- xarto.com
-- Malerei
--- Zeichnen am Computer
Arne - 06.03.2004 um 22:27 Uhr
Haben Sie schon einmal den Pinsel beiseite gelegt und
stattdessen ausschliesslich den Computer eingesetzt, um ein
Werk zu erschaffen? Was halten Sie von dieser noch jungen
Kunstform? Kann man sie ernstnehmen oder ist es nur eine
technische Spielerei? Wenn Sie mit Computermalerei noch
keine Berührung hatten: Unser Mitglied Ilse Dungl zeigt in ihrer Galerie auf kunstgalerie.org einige mit
Zeichenprogrammen erstellte "Gemälde" .
Candykid - 23.04.2004 um 18:53 Uhr
Dieses "Computermalen" ist bei vielen sehr
beliebt.
http://www.admemento.com --> Was für ein Talent!
Arne - 25.04.2004 um 20:33 Uhr
Zitat:
Was für ein Talent!
Ironie?
Fluuu - 27.04.2004 um 00:09 Uhr
Zitat:Zitat:
Was für ein Talent!
Ironie?
Nee, glaube ich nicht, die Bilder auf der Website sind doch
wirklich anheimelnd, lieblich und fantasievoll...
Muß man zeichnen können um Computerbilder zu erschaffen ?
Es gibt doch auch diese ganz abstrakten Bilder, eher Muster,
das kann man doch von einem Programm machen lassen, na ist
wohl doch was anderes.
Jedenfalls erinnern mich die Computerzeichnungen
von der Website an die Figuren in einem Computerspiel und
das kann auch sehr schön sein.
gruß fluuu
PS: Arne, wer kann schon sagen wo Ironie anfängt und wo es
aufhört ...
Dana - 30.04.2004 um 05:35 Uhr
Hallo,
bei den Compiuterbilder, auf die ich offt stosse, stellen
sich bei mir andere Fragen: gehöhrt die Malerei schon zu
Dekadenz? Und wer ist bei den Compiuterbildern der Entwerfer
und wer der Schaffer? Wird dadurch die traditionelle Malerei
in paar Jahren auf der Strcke bleiben?
Dana
Gast - 01.05.2004 um 11:48 Uhr
First, I must apologise for writing in English - my written
German is not at all good.
I´ve been following this post for a while (since I got a few
hits from here on my site). What shocked me a littlebit was
the altogether ignorance towards digital art. The first link
posted here indeed shows some digitally drawn pictures, but
by far is not at all showing the true potential of what can
be achieved with a paint program.
To answer some questions:
Yes, you have to be able to draw to paint on the computer.
The computer does not do the work for you in this type of
art. You use a tablet - a drawing surface and digital pen -
to draw and paint, and you use different tools offered by
the paint program to paint your pictures with. Brush strokes
and colours are applied just like in traditional art, step
by step onto the canvas.
A common misconception is that it saves time, or as said,
that the computer does the work for you. It truly doesn´t.
It takes me between 80-200 hours to paint a proper picture.
It is hard work.
The only thing the computer does for you in this case is
make it a little easier when it comes to erasing mistakes,
or trying out new things without having to risk your entire
painting, because you can save it before you experiment.
If you would like to see a step by step "making
of" one of my portraits, you can find it with
explanations here - it may take some time to load, it is rather large.
Some people - often beginners - paint over photos, or even
just smudge photos. That is not digital painting, it is
photo manipulation.
Next would be: Not all digital art looks like painted on the
computer. You can achieve allsorts of effects, knowing which
tools to use and how to work with them.
Thirdly: What is decadent about digital painting? - Nothing,
or nothing more than is decadent about traditional painting.
People have been fascinated with the idea of having their
idealistic portrait painted ever since the discovery of
paint and canvas. The painting itself is not decadent - it
is the nature of the owner of such a painting that is. The
artists is mainly doing what he is told to do in such a
case, and hopefully being paid for it as well.
And no, the traditional art will never be substituted by its
digital little brother. How could it? It´s not the same.
With traditional works you have canvas, you can see the
strokes, feel the paint and texture, smell it even. There is
somthing about traditional works that digital works will
never have, and no one would claim otherwise. Has email
substituted the fax machine or postal letter? - No.
And last but not least: Before you talk about something you
do not really know much about (we cannot know everything),
it would be wise to do some research on the subject. Have a
look at people who master the art of whatever you want to
have a debate about.
Here is a list of artists who are among the best digital art
has to offer:
- Craig Mullins
- Linda Bergkvist
- Socar Myles
Regards,
Nykolai
Fluuu - 04.05.2004 um 22:37 Uhr
Zitat:
Hallo,
bei den Compiuterbilder, auf die ich offt stosse, stellen
sich bei mir andere Fragen: gehöhrt die Malerei schon zu
Dekadenz? Und wer ist bei den Compiuterbildern der Entwerfer
und wer der Schaffer? Wird dadurch die traditionelle Malerei
in paar Jahren auf der Strcke bleiben?
Dana
Hallo Dana,
Deine Ansichten verstehe ich nicht ganz, wieso Dekadenz und
wieso Entwerfer und Schaffer?
Jedenfalls ist Computermalerei ein so kleines Gebiet in der
Kunstlandschaft, da braucht man sich garnicht ereifern.
Warum nicht sich kreativ mit Computerbildern ausdrücken? Ist
auch eine Möglichkeit sich schöpferisch zu betätigen.
Angst haben die konventunelle Malerei könnte verdrängt
werden ist doch nun wirklich übertrieben. Das Zeitgenösische
muß ja nicht gefallen aber eine Daseinsberechtigung hat es
doch auch ...
gruß fluuu
nzfoto - 07.05.2004 um 10:21 Uhr
Es kommt m.E. nicht auf die Art der Entstehung eines Bildes
an, sondern ob das Ergebnis anspricht oder nicht. Der PC ist
auch nur eine Art Pinsel. Wenn man den PC ´alleine´ zeichnen
läßt, kommt nichts Individuelles heraus und wenn man den
Computer künstlerisch steuert, ist es wieder ein kreativer
Akt. Meine Bilder sind auch am PC entstanden (www.nzfoto.de
-> digital art) oder http://www.kunstgalerie.org/profil/index.php?id=62.
Arne - 07.05.2004 um 11:52 Uhr
Diese Nachricht wurde von Arne um 11:53:05 am 07.05.2004
editiert
Ich fürchte, dass diesen digitalen Gemälden einfach das
zufällige Element fehlt - also genau das, was etwas lebendig
werden lässt und uns direkt anspricht, weil es genausowenig
perfekt ist wie wir selber.
Bei Grafiken, Illustrationen oder der Fotografie lassen sich
nette Sachen mit Digitaltechniken veranstalten. Digitale
Gemälde, die mich überzeugt hätten, sind mir allerdings noch
nicht begegnet.
artodem - 07.05.2004 um 14:33 Uhr
Hallo Kunstfreunde,
Habe jetzt erst den Weg zu Eurem Forum gefunden. Und gleich
finde ich ein hochinteressantes Thema: Die Computerkunst.
Natürlich ist Computer Art ernst zu nehmen, zumindest wird
sich diese Kunstart zu einem selbständigen Zweig entwickeln.
So meine Zweifel habe ich bei fraktalen Bildern, die
mathematisch berechnet werden oder Kunst aus dem
Gruselkabinett des Surrealismus (nichts gegen die
klassischen Surrealisten, wie Dali oder Ernst).
Dabei kann man mit Computer Art viel interessantere Sachen
zustande bringen.
Meine Werke bestehen zu 50 % aus Computer Art. Natürlich
liebe ich das Sinnliche am Malen, das Sensitive beim
Auftragen der Farben, den Geruch der Farben. Aber genauso
liebe ich, mit dem Grafikstift und Tablett zu malen. Ich
hatte im vergangenen Jahr meine erste Ausstellung damit und
die Zeitungen waren voll des Lobes. Dieses Jahr werde ich
Ende August eine Einzelausstellung nur mit Computer Bildern
in Frankfurt/Main haben. Übrigens auch auf der Art Cologne
habe ich beobachtet, dass Computer Art auf den Vormarsch
ist.
Noch etwas zur software: Ich benutze Photoshop 7, Corel
Photo Paint und Corel Painter 8. Alle Programme sind
kompatibel und den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.
Ich bin der Meinung, das die Computerkunst gleichberechtigt
ist neben der traditionellen Malerei, sie soll und wird auch
nicht die konventionelle Malerei verdrängen. Schauen wir uns
doch mal in der Fotografie um (übrigens die Fotografie hat
die Malerei auch nicht verdrängt):
Spiegelreflexkamera, Videokamera, digitale Kamera bestehen
nebeneinander.
Nun schaut Euch mal meine Bilder der Computerkunst (Computer
Art und Bild des Monats) an: Auch hier habe ich
Unterteilungen getroffen: Computer Painting (hier entstehen
Bilder völlig neu), Composing (Fotobearbeitung, Collagen)
und Computer Graphics (auch hier entstehen die Bilder neu): http://www.artodem.de
Ich bin gespannt auf Eure Reaktion.
Maja
léa - 08.05.2004 um 10:55 Uhr
Interessantes Thema!
