Ablenkung
vom Entstehungsprozess.
Auch das Thema des Werkes spielt dabei eine
Rolle. Es gilt immer abzuwägen ab es überhaupt
nötig ist, den Entstehungsprozess überhaupt
auf zu decken.
( Keiner lässt sich gern in die Suppe spucken !)
( Viele Köche ...usw. )
Bisher bin ich auch immer davon ausgegangen
das Äusserungen zu meinem Schaffen
( Arbeit hört sich immer so nach Arbeit an.)
in meinem Gästebuch landen.
Tja , falsch gedacht.
Arne - 22.01.2004 um 12:22 Uhr
Kunst- und auch Literaturkritik ist ein schwieriges Thema.
Es kann jeder gern kritisieren, wie es ihm beliebt, am
wichtigsten ist letztendlich doch das eigene Urteil des
Künstlers/Autoren. Es ist eben die Frage, was und wen man
mit seinen Werken erreichen möchte: Will man einer Masse
gefallen oder hat man seine Selbstkritik so weit schärfen
können, dass man weiss: "Wenn es mir gefällt, dann ist
es gut und wird schon auch anderen gefallen".
Selbstverständlich darf das nicht in purem Selbstgefallen
enden, weil man dann keinen Bezug mehr zur Realität hat. Es
ist also immer eine Gratwanderung. Ich persönlich sehe all
meine Werke sehr kritisch und kann auch zugeben: Hier, das
ist mir weniger geglückt, aber ich kann dann doch noch immer
mit meinem Namen dahinterstehen, ohne mich schämen zu
müssen.
Fluuu - 23.01.2004 um 18:38 Uhr
Natürlich würde ich es auch toll finden wenn man mich hier
so wichtig nimmt, daß ich eine auf mich abgestimmte Kritik
erhalten würde. Also Leute macht euch ran die Fotos auf
meiner Seite zu kritisieren, ich habe grade neues
hochgeladen und wem das nicht reicht, der hat die
Möglichkeit auf
http://www.fluuu-bilder.de noch viele weitere Bilder zu sehen und auch
Kontaktmöglichkeiten.
Die ewige Frage ob Kunst Ware ist stellt sich mir in sofern
nicht, daß ich nichts zum Verkauf produziere. Die kreative
Arbeit ist ein Prozeß mit sich selbst für andere aber kein
Herstellen eines Produktes, das machen die Handwerker.
Es ist der kreative Proßes, etwas ganz eigenes,
unverwechselbares aus mir herraus zu erschaffen,
der mir gut gefällt, also immer eine positive Kritik erhält.
Ob mir das Endergebnis gefällt ist unterschiedlich aber wenn
es dann noch einem anderen gefällt ist es ein wunderbarer
Zusatz.
Ich möchte mir in diesem Prozeß gefallen und nicht den
Leuten...
Gast - 30.01.2004 um 17:19 Uhr
Parthum Tom, ich habe mit diesen Thread durchgelesen und
hatte den Eindruck, dass die hier geäußerte Kritik einigen
sauer aufgestoßen ist.
Sicher kann sich auch jeder die Kritik dort holen wo er
möchte, aber es ist doch auch mal interessant Meinungen zu
hören, die man sich sonst nicht unbedingt holt.
Einige hier stellen ihre Kunst sicher nur im Internet aus
und kommen nicht so in Kontakt mit Kritik, wie jemand der
auch an Ausstellungen teilnimmt.
Und ehrlich gesagt hatte ich bei einigen der hier gezeigten
Werke eher den Eindruck, dass sie einen kitschigen Prozess
durchlaufen haben und nicht einen kritischen.
Die Idee, die ich hatte war eben, dass Künstler, die noch
nicht so viel Erfahrung haben sich hier durch Diskussionen
auch entwickeln können.
Das mit dem Eingriff oder der Ablenkung vom
Entstehungsprozess halte ich für ein bisschen übertrieben.
Schließlich arbeitet bestimmt niemand in einer sterilen
Atmosphäre, in der er keinen Einflüssen ausgesetzt ist.
Schon das zur Verfügung stehende Material schränkt doch die
Möglichkeiten des Machbaren ein.
Das viele Köche den Brei verderben stimmt so auch nicht. Das
kommt immer auf die Köche an. Das Bauhaus ist doch ein
Beispiel oder Warhols „Factory“, Peter Paul Rubens und Jan
Brueghel d. Ä. haben auch zusammengewirkt, van Gogh und
Gaugin...
Wie gesagt ich finde es eben einfach schade, dass viele, so
wie ich das jetzt verstanden habe, Angst um ihre
Individualität haben und deswegen sich deswegen nicht in die
Karten schauen lassen wollen.
Wie du schon gesagt hast, bleibt das jedem selbst
überlassen, aber ich wollte es eben mal anregen.
Um noch mal etwas zur Authentizität zu sagen: Ich denke ganz
wichtig ist es nicht einfach Werke abzuliefern, dass ist
unaufrichtig, sondern alles mitzuliefern, was während der
Entstehung sonst noch geschieht. Sich unangemessen
ausdrücken ist die Art von Unaufrichtigkeit, die ich meine,
gar nicht mal so das Verschweigen.
Gefallen ist gar nicht so wichtig, Kunst kann auch
scheußlich sein, etwas riskieren. Wichtig ist einfach, dass
der passende Ausdruck gefunden wird.
Als ich mir die Seite angesehen habe, habe ich bei jemandem
gelesen, was für den einen Kitsch ist, ist für den anderen
Kunst. Das stimmt so nicht unbedingt, dem anderen gefällt
dann eher der Kitsch, deswegen wird es aber noch keine
Kunst. Für Kitsch gibt es schon einige Kriterien, die man
sicher nicht ganz dogmatisch vertreten kann, die aber
stehen:
-Inadäquatheit, Gegenstände ohne thematische Notwendigkeit
-Komfort, der Konsument ist immer auf der sicheren Bahn,
Kitsch ist gefahrlos
-Anhäufung, Kitsch ist geschwätzig, sagt zu viel
Komfort ist sicher das wichtigste.
Jo
Parthum Tom - 01.02.2004 um 01:05 Uhr
Re: Jo
Zu was sollen sich die Künstler den, Deiner Meinung nach,
entwickeln ?
?
Warum möchtest Du den Entstehungsprozess
von Werken mit verfolgen ?
Mir steht ehrlich gesagt nicht das nötige Material
zu Verfügung, um eine lückenlose Verfolgungen
meines Schaffen´s gewährleisten zu können.
( Nicht das ich am ende noch einen unaufrichtigen
Eindruck gegenüber einer anonymen ID erwecke ! )
Selbst wenn ich die Zeit dafür hätte, würde ich sie
momentan lieber für neue Werke einsetzten.
Ob ich nun in irgendjemand´s Sinne etwas gelernt
habe oder nicht , sollte mir doch völlig egal sein.
( Oder besser gesagt so, frei sollte ich schon sein !)
Zum Thema " viele Köche , Kunst und Kitsch "
würde ich gerne mal Deine Meinung/Kritik zu
-Walt Disney- lesen.
Ich mag sauer Aufgestoßenes, es wirkt nämlich
so Echt.
