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Dieter Picchio-Specht : Künstler



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Letzter Login: 28.02.2005 um 21:48 Uhr
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Wenn ich meine Farben auftrage, dann tue ich das als Pragmatiker. Der Zufall muss kalkulierbar sein. Und ich habe keine Ismen, Vorbilder oder sonstige Dinge im Kopf: Nur das Bild, das ich in all seinen Einzelheiten sehe. Das Endresultat immer klar vor Augen. Mein Stil ist wie mein Temperament: schnell. Das Malen mit Acryl, das in einer Stunde trocknet, entspricht meiner Mentalität. Ausdrucksstarke Farben sind mir am liebsten. Immer wieder skizziere ich neue Ideen auf Papier. So habe ich Hunderte von Entwürfen, die ich noch umsetzen will.“
Manchmal brauche ich mehrere Tage, bis ich mit einem Bild beginnen kann. Dann aber arbeite ich sehr schnell. Ich male „nass in nass“ und spachtele die Farben ineinander und aufeinander auf der Leinwand, solange sie noch nicht angetrocknet sind. So bleiben sie in ihrer Brillianz mit dem Spachtelstrich erhalten, sie vermischen sich nicht. Dadurch erhalten die Bilder ihre tiefe Farbwirkung. Die Ordnung der Farben ist mir wichtig. Da ich viel Material verwende, das heißt dick auftrage, entsteht eine deutlich sichtbare Struktur des Spachtelvorgangs. Das ganze erinnert an Impasto Technik. Viele meiner Bilder und ihre Themen breche ich durch eine geometrische Formgebung. Eine malerische Perspektive, durch die das Gesehene in Segmente eingeteilt wird. Ich nenne es Segment-Art.“
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So male ich abstrakt, Visionen, teils sehr ausdrucksvoll, die intensive Empfindungen auf die Leinwand bringen.
Einige lustige Ideen als Kalligraphie oder Graffiti, nenne ich “picchiography”. Ich benutze nicht die Sprache, um visuelle Bilder zu beschreiben, sondern benutze Worte als gemalte Bilder. Es ist ein wenig pop-art aber schön und inspiriert zum Nachdenken.
Als Spezialität male ich Collagen und Kompositionen von Produkten, Komponenten, Anwendungen usw. spezieller Themen meist für Unternehmen, zur Förderung der Corporate Culture nach Auftrag.
Eine meiner Ideen handelt von der Arbeit, die ich “Art()Work” (zu Deutsch Kunst()Werk, also Kunst über das Werken) nenne. Es zeigt kunstvoll einzelne Ausschnitte aus der Welt der Stahlbearbeitung.
Als ich viele Blumen in den Schweizer Alpen Makro fotografierte, malte ich mit diesen Eindrücken auch eine Serie von Alpenblumen.
Nun habe ich eine ganz neue Art von 3-dimensionalen Bildern, modernen Skulpturen, die man einfach in den Raum stellt, kreiert. Einfach “Kunst im Raum”.
Bei allem behalte ich meinen Segment-Art Stil und meine spezielle Technik, die Farben mit Spachtel aufzutragen.
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