Ich selbst bin (leider noch) nicht so vertraut mit der
"Computer-Malerei", finde sie aber sehr
interessant und häufig auch ansprechend. Was mir allerdings
sehr bei solchen Bildern fehlt, ist die Struktur. Die
Oberfläche ist mir zu glatt. Auch die Entstehung des Bildes
ist mir "zu glatt". Beim Malen gehört es doch
dazu, dass man Farbflecken an den unmöglichsten Plätzen (in
der Wohnung und an sich selbst) findet.
Und dass man verschiedene Materialien verwenden kann, oder
Spinsel, Spachtel etc.
Das macht mir beim Malen Spaß. Die Materialien.
Die Kunst am Computer erstellen hat also teilweise einen
anderen Sinn (und ist nicht so sinnlich).
-Kann man sie ernstnehmen oder ist es nur eine technische
Spielerei?-
Ich kann sie trotzdem ernstnehmen.
Mit Grüßen aus Hamburg
Léa
Mayr-atelier - 08.05.2004 um 18:30 Uhr
Ich bastle manchmal mit dem Compu herum. Aber mehr für die
angewandte Kunst. Wenn es also um Grafik-Design geht.
Mir geht es wie dir, Léa. Mir fehlen die dreckigen Finger
und Klamotten, der Geruch. ...zu wenig sinnlich das Ganze
Aber ablehnen würde ich´s in keinem Fall. Es gibt da
unendliche Möglichkeiten.
Grüsse Tom
Fluuu - 10.05.2004 um 19:26 Uhr
hallo artodem,
ich habe mir Deine Website angeschaut und finde den Film
sehr unterhaltsam. Nun ist aber auch zu erkennen wie es am
Computer funktioniert. Es gibt ein Foto und durch
verschiedene Filter entstehen verschiedene Bilder. Das hat
eigentlich mit Malerei nichts zu tun, eher mit Verfremdung
von Fotos. Also ist es Digitalfotografie mit digitaler
Bearbeitung.
Genau das mache ich auch manchmal mit meinen Fotos, siehe
hier
http://www.kunstgalerie.org/profil/index.php?profil=Fluuu
oder
http://www.fluuu-bilder.de
So ist die digitale Bearbeitung ein absolut aktueller
Vorgang und hat eigentlich nichts mit Pinsel und Farben an
der Leinwand zu tun. Es ist eine mögliche Form der
bildhaften Darstellung, nicht mehr und nicht weniger.
gruß fluuu
barbara - 11.05.2004 um 13:14 Uhr
Hallo,
meiner Meinung nach ist der Computer als Medium für de Kunst
geeignet, genau wie die Leinwand oder das Video. Neben den
reinen Computer-Bildern ist zum Beispiel auch der
"Desktop" als Medium geeignet. Kunst hat nach
meiner Erfahrung auch viel mit Repräsentation zu tun. Der
Computer ist heutzutage fast allgegenwärtig. Somit ist
meiner Meinung nach auch der Desktop (ob Apple, Windows oder
andere Systeme) eine Präsentationsplattform, die bisher kaum
genutzt wird ;-( .
Ein paar kleine Versuche meinerseits auf diesem Gebiet
unter: http://www.barbarakaemper.de/de/index_download.htm
B. Kaemper
artodem - 13.05.2004 um 23:31 Uhr
Hallo Fluuu,
Ich gebe Dir Recht, die kleine Media-Show hat nichts mit
Malerei zu tun, war auch nicht beabsichtigt. War eigentlich
nur eine Spielerei zur Entspannung für mich und für
Betrachter. Aber alles andere,was Du gesehen hast, ist von
mir gemalt und komponiert worden. Bei der Computer Art sind
der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst ein Acryl-
oder Aquarellbild oder ein Foto bearbeiten, neue Elemente
einbinden, was immer Du an Ideen hast, kannst Du
verwirklichen.
Ich habe mir auch Deine Bilder angeschaut und ich bin finde
besonders Deine Mauer-, aber auch Deine Radierungen super.
Endlich mal eine website, die mir wirklich gut gefällt.
Kompliment!
Gruß
Maja
bidul900 - 20.01.2005 um 21:33 Uhr
Im Grunde genommen , stimme ich Arne über seine Meinung zu
Zeichnen am Computer zu . Es ist ein sehr interessantes
Thema . Für mich ist Computermalerei auch eine gewisse Art
von Faulheit . (Jetzt nichts gegen die Künstler die so etwas
betreiben , ich kenn mich in diesem Thema nicht so gut aus )
Diese Bilder , sind alle mehr oder weniger zu perfekt . An
ihnen fehlt das gewisse Etwas , das ein gutes Bild ausmacht
. Sie sind so perfekt , das sie für mich , fast schon wieder
hässlich sind . Entweder ein Computerbild , ist etwas dahin
geschmiertes , das nur Formen und Kleckse enthält , oder es
ist mir zu perfekt . Ein Künstler , der Computerbilder macht
, muss nur ein kleines Tablet in die Hand nehmen , einen
kleinen Stift benutzen , und irgendwelchen abstrakten Kram
zeichnen . Oder dieser Künstler zeichnet Bilder , auf denen
Frauen , vielleicht auch Männer zu sehen sind , die eine
Rose in der Hand halten oder mit Blut bespritzt sind . Die
Haut dieser Menschen ist meist seidenglatt , ihr Körper
meist schlank und um sie herum flattert meist ein
Schmetterling . Mir sagt kein so hergestelltes Bild zu . Ein
Künstler muss die Farbe riechen , die Farben direkt vor
seinen Augen sehen und die ganze Atmosphäre spüren , fühlen
! Wenn ein "Künstler" , vor seinem Pc sitzt und
mit einem Programm" malt" , das schon die nötigen
Effekte erzeugt , werde, denke ich , niemals an einem
Computer ein großartiges Bild erzeugen . Die Frage , ist
natürlich , was für wen großartig bedeutet ... Manchmal ist
ein blauer Fabtupfer , der total unbeabsichtigt auf ein
Bild gerät , das Beste für sein Bild . Vielleicht ist dieser
eine Farbtupfer , der kleine Farbtupfer , das
"Etwas" auf dem Bild. Keine Ahnung , ob
Computermalen irgendwann mal , von mir als Kunstform
angesehen wird . Ich weiß es wirklich nicht .
So , des war mein Meinung zu dem Thema . Bidul
Fluuu - 24.01.2005 um 18:20 Uhr
Hallo Forumsleser,
um es noch einmal zu sagen, Computermalerei hat eben nichts
mit Pinsel und Farbtopf zu tun, soll es auch nicht,
ich habe inzwischen viele Erfahrungen mit Photopainting
gesammelt, eine Form der digitalen Kunst. Ich habe auch
Erfahrungen mit Acryl/Pastelmalerei aber ich bin zum
malerischen Arbeiten am Computer gekommen weil es keine
Klekse macht, ich kein Atelier brauche und nicht zum
Küstlerbedarf, in manchen Städten zum Bastlerladen, gehen
muß um Farben zu kaufen und anderes Zubehör. Die
Computermalerei ist eine völlig eigenständige Form und kann
zur künstlerischen Aussage führen, niemand muß deshalb den
Pinsel abgeben. So gesehen ist Arnes Einleitung bewußt
provokant formoliert aber ich würde die Acryl- oder
Pastelmaler nie vergleichen mit den Computermalern, sie
stehen nebeneinander.
Hier noch meine ersten Arbeiten mit Photopainting:
http://www.xarto.com/profil/index.php?profil=Fluuu
Um noch auf bidul einzugehen, jeder der schon mal am
Computer kreativ tätig war weiß, wie intuitiv und zufällig
die Arbeit sein kann, eher ist das bewuste Steuern eine
Herrausforderung.
gruß fluuu
Steinlechner - 27.01.2005 um 21:18 Uhr
Diese Nachricht wurde von Steinlechner um 21:19:45 am
27.01.2005 editiert
Mich erstaunt immer wieder wie oft zeitgenössische Kunst
nach dem verwendeten Material oder der verwendeten Technik
bewertet wird und krampfhaft versucht wird Äpfel mit Eiern
zu vergleichen.
Ich persönlich sehe keinen grossen Unterschied, ob ein Bild
auf einer Leinwand oder einem Zeichentablet und Computer
entstand. Beide Wege fordern von Ersteller die Beherrschung
der Technik, sowie die Inspiration und den gestalterischen
Prozess. Da hat meines Erachtens seit der Höhlenmalerei
nichts geändert.
Das selbe denke ich von der Bildbearbeitung, ob mit
Photoemulsion und Leim oder mit Photoshop, Gimp und
ähnlichen Tools retuschiert und collagiert wird hat auf den
visuellen Aspekt des Resultates keinen grossen Einfluss,
wenn der Macher seine Werkzeuge beherrscht und gekonnt
einzusetzen weiss.
Dana´s Frage hat sicherlich eine Berechtigung: wer ist der
Erschaffer solcher digitalen Werke? Sind es die Hardware
Ingenieure, die Software Programmierer oder die Benutzer,
welche mit diesen Werkzeugen Neues erstellen? Die selbe
Frage lässt sich m.E. auch auf die traditionelle Szene
ummünzen - Ist es der/die Künstler(in) der das Werk erstellt
oder sind es die Farben-/Pinsel/Malgrundhersteller.