Arne - 02.02.2004 um 11:22 Uhr
Ich kann Jo zustimmen:
Als Künstler muss man sich die Kritik dort abholen, wo man
sie bekommt, denn ansonsten ist es ja keine echte Kritik
mehr. Eine fundierte Kritik ist mir lieber als ein
beiläufiges Lob, weil erstere mich wirklich voranbringen
kann.
Gast - 07.02.2004 um 13:46 Uhr
Zitat:Zu was sollen sich die Künstler den, Deiner Meinung nach,
entwickeln ?

?
Zu Künstlern natürlich. Was sonst?
Zitat:
Warum möchtest Du den Entstehungsprozess
von Werken mit verfolgen ?
In erster Linie dient es als Reflektion für den Künstler,
denn ...
Zitat:
Ob ich nun in irgendjemand´s Sinne etwas gelernt
habe oder nicht , sollte mir doch völlig egal sein.
( Oder besser gesagt so, frei sollte ich schon sein !)
... es ist etwas fremd anzunehmen, dass hier Künstler wären
denen Kritik nichts mehr anhaben kann.
Zitat:
Zum Thema " viele Köche , Kunst und Kitsch "
würde ich gerne mal Deine Meinung/Kritik zu
-Walt Disney- lesen.
Darauf kannst du lange warten. Angekündigt habe ich meine
große Disney Kritik schließlich nicht. Aber auf deine Kritik
bin ich gespannt.
Jo
Parthum Tom - 08.02.2004 um 12:42 Uhr
Künstler entwickeln sich also zu Künstlern und
Bananae zu Bananen.
Eins können wir noch ausschließen, das sich
Obst zu Gemüse entwickelt.
Vielleicht solltest Du, bei jedem hier eigetragenen
deine persönliche Kritik hinterlassen.
Natürlich nicht nur bei denjenigen die Deiner Meinung
nach die Kunst nur als " Zeitvertreib " oder
Therapie
betreiben.
Einfach nur um die nötige Objektivität zu bewahren.
Das würde die Seite mit grosser Wahrscheinlichkeit
stark beleben. ( Da will ich Dir recht geben !)
Was ich nur begrüssen kann.Da mein Gästebuch
immer noch nix verlauten lässt,
gehe ich davon aus das ich keiner Kritik würdig bin.
Zumindest von JO´s Seite.
Grüss ditsch JoJo
Arne - 09.02.2004 um 22:57 Uhr
Diese Nachricht wurde von Arne um 22:59:13 am 09.02.2004
editiert
Zitat:
Künstler entwickeln sich also zu Künstlern und
Bananae zu Bananen.
Grob gesehen würde ich sagen:
Es gibt Laien, die weder die Technik beherrschen noch
kreativ sind. Die Werke, die durch ihre Hände entstehen,
eignen sich z.B. als Geschenk für den/die Freund/in oder das
verstaubte Regal im dunklen Keller.
Es gibt "Handwerker", die eine oder mehrere
Techniken, welche auch von Künstlern benutzt werden, erlernt
haben und anwenden. Sie reproduzieren dabei in erster Linie
Originale oder sie produzieren, was sicher schlimmer ist,
einfach nur Kitsch. Die Werke, die durch Handwerkerhände
entstehen, machen sich z.B. ganz prima auf jedem
Trödelmarkt, in der Currybude um die Ecke oder im
Direktverkauf in der touristenbewanderten Fußgängerzone.
Und schlussendlich gibt es die echten Künstler. Sie schaffen
etwas eigenes - ihre eigene Technik, ihren eigenen Ausdruck
- etwas, das mit der Zeit nicht an Wert verliert. Die Werke,
die durch sie entstehen, eignen sich z.B. für Ausstellungen,
Museen - und wenn man dem Rest der Welt etwas vorenthalten
möchte - auch das Wohnzimmer.
Auf kunstgalerie.org kann man sicher Schaffende aus jeder
dieser Kategorien finden.
Fluuu - 25.02.2004 um 00:19 Uhr
Hallo,
also Arne das ist ja sehr grob gesehen und vor allem sehr
negativ in hinsicht auf den alles überstrahlenden
"echten Künstler".
Es gibt sicherlich Laien oder Autodidakten die eine
erstaunliche Kreativität an den Tag legen und dabei Sachen
erschaffen, die bemerkenswert sind aber nur im kleinen
Familienkreis bekannt werden.
Die Handwerker würde ich ja nun schon garnicht so negativ
darstellen, schließlich haben sie eine solide Fähigkeit
Gebrauchsgegenstände herzustellen, sicher sie sind dabei
nicht unbedingt sehr kreativ und schöpferisch, aber sie sind
geschickt. Die, die den ganzen Kunstgewerbe-Kitsch
herstellen sind doch keine Handwerker,
die sollten sich was schämen.
Und den "echten Künstler" gibt es garnicht, ich
hab mit diesen Begriffen eh so meine Probleme. Ich seh
lieber den Menschen, was er denkt, was er tut, wie er seine
kreative Begabung auslebt. Ob er mit seinen Werken Geld
verdient ist kein Kreterium.
Hast du schon einmal eins von deinen Fotos verkauft? Ja? Na
immerhin.
Der Künstler, ich will ja nimandem zu nahe treten,das ist
für mich ist eine Lebensphilosophie, eine Art zu leben im
Ganzen und so sich auch auszudrücken, auf wen trifft das zu
hier auf kunstgalerie.org?
Gruß Ulf
Arne - 25.02.2004 um 10:39 Uhr
Diese Nachricht wurde von Arne um 10:50:04 am 25.02.2004
editiert
Hallo fluuu,
mir ging es nicht darum, den Handwerker abzuwerten. Jeder
Schaffende hat seine eigene Bedeutung - aber ein Handwerker,
der genau wie der Künstler etwas schafft, ist trotzdem kein
Künstler und vor allem etwas anderes als ein Künstler,
obwohl er es in vielen Fällen für sich beanspruchen wird,
einer zu sein. Das ist auch die schwierige Situation auf
kunstgalerie.org, dass sich hier Laien mit Nicht-Laien
mischen - und letztendlich möchte doch jeder, der es ernst
meint, seine Werke in einem seriösen Umfeld präsentieren:
Dort, wo er sich wohlfühlt.
Da Du meine Fotografien angesprochen hast:
Ich selbst stehe meinem Fotografieren sehr kritisch
gegenüber und weiss, dass ich noch einiges zu lernen habe.
Generell möchte ich mit den Fotografien die Welt einfach nur
so zeigen, wie ich sie sehe. Ob sich eine solche Fotografie
auch einmal verkaufen lässt, ist für mich ziemlich
belanglos. Mein Geld verdiene ich mit anderen Sachen.
Gast - 25.02.2004 um 13:42 Uhr
Was ist denn der Unterschied zwischen einem
"Laien" und einem "echten Künstler?
Und vor allem, wer bewertet das? Jeder für sich selbst (nach
persönlichem Geschmack), die Masse (als Geschmack der Masse)
oder einige wenige Intellektuelle, oder solche die sich
dafür halten (als Geschmack der "Kritiker" ) ?
Kann ein "Laie" zum "echten Künstler"
werden?
Dazu noch als Anregung folgende Frage:
Wer ist Künstler, wer ist Laie (und warum):
a) Salvador Dali
b) Joanne K.Rowling
c) Josef Beuys
d) Walt Disney
e) Helge Schneider
f) irgendein Künstler auf Kunstgalerie
Interessant is vor allem sich zu fragen, WARUM man
persönlich jetzt jemanden als Künstler oder Laie bewertet.
