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-- Begrüßungssaal
--- An alle begeisterten Surrealisten

RolandRafael - 29.01.2008 um 17:03 Uhr

Ich heiße Roland Rafael Repczuk, wohne mit meiner Familie in Schleswig Holstein und arbeite hier seit zwei Jahrzehnte als freischaffender Künstler in altmeisterlichem Stil.
Filigran ausgearbeiteter Detailreichtum lässt meine Ölgemälde zu unverwechselbaren Kunstwerken werden.
Unter Verwendung von Farbpigmenten höchster Lichtechtheit entsteht eine Leuchtkraft, die meinem fantastischen Symbolismus unvergleichlichen Ausdruck schenkt. Meine Bildwerke entführen den Betrachter auf eine Entdeckungsreise in phantastische bis denkwürdige, aber dennoch ästhetische Schöpfungen. Das Verweilen ist eine Prämisse, Grundvoraussetzung um den Kontext, der meinem Oeuvre, meinen Werken zu Grunde liegt, erschließen zu können. Meine Bilderwelten sind für eilige Zeitgeister völlig ungeeignet, da sie ihre Geheimnisse nur demjenigen offenbaren, der die Bereitschaft innerer Ruhe zeigt.
Zeit hat bei der Erstellung meiner Kunst nicht im entferntesten eine Relevanz.
Meine Ölgemälde sind Spiegelungen meiner nach Vollständigkeit und Unversehrtheit suchenden Seele, und sie haben eines gemeinsam. Sie zeigen nicht,
sie erzählen manifeste Geschichten, die zunehmend an Dichte gewinnen, je länger man sie einer aufmerksamen Betrachtung unterzieht.
Kunst ist die Poesie in Bildern.
Schaut es euch an und gebt mir eine Resonanz.

Unter roland-rafael-repczuk.de besser zu betrachten.
Hier findet ihr auch meine Vita und weitere Kunstwerke.






Fluuu - 30.01.2008 um 12:44 Uhr

Hallo,
Surrealismus spricht mich sehr an, beschäftige mich damit seit geraumer Zeit, hatte sogar versucht das "Manifest des Surrealismus" von André Breton zu lesen, schwere Kost.
Am meisten haben mich die Fotografen jener Zeit in den Bann gezogen wie Man Ray aber vor allem auch Brassaï und die Technik des Automatismus ´écriture automatiqu´.
Wurde entwickelt, um Texte, Zeichnungen, Bilder in unbewusstem, zum Teil trance- oder rauschähnlichem Zustand >niederzuschreiben<. Es wurde darunter der spontane Ausdruck verstanden innerer Erregungsprozesse ohne kontrollierende oder korrigierende Verstandestätigkeit.
Kannst Du das nachvollziehen?

gruß fluuu




RolandRafael - 28.07.2008 um 08:36 Uhr

Eine impulsive Arbeitsweise - Surrealisten sind aber auch Techniker die Korrekturen an diesen Prozessen vollziehen.



luis109 - 04.08.2008 um 18:50 Uhr

Zitat:

Hallo,
Surrealismus spricht mich sehr an, beschäftige mich damit seit geraumer Zeit, hatte sogar versucht das "Manifest des Surrealismus" von André Breton zu lesen, schwere Kost.
Kannst Du das nachvollziehen?

gruß fluuu
Der Geograph
Der sechste Planet war zehnmal so groß. Er
war von einem alten Herrn bewohnt, der
ungeheure Bücher schrieb.
»Da schau! Ein Forscher!« rief er, als er
den kleinen Prinzen sah.
Der kleine Prinz setzte sich an den Tisch
und verschnaufte ein wenig. Er war schon
so viel gereist!
»Woher kommst Du?« fragte ihn der alte
Herr. »Was ist das für ein dickes Buch?«
sagte der kleine Prinz. »Was machen Sie
da?«
»Ich bin Geograph«, sagte der alte Herr.
»Was ist das, ein Geograph?«
»Das ist ein Gelehrter, der weiß, wo
sich die Meere, die Ströme, die Städte, die
Berge und die Wüsten befinden.«
»Das ist sehr interessant«, sagte der
kleine Prinz. »Endlich ein richtiger Beruf!«
Und er warf einen Blick auf den
Planeten des Geographen. Er hatte noch nie
einen so majestätischen Planeten gesehen.
»Er ist sehr schön, Euer Planet. Gibt es
da auch Ozeane?«
»Das kann ich nicht wissen«, sagte der
Geograph.
»Ach!« Der kleine Prinz war enttäuscht.
»Und Berge?«
»Das kann ich auch nicht wissen«, sagte
der Geograph.
»Aber ihr seid Geograph! - Und Städte
und Flüsse und Wüsten?«
»Auch das kann ich nicht wissen.«
»Aber ihr seid doch Geograph!«
http://www.staff.uni-mainz.de/mblumers/lg/o-e/deu/Doks/KlPri nz/Elements/Prinzbild52bgro.jpg
»Richtig«, sagte der Geograph, »aber ich
bin nicht Forscher. Es fehlt uns gänzlich an
Forschern. Nicht der Geograph geht die
Städte, die Ströme, die Berge, die Meere,
die Ozeane und die Wüsten zählen. Der
Geograph ist zu wichtig, um
herumzustreunen. Er verläßt seinen
Schreibtisch nicht. Aber er empfängt die
Forscher. Er befragt sie und schreibt sich
ihre Eindrücke auf. Und wenn ihm die
Notizen eines Forschers beachtenswert
erscheinen, läßt der Geograph über dessen
Moralität eine amtliche Untersuchung
anstellen
http://www.staff.uni-mainz.de/mblumers/lg/o-e/deu/Doks/KlPri nz/kapitelXI-XV.html




Fluuu - 11.08.2008 um 21:50 Uhr

Hallo luis109,

warum Du oft Texte zitierst die jemand anderes geschrieben hat ist mir schleierhaft.
Der kreative Anspruch an den Text beim Zitieren ist gleich Null. Du gibt noch nicht einmal einen selbst formulierten Satz dazu. Text Kopieren, das ist alles...
Viele von uns haben eine Bibliothek daheim wenn es darum geht zu Lesen was gedruckt wurde. Selbst Formulieren ist doch die Qualität eines Kunstforums wie dieses.

gruß fluuu




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