Zitat:"Auch wenn Künstler einen Drang zur Perfektion haben,
sind sie wie alle anderen Menschen voller Fehler. Durch ihre
Kunst gelingt es ihnen nur etwas leichter, sie hinter ihr zu
verstecken."
Da hast du recht.
A.M.C. Latzke - 10.06.2005 um 01:21 Uhr
Diese Nachricht wurde von A.M.C. Latzke um 01:36:16 am
10.06.2005 editiert
Zitat:
Was tötet die Kunst? Wieviel Profilneurotik ist vonnöten,
wieviel Echtheits- und Selbstverlust durch das Liebäugeln
mit kommerziellen Interessen oder dem Rampenlicht? Wie mäßig
darf ein Künstler als Handwerker sein, ......?
Hallo Arne,
Meine Antwort auf Deine Fragen wäre folgende:
Jedes Handeln, das vom eigenen Vorteilsdenken geleitet wird,
ist dem künstlerischen Schaffensprozess abträglich und
schadet somit der Kunst. In diesem Fall wird sie schon tot
geboren.
Ein Künstler darf als Handwerker so mäßig sein, wie es die
Gesellschaft zulässt. Die handwerkliche Ausführung von Kunst
ist unter anderem auch ein Gradmesser für das
Qualitätsbewußtsein einer Gesellschaft.
Fidéo - 20.06.2005 um 12:48 Uhr
Diese Nachricht wurde von Fidéo um 12:49:41 am 20.06.2005
editiert
Zitat:Diese Nachricht wurde von Galerie Seeger um 12:58:47 am
13.03.2005 editiert
Kunst, Ruhm & Posse

Wie viel Ruhm verträgt die Kunst.

Wann wird der Künstler zum Harlekin.

Wann wird die Kunst zur Posse.
Beispiel hin und Beispiel her, eins zu finden ist nicht
schwer.
Doch scheltet nicht wer’s nicht versteht, im lieber aus dem
Wege geht.
Gruß PS.
die fragen sind pauschal nicht wirklich zu beantworten und
scheitern bereits an der definition
"kunst-künstler".
dort wo man meint "kunst" geortet zu haben, oder
wo sich jemand als "künstler" präsentiert, kann
man auch zu der überzeugung gelangen diese/n hervorzuheben.
die mechanismen/absichten dabei können vielfältig,
durchschaubar/undurchsichtig, nachvollziebar oder auch
nicht, sein. ebenso ist es mit dem ausmass.
A.M.C. Latzke - 30.06.2005 um 01:24 Uhr
Zitat:
die fragen sind pauschal nicht wirklich zu beantworten und
scheitern bereits an der definition
"kunst-künstler".
So kann es zum Thema Kunst keine Antworten geben, ausser auf
die Fragen nach Person, Material und Entstehungsjahr. Was
uns bleibt sind viele verschiedene persönliche Meinungen,
welche allerdings interessanter sind als eine Antwort, da
sie zum Nachdenken anregen
A.M.C. Latzke
Vanadis Schäfer - 05.07.2005 um 16:35 Uhr
Ich weiß aus einigen Lebensberichten, daß der Künstler zu
seiner Kunst erst dann die adequate Anbindung findet, wenn
er die Schul-Perfektion verlässt - die er meist schon im 2.
Semester verflucht. Er wird mit soviel Technik zugeschüttet,
daß sein Seelengefüge kaum noch auszumachen ist. Denn wann
fühlt sich ein Künstler schon perfekt und wann konnte er
seine Miete bezahlen und wann wurde er als um Perfektion
Bemühter erfolgreich? Zum Schluß ist er so, wie er als
Jugendlicher gemalt hat, als er die Ausbildung noch nicht
genossen hatte und fühlt sich meist besser und wird auch
berühmt. Er kehrt zu seiner Seele zurück.
Vanadis Schäfer - 06.07.2005 um 12:46 Uhr
Zusatz: Wann sah ein Künstler die Linien eines Wesens
morgens klar - (Linienauflösung) wann konnte er seine MIete
bezahlen (moderne Kleckskunst mit Zertrümmerungseffekt) wann
ärgerte er sich nicht über eckige unflexible Leute
(durchgestrichener Kubismus) schüttelte nicht den Stil
seines Professors ab (das war das Bild, indem er alle
Stilrichtungen infrage stellte und jede gängige Technik aus
den Angeln hob.) Wann weinte er nicht stundenlang (wässriges
Aquarell). Also ist echte Kunst etwas ehrliches - und wehe ,
wer daran rührt. Picasso vertritt alle Stilrichtungen.
Fidéo - 07.07.2005 um 23:05 Uhr
hallo A.M.C.Latzke
Zitat:
So kann es zum Thema Kunst keine Antworten geben, ausser auf
die Fragen nach Person, Material und Entstehungsjahr. Was
uns bleibt sind viele verschiedene persönliche Meinungen,
welche allerdings interessanter sind als eine Antwort, da
sie zum Nachdenken anregen
es gibt jede menge antworten zum thema kunst, sie dürfen
auch zum thread passen,- o.k. müssen aber nicht 
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