Gast - 25.02.2004 um 13:54 Uhr
Nehmen wir noch
g) Daniel Küblböck hinzu, den hab ich jetzt vergessen.
Arne - 25.02.2004 um 14:04 Uhr
Einen Laien kann man vor allem an mangelnder Technik
erkennen. Es ist jemand, der versucht, sich auszudrücken,
aber die dafür benötigte Sprache bisher noch nicht oder nur
mangelhaft erlernt hat. Oft passiert es den Laien auch, dass
sie etwas vor sich hinstammeln und selbst gar nicht genau
wissen, was sie eigentlich sagen wollen.
Kein Künstler ist, wer in seinen Werken banal und kitschig
ist, wer das bereits millionenfach bei anderen genauso
gesehene ein weiteres Mal produziert, wer schlichtweg nur
kopiert.
Ein Künstler zeichnet sich durch seine Einzigartigkeit und
Authenzität aus. Er hat etwas zu sagen und weiss auch, es
auf seine individuelle Art auszudrücken. Es wäre ein Fehler,
der Masse eine solche Zuordnung zuzutrauen. Die Masse
erfreut sich viel lieber und besser an den hübschen bunten
Bildchen auf den Trödelmärkten und Einkaufsboulevards, die
zwar handwerklich durchaus gut gemacht sein können, aber
keinerlei künstlerischen Wert besitzen.
Und ob jemand vom Laien zum Künstler werden kann? Natürlich!
Es liegt, denke ich, an jedem selbst. Ein gewisses
Grundtalent muss aber schon vorhanden sein, sonst ist alle
Müh´ vergebens.
Arne - 25.02.2004 um 14:06 Uhr
Zitat:
Nehmen wir noch
g) Daniel Küblböck hinzu, den hab ich jetzt vergessen.
Der ist vor allem nur ein armes Schwein, der jetzt
vielleicht 2-3 goldene Jahre hat und damit sein ganzes Leben
verpfuscht. Er kann einem wirklich leid tun.
Gast - 25.02.2004 um 14:12 Uhr
Zitat:
Ein Künstler zeichnet sich durch seine Einzigartigkeit und
Authenzität aus. Er hat etwas zu sagen und weiss auch, es
auf seine individuelle Art auszudrücken. Es wäre ein Fehler,
der Masse eine solche Zuordnung zuzutrauen.
Wer soll denn dann die zUordnung machen bzw. macht sie? DAS
ist doch die eigentlich spannende Frage.
Zitat:
Und ob jemand vom Laien zum Künstler werden kann? Natürlich!
Es liegt, denke ich, an jedem selbst. Ein gewisses
Grundtalent muss aber schon vorhanden sein, sonst ist alle
Müh´ vergebens.
Ja aber wie wird man vom Laien zum Künstler? Interessanz
wäre jetzt nicht die aktive Sicht (Standardantwort
"durch harte Arbeit"
sondern die Aussensicht.
Arne - 25.02.2004 um 16:29 Uhr
Diese Nachricht wurde von Arne um 16:53:55 am 25.02.2004
editiert
Worauf Du Gast sicher hinaus willst und was Du Dir hier
zusammenkonstruieren möchtest:
Ob jemand Künstler ist oder nicht, hat nichts mit dem
persönlichen Gefallen zu tun. Das entscheiden andere
Kriterien. So war Beuys ein Künstler - mir selbst gefällt er
z.B. aber nicht.
Zu Deiner Frage, wer entscheiden soll, was Kunst ist oder
nicht:
Der, der es kann.
Die andere Sache, was einem gefällt, kann jeder für sich
selbst entscheiden.
Fluuu - 01.03.2004 um 01:07 Uhr
Das ist ja wieder ein erschöpfender Kommentar von X, schade,
dachte Du hättest wirklich was zu sagen zum Thema!
Künstler hin, Künstler her, es ist schon etwas müßig das
hier zu diskutieren auf kunstgalerie.org.
Der Titel ist eigentlich schon irreführend wo doch jeder
etwas hochladen kann und niemand entscheidet unter welche
Kategorie es fällt.
Die Site müßte Bildervielfallt oder Gemaltes oder viele
Bunte Bilder heißen wenn wir es genau nehmen.
Für mich steht die kreative Betätigung im Vordergrund, sie
füllt mich aus, sie läßt mich schöpferisch werden, gibt mir
Sinn usw.
da stellt sich die Frage Künstler garnicht.
Somit bin ich hier genau richtig.
Galerie Seeger - 04.12.2004 um 11:50 Uhr
Natürlich ist Kunst Ware, sonst wäre sie ja keine Kunst und
der Künstler ein Kaufmann (Händler)
Wer hat denn Kunst geschaffen, der Künstler, NEIN, der
Handwerker ist der wahre Künstler.
War es nicht der Handwerker der sich durch die Kunst einen
Vorteil verschaffte und das Leuchten in die Augen der Elster
(Kunden) brachte.
War es nicht der Kunde (die Elster) die mit ihren gierigen
Blicken, schaute auf die funkelnde Pracht
War es nicht jenes, was ihn zum Künstler werden lies, er
wäre längst verhungert, wenn da nicht die Elster wehr.
Ich vertrete immer noch die Meinung dass die so genannten
Künstler nur ein Mutation der Natur (der Gesellschaft)
sind.
Sie nehmen sich einfach zu wichtig, und das schadet in
fielen Fällen der Kunst, also doch Kaufmann.
Oder nur A…………… die meinen das man Kunst lernen kann.
Lernen kann man ein Handwerk, deswegen nennt man es auch
Ausbildung und warum läst sich ein Mensch Ausbilden, damit
er was lernt was er vorher nicht konnte (das Handwerk).
Doch wer, war der wahre Künstler, doch wohl der, der es
erfunden hat und nicht die kleinen AZUBIS denen es danach
beigebracht wird (ausgebildete Elster befriediger) und die
dann am lautesten Tönen, ich bin der Beste ich bin der Held
denn ich bin das A……… was gerne laut bellt.
Und wenn man dann die Werke sieht, dann steckt in ihnen eine
menge Können, aber wenn man Kunst sucht dann
Gott sei dank, es gibt natürlich auch AZUBIS die ihren eigen
Kopf haben, doch die sind unbequem und meist die armen
Schweine.
Die Elster hat es mich gelehrt, mach für mich ein Bild, dann
ist es auch was Wert!
Gruß PS.
Fluuu - 04.12.2004 um 15:03 Uhr
Hallo Peter,
da liegst Du meineserachtens völlig falsch, das ist die
Sicht eines marktwirtschaftlich denkenden (BWL) und viele
die Bilder schaffen handel auch danach aber die Kunst hat
nicht ihren Urspung im Handwerker oder gar Kaufmann, am
besten hat mir von den vielen, noch die Deutung gefallen,
Kunst ist entstanden um den Partner (Sexualpartner) zu
betören und zu beeindrucken. Diese Ansicht macht für mich
den größten Sinn in Bezug von Arterhaltung und
Ursprünglichkeit. Das hat also mit käuflicher Ware garnichts
zu tun, außer wenn man selber nicht in der Lage ist, warum
auch immer, so etwas zu erschaffen aber trotzdem jemanden
betören will, dann es kaufen zu müssen.
gruß fluuu
subart - 15.08.2008 um 15:50 Uhr
Darf Kunst WARE sein?