In beiden Lagern (traditionelle Kunst/neue Medien)wird ganz
ordentlich abgekupfert und kopiert. In der Regel sehe ich es
so, dass wenn man von Zeichnen und Gestaltung wenig am Hut
hat, der Computer auch nicht viel weiter hilft, ausser dass
man einfacher etwas kopieren kann.
Als bestes Beispiel sah ich vor ca. 1 Jahr eine Ausstellung
eines bekannteren Künstlers, in einer renommierteren
Galerie, welcher die Standartvoreinstellungen von Bryce
Hintergründen auf Folien drucken liess und diese in
Leuchtkästen montierte (Verkaufspreis ca. 10000 Euro) was
ich persönlich als Ausnutzung der Ignoranz des Publikums und
als Degradierung der Galerie und des Künstlers betrachte und
nur als Plagiat werte.
Sicherlich lässt sich der materielle Aspekt eines Werkes
nicht vernachlässigen und es wird wohl immer einen kleinen
Unterschied zwischen der Struktur eines Ölgemäldes und einem
Print geben - sollte aber die Struktur das ausschlaggebende
eines Werkes sein, lässt sich auch das mit der heutigen
Printechnik erstellen wenn das Werk entsprechend erstellt
wurde.
Um das von Arno erwähnte zufällige Element anzusprechen,
denke ich eher wie Fluuu, es lässt sich genau so intuitiv
arbeiten wie mit traditionellen Mitteln und Zufallselemente
gibt es vermutlich mehr als den Meisten bewusst ist - nur
werden sie vielfach von den Meisten auch nicht wahrgenommen.
Aber das ist eher eine Frage wie intensiv man sich mit der
Materie beschäftigt.
Ein Besuch auf http://www.renderosity.com , http://www.cgnetworks.com oder http://www.demoscene.tv dürften sicher auch neue Eindrücke schaffen und aufzeigen
das CGI/CGA (Computer Generated Images/Computer Generated
Animations) sich auch noch jenseits der Malerei bewegen
können.
Fluuu - 22.02.2005 um 22:51 Uhr
Das ist doch ein wunderbares Plädoyer für die digitale
Kunst, danke Peter Steinlechner.
Mir ist diese digitale Ausdrucksweise inzwischen so
vertraut, ich kann mir im Moment garnichts anderes
vorstellen. Wie groß sind die Möglichkeiten der Gestaltung
auch oder gerade im Bereich der menschlichen Zustände.
Mein momentaner Schwerpunkt, die Photopaintings, nur ein
kleiner Bereich der digitalen, künstlerischen
Bildbearbeitung, geben mir eine Palette von
Ausdrucksmöglichkeiten um z.B. das Thema
"Zwischenmenschliche Beziehungen" von allen Seiten
zu beleuchten. Wie genieße ich es alle Arbeitsmaterialien
beieinander zu haben um jederzeit darauf zurückzugreifen, so
wie es in einem Bildbearbeitungsprogramm der Fall ist. Ob
der Geruch der Farbe oder Kleckse an den Händen und an den
Sachen ein Gewinn sind bezweifle ich für meinen Geschmack.
Das Animalische, das Ursprüngliche und das Besessene findet
in der Fantasie, im Kopf statt.
Einen großen Nachteil gibt es für die digitale Kunst, es ist
möglich, völlig ohne Einfluß zu nehmen, Bilder von
Programmen generieren zu lassen die verblüffende Wirkung
haben aber überhauptkeine menschliche Aussage beinhalten,
eher noch die Seele der Maschine darstellen falls es soetwas
gibt. Auch der Bereich der Fraktale ist für mich schon so
ein Grenzbereich.
Aber der Ansicht stimme ich Peter Steinlechner voll zu, die
intuitive Arbeit und Bildgestaltung am Computer
unterscheidet sich in nichts von der Ursprünglichkeit der
Hölenmalerei was den schöpferischen Prozess angeht.
gruß fluuu
Galerie Seeger - 23.02.2005 um 20:03 Uhr
Hallo Leute
Es ist doch einfacher geworden durch den PC!
Wo man früher viel Zeit damit verbringen musste sich den
Wellenschlag auf einem Gewässer bei jedem Wetter anzuschauen
und Dutzende von Skizzen anzufertigen, haben es die
Filtermacher einfach in ein Programm gepackt, wo wir die
Daten abrufen.
( Einfach
Oder
)
Doch ist es nicht unser Kopf der immer noch entscheiden muss
wie die Welle sein soll.
Hallo Peter Steinlechner.
Ist es nicht schon immer so gewesen, das die, die einen
Namen haben den grüßten Müll anbieten können und dafür auch
noch geehrt werden, wenn ein no Name so etwas machen würde,
würde man ihn auslachen, vor der Stadtmauer aussetzten und
des Landes verweisen,,,
( beste Beispiel: Schlamm in einer Ausstellung)
Mit ein wenig mehr
hätte man den Grundgedanken besser Transportieren können,
(gerade wenn es auch noch Steuergelder kostet) aber wo kein
ist, da ist eben kein
und darüber läst sich ja eben auch wider Streiten, oder 
Digitales malen, ist mit sicherheit genau so anspruchsvoll,
wie das Werk eines Pinselquälers und es bereichert die
Kunst, denn gerade durch die Digitale Welt sind Werke
entstanden, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
Gruß PS.
Arne - 27.02.2005 um 00:37 Uhr
Ein, wie ich finde, hervorragendes Computer-Gemälde wurde
vor kurzem auf xarto.com veröffentlicht. Ich habe es selbst
gar nicht als solches erkannt, da darin sicherlich noch
immer viel Handarbeit steckt und nicht nur das Ausführen
irgendwelcher Filter:
Tacks Tiger
Wie ändert sich der Wert eines Kunstwerkes eigentlich durch
seine technische Reproduzierbarkeit? Sicherlich hat sich
auch hier jemand mit Walter Benjamins berühmten Essay "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen
Reproduzierbarkeit" befasst ...
Pigasso - 03.03.2005 um 12:58 Uhr
Mir macht es eigentlich viel Spaß am PC herumzuprobieren.
Dabei entstehen oft schöne Sachen, aber ob das dann auch
ernst zu nehmende Kunst ist, glaube ich nicht. Wenn hier
allerdings Fachleute aus dem Gebiet am Werk sind, kann ich
meine Meinung durchaus ändern.
Fluuu - 04.03.2005 um 11:18 Uhr
@ Arne, das ist ein schönes Motiv, nur für mich ist es
Grafikdesign, Illustration, eine künstlerische Botschaft
kann ich daraus nicht lesen ... es ist einfach zu glatt und
perfekt für meinen dem Vergänglichen zugeneigten Geschmack.
Deine Aussage "nicht nur das Ausführen irgendwelcher
Filter" hat mich ja getroffen. Das macht mich traurig,
ist doch auch das Ausfüren von Filtern eine sehr intuitive
und dramaturgische Arbeitsweise und wenn dann noch die
Handarbeit (das Ausfüren von Filtern geschiet auch per Hand,
denn die Frage ist welcher ist der richtige und wie sind sie
zu kombinieren) dazu kommt, kann ein sehr ausdrucksstarkes
und das menschliche Gefühl betreffendes Bild entstehen.
Aber wir müssen nicht alle der selben Meinung sein.
@ Pigasso, das ist wie überall, wer auf der Leinwand ein
bischen mit Farbe rumspielt wird es nicht in eine Galerie
tragen, hier müssten wir schon wieder über
"ernst zu nehmende Kunst" diskutieren aber das ist
schon andernorts ausreichend geschehen.
gruß fluuu
Pigasso - 04.03.2005 um 17:12 Uhr
,
Fluuu - 24.05.2005 um 14:45 Uhr
Oh Pigasso,
dieses kleine Zeichen spricht Bände, auf jeden Fall hält es
den Minimalismus hoch und das ist großartig. In Bezug auf
die digitale Kunst, die ja auch hier ganz unterschiedlich
gesehen wird, sagt das kleine Komma allerdings nicht viel
aus. Ist es eine zustimmende Geste, ein Nicken so zu sagen
oder ist es ein entsetztes Schweigen bzw. das ist die Worte
nicht wert oder soll es heißen, es ist schon alles gesagt...
Ich finde schon, dass die digitale Kunst, dabei auch die
Photopaintings, noch etwas Öffentlichkeitsarbeit gebrauchen
kann, bis sie sich mal etabliert. Das, dass Interesse da ist
zeigen meine Ausstellungen und der Verkauf. Die Neugierde
für die am Computer entstandenen Arbeiten ist groß und das
ist gut so, können wir doch die moderne Entwicklung des
Menschen mit seiner Technik nicht aufhalten. Andererseits
ist die Gefühls-und Gemütswelt des Einzelnen seit eh und je
unverendert. Ich habe es schon mal an anderer Stelle
erwähnt, moralisch und emotional unterscheidet sich der
digitalen Künstler in nichts vom Hölenmaler in der Urzeit.
