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the - 09.05.2003 um 13:23 Uhr
Warum wird noch immer eine trennung zwischen den bereichen
betrieben. Warum werden cartoons und comix immer noch als
gebrauchsgrafik abgestempelt...
Oder irre ich mich?
Bitte um eure meinung...
Gast - 09.05.2003 um 20:25 Uhr
Dass Cartoons und Comics als Gebrauchsgrafik abgestempelt
werden, ist mir noch nie aufgefallen. Für mich sind sie eher
eine Mischform aus Literatur und Zeichnen.
Die Comic-Definition nach wissen.de:
Das Wort Comic, in der Vollform Comic-Strip - wörtlich:
´komischer, Heiterkeit erregender
(Bilder)streifen´ -, das im amerikanischen Englisch
seit 1920 belegt ist, geht zurück auf das griechische
Adjektiv komikós ´zur Komödie gehörig´, dem
seinerseits das Substantiv kômos ´Gelage, fröhlicher
Umzug, Festgesang´ zugrunde liegt. Die Wortherkunft
verrät hier etwas über die Sachgeschichte: Ursprünglich
waren Comics hauptsächlich komische Bildergeschichten. Das
allerdings änderte sich schon bald. Abenteuergeschichten wie
Tarzan (seit 1929) und Hal Fosters Prince Valiant (Prinz
Eisenherz, seit 1937) zeigten, dass die Bildergeschichten
auch für andere Genres tauglich waren. Die Bezeichnung Comic
hatte sich damals aber bereits verfestigt und blieb
erhalten.
...
Heute ist die Meinung, dass es keine anspruchsvollen Comics
gebe, längst widerlegt. Manche Serien (man denke an die
Peanuts, an Garfield oder Calvin und Hobbes) haben geradezu
philosophische Dimensionen. Und seit 1959 die ersten
Abenteuer von Asterix dem Gallier erschienen, kennen selbst
Schüler, die kein humanistisches Gymnasium besuchen, ihren
Cäsar - nicht aus dem Lateinbuch, aber aus dem Comic.
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Arne Baganz