KUNST = LUXUS
meine Kolumne dazu auf
http://www.kunstwerte.de
Buchstabe C= Correo
"es wäre eine anmassung zu glauben das wäre erfunden
und wenn ja umso besser
denn was wäre LUXUS ohne KUNST
maler-hans - 07.10.2008 um 22:49 Uhr
Pardon:
wieso ist Ware kein Luxus?
oder:
was ist Luxus, wenn nicht teure Ware?
(mal abgesehen von der Ursprungsfrage im Zusammenhang mit
der Kunst, die freilich auch Ware sein muss, um den Künstler
am Leben zu erhalten. Das sollte nur nicht im Vordergrund
stehen bei ihrer Entstehung.)
Fluuu - 08.10.2008 um 19:18 Uhr
...man o man diese Plattheiten wie von einem niederen
Büroangestellten.
Natürlich ist Kunst=Luxus aber Luxus keine Ware, dann kann
Kunst keine Ware sein. Oder ist bei Dir ein gutes
Lebensgefühl eine Ware?
gruß fluuu
maler-hans - 08.10.2008 um 22:41 Uhr
Dein Meinung ist oft schlimm genug, Fluu, da sind
persönliche Unverschämtheiten nicht mehr vonnöten.
Ist eigentlich Dein Spiegel immer noch blind?
mezzo4te - 09.10.2008 um 12:41 Uhr
Diese Nachricht wurde von mezzo4te um 12:54:18 am 09.10.2008
editiert
Der Beitrag von Fluuu ist nicht nur unverschämt und
arrogant, sondern auch völlig wirr.
Seine Aussage hat in etwa die gleiche Logik wie folgende:
Obst = Köstlichkeit aber Köstlichkeit keine Ware, also kann
Obst keine Ware sein...
Und dabei ist schon Fluuus Ausgangsvoraussetzung, dass
"natürlich Kunst = Luxus" sei, äußerst fragwürdig. So natürlich
find ich das jedenfalls nicht. Das würde ja quasi per
Definition heißen, dass Kunst überflüssig ist. Denn Zitat:
Luxus (v. lat.: luxus = Verschwendung, Liederlichkeit,
(eigentlich) „üppige Fruchtbarkeit“) bezeichnet
Verhaltensweisen, Aufwendungen oder Ausstattungen, welche
über das übliche Maß (den üblichen Standard) hinausgehen
bzw. über das in einer Gesellschaft als notwendig und - zum
Teil auch - für sinnvoll erachtete Maß. (Wikipedia)
.
zaalice - 11.10.2008 um 21:34 Uhr
Kunst kann schon auch Ware sein - sollte aber nie einem Zweg
dienen....
maler-hans - 11.10.2008 um 23:25 Uhr
Vorsicht – niemals nie sagen!

Ist es nicht auch ein Zweck, wenn man die so oft beschworene
"Botschaft" vermitteln oder einfach seine
Mitmenschen erfreuen will?
Aber wahrscheinlich meint zaalice, Kunst sollte nicht dem
Zweck dienen, Ware zu sein, also in erster Linie
verkäuflich.
@metto4te: hallo, bravo und danke
zaalice - 12.10.2008 um 11:04 Uhr
Kunst ist im Grunde das einzige was uns wirklich von Tieren
unterscheidet....deshalb" nicht
überlebensnotwendig"
Aber - ohne wären wir eben.....siehe oben.
mezzo4te - 13.10.2008 um 11:28 Uhr
Diese Nachricht wurde von mezzo4te um 11:42:31 am 13.10.2008
editiert
Zitat:
Kunst ist im Grunde das einzige was uns wirklich von Tieren
unterscheidet....deshalb" nicht
überlebensnotwendig"
Ich bin kein Freund von solchen Aussagen. Zumal es nun
wirklich nicht "die Kunst" sein kann, was uns als
einziges von Tieren unterscheidet. Kunst ist doch keine
eigenständige Eigenschaft oder Fähigkeit, sondern eine
Ausdrucksform, der gewisse Fähigkeiten zugrunde liegen. Wenn
überhaupt, dann wären es diese Fähigkeiten (die auch noch zu
etwas anderem zu gebrauchen sind, als Kunst zu schaffen),
die uns von Tieren unterscheiden. Aber auch dabei habe ich
meine Zweifel. Ich glaube nicht an grundsätzliche
Unterschiede zwischen Mensch und Tier. Es sind doch nur
graduelle Unterschiede, also ein Mehr bzw. Weniger an
bestimmten Fertigkeiten, die Menschen von (hochentwickelten)
Tieren unterscheiden.
Weiterhin ist in dem Zitat oben der Begriff
"überlebensnotwendig" äußerst problematisch. Ich
jedenfalls kann ihn auf Anhieb nicht definieren. Zaalices
Definition, nach der alles, was über das
"Tierstadium" hinausgeht, nicht
überlebensnotwendig ist, halte ich (abgesehen von meinem
o.a. Einwand gegen die strikte Grenzziehung zwischen Mensch
und Tier) für nicht haltbar.
maler-hans - 13.10.2008 um 22:57 Uhr
Richtig, das Bild von den hierarchischen Entwicklungsstufen
sollte man in die Ecke missglückter Versuche packen. Auch
ist die Frage hier nicht, ob der Mensch wirklich das bessere
Tier ist ...
Die ursprüngliche Frage dieser Spalte zielt doch vielmehr
darauf, ob wir Kunst machen sollen, wollen, dürfen, die sich
von vornherein und vorrangig an ihrer Verkäuflichkeit
orientiert. Und im tiefsten Grundsatz scheinen sich hier
(fast) alle einig, dass Kunst zunächst um ihrer selbst (und
um des Künstlers?) willen entstehen sollte oder muss, dass
der Blick erst dann auf den Markt schweifen darf.
Trefflich streiten kann man sich über die Grenzziehung(en)
auf diesem von mir recht groß umrissenen Feld
melano-lux - 14.10.2008 um 19:30 Uhr
Zitat:
Auf das die Kunst Freiheit erlange und ihr Wert der
Seelentiefe entspreche!
Daniela Hufnagl - Berlin
Oh ja . das entspräche zeitgleich dem Erwachen einer neuen
besseren Welt!
mezzo4te - 17.10.2008 um 00:57 Uhr
tja, eine neue bessere Welt ... das ist, wonach wir alle
lechzen. Nur: wie kommen wir dahin? Einfach warten und
hoffen, dass sie eines Tages von selbst erwacht?
maler-hans - 17.10.2008 um 23:01 Uhr
Ohne allzu platt werden zu wollen:
Die Welt ist immer höchstens so gut wie die Menschen darauf.
Jeder weiß es und wartet, wann endlich die anderen so
handeln.
Jaja, nicht neu – eben.
melano-lux - 20.10.2008 um 17:09 Uhr
Zitat:
Ohne allzu platt werden zu wollen:
Die Welt ist immer höchstens so gut wie die Menschen darauf.
Jeder weiß es und wartet, wann endlich die anderen so
handeln.