So verstehe ich das kleine Komma auch als-nicht viele Worte
machen-ran an die Arbeit...
gruß fluuu
maler-hans - 13.05.2006 um 00:26 Uhr
Arne schrieb: "... Ich fürchte, dass diesen digitalen
Gemälden einfach das zufällige Element fehlt - also genau
das, was etwas lebendig werden lässt und uns direkt
anspricht, weil es genausowenig perfekt ist wie wir
selber...."
... und dann stellt er uns als positives Digi-Beispiel den -
zugegeben sehr dekorativen - Löwen vor. Fluuu hat mal wieder
(oder diesmal
) Recht: da gibt´s inzwischen mehr als Foto-Filter,
Game-Figuren, Deko und 3D.
Inzwischen kann man am Computer malen, ganz
"zufällig" oder spontan, lieber Arne, mit dem
Grafiktablett und dem Stift (=Pinsel) in der Hand. Und es
entstehen "richtige Bilder".
A.M.C. Latzke - 13.05.2006 um 03:22 Uhr
Diese Nachricht wurde von A.M.C. Latzke um 03:29:37 am
13.05.2006 editiert
Zitat:
A.M.C. Latzke - 13.05.2006 um 04:06 Uhr
Zitat:
ist doch auch das Ausfüren von Filtern eine sehr intuitive
und dramaturgische Arbeitsweise und wenn dann noch die
Handarbeit (das Ausfüren von Filtern geschiet auch per Hand,
denn die Frage ist welcher ist der richtige und wie sind sie
zu kombinieren) dazu kommt, kann ein sehr ausdrucksstarkes
und das menschliche Gefühl betreffendes Bild entstehen.
Hallo Fluuu,
sicherlich ist das Ausführen eines Filters oft eine
intuitive Angelegenheit, jedoch hat man bei der Anwendung
nur einen begrenzten Spielraum. Ein einfaches Beispiel: Man
zieht ein Bild / Foto in den Photoshop und kopiert es. Dann
setzt man für beide Bilder den Malfilter "Dunkle
Malstriche" ein. Das Ergebnis: Zwei absolut identische
Abbildungen. Die einzige Möglichkeit, während dieser Aktion
etwas zu ändern, wäre die Intensität des Filters zu
verstärken oder zu verringern. Die Schraffur bliebe aber die
gleiche.
Darum denke ich auch, dass Steinlechner Äpfel mit Eiern
vergleicht wenn er sagt, ein Hardware Ingeneur und ein
Software Programmierer hätten den gleichen Einfluß auf die
Arbeit eines Künstlers wie der Farben-/ Pinsel-/
Malgrundhersteller.
Fluuu - 15.05.2006 um 12:15 Uhr
Hallo A.M.C. Latzke,
das wundert mich jetzt aber, dass Du so einen Vergleich
anbringst. Habe ja selbst die Aufnahme an der Akademie zum
Bildhauer bestanden und weiß daher, dass man im Handwerk als
allererstes lernt wie man ein Motiv 1:1 kopiert, so, dass es
das Original gibt und die nicht davon zu unterscheidende
Kopie. So viel zur Verfielfälltigung am PC, dort geht es nur
um ein vielfaches schneller, das Ergbnis ist das Selbe.
Dann gibt es bei der Anwendung von Filtern keinen begrenzten
Spielraum, Du darfst nicht nur die in Photoshop integrierten
berücksichtigen, sonden die unendliche Zahl an Filtern die
sich als Zusatzmodul einbauen lassen. Die Filter sind so
unendlich kombinierbar wie die Farbpalette beim Mischen von
Farben unendlich ist.
Auch bei dem nächsten Punkt wiederspreche ich Dir, die
digitalen Hilfsmittel wie Filter, Programme und Tablet sind
absolut vergleichbar mit Farbe, Leinwand und Pinsel.
Soweit ich mich erinnere bist Du ein Bildhauer alter Schule
der die klassischen Skulpturen fertigt und fast eine
nostalgische Einstellung hat auf das Vergangene,
da tust Du Dich mit diesen absolut hochmodernen
Ausdrucksformen schwer aber das macht nichts, mir sind
persönlich echte Skulpturen aus Holz, Stein oder Bronze zum
Anfassen, Berühren und Spüren auch lieber als 3D rendering
Plastiken. Da sind wir uns völlig einig...
Obwohl, ich habe ein Buch mit Darstellungen von digitalen
Frauenfiguren in 3D von Machern aus der ganzen Welt, ich bin
fasziniert von der Umsätzung der Männerphantasien am
Computer, so realistisch ausschauende Gesichter gibt es in
der Bildhauerei nicht,
fast wie Fotografie und doch reine Phantasie, verblüffend.
gruß fluuu
maler-hans - 15.05.2006 um 23:05 Uhr
Diese Nachricht wurde von maler-hans um 23:10:35 am
15.05.2006 editiert
Zitat:
Hallo,
bei den Compiuterbilder, auf die ich offt stosse, stellen
sich bei mir andere Fragen: gehöhrt die Malerei schon zu
Dekadenz? Und wer ist bei den Compiuterbildern der Entwerfer
und wer der Schaffer? Wird dadurch die traditionelle Malerei
in paar Jahren auf der Strcke bleiben?
Dana
Die traditionelle Malerei wird so wenig auf Strecke bleiben
wie das Buch auf der Strecke blieb, als Radio und Fernsehen,
dann der Comp(i)uter in den Verdacht kamen, Bücher
überflüssig zu machen. Nie sind so viele verkauft (und
gelesesen?) worden wie heute.
Nein, der Computer ist nur ein anderes Werkzeug - wir malen
ja auch nicht mehr mit den Fingern und Ruß an Höhlenwände,
sondern mit dem Kunsthaar-Pinsel und Acrylfarben auf
Leinwand.
Und wenn in einem anderen Beitrag von den
"programmierten Bildern" die Rede ist, dann ist
das eben nicht Zeichnen oder Malen am Computer, sondern eine
eher handwerkliche Arbeit wie das Drehen oder Drechseln, mit
dem man ja auch hübsche Sachen machen kann, nur nicht direkt
Kunst ... oder? Damit ist auch die aus meiner Sicht leidige
Filter-Diskussion angesprochen: Filter sind nur (Hilfs-)
Mittel für den wirklichen Computermaler, wie Collage,
Frottage, Grattage, Decalcomaie etc für Max Ernst und ein
paar andere.
Aber mit Dekadenz hat das nun wirklich nichts zu tun,
dekadent ist eher das elitäre Festhalten an vermeintlich
unverrückbaren Kategorien.
Fluuu - 26.08.2006 um 16:02 Uhr
Hallo miteinander,
das Thema malen am Computer finde ich sehr interessant
und müsste Dir maler-hans genau entsprechen.
Ich habe zwar ein Tablett und benutze es ab und zu,
trotzdem bin ich so sehr mit den Photopaintings beschäftigt
und das ist nun mal eine Form der Bildbearbeitung,
dass ich zum Freihandmalen am PC noch nicht gekommen bin.
Ansonsten gibt mir der Prozess der Bildentwicklung mit
Filtern so viel, ist intuitiv, unerschöpflich in den
Möglichkeiten
und fordert meine ganze kreativ/künstlerische Fähigkeit
die ich übers Theaterspiehlen, Kunstakademie, Malgruppe,
Fotographie und autodidaktisches Lernen erworben habe,
dass ich im Moment keine bessere Technik wüsste um
die Themen aus zu drücken die mich beschäftigen.
Das sind Themen des menschlichen Zusammenlebens
und das lässt sich eben auch durch eine abstrakt/surreale
Art und Weise mit digitaler Kunst verwirklichen.
Das erfüllt mich so sehr und ich bin mehr oder weniger
erfolgreich, da gehe ich in der Diskussion um die digitale
Form von Bildentstehung doch recht gelassen um.
Was zählt ist das eigene Gefühl bei der Arbeit, die
Zufriedenheit oder Unzufriedenheit beim Ergebnis und
das Veröffentlichen und zugänglich machen für den
Betrachter in den Galerien und Ausstellungen, sowohl
virtuell als auch real. Der Gipfel der Erfüllung der eigenen
Arbeit und des akzeptiert werdens ist der Verkauf
und mir ganz aktuell in den Kopf gekommen der öffentliche
Ankauf von Seiten der Stadt im Bereich digitaler Kunst.
Mal sehen ob mir das in Beyern gelingt...
gruß fluuu
maler-hans - 30.08.2006 um 01:01 Uhr
Vielleicht, Fluuu, solltest Du es mal in Bayern versuchen …
;-o
Aber vom Thema her: es wird noch eine Zeit brauchen, bis
"die Leute" den Unterschied bemerken können
zwischen den bloßen Spielkindern (auch nett, nix dagegen)
und Starwars-Figuren-Renderern (handwerklich beeindruckend)
und Kunst, die sich mit Farbe, Fläche, Darstellung,
Komposition auseinandersetzt, um sich selbst weiter zu
bringen.
Fluuu - 20.11.2006 um 17:39 Uhr
typisch hans,
ein kleiner Tippfehler und es wird sich draufgestürzt
als ob die Existenz gefährdet ist.
