Zitat:
Vielleicht liegt es einfach daran, daß ein Künstler sein
Innerstes in sein Werk legt und dieses der Öffentlichkeit
zeigt und plötzlich meint jeder etwas darüber äußern zu
dürfen. Das begleitet seinen Weg, sein Leben lang. Ein
Kunstwerk ist ein Kunstwerk und keine Currywurst die uns
schmeckt, oder nicht schmeckt. Bevor ich mich zu einem
Urteil über ein Kunstwerk hinreißen lasse, ist es meine
Verpflichtung mich mit dem Werk des Künstlers
auseinanderzusetzen
Gruß Peter & Gisela
Ich möchte es noch anderes ausdrücken. Ein Kritiker setzt
sich mit sich und der Kunst auseinander, er spiegelt sich in
der Kunst und findet das, an sich im anderen, was er an sich
schätzt oder ablehnt. So ist eigentlich der Kritiker nur
einer, der sich mit Hilfe eines Künstlers selbst
anlalisiert, wenn er ehrlich ist. Ist er verlogen versucht
er irgendwelche Vorteile für sich daraus zu gewinnen. So ist
wirklich das Fazit, der Künstler kann nur die Kritik
annehmen, wenn sie ihn so begleitet, dass er daran wächst,
so drückte es schon Rainer Maria Rikle aus: Doch das ist
Schuld, wenn irgendeine Schuld ist.
Die Freiheit eines Lieben nicht vermehren,
um alle Freiheit, die man in sich aufbringt.
Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies,
einander lassen.
Das wir uns halten, das fällt uns leicht und ist nicht erst
zu lernen.
Lieben heißt allein sein.