Jaja, nicht neu – eben.
1. Es weiß leider immer noch nicht jeder
2. Viele, die es wissen, ergehen sich in Worten darüber
anstatt in Taten dafür
3. es gibt "andere", die schon so handeln
auch nicht neu - eben,
ml
mirkStar - 20.10.2008 um 19:57 Uhr
Zitat:
Ohne allzu platt werden zu wollen:
Die Welt ist immer höchstens so gut wie die Menschen darauf.
...also ich persöhnlich würde eine welt ohne menschen auch
als gut empfinden...wenn wir so weitermachen,ist es ja
vielleicht bald soweit...

maler-hans - 22.10.2008 um 22:52 Uhr
Ja, die Idee der Welt ohne Menschen drauf ist gut – aber nun
musste ich halt mal von dem Ist ausgehen ...
@melano-lux: Gibt es die? Mag sein, so oft wie Nuggets in
der Sahara.
Fluuu - 28.10.2008 um 22:00 Uhr
... handle oft nach der Prämisse, aus dem was da ist das
Beste machen, das gilt für die Erde, für die Menschen, fürs
eigene Leben, für die künstlerische Arbeit, für das Forum
hier bis hin zu Denkstrukturen, dann sind nie äußere Dinge
Schuld auf die es sowieso keinen Einfluss gibt wenn etwas
nicht so ist wie gewünscht sondern meine Fähigkeiten aus dem
gegebenen nicht das Beste gemacht zu haben. Wenn es jedoch
klappt stellt es zufrieden auch in schlichter Form, das
Beste aus einer schlechten Situation zu machen ist ein
Erfolg... es braucht keine neue bessere Welt, sie entwickelt
sich auch so.
gruß fluuu
jk63 - 24.07.2009 um 19:17 Uhr
Die Erde ist wie alles was Leben in sich trägt! Man ist
jung um alt zu werden .Also hatten wir schon die Bessere
Welt und haben es nicht genutzt.lg jk
PS.Thema Ware ! Jeder Mensch hat das recht
sich zur Prostution Frei zu geben und wenn es seine Gedanken
sind, in vorm von Bildern .
Fluuu - 30.07.2009 um 10:56 Uhr
...das ist richtig, jeder kann sich prostituieren und sich
für Geld verschleudern nur geht dann das Wertvolle verloren.
Es ist das Selbe wie mit einer Frau, kaufe ich den Sex kann
ich ihn in unendlichen Mengen bekommen, er ist wertlos.
Versuche ich aber eine Frau durch Gefühl zu erobern und
somit durch meine menschlichen Fähigkeiten zu gewinnen ist
Sex selten aber ein riesen Wert.
Mit der Kunst ist es ähnlich meiner Ansicht nach, wird sich
mit Bildern prostituiert und der Geschmack des Kunden
bedient sind sie wertlos, erst wenn ich versuche den
Betrachter durch das Erzeugen eines Gefühls in den Bann zu
ziehen entsteht das Wertvolle.
Sobald dieser ideelle Wert käuflich ist verliert er im
künstlerischen Sinne seine Bedeutung, wie bei einer Ware.
gruß fluuu
jk63 - 30.07.2009 um 11:42 Uhr
Was ist dann mit all den Galerien und Museum ? Sind das die
Zuhälter unserer Gedanken ? Sind die alten Meister dadurch
geschädigt ?Und es nicht mehr wert sie zu betrachten ?
Darkness - 10.08.2009 um 09:18 Uhr
Zitat:
...das ist richtig, jeder kann sich prostituieren und sich
für Geld verschleudern nur geht dann das Wertvolle verloren.
Es ist das Selbe wie mit einer Frau, kaufe ich den Sex kann
ich ihn in unendlichen Mengen bekommen, er ist wertlos.
Versuche ich aber eine Frau durch Gefühl zu erobern und
somit durch meine menschlichen Fähigkeiten zu gewinnen ist
Sex selten aber ein riesen Wert.
Mit der Kunst ist es ähnlich meiner Ansicht nach, wird sich
mit Bildern prostituiert und der Geschmack des Kunden
bedient sind sie wertlos, erst wenn ich versuche den
Betrachter durch das Erzeugen eines Gefühls in den Bann zu
ziehen entsteht das Wertvolle.
Sobald dieser ideelle Wert käuflich ist verliert er im
künstlerischen Sinne seine Bedeutung, wie bei einer Ware.
gruß fluuu
Der Mensch prostituiert sich täglich. Im Berufleben, in der
Geschäftswelt überall. Selbst im Urlaub, wenn er feilscht.
Das Wertvolle bleibt trotzdem erhalten, auch wenn es
käuflich war. Der Mann, der zu einer Prostituierten geht hat
in dem Moment etwas wertvolles, das er wohl nie wieder
vergessen wird. Wenn man sich etwas ganz tolles kauft, für
sich tolles, verliert es auch nie den Wert, wenn man etwas
damit verbinden kann.
Wenn heute Bilder verkauft werden, dann geht der Wert nicht
verloren. Im Gegenteil.
Mag sein, dass man in einigen Jahren nicht mal mehr weiss,
wie derjenige/diejenige hieß, doch das Werk selber behielt
seinen Wert.
Musiker prostituieren sich auf eine der schlimmsten Arten
und Weisen. Teilweise so sehr, dass sie sich zerstören. Der
Wert bleibt trotzdem.
Es ist auch eine Art Bestätigung, wenn man etwas kauft. Man
kauft es mit dem Wissen und dem Gedanken, dies hat nie
wieder jemand. Für den Künstler natürlich eine tolle Sache,
da er wieder mit dem Geld etwas machen kann. Was auch immer.
Sein Herzblut steckt trotzdem darin und seine Liebe des
Augenblicks des Schaffens.
Im Grunde ist das komplette Leben eine Ware. Autoren
schreiben Bücher, welche auch Ware sind und doch wird es nie
wieder jemanden geben, der nur annähernd an die
Ausdrucksweise und den Stil kommen wird, wie der Autor.
Musiker, die nur nachsingen, werden auch niemals an die
Originale kommen, obwohl die Originale ebenfalls vielleicht
Ruhm und Ansehen, Erfolg und Geld hatten und haben. Selbst
nach ihrem Tod (Hendrix, Joplin, MJ,Falco uvm.).Die
Originale behielten ihren Wert.........
lg
Ria
jk63 - 10.08.2009 um 15:15 Uhr
Hallo Ria ! Du hast es erkannt und ich habe den nichts
mehr hinzu zufügen . lg jens
niwatoriah - 12.08.2009 um 03:18 Uhr
Das Leben als Ware -
man merkt, was Jahrzehnte von Gehirnwäsche angerichtet
haben. Deshalb steht bei einem Gesangsstudium heute auch das
Thema "Selbstvermarktun" mit auf dem Lehrplan.
Steter Tropfen höhlt den Stein!
Das Leben (bzw. die Kunst als Teil des Lebens) als
Pokerspiel, dieses Bild scheint mir doch zutreffender, denn
jeder versucht aus seinem Blatt so viel wie möglich
herauszuholen.