Da kenne ich ganz andere existenzgefährdende Dinge,
Sachen die dem alltäglichen Leben wirklich an den Kragen
gehen und das Gefühl verleien es geht nichts mehr.
Aber lassen wir das, passt hier nicht her, machen wir
weiter mit den Frotzeleien, es macht doch so einen Spaß...
gruß fluuu
maler-hans - 21.11.2006 um 00:02 Uhr
Ist schon ulkig, dass manchem kleine Piekser weh tun, der
selbst gern mit der Keule austeilt.
Wie im anderen Thread, in dem Du meinen Absender gesucht
hast: Wenn Du mich loshaben willst, dann sag´s offen
und versuch´s nicht hintenrum. Ich muss Xarto nicht
haben. Also?
mezzo4te - 21.11.2006 um 01:22 Uhr
nee, Hans, jetzt lass dich bloß nicht auch noch von Fluuu
vertreiben! Wäre doch schade, wenn ein konstruktiver
Meinungsaustausch durch ein krankes Gemüt erstickt würde.
Denn krank ist Fluuu ganz sicher. Entweder ist er wirklich
psychisch gestört oder er hat es darauf angelegt, alle
vernünftigen und konstruktiv zur Diskussion beitragenden
oder ihm aus irgendeinem anderen Grund nicht passenden
Mitglieder rauszuekeln (was ja auch wieder krank wäre). Ich
schlage vor: weitestgehend ignorieren!
Galerie Seeger - 21.11.2006 um 12:16 Uhr
Wenn der der sagt er ist im Recht, recht hat und der der im
vermeintlichen Unrecht sagt er habe Recht und andere sagen,
es ist egal wer Recht hat, wer ist den nun der Rechte
Besitzer
Ob psychisch krank ist doch egal, sind wir nicht alle davon
betroffen, zeigt mir doch mal einen der Normal ist außer mir
natürlich, denn das ich Normal bin kann ich beweisen alle
die mich kennen und sagen ich bin nicht Normal und das kann
wohl nicht Normal sein.
maler-hans - 22.11.2006 um 16:26 Uhr
Peter, Du hast es mal wieder klar und unmissverständlich auf
den Punkt gebracht! Tatsächlich geht´ überhaupt nicht
drum, wer "Recht" hat (sowieso ein verzweifelbares
Wort), sondern wer wie was und warum zu wem sagt. Aber lass
mal, das ist eine allzu normale Sichtweise, geb´ ich
gerne zu.
cartoon-design - 22.11.2006 um 22:30 Uhr
Hallo an Alle,
das Thema ist interessant.
Meine Meinung: Computer kann man und muss man anwenden, aber
nur i den entsprechenden Bereichen, wie z.B. Webdesign
Computer ist einfach unvermeidbar.
Aber wenn ich mal in Bildergalerie gehe, dann möchte ich
schon echte Gemälde sehen.
Mfg
cartoon-design
http://www.Cartoon-Design.com
mezzo4te - 22.11.2006 um 22:43 Uhr
Zitat:
Aber wenn ich mal in Bildergalerie gehe, dann möchte ich
schon echte Gemälde sehen.
Warum? Und warum sind mit dem Computer gemalte Bilder keine
"echten Gemälde"?
maler-hans - 22.11.2006 um 23:41 Uhr
Genau das, mezzo & cartoon, das ist die Frage!
Es geht ja nicht darum, dass man am Computer erzeugte Bilder
nur am Bildschirm anschauen kann (obwohl auch das mit
entsprechend großen Flachbildschirmen schon ginge), sondern
so, wie ich und andere sie ausgedruckt (limitiert) und
gerahmt präsentieren: An der Wand, wenn auch leider noch in
keiner professionellen Galerie.
Schon öfter habe ich angemerkt, dass solche Einschränkungen
("aus dem Computer kann doch keine richtige Kunst
kommen"
sich leicht ausweiten ließen auf bestimmte Farben (Acryl ist
kein Öl) und Techniken (Collagen sind doch nicht selbst
gemalt) ... Am Ende wäre nur noch Kunst, was mit den Fingern
und farbigen Erden auf Höhlenwände gemalt wird.
Wobei es dafür fraglos schöne, eindrucksvolle Beispiele
gibt.
Taixinomee - 28.07.2007 um 01:10 Uhr
Hi,
Fluuu hat ja ganz am Anfang dieses Threads gemeint, dass
Bilder aus Computerspielen auch ganz toll aussehen koennen.
Da bin ich auch der selben Meinung.
Besonders toll finde ich Bilder von Blizzard Entertainment
(WarCraft, StarCraft etc.).
Einige Beispiele: http://eu.starcraft2.com/art.xml?22
Ich habe bisher nur gezeichnet und bisschen mit Oel
angefangen, habe also noch soviel Erfahrung wie ihr...
Ich frage mich, wie die Leute von Blizzard die Bilder
gemacht haben. Haben sie ueberhaupt Computer eingesetzt?
Vielleicht zuerst mit Oel vorarbeiten, dann einscannen und
weiter mit Computer verarbeiten?
Koennt ihr vielleicht ein paar Vermutungen posten?
Danke fuer die Tipps!
JH - 31.07.2007 um 16:22 Uhr
So ein Zufall!
Ich habe genau so viel Erfahrung wie Du, fange gerade damit
an. Ich bin ein Videospiele-Sammler, allerdings eher
Konsolen. Mit dem PC arbeite ich nur. Die Blizzard-Sachen
sehen gut aus, hast recht.
Das Feuerbild wird wohl unter Zuhilfenahme des Computers
bearbeitet worden sein. Ansonsten erinnern die Bilder an die
Star Trek (Next Generation) Hintergründe, z.B. die
Klingonenstadt usw...
Mein Vorbild ist Kazuma Kaneko von Atlus Japan,
(Shin Megami Tensei, bzw. "Megaten" oder von
"Persona" )
http://www.wallpapers-zone.com/wallpapers-jeux_video-maken_x
-maken_x_002.jpg-4-2580.html
http://www.wallpapers-zone.com/jeux_video/maken_x.html
http://www.digitaldevildb.com/art/cat.php?cat=4&page=1
http://www.digitaldevildb.com/art/cat.php?cat=4&page=6
Mit Öl kriegste besseren Glanz hin, hart sind für mich noch
Anatomie, Licht und Schatten, vor allem bei Kleidung. Ich
zeichne viele Comics, wird ein harter Weg für mich. Hast du
schon was gemacht?
Ich hab zum Thema Spiele selbst Seiten gemacht und Videos
hochgestellt:
http://tekknorg.de/game/index.htm
Fluuu - 13.08.2007 um 12:31 Uhr
Zitat:
Hi,
Fluuu hat ja ganz am Anfang dieses Threads gemeint, dass
Bilder aus Computerspielen auch ganz toll aussehen koennen.
Da bin ich auch der selben Meinung.
Besonders toll finde ich Bilder von Blizzard Entertainment
(WarCraft, StarCraft etc.).
Ja, ich habe mal sehr gerne Rollenspiele am PC gespielt,
auch Tomb Raider oder Indiana Jones und war teilweise von
den Grafiken fasziniert aber das ist schon Jahre her. Hatte
mich dann mit digitaler Kunst beschäftigt und als Werkzeug
ein Tablet verwendet, da war es interessant selber solche
Spielegrafiken zu versuchen, bin dann wieder von abgekommen.
Von dem heutigen Boom der
Massen-Multiplayer-Online-Rollenspiel wie World of Warcraft
distanziere ich mich eindeutig. Das ist nur noch ein
Zeitfresser um sich den ganzen Tag zuzudröhnen und nichts
weiter mehr zu merken, eine Droge...
Das hat nicht nur nichts mit Kunst zu tun, es ist eher das
Gegenteil, sich anpassen und real keine eigene Meinung und
Position mehr formulieren, alle Gedanken kreisen nur noch um
die virtuelle Welt...
Hatte es bei einem älteren Multiplayer versucht und hätte
Stunde um Stunde spielen müssen um ein ganz klein wenig
weiter zu kommen, das ist nicht der Sinn eines Spieles als
kleine Pause um etwas ´Sinnloses´ zu tun...
gruß fluuu
Taixinomee - 17.09.2007 um 03:09 Uhr
@JH Ich habe vermutlich keine Zeit mehr mich mit Zeichnen
und Malen zu beschaeftigen. Ich zeichne nicht professionell.
Ich studiere gerade Elektrotechnik. Und mir wird langsam
klar, dass ich aller hoechstens noch fuer Portratieren Zeit
haette.
@Alle Wuerde mich generell interessieren, ob ihr auch
Zeitprobleme habt, euerem Hobby nachzugehen
@Fluu Ich meine auch, dass z.B. WoW zu zeitintensiv ist.
Aber ich bezog micht nicht auf die Spielgrafik (3D-Engine).
Ich bezog mich auf die Werbeplakate, die technisch mit dem
Spiel an sich gar nichts zu tun haben. Diese CAD
nachbearbeitete Bilder sehen teilweise echt genial aus. Und
man merkt auch, dass die Macher auch ihren eigenen Stil
haben...
léa - 15.01.2008 um 18:16 Uhr
Zeichnen am Computer, ob Kunst, oder nicht.....
für mich ist diese Art der Kunst in erster Linie ANDERS-
womöglich unvergleichbar mit der Kunst per Farben, Holz,
Stein oder ähnlichem.
