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--- am 25.10. Picassos 125. Geburtstag

Fluuu - 27.10.2006 um 18:54 Uhr

Pablo Picasso (1881-1973), der am 25. Oktober vor 125
Jahren im südspanischen Málaga zur Welt kam, ist der
Maler, der heute die höchten Erträge bei Versteigerungen
seiner Bilder erziehlt.

Auch auf mich üben seine Werke eine Faszination aus
und ich blättere immer wieder in Büchern um mir seine
Arbeiten an zu sehen und mich beeinflussen zu lassen.

Nicht zuletzt wegen dem Thema Frauen solidarisiere ich
mich mit Picasso, ein schweres aber wichtiges
Thema, es lässt kaum noch los einmal richtig angefangen.

Auch die tragische Entwicklung einiger seiner Kinder und
Enkel ermutigen nicht zum rumalbern, sie begingen Selbstmord.

Die Verbitterung tat seinem Schaffensdrang aber keinen
Abbruch, eher im Gegenteil. Bis an sein Lebensende
experimentierte Picasso mit immer neuen Techniken. Er
habe die Kunstwelt völlig auf den Kopf gestellt, meint der
spanische Schriftsteller Manuel Vicent, der ihn als ein
«Dämon der Malerei» beschreibt. «Er erfand neue
Formen, die Wirklichkeit zu sehen und stieg dafür in
Abgründe herab, die in die Hölle führten. Dort wurde
Picasso König.»

gruß fluuu




Mara - 27.10.2006 um 21:52 Uhr

Die tragische Lebensgeschichte Picassos hat mich auch sehr beruehrt. Die Kunst war sicher ein gutes Ventil fuer die Spannungen und es ist wunderbar, was dabei herauskam.

(Und da erlebe ich schon wieder eine Synchronizitaet: gerade hat eine Freundin aus Malaga ein Bild von mir gekauft. Meine Grossmutter lebte dort und ist da auch begraben. Ereignisse und Informationen bilden manchmal eigenartige Muster miteinander.)




hollboll - 10.05.2009 um 17:27 Uhr

Hallo fluuu
Picassos 128. Geburtstag
Was für ein großartiger Künstler dieser Picasso,alle Stile,Techniken,Sehweisen hat er so ausgiebig angewandt,daß für uns nachfolgenden Künstlern nichts mehr übrig bleibt neues zu erfinden.Wir sind seine Epigonen
auch wenn wir allerlei bunte Käppchen uns aufsetzen und meinen den Malerfürsten spielen zu können.
Auf der anderen Seite seine Botschaft:malt frei,schmeißt den alten Akademiekremel zum Schrott,kümmert euch nicht um Schatten und goldenen Schnitt ,malt weil ihr Spass dabei habt !!
So gesehen bleibt er unser guter großer Überkünstler .

Gruss hollboll




niwatoriah - 10.05.2009 um 22:11 Uhr

Zitat von Fluu "Nicht zuletzt wegen dem Thema Frauen solidarisiere ich
mich mit Picasso, ein schweres aber wichtiges
Thema, es lässt kaum noch los einmal richtig angefangen." War das ein freudscher Versprecher? So weit ich mich erinnere, hatte Picasso eine Ehefrau, eine Geliebte im Landgasthof und eine campte nahe seinem Anwesen. Dass davon mancher Mann wohl traeumt, mag schon sein, und wenn man da erst mal drinhaengt, laesst es einen auch nicht mehr so richtig los! Dass das fuer Beziehungen und Kinder nicht gut ist, versteht sich wohl.

Gegen die malerischen Aussagen ist nichts einzuwenden.




Fluuu - 14.05.2009 um 11:08 Uhr

man niwatoriah, was ist das nun wieder für ein Quark, bis Du so ein gutbürgerlicher konservativer Heini der Einehe und Kinder als das Glück auf Erden ansieht und jeden Tag mit der Aktentasche und Thermoskanne ins Büro geht um zu Tun was der Chef verlangt damit es etwas Geld gibt um Frau und Kind zu ernähren. Sonntag in die Kirche mit der ganzen Familie und fromm zum Herrgott gebetet, ab und zu beichten. Wenn es ganz eng kommt werden hinter geschlossenen Fenstern Frau und Kind geschlagen, dann geht es wieder eine Weile. man o man

Picasso hat das gelebt was er gearbeitet hat und dazu gehört eine Vielfalt an Beziehungen und dramatischen zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen auf friedlicher Ebene, eben auch mit Frauen und zwar mit mehreren. Will mich nicht mit Picasso auf eine Stufe stellen aber ich kann es gut nachvollziehen, mir geht es genauso. Die Auseinandersetzung mit dem Gegenüber bleibt nicht aus wenn es um qualitative künstlerische Arbeit geht und je größer die Vielfalt um so besser.

Das bürgerliche Modell, Frau am Herd, zwei, drei Kinder und Mann schafft treu Geld ran ist für künstlerische selbstständige Arbeit nicht zu gebrauchen. Lehne es geradezu mit Fleiß ab, was nicht heißt, dass ich nicht Frau und Kind habe aber grundsätzlich ist mir das Modell von Picasso mit seinen Frauen wesentlich näher... es macht viel Mühe und schafft Reibung aber es bedeutet eigenverantwortlich Leben und gibt das Gefühl von Freiheit.

gruß fluuu




niwatoriah - 14.05.2009 um 22:34 Uhr

Hallo Fluu!
Nun weiß ich, warum ich nicht Picasso geworden bin! Danke, das war mir bisher nicht so klar! Und du warst eben auch nicht konsequent genug dafür.

Nicht Heini sondern Andreas




Fluuu - 10.06.2009 um 22:23 Uhr

Hallo niwatoriah,

richtig, habe andere Gene und eine andere Biographie als Picasso und deshalb bin ich nicht Picasso sondern ich selbst mit allen Konsequenzen. Kann jedoch das Leben und die Arbeit von ihm sehr gut nachvollziehen und weiß warum er keinen Bürojob hatte und keine konservativ bürgerliche Einstellung, warum er sich mit Frauen auseinandergesetzt hat und was ihm die Malerei bedeutet hat.
Ich gehe als lebender Zeitgenosse meinen eigenen Weg aber das hindert mich nicht daran die Ahnen als Vorbild zu nehmen und da ist Picasso für mich heute ein geistiger Vater der über dem Ganzen schwebt mehr nicht.

gruß fluuu




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