Sind es wirklich die Ideen, die Schönheit, die in den Museen
hängen? Ist es vielleicht doch eher das Kollektive
Unbewusste, das Werk von Spekulanten und Experten? Wäre es
anders, wie ist es möglich, dass über all die Jahrtausende
hinweg offensichtlich keinerlei Wirkung eingetreten ist? Das
Pendel der Geschichte schlägt unbeirrt hin und her, und es
wiederholen sich immer wieder die gleichen Dinge wie Aufbau
und Zerstörung, Vegeistigung und Verrohung,
Spiritualisierung und Kommerzialisierung.
Ist die Kunst nicht viel eher das Baströckchen, welches die
menschliche Scham bedeckt, auch wenn der Künstler sie als
Dorn im Fleisch angelegt hat?
Sie ist im kommerziellen Betrieb ein Gut, mit dem man Geld
verdienen kann, vor allem aber etwas, womit man sich über
die anderen Ochsen erheben und wichtig machen kann. Manch
mattes Leben erhält über ein Konzertabonnement oder einen
Kunsthallenbesuch ein wenig Hochglanzspray, eine Aura von
Superbität. Denn die meisten Menschen haben dank eines
entsetzlichen Kunstunterrichts an der Schule den Eindruck
erhalten, dass sie von Kunst keine Ahnung haben und darüber
nicht urteilen könnten.
leonessaaustria - 22.08.2009 um 19:16 Uhr
KUNST als WARE
hat für mich einen inneren und einen äußeren Aspekt.
Für mich bedeutet Kunst in erster Linie meine Kunst zu
schaffen und das wiederum heißt für mich, daß ich ganz mit
mir eins werde, mir, meinem innersten Wesenskern ganz nahe
komme. Regelmäßig ist es so, daß ich bevor ich mich meinem
Bild in Arbeit zuwende, und das gilt bei mir für fast
jegliche, sonstige Arbeit auch, ich erst den Widerstand,
die Trägheit, die Erdschwere in mir überwinden muß und dann
widme ich mich meinem Bild und plötzlich wird mir bewußt,
daß ich eins bin mit der Aktion, den Farben, den Formen. Bei
jedem Bild, das ich male spiele ich vorwiegend eine
bestimmte Art von Musik, das wechselt von Bild zu Bild ab.
Und in diesen kostbaren Momenten, so ich mir meiner Einheit
bewußt werde, bin ich auch zB auch 3/4 Takt. Für mich ist
das ein unbeschreibliches Glücksgefühl.
Aber die äußere Seite sieht doch anders aus: Bin ich
professioneller Künstler, muß ich von meiner Kunst leben,
dann ist das doch wirklich schwierig. Miete, Heizung,
Material, Lebensmittel, all das will bezahlt werden und
keiner der Anbieter dieser lebensnotwendigen Dinge frägt,
woher ich mein Geld nehme. Als freiberuflicher Künstler ist
man doch, außer man kann von Luft und Liebe leben,
angewiesen, seine Bilder zu verkaufen und ist dadurch ein
Rädchen im Markt, der nach ganz kommerziellen Gesetzen
funktioniert. Das ist das große Dilemma, das diejenigen, die
von ihrer Kunst leben wollen und nicht in den
Seitenblätter-Magazinen herumlaufen, gezwungen sind, Ware zu
verkaufen oder zu hungern oder einem Nebenerwerb
nachzugehen, der viel Zeit und Energie raubt, Energie, die
eigentlich in den Mal- und Selbstausdrucksprozeß fließen
sollte.
Oder es kommt anders, wie bei mir. Ich habe einen ganz
anderen Beruf, den ich sehr liebe und der mir eine gewisse
Möglichkeit auch an Zeiteinteilung bietet. Ich bin
Autodidakt, habe das Malen nicht gelernt, sondern ich male
einfach aus meinem Inneren heraus. Mit der Zeit habe ich mir
eine gewisse handwerkliche Praxis erlernt. Aber mein Vorteil
ist, daß ich malen kann, was ich will, was aus meinem
Inneren entströmt und daß ich, um mein Leben zu finanzieren,
nichts verkaufen muß. Aber alles hat auch 2 Seiten und
vielleicht, erkenne ich durch genau diese Diskussion, wo
meine Ketten und Fesseln liegen. Ich liebe es aber Dinge
miteinander zu verknüpfen. Ich schreibe auch Texte zu den
Bildern und auf meiner Homepage bin ich dabei auch ein
Rechtspanorama einzurichten, wo ich auf meinen Brotberuf
zurückgreife und für Kunstschaffende wichtige und nützliche
Themen ansprechen will. Das ist eben mein persönlicher Weg,
wo ich meine Kunst, da jeden Monatsersten mein Gehalt
ohnehin am Konto ist, nicht zur Ware machen muß, um
überleben zu können. Ich glaube, es ist einfach ein
Glücksfall, von dem man von vornherein nicht ausgehen kann,
daß man von seiner Kunst, die authentisch aus dem Inneren
kommt, wirklich leben kann. In den meisten Fällen wird man,
wenn man sein Schaffen nach seinem inneren Ausdruckbedürfnis
leben will, Kompromisse auf irgend einer Ebene eingehen
müssen.
Liebe Grüße an alle aus dem Naturschutzgebiet der Thaya-Auen
in Niederösterreich
Astrid
Lean12 - 28.09.2009 um 18:22 Uhr
Ich denke schon dass Kunst ware sein muss. Wenn es bei einem
Kunstwerk widersprüchlich wäre es käuflich anzubieten kann
sich der Künstler ja ohne weiteres dagegen entscheiden und
es nicht kommerziel der Allgemeinheit zugänglich machen.
maler-hans - 29.09.2009 um 23:44 Uhr
Zitat:
Das Leben als Ware -
man merkt, was Jahrzehnte von Gehirnwäsche angerichtet
haben.
…
Ist die Kunst nicht viel eher das Baströckchen, welches die
menschliche Scham bedeckt, auch wenn der Künstler sie als
Dorn im Fleisch angelegt hat?
Ganz falsch ist die Bemerkung über Gerhirnwäsche sicher
nicht (schönen Gruß von Wahlsieger Westerwelle), trotzdem:
Natürlich bedeckt das Baströckchen Kunst menschliche Scham!
Es ist leider völlig aus der Sitte gekommen, sich zu schämen
– dabei gäbe es (Gehirnwächse!) wahrhaftig Gründe genug. Und
wieso legt »der Künstler« die Kunst als Dorn im Fleisch an?
Welcher Künstler? Und in wessen Fleisch? Völlig unzulässige
Verallgemeinerung. Hört doch auf, die Kunst zur
Gesellschaftskritik verkürzen und zwingen zu wollen! Sie
darf das, natürlich, muss aber nicht! Auch das ist
künstlerische Freiheit (von den Ansichten anderer Kollegen,
zum Beispiel).
Und wer Kunst wirklich nur (!) für sich selbst schafft soll
das tun und sich dabei weiter selbst belügen. Kunst ist
verkäuflich – was keineswegs impliziert, der Künstler sei es
auch.
artcaos - 25.10.2009 um 11:18 Uhr
kunst sagt uns, und zeigt uns, wie es
in der Welt zugeht,!!??
O respekt für die Umwelt,!!
O Tolleranz für alle und jeden,!!
artcaos im Weltcaos,!!?
Fluuu - 02.11.2009 um 20:38 Uhr
Zitat:
Der Mensch prostituiert sich täglich...