Ich habe mich noch nicht an das Zeichnen am Computer
herangewagt, und zwar aus genau dem Grund, der mich dazu
veranlasst, der mich überkommt, wenn ich zu den Farben
greife-
die Sinnlichkeit, das Verschmelzen der Farben mit den
Fingern, dem Spüren des Widerstandes der Leinwand oder
sonstigem Untergrund, dem Erstaunen während des Prozesses
und des gegebenenfalls Übermalens, manchmal in Eile,
manchmal in zeitlupengleichen Hineinspürens, bis hin zum
Hinterlassen des eigenen Fingerabdrucks....DAS macht für
mich die Triebfeder, die Begierde des Malens aus.
An die Digitalkünstler unter euch: kennt ihr diese Gefühle?
Oder: was veranlasst EUCH, kreativ zu werden....?
Léa
Fluuu - 23.01.2008 um 12:13 Uhr
Hallo Léa,
genau den Vorgang den Du mit Farben und Leinwand beschreibst
erlebt der digitale Künstler wenn er es einmal gelernt hat
auf virtueller Ebene. Das heißt beim digitalen malerischen
Vorgang findet im Kopf genau die selbe sinnliche Wahrnehmung
statt und das selbe Gespür wie beim realen Malen. Es ist
eine Phantasieleistung wenn der Malvorgang verinnerlicht
ist, ihn geistig abzurufen.
Es ist eventuell vergleichbar mit einem Menschen der
erblindet, er nimmt die Welt aus der Erinnerung war und die
Phantasie macht das Bild.
Nun übersteigen die digitalen malerischen Möglichkeiten in
der Vielfalt und Kombinationsmöglichkeit ein vielfaches den
realen Bedingungen, real ist diese Menge an Techniken und
Variationen kaum möglich und wenn kostet es ungeheuer viel
Geld.
Kurz und Gut, dieser kreativ sinnliche Prozess im Kopf
lässt sich auf digitale Art und Weise mit viel Phantasie
wesentlich stärker und anders erleben als es mit realen
Farben möglich ist. Habe mich lange Zeit mit der digitalen
Kunstform Photopainting auseinander gesetzt.
gruß fluuu
nukem - 06.02.2008 um 02:17 Uhr
eine interessante diskussion.
dann sag ich dazu auch mal bischen was ... .
mein name ist nukem empire, ich komme aus der klassischen
malerei, also richtig handarbeit, trotzdem habe ich mich
entschieden voll & ganz auf digitaler eben zu arbeiten.
meine meinungen hier mal als aufzählung.
1. aus ökonomischer sicht lohnt es sich nicht finanziellen
aufwand zu treiben für farben, pinsel, keilramen und nen
atelier wenn die kohle über kunstdrucke generiert wird.
2. digital zu arbeiten erhöht das arbeitstempo um ca. 70%.
3. vorausgesetz wird jedoch, dass der künstler auch zeichnen
kann und diese zeichnungen digital in PROFESSIONELLEN
programmen umsetzten kann und sich nicht von biligen
effekten diverser grafikfunktionen "verzaubern"
lässt.
4. digital zu arbeiten leidet unter dem vorurteil, "oh
das hat der computer gemacht", dies ist jedoch nicht
der fall wenn kunst am computer erstellt wird, mit dem
anspruch, dass dabei auch KUNST rauskommt. ( einige arbeiten
die ich gemacht habe haben knapp 14 tage gebraucht)
5. der digital arbeitende künstler muß natürlich auch voll
und ganz das/die programm/e die er verwendet in seinem/ihrem
funktionsumfang beherschen.
6. die heutige drucktechnologie ermöglicht höchstwertige
reproduktion auf leinwand, was die verbreitung zu einem
ausserordentlich günstigen preis ermoglicht, siehe http://www.ooge.com.
(bei richtiger auflösung können die bilder bis zu 100 cm
breite und x länge reproduziert werden)
dies hat wohl, meiner meinung nach, eine demokratisierung
des kunstmarktes zur folge da die kunst nun nicht mehr für
einen elitären kreis von gutverdienern erschwinglich ist
sondern eben auch für otto-normalverdiener.
der künstler verdient letztlich nicht an irgendwelchen
übergeschnappten "kunstkennern" und aufgeblasenen
galeristen, sonder direkt am kunden, oder eben über die
masse.
7. zu bedenken ist bei der veröffentlichung von digitalen
kunstwerken über firmen die mit PRINT ON DEMAND im
künstbereich arbeiten, dass im vertrag ausdrücklich drin
steht, NON-EXCLUSIVE, leider machen dies noch nur wenige
firmen. faire tantieme sind um die 15% - 20% d.
verkaufpreises.
8. ein gewisses maß an druck-kenntnissen kann nicht schaden.
9. ausdauer und gedult sind grundvoraussetzung für den
künstler, ob am computer oder den klassischen kunstmedien.
10. der computer befreit einen nich von können und
verständnis von techniken und wirkung.
(kunst kommt von können nich von wollen sonst hieß es ja
wullst)
ich hoffe, dass mein beitrag sinvoll und informativ ist, wer
arbeiten von mir sehen will kann das auf http://www.nukemempire.de gerne machen.
(ganz ohne pinsel und co. arbeit ich auch nicht aber dies
nur bei auftragsarbeiten.)
have a good day
nukem empire
JH - 06.02.2008 um 16:37 Uhr
Diese Nachricht wurde von JH um 16:38:09 am 06.02.2008
editiert
Ey super! Deine Bahnhofsmilieuanpassung ist fantastisch!
Ich wünschte, das gäbe es auch hier in Benztown (Stuttgart).
Ich hab hier mal nen Maler gesehen, der Abfalleimer in
Miniaturhochäuser umgemalt hat. Das sah aus, als ob die
Leute den Müll in Hauserdächer werfen.
Auch ne gute Idee. Und die Death Proof Karre ist allemal
besser als der Film, aber nicht besser als die im Film 
Also, gefällt mir echt. Endlich mal was Handfestes hier!
Fluuu - 08.02.2008 um 11:20 Uhr
Hallo nukem,
schön, dass Du einen Beitrag hier im Forum geleistet hast
und herzlich willkommen.
Deine Art stichpunktartig Deine Fakten aufzuzählen und deren
Inhalt lassen allerdings vermuten, dass Du eher bestrebt
bist mit Design und Illustration schnell und einen großen
Markt an Käufern abdecken zu wollen. Sozusagen eine
Bildermassenproduktion für den kleinen Geldbeutel.
Nach meinem Verständnis sind Bilder in erster Linie zum
Anschauen auch digitale Bilder, unabhängig vom Kaufpreis.
Man muss Kunstwerke nicht Kaufen um sie wahrzunehmen, wenn
man sie sich in Ausstellungen und Galerien anschaut, sich
etwas dabei denkt oder empfindet haben sie ihren Sinn
erfüllt. Der Kauf von Werken ist für die Erfüllung ihrer
Intention nicht notwendig. Der Verkauf dient einzig und
allen für den Unterhalt aber besser ist es das Geld woanders
herzubekommen als über Vermarktung von Bildern.
Deine Website und Bilder haben sehr viel von Graffiti- und
Comiczeichnung, ein Bereich der einen bestimmten Geschmack
und eine kleine junge Zielgruppe bedient.
Mir persönlich sind solche Darstellungsformen zu
Oberflächenbetont, zu schnell und nicht in die Tiefe gehend,
eine gewisse Effekthascherei für den schnellen Konsum.
Aber lass Dich auf keinen Fall entmutigen Deinen
eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen, Du hast keine
persönlichen Angaben auf der Website aber ich vermute, Du
bist sehr jung und da kann noch vieles kommen, alles Gute
weiterhin...
gruß fluuu
nukem - 08.02.2008 um 13:49 Uhr
lieber fluu,
deine darstellung scheint mir mehr auf betrachter als auf
produzierender künstler zu beruhen.
so wie du es darlegst hegst du wohl die romantische
vorstellung von kunst die leider in den meisten köpfen
vorherrscht.
bedenken wir mal, dass ein künstler sehr viel zeit in seine
kunst investiert und material, respektive er hat ausgaben
die er ja irgentwie decken muß.
wenn er aber keine kunst verkauft sondern, wie von dir
vorgeschlagen die finanzierung anders bestreiten soll bleibt
im ja keine zeit mehr kunst zu produzieren oder er macht das
hobbymässig, was dabei aber rauskommt kann man ja im
internet zu massen sehen.
ich habe nach 20 jahren im kunstgeschäft, ich bin 38,
sämmtliche meiner illusorisch-naiv-romantischen
vorstellungen über bord geworfen, nich aus gier oder
ruhmsucht sonder weil letztendlich der künstler nicht bilder
betrachten sondern schaffen will und er dies nur kann wenn
sein privater finanzieller rahmen so gedeckt ist, dass er
auch den zeitlichen aufwand betreiben kann den kunst nun mal
braucht.
was die "oberflächlichkeit" und
"effekthascherei" betrifft möchte ich anmerken,
dass gerade im bereich graffiti immer noch die vorstellung
vorherscht hier handle es sich um lainenhaftes geschmier.
dass sich aber gerade graffiti mit einem thema der grafik,
der typografie, beschäftigt entgeht den meisten aufgrund von
"oberflächlichem" wissen und vorurteilen die durch
die medien gestreut werden.