...Im Grunde ist das komplette Leben eine Ware.
lg
Ria
Mir stehen die Haare zu Berge auf Grund Deiner Ansichten
aber Du vertrittst wahrscheinlich die Meinung der Mehrheit
denn die meisten Leute buhlen den ganzen Tag und Nachts
vielleicht auch noch nach Geld und taxieren alles auf ihren
materiellen Wert.
Die wenigen guten freiberuflichen Künstler die es gibt tun
das hoffentlich nicht.
Von Kunst Leben heißt nicht Geld machen, das ergebt sich,
sondern die kreativ/schöpferische Arbeit ist die zwingende
Haupttätigkeit des Tages und der Nacht als eine Art
Lebenselexier.
Lebe nicht von Luft und Liebe sondern von Luft und
unerfüllter Liebe, ist wesentlich ergiebiger und ermöglicht
absoluten Luxus.
Kommt es zu einer positiven Begegnung mit etwas Liebevollem
ist das ein Highlight und ein Kick, nicht nötig zu Taxieren
wo der Vorteil ist oder welcher materielle Gewinn bei
rausschlagen könnte.
Einen ähnlichen Wert haben die guten gelungenen Kunstwerke.
Der Kunstmarkt hingegen funktioniert nach den ökonomischen
Gesetzen der Marktwirtschaft, die Werke meist von schon
längst toten Künstlern die sich nicht mehr wehren können,
werden gehandelt wie auf dem Basar der Superlative, ein paar
Millionen mehr oder weniger spielen keine Rolle.
gruß fluuu
niwatoriah - 03.11.2009 um 07:38 Uhr
In der Witzelstraße in Düsseldorf steht eine verlassenes
Industriegebäude. Leute, die dort schon lange wohnen,
erzählten mir, dass dort früher mal Atellierräume von der
Kunstakademie waren, und die Professoren etc. da mit
Porsches und Rolls etc. vorgefahren sind.
Da ich mich nun im Metier - wie gewohnt - genauer umgeschaut
habe, muss ich feststellen, dass die Kunst auch ein
Riesenkommerz ist. In den Deichtorhallen in Hamburg hat so
ein Japaner neben anderen Künstlern eine mordsteures
Verkaufsbüro, wo er einen ca. 40 m2 großen Raum mit Blumen
und Blättern aus Salzpuder gestreut hat.
Die Kunsthalle in Hamburg hat einen Vorlauf von 5 Jahren,
der Kunstverein ein festes Programm für die nächsten zwei
Jahre, selbst eine popelige Kurhalle in der Provinz hat zwei
Jahre Vorlauf.
Es ist wie im Meer: ein paar riesige Walfische plügen dahin.
Doch die große Biomasse ist der Plankton, sprich die
Unmengen von "Kleinkünstlern".
Den Begriff "prostituieren" finde ich ehrlich
gesagt zum Kotzen. Andererseits will mir das Luft- und
Liebe-Operettending von La Boheme auch nicht so recht
einleuchten. Das geht doch nur, wenn man jemanden hat, der
einen aushält, wenn man mal ganz ehrlich ist.
Der Begriff des Marktes trifft auch für Kunst voll zu. Und
wenn man von Markt etwas versteht, dann weiß man auch, dass
das Produkt auf Deutsch gesagt scheißegal ist. Entscheidend
ist das Marketing, wie man an der Mineralwasserabteilung
eine Edekamarktes in Verbindung mit Stiftung Warentest gut
selbst sehen kann.
Fluuu - 15.11.2009 um 15:31 Uhr
Der Vergleich ist gut, ein paar dicke Wale die in ihrer
Größe aber auch Behebigkeit faszinierend sind und die
große Menge an Plankton welches für das Leben sorgt.
Das Leben auf der Erde würde ohne Wale genauso
weiter gehen aber ohne Plankton erlischt es.
In Düsseldorf gibt es die großen Wale der Fotografie,
dort ist die Becher-Schule beheimatet, aus ihr kommen
die weltgrößten künstlerischen Fotografen hervor wie
z.B. Andreas Gursky. Er könnte was den materiellen
Verkaufserlös seiner Bilder angeht eine ganze Flotte
von Porsches und Rolls-Royce besitzen aber das
interessiert ihn vermutlich weniger.
Es gibt einige wenige Künstler die in Millionen
schwimmen aber was bringt es sich darüber skandalös
zu Ereifern, es gibt immer jemanden der besser ist als man
selbst, auch im Sport wurde jeder Weltmeister
irgendwann von einem Jüngeren geschlagen.
Kunst als Ware ist eigentlich nicht das Thema sondern
Kunst als Aufklärung über die tiefen Geheimnisse des
Lebens und den Tod so gut der Künstler dazu in der
Lage ist.
gruß fluuu
JuliaTepasse - 11.02.2010 um 22:56 Uhr
Diese Nachricht wurde von JuliaTepasse um 22:58:23 am
11.02.2010 editiert
Auch ich finde, dass Kunst Ware sein darf, möchte damit
meine Brötchen verdienen können. Natürlich bezieht sich die
Frage auf den Charakter, Materialisten verkaufen gern.
Andrerseits finde ich es schwer, einen Preis für ein
Kunstwerk dingfest zu machen, jedes Bild hat doch einen
ideellen Wert.
Fluuu - 16.02.2010 um 12:15 Uhr
Hallo Julia,
bist Du Dir sicher, dass man mit Kunstwerken Brötchen
verdienen kann, das täglich Brot so wie beim Handwerk?
Kenne es nur so, entweder verschenken oder sehr viel
Geld bekommen aber täglich für die Brötchen ist mir nicht
bekannt. Kann man den Verkauf von echten Kunstwerken
täglich organisieren? Oder meinst Du Designware bzw.
Produkte des Kunstgewerbes? Vielleicht Auftragsarbeit
als Dienstleistung?
Das gibt es als Ware und Produkte aber es sind keine
Kunstwerke im Sinne von freier schöpferischer und
kreativer Arbeit, es ist Erfüllen von Kundenwunsch.
JuliaTepasse - 24.02.2010 um 11:53 Uhr
Hello,
welches Handwerk sichert dir heutzutage deine Brötchen
Wie du schon sagtest, gibts ja auch Auftragsmalerei, man
könnte Kurse anbieten, in Agenturen Grafiken bearbeiten etc.
Warum sollte man mit Kunst kein Geld verdienen können? Das
Problem, dass der Künstler die Werke nicht für sich
anfertigt, sondern für andere ist mir bekannt, doch genau
dort sollte man unterscheiden, zwischen privater &
beruflicher Kunst.
Allerdings hast du Recht, dass es schwierig ist, sich
kontinuierlich finanziell über Wasser halten zu können,
kommt allerdings auch auf den Lebensstandard an.
Fluuu - 28.03.2010 um 13:48 Uhr
Werde das Gefühl nicht los, dass das was Du meinst nichts
mit Kunst zu tun hat sondern mit Dienstleistung.
Kunstwerke entstehen aus dem tiefsten inneren Bedürfnis als
Künstler das Leid des Lebens als Mensch auf der Erde zu
verarbeiten und dafür zu sorgen, dass es mir
im übertragenen Sinne abgekauft wird. Wenn ich das für
Andere mache die dafür zahlen ist es eine Dienstleistung wie
im Handwerk und kein schöpferischer Akt aus dem Selbst.
subart - 15.08.2010 um 09:12 Uhr
Hallo Leute eigentlich habe ich mal zu dieser Diskussion
angeregt und glaube die Frage war Ist Kunst Luxus ?