... und ja, ich möchte kunst für die masse produzieren und
für den kleinen geldbeutel, so dass auch der kleinverdiener
sich schöne dinge leisten kann.
ein beispiel das du nachvollziehen kannst; nehmen wir einen
jazz-fan. der hat seine cd zuhause und findet, dass die
musik auf dieser cd "tiefgang",
"hintergründigkeit" und "aussage" hat.
diese cd wurde jedoch millionenfach vervielfälltigt.
kann ich jetzt nur aufgrund der massenproduktion behaupten
die musik habe mindere qualität?
der inhalt und das bewußtsein eines werkes wird nicht durch
die vervielfältigung gemindert!
zu dem interessiert sich mein kühlschrank und mein vermieter
nicht dafür ob meine werke "tiefsinnig" sind oder
jemanden zum "nachdenken" anregen sondern ob ich
ihn füllen kann und meine miete bezahlen kann.
wer glaubt, dass kunst irgentwas romatisches oder
weltverbesserdes haben soll der kennt wohl die realität
nicht oder hat sich nur mit kunsttheorie- und geschichte
auseinander gesetzt.
ich betrachte mich in erster linie als handwerker, denn
erst der der sein handwerk beherrscht übertritt, ohne es zu
merken, die grenze zur kunst.
und ich denke mal, dass ich mein handwerk beherrsche.
mit liebem gruß
nukem
JH - 08.02.2008 um 16:48 Uhr
Diese Nachricht wurde von JH um 16:52:08 am 08.02.2008
editiert
Ey Fluu, bei allem Respekt, aber dein Text liest
sich wie für einen Sterbenskranken.
Zitat:
schön, dass Du einen Beitrag hier im Forum geleistet hast
und herzlich willkommen.
Deine Art stichpunktartig Deine Fakten aufzuzählen und deren
Inhalt lassen allerdings vermuten, dass Du eher bestrebt
bist mit Design und Illustration schnell und einen großen
Markt an Käufern abdecken zu wollen.
Ach ne, ein Postbote versucht auch möglichst gute Arbeit zu
machen.
Zitat:
Sozusagen eine Bildermassenproduktion für den kleinen
Geldbeutel.
Jedenfalls ist sowas zeitaktueller als irgendwelche
Portraits oder andere schöne Bildchen.
Zitat:
Nach meinem Verständnis sind Bilder in erster Linie zum
Anschauen auch digitale Bilder, unabhängig vom Kaufpreis.
Man muss Kunstwerke nicht Kaufen um sie wahrzunehmen,
Ja und seine kann man halt kaufen, na und?
Meine Fresse.
Zitat:
wenn man sie sich in Ausstellungen und Galerien anschaut,
sich etwas dabei denkt oder empfindet haben sie ihren Sinn
erfüllt. Der Kauf von Werken ist für die Erfüllung ihrer
Intention nicht notwendig.
Zur Auflockerung unseres von urbanem Zerfall
geprägten Stadtbilds in den Städten der Welt
passen Graffitti besser als irgend eine abstrakte
Skulptur. Das war mal, bzw. man verbindet beides.
Zitat:
Der Verkauf dient einzig und allen für den Unterhalt aber
besser ist es das Geld woanders herzubekommen als über
Vermarktung von Bildern.
Wirst ja wohl nicht vorschreiben, wo er sein
Geld herkriegen soll. Ziemlich arrogant.
Die Vermarktung geschieht hier durch die
Wahrnhemung, z.B. eben das S-Bahnbild.
Da stehen Leute und schauen es sich an,
als immer nur blöde auf dem kalten Bahnsteig
zu stehen. Ziemlich clever.
Zitat:
Deine Website und Bilder haben sehr viel von Graffiti- und
Comiczeichnung, ein Bereich der einen bestimmten Geschmack
und eine kleine junge Zielgruppe bedient.
Mir persönlich sind solche Darstellungsformen zu
Oberflächenbetont, zu schnell und nicht in die Tiefe gehend,
eine gewisse Effekthascherei für den schnellen Konsum.
Aber lass Dich auf keinen Fall entmutigen Deinen
eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen,
Was schreibst du da nur für Zeug?
Entmutigt, durch wen? Dich?
Irgendein Text auf xarto von irgendjemand?
Wieso entmutigt, nukem kann doch was
vorweisen.
Scheinst dich und deine Gedanken schon sehr
wichtig zu nehmen. Unangenehm.
Zitat:
Du hast keine persönlichen Angaben auf der Website
Findest du das gut, persönliches ins Netz zu stellen, in
Zeiten von Spock.com?
Zitat:
aber ich vermute, Du bist sehr jung und da kann noch vieles
kommen, alles Gute weiterhin...
Siehst du, deine Vermutungen sind das Problem.
Hier ist wirklich ein Problem. Arbeite an deiner
Interpretationsübersäten MIssion.
Du versuchst da was zu sehen, was gar nicht
da ist. Sei doch mal froh, dass endlich mal jemand
hier ist, der Ahnung hat und auch kommerziell
was vorweisen kann. Und Grafitti ist bei weitem
keine kleine Gruppe mehr. Wo wohnst du, in
einem Bauernhof-Dorf?
Du steigerst dich durch deine ganzen Vermutungen so in ne
Linie rein, dass am Ende
gar nichts mehr übrig bleibt als ein negativer
Abschluss. Aus dir spricht der Neid.
Fluuu - 17.02.2008 um 19:20 Uhr
Diese Nachricht wurde von Fluuu um 19:21:07 am 17.02.2008
editiert
...dieser Text JH braucht keinen Kommentar, er macht sich
selbst lächerlich...
gruß fluuu
PS: Wenn jemand Konsumrausch mit Kunst verwechselt ist es
bedauerlich, die Ansichten und die Website von nukem wirken
auf mich wie Konsumrausch, eine der heutzutage sehr
verbreiteten Störungen, eine Krankheit die sehr häufig zum
frühzeitigen Tode führt. Würde ich in meiner künstlerischen
Arbeit nicht genau dafür etwas unternehmen wollen wäre es
mir egal, soll sich jeder umbringen so viel er will, leider
ist es nur oft so, dass eher andere umgebracht werden um
sich selbst zu retten und dagegen hat mein
Gerechtigkeitssinn etwas.
JH - 22.02.2008 um 19:12 Uhr
Ich sags ja, für einen Sterbenskranken.
paulchen123466 - 03.03.2008 um 12:37 Uhr
salut
ich wollt mal fragen ob jmd von euch ein gutes
zeichenprogramm für den Pc kennt ?
danke schon mal im voraus
liebe grüße
Fluuu - 04.03.2008 um 19:44 Uhr
Hallo,
ja, Painter von Corel aktuell in der Version X ist wohl das
Beste und umfangreichste Programm. Hatte Painter IX, es sind
verblüffende Möglichkeiten und ein Mischen der Farben,
herrlich... nur es ist relativ teuer.
Werbung
http://www.corel.com/servlet/Satellite/de/de/Product/1166553
885783
Werbung Ende
gruß fluuu
Kreativistin - 10.08.2008 um 20:16 Uhr
Hm... vielleicht bin ich da zu altmodisch, aber von diesen
PC Malprogrammen wie Paint halte ich überhaupt nichts. Man
muss sich schließlich nicht die verschiedene Techniken auf
unterschiedlichen Maluntergründen wie Leinwand,
Kartonpapier, Papier etc. aneignen und muss auch nicht
beobachten wie sich die Pigmente des Mediums ...Ölfarben,
Aquarell... verhalten. Hier zeichnet insbesondere die
Vorgabe des Computersystems, nicht der eigene Malstil. In
meinen Augen ist das keine Kunst.
Fluuu - 11.08.2008 um 23:05 Uhr
...Du brauchst auch überhaupt nichts davon halten, für
digitale Kunst braucht man eigene Fähigkeiten die besonders
moderne und aktuelle Stimmungen und Strömungen zum Ausdruck
bringen in einer Art und Weise wie es mit konventionellen
Möglichkeiten nicht geht.
Wie gesagt, das Malen mit Farbe auf Grund ist nach wie vor
die meist praktizierte Technik. Virtuelle Malerei hat eher
ein Nischendasein für einen relativ kleinen Kreis von
Experten.
Meine Erfahrung ist, um mit virtueller Malerei eine hohe
Qualität zu Erzielen sind mehr und andere Fähigkeiten
gefragt als beim realen Malen mit Acryl.
Die entscheidende Frage ist was bei dem jeweiligen Prozess
im Kopf passiert, das entscheidet ob es ein Kunstwerk ist
oder nicht.
Virtuelle Kunst, Netskunst, digitale Kunst, interaktive
Kunst usw. sind neue Kunstformen die mit und durch das
Werkzeug Rechner entstehen. In der heutigen Zeit nicht nur
ein absolut legitimes Werkzeug, sondern ein zwingendes um
Kunstwerke in der Gegenwart zu schaffen und die Themen
unserer Zeit zu beleuchten.
gruß fluuu
maler-hans - 20.08.2008 um 22:53 Uhr
Zitat:
Hm... vielleicht bin ich da zu altmodisch, aber von diesen
PC Malprogrammen wie Paint halte ich überhaupt nichts. Man
muss sich schließlich nicht die verschiedene Techniken auf
unterschiedlichen Maluntergründen wie Leinwand,
Kartonpapier, Papier etc. aneignen und muss auch nicht
beobachten wie sich die Pigmente des Mediums ...Ölfarben,
Aquarell... verhalten. Hier zeichnet insbesondere die
Vorgabe des Computersystems, nicht der eigene Malstil. In
meinen Augen ist das keine Kunst.
Erstens war von Painter nicht von Paint die Rede
(himmelweiter Unterschied) und vor allem sollte man
wenigstens einen Funken Ahnung haben, bevor das Urteil
gefällt und gleich vollstreckt wird.
Die "Vorgabe des Computersystems", was immer dies
auch bedeuten soll, tut überhaupt nichts, nicht mal
Forumsbeiträge schreiben - und ob ich den Pinsel über die
Leinwand führe (die Vorgabe des Marderhaar-Systems!!!), oder
den Stift übers Graphik-Tablett: es ist meine Linie, mein
Strich, meine Farbwahl, meine Komposition ...
Also bitte: erst ein kleines Bisschen informieren, dann
guittonieren, beste Kreativistin.
lordbraiseworth - 25.08.2008 um 12:37 Uhr
What are the unique benefits of making art digitally?
Digital artists are able to choose from hundreds of
programs, each with their own advantages, as well as a
variety of innovative input devices such as the popular
pressure-sensitive graphics tablets. These tools give
artists the freedom to create artwork in an environment with
few limitations. One of the greatest and most unique
benefits of creating artwork digitally is the ability to use
"undo" - a virtual time machine - as a way to go
back and correct anything that is less than perfect. With
artistic talent and technology-educated minds, digital
artists are able to create magnificent works exactly as they
envision. They can share their digital masterpieces with the
world by uploading to online galleries such as
digitalart.org and artwanted.com.
What are the unique challenges of making art digitally?
Wrestling with technology can be a challenge for digital
artists. Newer, more powerful programs are always being
developed. Existing programs are constantly evolving and are
packed with new features. The technical aspect of digital
art creation can be as simple or complex as an artist makes
it, by choosing whether or not to take advantage of new
tools. If a digital artist wants to dive in deep and combine
their artistic talent with cutting-edge methods of creation,
they´re going to face the challenge of learning new
technologies.
Compressing artwork for personal storage and display on the
Web is also a challenge. Many Web Sites that feature digital
artwork are concerned with file sizes. Larger art files
consume more storage space, gobble costly bandwidth, and can
take an eternity for dial-up users to download. It can often
be a challenge to compress artwork enough that the file size
is reasonable for serving but not so much that the visual
quality takes a drop. As with many things in life, balance
is the key.
How is digital art/artists regarded by the
"traditional" art world?
While there are a growing number of traditional artists
becoming interested in the creation of digital artwork, many
still do not regard it as being true artwork. What is true
artwork, though? Computers are simply another tool, an
avenue to express imagination, just like paints and brushes.
In the future, digital artwork will be widely accepted as a
valid form of artwork. Computers aren’t going away any time
soon.
What are some of the emerging trends and directions in
digital art?
One of my favorite styles is what some call the “painterly”
look. It can be achieved by “painting” with a graphics
tablet in a program that simulates traditional media. Using
realistic paints, brushes and other virtual tools, artists
can digitally create works that looks as if they were
stroked with oils on canvas. Three-dimensional artwork and
animation is also very popular. Everybody would love to play
God and create their own fantasy worlds. Digital artists
working with 3D software are doing it.
Fluuu - 10.09.2008 um 12:36 Uhr
Hallo,
stimme zu, in der digitalen Kunst wird eine bis dazu
einzigartige Technik verwendet, der Rechner als
künstlerisches Werkzeug, eine wundervolle
Anwendungsmöglichkeit die rechnerisches Kalkulieren und
freies schöpferisches Empfinden miteinander verbindet.
gruß fluuu
Bubu69 - 17.09.2009 um 10:51 Uhr
Digitale Kunstbilder gibt es erst seit Beginn der 1990er.
Einen schönen Überblick findest Du hier:
http://www.kunstbilder-galerie.de/app?service=external/Epoch
&sp=l777569&sp=0
Dort wird die die Digitale Kunst als Nachempfindung und
Weiterführung traditioneller Kunststile (z. B.
digital-impressionistisch, neo-pop, digital-abstrakt) oder
als völlig neue Kunst-Komposition dargestellt.
Es gibt sogar schon ein Festival - die ´Ars Electronica` in
Linz - die sich ausschließlich um elektronischer Kunst dreht
und Künstler mit dem ´Prix Ars Electronica fördert.
Lean12 - 28.09.2009 um 18:29 Uhr
danke für die vielen Links zu diesen schönen Bildern. Super
was manchen Leute mit dem PC anstellen können. Aber ich
denke dass die Programme noch weiter ausreifen werden und
auch die Mal und Zeichenbretter. In 10 bis 20 Jahren gibt es
dann nicht nur Zeichenbretter für Stifte sondern auch für
Pinsel. Bis dahin bleibe ich bei normalen Pinseln.
niwatoriah - 29.09.2009 um 14:00 Uhr
Bei den Computerbildern gibt´s so´ne und
so´ne. Ich selbst benutze den Computer nur als
"Zeichenbrett", d.h. alle Striche etc. mache ich
selbst, ich lass die auch nicht glätten, runden oder so.
Allein für die Farbgebung nutze ich vorgegeben Schemata,
aber die lassen sich auch bliebig varieren, mit Transparenz
entfremden etc. Der große Vorteil: am Computer kann ich
Linien einfach ohne Spur korrigieren, was auf´m Block
bei Tusche z.B. schwer möglich ist. Und ich kann gewisse
Strukturen vervielfältigen (z.B. für ein Schilffeld),
natürlich nicht ohne Verzerrung und andere Varianz, das
macht die Natur ja aber auch so, denn kein Halm gleicht dem
anderen.
Skeptisch werde ich selbst bei einer Reihe von optischen
Arbeiten, wo Fotos und andere Elemente kombiniert werden.
Das ist auf jeden Fall wesentlich einfacher, als das mit
Pinsel und Farbe zu machen. Allerdings wird es auch immer
schwerer, zwischen fotorealistischer Malerei, Computerart
etc. zu unterscheiden, wie es ja bei den elektronischen
Medien insgesamt immer schwieriger wird, Realität und
Fiktion zu unterscheiden.
Letztenendes sehe ich die Aussage (kann man auch Botschaft
nennen) eines Kunstwerkes als die entscheidende Komponente
an. Und da spielen nun wiederum Medium und Technik eine
untergeordnete Rolle.
mirkStar - 10.10.2009 um 20:55 Uhr
ASSASIN´S CREED 2 -ein computerspiel für
ps3,pc,xbox.bla bla........ich male in letzter zeit viele
venizianische sachen,und daher wage ich zu behaupten,dass
dieses spiel alles in sich vereint,was in der schönen
lagunenstadt an kunst in den letzten jahrhunderten
hervorgebracht wurde,und das alles wurde mittels eines
computers erschaffen...es ist eine art konservierung der
kunst,aber keine kopie...to be continued
Fluuu - 02.11.2009 um 19:52 Uhr
Das Spiel ASSASSIN´S CREED 2 ist topp aktuell und gerade
erschienen. Es hat eine tolle Grafik aber es ist auch ein
Meuchler-Abenteuer nach meinen Recherchen.
Natürlich entstehen die 3D Welten von Computerspielen
ausschließlich am Rechner und sie sind teilweise
faszinierend aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen,
dass der Mensch genauso die analogen Techniken braucht zum
Anfassen, Riechen und um mit eigenen Sinnen und Fähigkeiten
selber etwas zu Kreieren.
Wirklich alle Möglichkeiten Nutzen am Anfang des 21.
Jahrhunderts kann nur wer Erfahrungen mit klassischen und
digitalen Techniken sammelt und da kann Painter von Coral im
virtuellen Bereich anspruchsvolle Dienste leisten (nicht zu
Verwechseln mit Paint). Die klassischen Maltechniken sind
seit Jahrhunderten bekannt aber die faszinierenden 3D
Grafiken in Spielen am Rechner kreiert gibt es erst seit
wenigen Jahrzehnten. Das ist so neu, dass viele ältere Maler
es noch nie gesehen haben aber es verteufeln.
Natürlich gibt es viele die am Rechner Strichmännchen malen
aber die gibt es bei Pinsel und Farben auch zahlreich. Nur
wenige sind wirklich einzigartig und das ist überall so, hat
nichts mit der Technik zu tun.
gruß fluuu
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