Aber jetzt freue ich mich das Ihr so ausdauernd den Tread
runterzuarbeiten versucht habt - und so einiges dabei
herauskam. Last not least habe ich nie versucht Bilder zu
verkaufen und würde nur meinen besten Freunden eins
schenken. Das ich unter vielen Internet-Galerien
meine Bilder präsentiere ist ledlich ein Geschenk an den
Menschen. Fazit: Kunst machen ist wie ein gutes Essen
vorbereiten.
Fluuu - 18.04.2011 um 09:59 Uhr
Genau, die Präsens im Netz ist ein Geschenk an alle, ob es
angenommen wird bleibt dem Betrachter überlassen.
Der Beginn dieses Threads war die Aussage "Kunst als
Ware" vom Betreiber angeregt und meine Ansicht ist,
sobald kreative Werke eine Ware sind ist der Begriff Kunst
nicht mehr angemessen außer man betrachtet Geld besorgen als
eigenständige Kunstform, dann ist der Überfall auf eine Bank
z.B. Kunst und kann nicht strafrechtlich verfolgt werden.
Viel Spaß!
Klaus_B - 02.05.2011 um 21:59 Uhr
Hallo Fluuu,
verstehe ich Dich richtig: Du meinst, wenn man ein Kunstwerk
verkauft, hört es auf, Kunst zu sein? Oder nur, wenn es von
vornherein als Auftragsarbeit entstanden ist?
Ich habe zwar im Lauf der Jahre schon die eine oder andere
Auftragsarbeit gemacht, wenn auch sicher nicht, um damit
meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Meistens zeichne ich,
weil mich irgend etwas inspiriert hat und ich dies
festhalten möchte. Einem Freund gefiel eine meiner
Zeichnungen so sehr, dass er sie mir abkaufte, obwohl ich
zuvor nie daran gedacht hätte, sie zu verkaufen.
Hörte die Zeichnung durch diesen Akt des Verkaufens auf,
Kunst zu sein? Ich glaube nicht. Ist in den Kunstmuseen
dieser Welt tatsächlich Kunst zu sehen, obwohl diese von den
Museen angekauft wurde? Ich glaube schon.
Kann eine Auftragsarbeit Kunst sein? Auch das glaube ich.
Voraussetzung dafür ist wohl, dass der Auftraggeber dem
Kreativen einen Freiraum lässt und damit auch ein gewisses
Risiko eingeht.
Was ist Kunst eigentlich, wenn nicht (auch) eine potenzielle
Ware? Sind die Fresken der sixtinischen Kapelle Kunst?
Michelangelo hätte keinen Pinselstrich getan, wenn er nicht
bezahlt worden wäre. Sind van Goghs Gemälde Kunst? Zu
Lebzeiten konnte er fast nichts verkaufen, obwohl er gern
gewollt hätte. Also von vornherien keine Kunst? Oder hörten
sie erst auf, Kunst zu sein, als Millionen dafür gezahlt
wurden? Sind steinzeitliche Höhlenmalereien Kunst? Wer weiß
schon, welche Motivation dahinter stand. Sind Graffiti
Kunst?
dedetitus - 06.05.2011 um 10:24 Uhr
Natürlich schließlich ist sie ja auch ein Konsumgut!,
der Schaffende muss ja auch leben, er lebt vom Verkauf der
Anerkennung und vom künstlerischen Dasein selbst.
Alle andere ist aus meiner Sicht Quatsch
dedetitus
Fluuu - 08.05.2011 um 13:55 Uhr
All diese Ansichten sind dem Kapitalismus angepasst bei dem
es was das menschliche Dasein angeht einzig und allein um
den Zweck des Profits geht vom Menschen, durch den Menschen
am Menschen.
Auch das künstlerische Schaffen, eine freie Form des
menschlichen Bewusstseins in der Existent soll sich dem
unterwerfen.
Die letzten Poster in diesem Thread tun das und missionieren
diese Unterwerfung.
Ein Künstler ist frei von materiellen Zwängen und lebt
hauptsächlich durch den beglückenden Stoffwechsel im Gehirn,
durch schöpferische Prozesse und ist somit Urheber und
Begründer der Existenz.
Das Wenige für den körperlichen Stoffwechsel notwendige ist
mit ein paar praktischen Leistungen organisiert und braucht
nur geringe Zeit.
Dar entscheidende Stoff zum Leben eines Künstlers entsteht
bei der schöpferischen Arbeit aus sich selbst heraus und
weniger bei der Lohnarbeit.
Somit bleibt dieser Wert beim Verschenken erhalten aber wird
beim Verkaufen zerstört.
Wird das Kunstwerk zur Ware ist die spirituelle Kraft wie
bei jeder anderen Ware auch kaum zu benennen außer man sieht
die Spiritualität des Geldes als höchsten Wert an.
Edith Gratz - 11.05.2011 um 12:26 Uhr
Kunst als Ware. Meiner Ansicht nach ist Kunst nur ein
Modewort für kreativ geschaffene Gegenstände, Sachen oder
auch Waren. Das hinter schönen Dingen immer ein Zeitgeist
steckt der durch seine Eindrücke den Ausdruck zu Tage trägt
ist seit existieren der Menschheit die Verschönerung vom
Leben zu allen Zeitepochen und wird auch von Menschen gehegt
und gepflegt wenn ein Bezug dazu steht. .
herbig - 14.05.2011 um 18:19 Uhr
hallo fluuu,
ich kann deine hier geäußerten gedanken durchaus
nachvollziehen, als ich bei der betrachtung deines profils
allerdings auf preise unter deinen bildern stieß, ließ mich
das jedoch an der ernsthaftigkeit des geschriebenen
zweifeln...
Fluuu - 14.06.2011 um 20:20 Uhr
Hallo,
der Zweifel ist berechtigt, man sollte immer zunächst
skeptisch sein und erst nach guter Prüfung euphorisch
werden.
Meine Philosophie schließt den Verkauf von Arbeiten nicht
aus, es kommt auf das Bewusstsein dabei an.
Verkaufe keine Ware sondern Gedanken die in Form von Bildern
zu Materie werden. Bei diesem Bewusstsein geht es nicht um
den Status von materiellem Besitz wie beim Handel sondern um
das freudige Ereignis, dass mir jemand das was ich
mitzuteilen habe abkauft, im übertragenen und im
finanziellen Sinne.
Es ist so eher ein Austausch, ein zwischenmenschlicher
Austausch und weniger ein Handel auf dem Markt.
Mit diesem Bewusstsein lässt sich Geld durchaus auch mit
einem ideellen Wert füllen und gestalten, es ist ja
abstrakt und bleibt somit frei für die Phantasie um zu
bezeichnen wofür es steht.
Kunst ist ein soziales Ereignis, es ist im Austausch aber
nicht als Ware.
subart - 02.02.2012 um 11:27 Uhr
Hallo Künstler und Künstlerinnnen.
Ich bedanke mich für das rege Interesse an diesem Thread
teilgenommen zu haben.
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Arne Baganz